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Mein Kind ist ein Problem für meinen Partner

  • Starter*in Starter*in julieamore
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    kind
Jens, dies ist zwar Julies Thread und nicht meiner, aber ich will Dir trotzdem gerne antworten.

Wie bitte? DAS soll ein Vater sein? Für ein paar Stunden 1-2 mal die Woche? Und der Mann, mit dem du viel Zeit verbringst, soll für dein Kind nur dein neuer Freund sein? Du gönnst dir einen neuen Partner und dein Kind muss zusehen, dass ihm dein Ex-Mann als Vater ausreicht...also das machst du dir ein bisschen zu einfach!

Was soll ich Deiner Meinung nach tun? Meinen Exmann zwingen, daß er seine Tochter öfter abholt?
Wenn er nun mal nicht mehr Zeit für seine Tochter aufbringen will, kann ich das auch nicht ändern. Und irgendwann wird meine Tochter (heute 5 Jahre) sicher merken, was sie an ihrem Vater hat (bzw. NICHT hat). Aber ich kann ihr ja schlecht den kompletten Umgang mit Papa verbieten.
Und bitte was soll der Satz, ich GÖNNE mir einen neuen Freund und der Kleinen muß mein Exmann als Vater reichen?
Was macht für Dich denn einen Vater aus?
Mein Freund kann ihr ebenfalls ein väterlicher Freund sein, auch wenn sie nicht "Papa" zu ihm sagt.


Würdest du dich bitte mal in die Rolle deines Kindes versetzen: Soll es denn nun auf den neuen Freund hören oder nicht? Ja, wenn er Recht hat. Nein, wenn Mutti Recht hat oder wie? Soll es dein Kind etwa selbst entscheiden, ob und von wem es sich erziehen lassen will?

Vielleicht hast Du das nun auch falsch verstanden.
Ich versuchs nochmal: Mein Freund hat sich in die Erziehung nicht einzumischen. Basta.
Wenn sie ihn natürlich angeht (z.B. frech zu ihm ist), dann hat er natürlich das Recht zu sagen, daß das nicht ok ist. Dieses Recht hat jeder andere auch (Oma, Opa, Tante..), den sie (wie im Beispiel) "beschimpft" oder frech ist.
Wenn mich einer ihrer Kindergartenfreunde blöd anmacht, nehm ich mir auch das Recht raus zu sagen, daß es nicht in Ordnung ist.

Was ich mit Erziehung meinte: Wenn ich z.B. sage, daß es nun Zeit ist, ins Bett zu gehen, dann hat sie ins Bett zu gehen. Und wenn sie meinen Freund noch so sehr "anbettelt".
Wenn ich beim Einkaufen sage, es gibt kein Ü-Ei, dann möchte ich auch nicht daß mein Freund ihr eins kauft.
Wie soll das denn enden, wenn sie genau weiß, wie sie Dinge durchsetzen kann, indem sie ihre Bezugspersonen gegeneinander ausspielen kann?
Manchmal höre ich auch "bei Papa darf ich das und das aber". Ok, dann darf sie das bei Papa. Aber eben nicht bei mir. Und damit kommt sie sehr gut klar.
Sie weiß, daß sie im Gegensatz zu ihren Freunden eben nicht nur Mama und Papa hat, sondern daß da eben noch einer ist. Und sie sieht es sogar als Vorteil. Glaubs mir oder nicht. Sie hat durch die Trennung von meinem Ex und durch die Beziehung zu meinem Freund keinen Schaden bekommen.

Du solltest schnellstens mal klare Verhältnisse schaffen, denn dieser Zustand kostet deinem Kind und deinem Freund sehr viele Nerven. Wenn es so weiter geht, wirst du sie früher oder später beide verlieren, spätestens wenn dein Kind älter wird und heraus findet, wie es euch auf der Nase herumtanzen kann.

Und eben damit sie mir nicht auf der Nase herumtanz, gibt es bei uns klare Regeln. Und die versucht auch jeder einzuhalten.
Auch mein Freund kommt damit bestens klar.
Er ist für meine Tochter Freund, aber auch Respektsperson. Aber eben nicht der Papa.

