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mein kind will mich nicht mehr Sehen

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Ich hoffe ihr könnt mir helfen ich bin seit Wochen an denken und komme nicht zu einer Erklärung.
Mein Sohn andre zwölf Jahre alt ist und ich haben vor vor zwei Monaten ganz heftig gestritten und er sagte mal wieder ich zieh zu meinem Vater. Ich antwortete darauf dann mach das und rief sein Vater an . Ich wollte ihm mal Zeigen das er mir nicht immer damit drohen kann. Sein Vater holte ihm erstmal ab .
Ok . Jetzt will er aber tatsächlich da bleiben was ja nicht So schlimm ist. Ich kann es ja sogar verstehen wenn ein junge in den alter lieber beim Vater lebt aber seit dem habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm er enthält mir die Erklärung vor die er mir meiner Meinung wenigstens schuldig ist . Reagiert nicht auf anrufe oder sms. Er hat den Kontakt ganz abgebrochen . Und das ist doch übertrieben oder ? Wie soll ich denn jetzt reagieren?
 
dein sohn scheint tief beleidigt zu sein.

lass ihn am besten vorerst ganz in ruhe.

wenn du wissen willst wie es ihm geht, dann kannst du seinen vater fragen.
 
Hallo,

dass ist eine schwierige Situation, hast du in deinem Umfeld jemanden, mit dem du darüber reden kannst?

Ich weiß nicht, ob es noch andere Probleme zwischen dir und deinem Sohn innerhalb der Familie gibt, die eventuell intensivere Hilfe fordern.
Zuerst würde ich ihn einfach lassen - dein Handeln war sehr konsequent, dass finde ich super!
Vielleicht will er jetzt deine Grenzen genau austesten um zu sehen, was er alles aus dir herauspressen kann.
Er ist grade in der Pubertät und sucht die Reibung mit seinem Umfeld.
Wenn er bei seinem Vater gut versorgt wird und du dir um das Wohl deines Sohnes keine Sorgen machen musst, genieß doch die Kinderfreie Zone 🙂
Ich würde ihm täglich eine nette SMS schicken, um Interesse zu signalisieren und ansonsten abwarten.
Vielleicht fühlt er sich auch von dir und deiner Fürsorglichkeit eingeengt - bombardiere ihn nicht mit Vorwürfen, verhalte dich erstmal ganz normal.
Kinder und Jugendliche brauchen ihren Freiraum - wenn er gut aufgehoben ist, darfst du ja auch mal Pause machen! 😉
 
Echt Leute? Ihr findet es super, wenn man sich nach einem Streit nicht mehr zusammen findet und ein 12-jähriger Junge nichts mehr von seiner Mutter wissen will? Und dann soll man diese Situation auf sich beruhen lassen, weil das so wunderbar konsequent ist? Alles Super?!


Hallo Gast-Schreiberin,

offen gestanden finde ich das ganz und garnicht super. Wenn ich das richtig verstanden habe, hattet ihr schon öfter Streit und diesmal ist er noch mehr als sonst ausgeartet. Dass Dir dieses: "Dann geht doch zu Deinem Vater ..." im Zorn herausgerutscht ist, kann ich zwar gut verstehen, aber für einen Zwölfjährigen heißt das: "Ich kann Dich nicht mehr ertragen! Verschwinde aus meinen Augen! Geh Doch zu Deinem Vater, das sind dann die Richtigen zusammen, den kann ich auch nicht leiden!" Wolltest Du ihm das sagen? Wenn ja, dann super! Alles in Butter! Zurücklehnen, entspannen, sturmfreie Bude, das Leben geht weiter.

Wenn Nein, dann hast Du vielleicht gemerkt, dass Du in den Augen Deines Sohnes eure Beziehung grunsätzlich in Frage gestellt hast. Du hast ihm einen Tritt verpasst und das nicht zu knapp. Ja, solche Sprüche kommen überall auf der Welt vor, aber sie richten auch überall Schaden an und schaffen Sollbruchstellen in den Beziehungen, die dann brechen, wenn man es am wenigsten erwartet.

Mit 12 ist Dein Junge kein "kleiner Junge" mehr, dessen Wehwehchen durch Pusten weggehen. Er erarbeitet sich langsam seinen Platz in der Welt und gerade hat er einen herben Platzverweis bekommen.

Ich könnte mir vorstellen, dass er nicht nur wütend ist, um sich selbst zu schützen, sondern auch traurig und verwirrt, dass er Dir so wenig bedeutet. Das mag von Deiner Seite nicht so sein, aber wie soll er daran glauben, wenn Du ihn weg schickst und das im Zorn?

