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Mein Glaube an Gott ist erschüttert

aber wer bestimmt das alles , wo es doch keinen gott gibt ??
, der bestimmen kann, welche Worte von wem aufgeschrieben werden über ihn und welche nicht!
Das sieht man ja daran, was alles über ihn geschrieben wird.

Ich verstehe nicht, warum man nicht zugeben kann, daß alles von Menschen erdacht ist, nur zu IHREM EIGENEN NUTZEN. Weil sich da doch so einige willkürliche Unmöglichkeiten (schriftlich und in der Praxis) eingeschlichen haben?
Ich denke, daß da einiges neu formuliert werden müßte, denn die obere Kirchenleitung hat doch andere Einsichten gewonnen.

Kann man das nicht eingestehen, weil die Gläubigen dann keine Angst hätten und dann nicht mehr gutwillig leben würden? Sind den alle Gläubigen soo schlechteMenschen, die nur aus Angst vor Strafe gutartig sind?

FG Gelinda

 
.....

Es gibt kein Dorf ohne einen Bürgermeister, keine Nadel ohne ihren Meister; sie kann nicht ohne einen Besitzer sein. Es gibt keinen Buchstaben ohne seinen Schreiber; das weißt du. Wie wäre es also möglich, dass dieses so wohlgeordnete Land ohne einen Herrscher wäre?

.....


Betrachte diese unvergleichlichen Juwelen in Ausstellungen ohne Zahl und Grenze, diese einzigartigen Speisen auf den Tischen:
sie zeigen die grenzenlose Freigiebigkeit des Königs dieser Stätten und seine Kammern voll unschätzbarer Reichtümer.
Aber eine solche Freigiebigkeit und solche unerschöpflichen Reichtümer erfordern eine beständige Einrichtung, in der die Gäste stets all das vorfinden, was sie sich nur wünschen. Und weiter ist es wünschenswert, dass diejenigen, welche in den Genuss dieses Gastmahles gelangt sind, daran auch weiterhin teilnehmen können, damit weder Tod noch Trennung noch Trauer seien, denn wie am Ende der Schmerzen die Freude steht, so ist auch das Ende der Freude ein Schmerz.

Betrachte diese Ausstellungen! Schaue jene Bekanntmachungen an! Leihe dein Ohr diesen Ausrufern! Sie stellen die Kunstschätze eines wundertätigen Königs dar und zeigen sie. Sie künden seine Vollkommenheit.
Sie sind ein Zeugnis seiner unvergleichlichen geistigen Vollendung.
Sie erzählen von der Tiefe seiner verborgenen Schönheit.

Das heißt also, dass seine innere Schönheit und Vollendung über die Maßen staunenswert ist.

Eine solche verborgene, makellose Vollendung aber erfordert jemanden, der sie zu würdigen weiß, sich für sie zu begeistern vermag (so wie es Gott wollte!), der sie zu erkennen und für andere darzustellen versteht.

Diese verborgene Schönheit ohne gleichen verlangt zu sehen und gesehen zu werden, nämlich die eigene Schönheit auf zweierlei Weise anzuerkennen...
erstens, sich selbst in verschiedenen Spiegeln zu betrachten, zum anderen, sich in dem Verlangen der Betrachter und der Begeisterung der Bewunderer zu erkennen, selbst sowohl zu sehen als auch geschaut zu werden, ständig zu bezeugen und immerwährender Zeuge zu sein.

Auch verlangt diese immerwährende Schönheit die beständige Anwesenheit derer, welche sie sehnsüchtig betrachten und sich für sie begeistern. Denn eine immerwährende Schönheit kann sich nicht mit einem sterblichen Bewunderer zufrieden geben. Denn ein Betrachter, der unwiderruflich zum Tode verurteilt ist, dessen Liebe verwandelt sich angesichts des Todes in Feindschaft. Seine Begeisterung und Verehrung verwandelt sich in Beschimpfung.
Denn der Mensch ist ein Feind dessen, was er nicht kennt und nicht zu erreichen vermag. Denn jeder scheidet rasch aus diesen Herbergen und zieht von dannen. Er sieht das Licht dieser Schönheit und Vollkommenheit oder auch nur einen Schatten davon für einen Augenblick und geht wieder davon, ohne sich satt gesehen zu haben.

Das heißt, er geht hinüber in ewige Gärten…
 
hallo sohnadams ,
bist du priester ?
die geschichte ist gut ,gefällt mir , genau so wie die bibel .
aber wer bestimmt das alles , wo es doch keinen gott gibt ?? oder ist es die hohe macht die uns prüfen will für ein besseres leben ??