Was macht für Dich das Wort "Vater" aus? Klammert man sich denn nicht irgendwie immer nur an dieses Wort?
Ich z.B. bin auch ein Scheidungskind. Meine Mutter hat dann nochmal geheiratet. Für mich war das kein Problem, ganz schnell zu entscheiden, wer mein "Erzeuger" und wer mein "Vater" ist.
Der Erzeuger ist eben mein leiblicher "Vater". Aber der "richtige Vater" ist der 2. Mann meiner Mutter. Und ich habe niemals "Papa" zu ihm gesagt, sondern ihn auch mit Vornamen angesprochen.
Ich habe nämlich sehr schnell rausgekriegt, daß mein Stiefvater in all der Zeit mehr zu mir stand und mir mehr geholfen hat als mein Erzeuger.
Und ich denke, das wird meine Tochter auch noch mit der Zeit rausbekommen.


aber ich würde sagen, dass dein Entwurf von alleinerziehender Mutter + Freund so nicht lange gut gehen kann...
Dieser "Entwurf" (wie Du es nennst) geht seit 3 Jahren sogar sehr gut.

Allerdings würde ich mich niemals zwischen 2 Stühle drängen lassen. Wenn ein Mann nicht damit zurecht käme, daß ich ein Kind habe, dann ist das eben das Pech für den Mann.
Denn das Kind habe ich geboren und großgezogen. Es ist ein Teil von mir, der über allem steht. Auch über dem "tollsten Mann" der Welt (falls es sowas gibt).
Kein Mann der Welt wäre es wert, daß ich auch nur einen Gedanken daran verschwenden würde, mich zwischen ihm und meinem Kind zu entscheiden.

Ich hoffe, ich konnte Dir das alles nun ein bißchen besser erklären Jens.

Liebe Grüße vom
Seelchen
 
Hallo Seelchen,

na Mensch, da bin ich jetzt direkt vor mir selber erschrocken, was hat mich denn da nur geritten, als ich auf deinen Beitrag geantwortet habe?!? Das klingt ja wirklich ziemlich frech und unverschämt...Sorry, normal ist das gar nicht meine Art...

Naja, jedenfalls muss ich sagen, dass ich das ja eigentlich alles genauso sehe wie du. Also dass als "der richtige Vater" derjenige gilt, der mit der Mutter zusammen lebt, unabhängig davon, ob er der Erzeuger ist. Hm, ich selbst hatte das als Kind so erlebt (zu meiner Vorgeschichte hatte ich in Beitrag Nr.7 in diesem Thread etwas geschrieben) und ich muss sagen, dass mir damals wie heute deine Variante mit der Vornamen-Anrede besser gefällt. Ich kann mich noch genau an diese Situation erinnern: Meine Mutter nahm mich beiseite und sagt mir, dass ich von nun an zu ihrem Verlobten "Vati" sagen sollte. Das habe ich dann auch getan, aber ich empfand es irgendwie als Heuchelei und ich glaube, dass er sich auch nicht wirklich darüber gefreut hat, die Mutti dafür um so mehr...

Viele Grüße,
Jens
 
Hallo Jens!

Schön, daß ich nun doch das ein oder andere Mißverständnis aus dem Weg räumen konnte 😱)

Meine Mutter hat mich nie dazu aufgefordert, meinen Stiefvater mit "Papa" o.ä. anzureden. Genausowenig würde ich das von meiner Tochter verlangen.
Ab und an rutscht ihr gegenüber meinem Freund zwar das Wort "Papa" raus, aber das findet hier keiner "schlimm" (selbst mein Exmann nicht). Passiert halt und gehört dazu.
Wir sind eine recht harmonische Gemeinschaft und leben das Wort "Familie" eben manchmal ein bißchen anders, als andere. Ok, ich habe in der letzten Zeit viele unschöne Dinge mit, bzw. wegen meinem Freund erlebt. Aber genau wie in der Scheidungsphase versuche ich das alles von meiner Tochter fern zu halten.
Auch wenn ich mal wieder nen dicken Hals wegen meinem Ex habe (aus genau dem Grund, den Du angesprochen hast....max. 2 mal die Woche ein paar Stunden Zeit für die eigene Tochter), so würde ich niemals ein böses Wort gegenüber meiner Tochter über ihren Papa sagen. Irgendwann wird sie merken, wer ihr näher steht. Und ich möchte nicht, daß mein Kind von mir beeinflußt oder angestachelt wird, nur weil ich einen Groll gegenüber meinem Ex habe.