Er schuldet Dir eine Erklärung? Oh, ich denke, die schuldet ihr euch gegenseitig. Wenn ihr jetzt in die Sprachlosigkeit abdriftet, dann nimmt das Vertrauen in die Haltbarkeit eurer Mutter-Sohn-Beziehung wahrscheinlich dauerhaft Schaden. Wenn das für Dich OK ist, dann nur weiter so. Wenn nicht, dann wird es Zeit, eine wirkliche Streitkultur zu entwickeln, in der man sich auch wieder aufeinander zu bewegen und miteinander reden kann. Wenn er erst einmal 16 oder 17 ist, kommst Du gegen die geballte Ladung Teenager nicht mehr an. Da trägt dann nur noch das Vertrauen, das ihr zwischen euch aufgebaut habt, wenn überhaupt. Und genau das hat mit dieser Aktion einen Riss bekommen. Ist es klug, Deine Fundamente zu schwächen?

Ich hoffe, ihr kriegt das noch hin.

Alles Gute
 
Hallo
in dem Alter ist es normal,das es imerwieder hin und her gespielt wird bei Trennungskinder.
Jetzt sollte ein vernünftiger dritter da sein,und mit dein Sohn reden.Beste Person ist natürlich dein Ex Mann.Falls deiner Kontakte zu deinem Ex gut ist. rede mit ihm
Ich weiß es ist schwierig für ein Mutter das das Kind verlässt und geht.

Wenn du um sein Rückkehr bettelst dann wartet auf dich noch schlimmere Tage.
Jetzt ist es gesagt er ist weg.Jetzt muss einer andere Bezugsperson mit ihm reden.
Aber wenn das für dein Sohn das beste ist beim Vater zu wohnen.Dann musst du auch los lassen.
lg
 
Lach, es war nie die Rede davon, dass Mutter und Sohn nie wieder miteinander reden. Es ist völlig normal, sich mal zu zoffen, gerade mit Pubertierenden. 😀
Und es ist auch normal, auf Distanz zu gehen - auch wenn nichmt jedes Pubertier das große Glück hat, einfach zum anderen Elternteil gehen zu dürfen/können!
Eine Aussprache ist unvermeidlich, aber sie lässt sich nicht erzwingen.
 
Find ich alles ein wenig undurchsichtig.
Es sind (zumindest bei mir) einige Fragen offen. Zum Beispiel, worum es in dem Streit ging... was hat die TE zu ihrem Sohn gesagt?

Der Junge ist gerade mal 12... ok, er ist in der Pubertät. Das ist für Kinder und ihre Eltern immer eine besonders herausfordernde Zeit.

Aber zu sagen, es läge allein an der Pubertät, wie er reagiert hat und seine Reaktion inkl. seiner offen gezeigten Verletzung dadurch zu relativieren, find ich auch nicht gut.

Auch "wandelnde Hormonbomben" sind nur Menschen mit Herz und Seele und nicht jedes Verhalten lässt sich mit "Ach, der ist doch in der Pubertät" abtun.

Nicht jeder Pubertierende wendet sich im Überschwang der Hormone von seinen Eltern ab... oder will seine Grenzen austesten, rebellieren oder dergleichen.
Es gibt auch genügend, die einfach plausible Gründe dafür haben, wie sie sich verhalten!
 
Hallo Gast Te,
Ich fände es schön wenn du die ganze Geschichte beschreibst und vor allem die Hauptpunktemit aufführst.
Meine Vorschreiberin schrieb es schon so kann man sich kein Bild machen.


Das kommt raus dabei wenn zwei Dickköpfe sich streiten und keiner einlenkt. Eigentlich hättest du, als er im Streit mal wieder sagte, ich zieh zu meinem Vater, dir denken sollen, "so und morgen rufe ich bei der Erziehungsberatung an und mache einen Termin". Und bei ihm hättest du antworten können, lass uns erst mal aus den wütenden Gefühlen runterkommen, und dann darüber sprechen was diese deine Worte so mit dir und mir machen.

So hättest du Zeit rausgehauen, welche du dann für ein besinnliches Gespräch hättest nutzen können.
Das Problem ist, das kleine Jungs mit 12, einerseits noch kleine Jungs sind und andererseits schon große Jungs sind. Und oft sehen das Eltern nicht. Dann fließen noch Eigenschaften mit ein die dich von der Art an den Vater erinnern, und schon rutscht man in ein Verhalten und Reaktionen hinein, das man gar nicht wollte.

Was ich nicht verstehe, warum hast du nicht am selben Tag die Aussprache gesucht, oder am nächsten, warum hast du 2 Monate gewartet, ich verstehe diesen langen Zeitraum nicht bei dir.
Ich hätte gar nicht so lange gewartet.
Ich weiß nicht was ihr alles beieinander zerbrochen habt, aber scheinbar hattest weder du noch er einlenken wollen.

