Wenn ich das alles so lese, kommt es mir vor, als befändet ihr Beide, du und dein Sohn, euch im Moment in einem Riesenirrgarten, in dem ihr hilflos herum tappt und nach dem Weg sucht.
Und denke ich an die grausame Zeit, die hinter euch Beiden liegt, dann ist das auch alles andere als verwunderlich.
Vielleicht gelingt es dir, diese Phase ein Stück weit als "normal " anzusehen - als Reaktion auf das, was gewesen ist, was ist, ein Vortasten auf das, was möglicherweise kommen könnte?
Wichtig wäre eine Vertrauensperson, mit der du - aber auch dein Kind - das alles bereden könnt, Rat einholen, abladen dürft, ohn fürchten zu müssen, dass es gleich wieder böse Folgen hat.
Schau: Andere lernen über Jahre hinweg das mit zunehmendem Alter ihrer Kinder, was du nun auf einmal und relativ unvorbereitet zu bewältigen hast.
Und ich ziehe meinen Hut vor dir, dass du dich dieser schweren Aufgabe stellst und weiter kämpfst, obwohl schon bittere Jahre des Kampfes hinter dir/euch liegen.
Such dir einen Menschen, dem du wirklich vertrauen kannst und der euch erfahren beisteht.
Hast du die Chance dazu? Denn das würde dir/euch den Boden der Sicherheit bieten, den ihr Beide so dringend braucht.
Alles Liebe für euch! Und wenn du Hilfe brauchst oder Frage hast, meld dich!!🙂
Christa