Zu Julies Situation muß ich sagen, daß ich es schon sehr ehrlich empfinde, daß ihr Freund direkt reinen Tisch macht.
Julie bitte überleg Dir gut, was Du gesagt hast (..ich bring ihn noch dazu mich zu heiraten). Schonmal überdacht, was das für Folgen haben könnte? Besonders, wenn ihr noch ein gemeinsames Kind bekommen würdet?

Julie, auch wenn es der "Mann Deiner Träume ist". Als Mama ist man nunmal dazu verpflichtet, seine Ansprüche hinten anzustellen (zumindest in den ersten 15-20 Jahren ;o)
Würde mein Freund nicht mit meiner Tochter zurecht kommen = Pech für meinen Freund
Würde meine Tochter nicht mit ihm zurecht kommen, dann wär es genauso. Du kannst nunmal niemanden zu Sympathien oder Pflichtübernahme zwingen.

Liebe Grüße
vom Seelchen
 
weinendeSeele meinte:
Hallo Julieamore!

Ich habe mir nun die Posts hier durchgelesen und stelle fest, daß alle der Meinung sind, wenn Dein Freund nicht die Vaterrolle übernehmen will/kann, taugt er nichts.
Und ich frage mich warum??? Dein Kind hat doch einen Vater.
Dein Freund sollte sich nicht so unter Druck gesetzt fühlen, eine Vaterfigur für Dein Kind zu sein. Stattdessen übernimmt er die Rolle des väterlichen Freundes.

Meine Tochter war 2 Jahre alt, als ich meinen jetztigen Freund kennenlernte.
Ich habe ihm vom Anfang an gesagt, daß er im Leben meiner Tochter nicht den Platz des Vater einnehmen wird.
Mein Exmann (sprich Vater meiner Tochter) holt die Kleine 1, manchmal auch 2 mal die Woche für ein paar Stunden zu sich. Er ist und bleibt der Papa, mein Freund wird mit dem Vornamen angesprochen.
Die Erziehung liegt komplett in meinen Händen. Wichtige Entscheidungen werden zwar mit meinem Exmann abgesprochen, aber letztendlich entscheide ich (klingt ein bißchen wirr..ich hoffe, Du verstehst).
Mein Freund und ich leben nicht zusammen, aber wir verbringen sehr viel Zeit miteinandern. Manchmal rutscht er so ein bißchen die die "Erzieherrolle", aber das bremse ich aus.
Er soll meiner Tochter ein Freund sein. Das klappt auch ganz gut. Natürlich gibt es Momente, wo er mit ihr schimpft. Ist es berechtigt, geb ich ihm Recht. Ansonsten holt er sich direkt von mir einen Rüffel ab.

Julie, vielleicht sagst Du Deinem Freund einfach mal, daß er sich nicht direkt in die Vaterrolle gedrängt fühlen soll. Das ist für viele Männer ein großes Problem. Er kann doch auch einfach ganz locker mit Deinem Kind umgehen, ohne direkt den Papa zu ersetzen.

Ich weiß nicht, ob ich das nun verständlich rübergebracht habe (is wohl noch ein bißchen früh für mich *feix).
Andernfalls, frag einfach nach. Dann versuch ich es ausführlicher zu erklären.

Mich würde noch interessieren, wie alt Ihr seid - im speziellen Dein Kind.

Liebe Grüße und vielleicht meldest Du Dich nochmal

das Seelchen



>>>Danke für deine Antwort.
Bei uns ist es eigentlich genauso, wie bei euch. Meine Kleine ist jetzt drei, also mit zwei hat sie "IHN" kennen gelernt.
Er ist für sie sowas wie ein Freund, weil er auch ganz genau weiss, das sie ein sehr gutes Verhältniss zu ihrem Papa hat, und er niemnal die Chance haben wird, diese zu ersetzten.
Das ist aber auch seine Angst, eifersuch auf den richtigen Papa, wenn die kleine erzählt, mein Papa war mit mir hier und da, mein Papa hat mir dies und das gekauft. Damit kommt er nicht klar. Andererseits ist es so toll zu der Kleinen, die sind echt ein Herz und eune Seele. Die Kleine hat ihn auch voll als Mama´s Freund akzeptiert. Ich könnte mir keinen Anderen vostellen, er kümmert sich übernimmt eine Menge verantwortung.
Trotzdem ist da immer diese Angst, wenn unsere Beziehung sich weiter entwickelt, wie funktioniet das, wenn wir mal zusammen ziehen wollen, oder noch ein Baby kriegen wollen, Er hat da so eine Angst vor, das ich auch schon Angst kriege. Achso, ich bin 25, und er ist 32 also eigentlich reif, verantwortungsbewusst, und alt genug.
 