Bekehrung eines Atheisten

Ein Atheist machte einen Spaziergang durch die Wälder. Er bestaunte alles, was der Zufall der Evolution geschaffen hatte. „Was für majestätische Bäume! Was für herrliche Tiere“, sagte er zu sich selbst.
Wie er so am Ufer eines Flusses lang lief, hörte er hinter sich ein Rascheln im Gebüsch. Er drehte sich um. Ein 2- Meter- Grizzly-Bär kam auf ihn zu. Er lief, so schnell er konnte, den Weg hinauf. Er sah über die Schulter und der Bär kam näher. Er rannte schneller, voller Angst, so dass ihm die Tränen kamen. Er sah sich um; der Bär kam noch näher heran. Sein Herz klopfte wild und er versuchte, noch schneller zu laufen. Er stolperte und fiel zu Boden. Er rappelte sich wieder auf und der Bär, schon über ihm, langte nach ihm mit der linken Pranke und hob die rechte, um ihn zu erschlagen. In diesem Moment rief der Atheist aus: „O, mein Gott!...“
Die Zeit blieb stehen. Der Bär erstarrte. Der Wald war still. Sogar der Fluss rührte sich nicht von der Stelle. Ein helles Licht erfasste den Mann und eine Stimme schallte aus dem Himmel. „Du hast meine Existenz alle diese Jahre geleugnet, du lehrst andere, dass es mich nicht gibt und hältst sogar die Schöpfung für einen kosmischen Zufall. Erwartest du, dass ich dir jetzt aus dieser Zwangslage heraushelfe? Soll ich dich wie einen Gläubigen behandeln?“
Der Atheist blickte direkt in das Licht und sagte: „Es wäre sicher verlogen, nach all den Jahren ein Christ genannt werden zu wollen, aber vielleicht könntest du den Bären zu einem Christen machen?“
„Na klar,“ sagte die Stimme. Das Licht erlosch. Der Fluss floss weiter. Und die Geräusche des Waldes ertönten wieder neu. Der Bär senkte seine rechte Pranke, legte beide Pranken zusammen, senkte seinen Kopf und sagte: „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast.“
 
Nein, aber wenn ich dolle krank sein sollte, kann ich mir sicher sein, dass meine Eltern für mich da sein werden und ihr möglichstes tun, damit es mir wieder besser geht oder dass sie mich trösten, wenn ich traurig bin usw.
Und Gott? Wo hilft er? Warum lässt er so viele schlimme Dinge zu - auch bei seinen Anhängern? Um sie auf die Probe zu stellen? Na das ist aber eecht nett!!! Rein nach dem Motto: ich hack dir jetzt das Bein ab, aber vertrau mir, danach verarzte ich dich auch wieder...😕

Wo bleibt Gott?

„Es war ein Mann, den die vielen traurigen Ereignisse auf dieser Welt glauben machten, Gott kümmere Sich nicht viel um die Menschen und sehe ganz ruhig zu, wie die Schwachen von den Mächtigen unterdrückt und die Armen von den Reichen übervorteilt würden.
Da sandte Gott zu diesem Manne, der ein tugendhaftes Leben führte, einen Engel. Dieser sprach zu ihm: „Du sollst die unbegreiflichen Wege Gottes kennen lernen, folge mir!“
Da führte der Engel den Mann in einen Palast zu einem sehr reichen Herrn. Diesem schenkte der Engel eine große Geldsumme und viele Edelsteine. – Während dieser Beschenkung meldete sich ein Dürftiger beim Reichen. Diesen Armen tötete der Engel. – Darauf führte dieser den Mann in ein Dorf zu einer fast morschen Hütte, wo eine zahlreiche, überaus arme Familie wohnte. Diese Hütte steckte der Engel in Brand, und die armen Bewohner retteten nichts als ihr Leben.
Als der Mann all dieses sah, sprach er zum Engel: „Du bist kein Bote Gottes, sondern ein Bote des Teufels! Du häufst Ungerechtigkeit über Ungerechtigkeit!“
Der Engel sprach: „Höre, und du sollst bald anders urteilen! – Siehe, der Reiche, den ich beschenkte, war stolz und geizig. Als ich aber seinen Reichtum so bedeutend erhöhte, fing er an zu prassen und verschwendete alles, dass er endlich ein Bettler wurde und anfing, sich zu demütigen. – Der Bettler, den ich tötete, war auf gutem Wege, er hätte aber noch am selben Tage eine große Erbschaft gemacht, dadurch wäre er hochmütig geworden, hätte ausschweifend gelebt und wäre von Gott gänzlich abgefallen. – Die arme Familie, deren Hütte ich in Brand steckte, wurde zuvor im Dorfe fast gar nicht berücksichtigt. Das Brandunglück aber erregte nahe und ferne großes Mitleid, und die arme Familie wurde von allen Seiten reichlich beschenkt.“
 
oh Gott, erspare mir das!

trotzdem freundlich verbleibt: Gelinda

Für Dich habe ich auch eine nette Geschichte:

Die drei Schlüssel zum Himmel
Manfred Kyber

Es lebte einmal ein großer, reicher König zu einer Zeit, in der noch alle Menschen den hohen Berg kannten, auf dessen Gipfel die Tore des Himmels gebaut sind. Bei all seinem Reichtum sehnte sich der König danach, auch die Schlüssel zu den Toren des Himmels zu besitzen; aber keiner konnte sie ihm bringen. Eines Tages sagte ihm ein weiser Mann: "Alle Schätze der Erde kann man geschenkt bekommen, aber die Schlüssel zum Himmel muss jeder selbst suchen."
Da stieg der König selber auf den steilen Berg bis vor die Tore des Himmels und sagte dem Engel, dem Hüter vor Gottes ewigem Garten: "Ich finde keine Ruhe, bis ich nicht die Schlüssel zum Himmel besitze."
Der Engel lächelte und antwortete: "Auf der Erde blühen viele Tausend Himmelsschlüssel, die von Menschen zertreten werden. Wenn du die richtigen drei findest, die nur zu deinen Füßen und für dich aufblühen, kannst du die Tore des Himmels aufschließen."
Viele Jahre suchte der König und zertrat keinen Himmelsschlüssel, doch nie blühte eine dieser Blumen vor seinen Füßen auf. Eines Tages bettelte ihn ein schmutziges Mädchen an, das weder Vater noch Mutter hatte. Das Hofgesinde wollte das verwahrloste Kind zur Seite drängen, aber der König setzte es zu sich aufs Pferd. In seinem Schloss ließ er es speisen und kleiden und pflegen. Da blühte zu seinen Füßen ein kleiner, goldener Himmelsschlüssel auf.
Und der König ließ die Armen und Kinder in seinem Reich zu seinen Brüdern und Schwestern erklären. Wieder vergingen Jahre. Da erblickte der König auf einem Ritt durch den Wald einen sehr kranken Wolf. Die Höflinge wollten ihn verenden lassen, er aber trug ihn in seinen Palast und pflegte ihn selbst gesund. Und der Wolf wich nie mehr von seiner Seite. Da blühte ein zweiter goldener Himmelsschlüssel zu seinen Füßen auf. Der König aber ließ von nun alle Tiere in seinem Reich zu Brüdern und Schwestern erklären.
Wieder vergingen einige Jahre. Da spazierte der König in seinem herrlichen Garten mit den seltensten Blumen. Und er erblickte am Wegrand eine kleine unscheinbare Pflanze, die nahe daran war zu verdursten. "Ich will ihr Wasser bringen", sagte der König. Doch der Gärtner wollte ihn hindern: "Es ist Unkraut; ich will es ausreißen und verbrennen; es passt nicht in diesen königlichen Garten!" - Der König aber holte Wasser, und die Pflanze begann wieder zu atmen und zu leben. Nun blühte der dritte Himmelsschlüssel zu des Königs Füßen auf, und das Bettelmädchen und der Wolf standen dabei. Der König aber sah auf dem steilen Berge die Tore des Himmels weit, weit geöffnet.
Auch heute blühen diese drei Himmelsschlüssel noch, und sie leuchten heller und schöner als alle Edelsteine und Blumen der Welt.
 
Wieso und mit welchem Recht durfte nur das eine arme Kind auf dem Pferd sitzen und sich nur um das eine gekümmert?
Weil er dann nicht mehr König wäre, sondern auch ein armer Mann.

Warum werden nicht alle Tiere gepflegt? Warum wird alles "Unkraut" gepflegt und gehegt? Jedes Ding hat seinen Zweck

FG Gelinda
 
, der bestimmen kann, Ich denke, daß da einiges neu formuliert werden müßte, denn die obere Kirchenleitung hat doch andere Einsichten gewonnen.

Kann man das nicht eingestehen, weil die Gläubigen dann keine Angst hätten und dann nicht mehr gutwillig leben würden? Sind den alle Gläubigen soo schlechteMenschen, die nur aus Angst vor Strafe gutartig sind?

Das erinnert mich ein wenig an eine Glaubensdiskussion, von der man mir erzählt hat. Wo sich besonders fromme Teilnehmer darüber empört haben, dass einige eine ewige Verdammnis durch den liebenden Gott sich nicht vorstellen können. "Wofür strenge ich mich dann an", war eine empörte Antwort. "Wenn dem so ist, dann kann ich mir doch morgen gleich eine andere Frau nehmen und komm genauso in den Himmel"

Was für ein Denken offenbart sich da: Wofür bin ich gut, wenn die "Bösen" genauso davonkommen, dann bin doch ich als treuer Ehemann der Dumme.

Ganz abgesehen, dass die Treue zur Partnerin nicht getragen ist aus Liebe zu ihr, sondern aus der Strafdrohung, ansonsten würde man ja .......
 

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