Ob noch etwas rückgängig zu machen ist, das weiß keiner.
Wenn du Klarheit haben willst, mußt du zu ihm fahren und mit ihm sprechen. Von Angesicht zu Angesicht. Sowas regelt man nicht per SMS oder Telefon. Willst du nicht seine Augen und Gesichtszüge dabei sehen? Erwarte nicht zuviel, ( das er gleich wieder mitkommt) und außerdem wenn er mitkommt wird es sehr schwierig. Der nächste Streit ist vorprogrammiert.

Du solltest auf jeden Fall Kontakt zu einer Erziehungsberatungsstelle aufnehmen. Und dort die Situation erst mal ohne deinen Sohn besprechen. Dort spricht man auch, durch wie du deinem Sohn innerlich begegnen kannst.
Es hat sich was in ihm verändert, er hält die Trennung schon 2 Monate aus, das ist hart. Und es kann sein, das er nicht mehr zurück will.
Mache dich darauf gefasst.
Und begreife unsere Kinder waren nie unsere Kinder, sie waren immer kleine Lebewesen, die wir als Eltern gezeugt haben, mit der Aufgabe sie ins eigenständige Leben zu begleiten. Wenn du dir das bewußt gemacht hättest, dann wäre dir klar gewesen, das dein Sohn schon immer ein eigenständiger Mensch war. Und auch mit diesem Respekt zu behandeln ist.
Und das hast du vermutlich übersehen. Alles ist Endlich. Nur so abrupt und ohne Rückfahrkarte, das muß nicht sein. Als Zwölfjähriger sollte er wissen, das er immer wieder zu sein Mama zurückkommen kann, wenn er möchte. Das ihr an den Problemen arbeiten wollt, gemeinsam. Ist auch eine gute Prüfung fürs Leben.

Beschreibe bitte etwas genauer. Alle Ratschläge gehen nicht so speziell auf das Problem ein, weil keiner weiß was genau vorgefallen ist und wie oft es solche Situationen schon gab.

Dir alles Gute, Pecky
 
Ja erstmal danke für eure antworten bisher.Es ging in dem Streit darum das es Zeit gewesen ist ins bett zu gehen .an nächsten Tag war Schule angesagt und er war auch schon über seiner Zeit.
Über diese täglichen Dinge streiten wir täglich weil er im Moment gegen jede Regel Rebelliert. Das mit Sicherheit jetzt auch ganz normal ist in dem alter. Aber ich muss ja trotzdem konsequent bleiben und kann ihm ja nicht alles erlauben und durchgehen lassen nur aus den Verständnis Herbst das er grade in der Pubertät ist. seine Geschwister müssen sich auch dran halten wäre ja auch total ungerecht wenn nicht So wäre. Natürlich ist er euch den alters Unterschied bei jedem etwas anders. Angepasst eben dem alter entsprechend. Er war schon immer ein Papa Kind was auch in Ordnung ist ich habe damit kein Problem. Der Vater und ich haben ein sehr freundschaftliche Verhältnis. Und deswegen war auch das einseitige sorge recht meinerseits nie ein Problem. Das ich ihm erwidert habe er soll doch zu seinem Vater gehen war falsch aber nur weil er mich So oft schon damit unter druck gesetzt hat das ich es mir nicht mehr verkneifen konnte und ich bin auch nur ein Mensch und mache Fehler aber So schlimm kann das doch nicht gewesen sein das man den Kontakt ganz Abbricht ich vermisse ihm
 
Der Grund eures Streits ist tatsächlich nichts "weltbewegendes"... aber gerade deswegen erschreckt es mich besonders, daß du ihm deswegen sagst, er soll doch zu seinem Vater gehen... wegen einem so (entschuldige) lapidaren Konflikt?

Ja, ich kann mir denken, daß auch er mit heftigen Worten um sich geschmissen haben und sehr viel Wut gezeigt haben wird...
Aber er ist noch ein Kind!
Und du bist die Erwachsene!
Kinder können heftig reagieren... der Situation unangemessen... doch du bist die Erwachsene, die Erfahrenere, die die ihm zeigen muss, seine Emotionen und Reaktionen den entsprechenden Situationen anzupassen.
Du musst die Kontrolle behalten, wenn dein Kind sie verliert... wie man so schön sagt: "Der Fels in der Brandung" sein...

Daß du ihn zu seinem Vater schicktest, weil es einen Streit wegen dem Zubettgehen gab zeigt ihm wahrscheinlich, daß der Fels der Brandung nicht standhält... das ist traurig...
 

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