Ich liebe einen Mann, der mein Kind nicht akzeptiert

Hilfeeeeeeeee...
Hab vor einem Jahr den wunderbarsten, wertvollsten Mann in meinem Leben kennen gelernt. Er wusste vón Anfang an, dass ich eine Tochter habe, wollte sich aber mit dem kennen lernen noch Zeit lassen, bis unsere Beziehung ernster wird, um die Kleine nicht an ihn zu gewöhnen, und dann wieder zu verlassen. Nun sind wir ein Jahr zudammen gewesen, haben uns nur sehr seltend zu dritt getroffen, und uch habe natürlich Druck gemacht, dass er endlich mehr mein4e Tochter in unsere Beziehung einbeziehen soll.
Für ihn ist das total das Problem, ich weiss, er liebt mich über alles, aber wo es jetzt wirklich ernst wird, und man auch mal über heiraten, zusammenziehen, u.s.w.. spricht, sagt er kann er sich nicht vorstellen, eine Frau mit einem Kind zu heiraten. Er hat es mir von Anfang an gesagt, dass erdamit ein Problem hat, habe aber echt gedacht und gehofft, das würd sich ändern. Vielleicht lieg5t es daran, dass er Italiener ist, er sagt, bei ihnen gibt es sowas nicht. Er hat sich immer vorgestellt, eine Frau kennen zu lernen, heiraten, eigene Kinder kriegen. Auch daran liegt es, das der Papa meiner Kleinen viel für sie da ist, und somit mein Neuer keine Chance hat, die Papa Rplle zu übernehmen. Hab ne Menge gedult mit ihm gehabt, er hat gehofft, sich ändern zu können, aber hat es bis jetzt nicht geschafft.
Wir lieben uns das isr wirklich der Mann in meinem Leben, den ich heiraten will, Mein Deckel ist es! So voller Ehre und Respekt hat mich noch nie ein Mann behandelt. Es war eine so wundervolle Zeit, wir haben und ohne Worte verstanden. Will ihn nicht so einfach aufgeben. Haben uns jetzt vor einer Woche getrennt, weil er es nicht schafft, mit Kind, und ich natürlich nicht ohne. Und ich habe echt noch nie so gelitten, und habe auch einen Mann noch nie so leiden sehen. Er hat so bitterlich geweint, er kann nicht mehr schlafen, nicht mehr arbeiten. Und ich weiss, das er sich für mich getrennt hat. Er sagt, er kann mir einfach nicht das geben, was ich mir wünsche, er kann nicht so für mich da sein, wie ich es verdient habe, dass ein Mann für mich da ist. Und auch wenn ich das Beste bin, was er in seinem Leben erlebt hat, kann er es mir nicht antun, darauf zu warten, dass er sich ändert. Ich verstehe nicht, warum er es nicht hinkriegt. Ist es denn wirklich so schwer, ein Kind zu skzeptieren? Er sagt, er will es ja probieren, an sich zu Arbeiten, weiss aber nicht wie und hat Angst, dass es nicht klappt, und er mich noch mehr verletzt. Gibt es irgendjemand, der sowas kennt? Was können wir tun, damit er es hinkriegt, miteinem Kind zu leben, das nicht sein eigenes ist.
Kennt jemand einen Mann, der auch damit Probleme hatte, es aber trotzdem geschafft hat?
Ich sag nur eins, ich tue alles, ich werde den Mann noch dazu kriegen, mich zu heiraten!!!
Hallo ich Weiss nicht ob es dir hilft, ich bin in der genau selben Situation, nur er ist Türke... Es sind wirklich 1 zu 1 die selben Worte, das er es nicht kann und ich was besseres verdient habe, obwohl ich weiss das er mich über alles liebt... Wir sind nun seit 3,5 Jahren zusammen und ich wünsche mir zusammen ziehen und Heirat.. Er ist der Mann meiner Träume wir verstehen uns blind... Er müsste sie ja einfach nur akzeptieren das sie da sind mehr verlange ich nicht... Es zerreißt einen das Herz.. Hast du eine Lösung gefunden??
 

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