shadoow_1978
Mitglied
Hallo Leute,
da ich zum ersten mal in solch einem Forum bin verzeiht mir meine anfänglichen Fehler.
Mich zu öffnen fällt mir nicht einfach. Aber ich werde es einfach versuchen:
Ich bin ein 36 Jahre alter deutscher Staatsbürger mit türk. Migrationshintergrund. Lebe seit 2001 in Hamburg. Bin ein Scheidungskind. Meine leibl. Eltern liessen sich scheiden als ich ein kleines Baby war. Meine Mutter und ich kamen 1980 nach Deutschland. Ich war zu dem Zeitpunkt etwa 2 Jahre alt. Sie heiratete ihren derzeitigen Mann 1981 aber nahm mich nicht bei sich auf. Die Gründe welche sie auch sein mögen habe ich nie hinterfragt, da mir niemand eine genaue Aussage gegenüber machen wollte bisher. Also kam es anfang der 80er so, das mich meine Grosseltern(mütterlicherseits) zu sich aufnahmen. Sprich adoptierten, damit ich nicht wieder in die Türkei abgeschoben wurde. Ich lebte seit 84(offiziell) bis 2001 bei ihnen. Bis ca. zu meinem 10 Lebensjahr wurde mir immer erzählt meine Grosseltern wären meine Eltern. Meine Mutter sei eine Tante. Habe aber durch einen Zufall als im Krankenhaus lag rausgefunden, das das so nicht stimmte. Es brache eine heile Welt für mich zusammen. Habe die nächsten 5-6 Monate nachts mein Kissen nassgeweint. Hatte aus Scham und Angst niemandem davon erzählt. Dies dauerte ca. 2 Jahre so an. Dann erst stellte ich sie alle zur Rede. Zuhause bei meinen Grosseltern gabs immerzu nur Streit. Ich war diese Disziplinär Autoritäre Erziehung nicht gewohnt. Bin darunter zerbrochen. Niemand verstand mich. Habe mich immer mehr und mehr in meine kleine Gedankenwelt geflüchtet. Ging in mein Zimmer machte die Tür zu und guckte TV bzw. hörte Musik. Egal was ich machte meinen Grosseltern konnte ich es nicht recht machen. Immer war dieser Druck "Deren Erwartungen gerecht werden zu müssen" da. Zog April 2001 nach Hamburg. Aber auch nach dem Umzug hatte ich immer innerlich diesen innerlichen Kampf. Fühlte mich als "Nichtsnutz". Es hält immernoch an. Egal was ich mache, ich bin unzufrieden. Lebe in den Tag hinein. Habe zwar Arbeit. Aber abgesehen davon bin ich ein einsamer Mensch. Einfach innerlich leer ausgebrannt. Die Erlebnisse, das ich ein Scheidungskind bin, keine Liebe von meinen Eltern bekam und von meinen Grosseltern immer drangsaliert wurde usw. sind sehr Stark ausgeprägt in mir. Egal was ich mache, ich kann nicht dagegen ankämpfen. Mittlerweile sehe ich keine Lösung mehr. Fühle mich durch diese Gefühle wie oben angedeutet einsam und sehr traurig. Weine seit meiner Kindheit ständig nachts. Mir geht es so, als hätte ich die Melancholie nur für mich gepachtet. Träume immer davon, auf einer einsamen Bergspitze zu sitzen und fernab von der Zivilisation diesen ganzen Stress zu vergessen. Einfach die Seele baumeln zu lassen und so. Vorallem durch dieses alles erlebte, wurde mein Charakter geprägt. Jeder beschreibt mich als netten gutmütigen Menschen. Ich aber sehe, das zuviel Herz und Gefühle in mir drin stecken. Traurige Filme verleiten mich zum weinen. Man merkt das sehr stark auch an der Musik die ich höre. Ich bin ein grosser "a-ha" Fan. Höre ständig deren Musik. Ich will endlich nur im Leben einfach glücklich sein. Beziehungstechnisch klappt es wegen alledem auch nicht mehr. Bin seit 3 jahren Single. Diese Einsamkeit macht mir auch zu schaffen Kurzum gesagt. Ich habe einfach kein "Selbstvertrauen". Egal was ich mache, es scheint schief zu laufen. Ich lebe einfach monoton als wenn ich Ziellos im Leben umherr irren würde. Sehe keinen Ausweg mehr ausser die endgültige wenn auch bedauerliche Lösung.
Falls einer von euch sich fragt, ob ich versucht habe mit der Familie zu reden?: Ja, ich habs versucht. Aber sie verurteilen nur anstatt zuzuhören. Wollen nur ihre eigenen Schuldgefühle reinwaschen. Jeder in der Familie weiss, das ich recht habe, aber es wird damit gegenargumentiert... "Wir woll(t)en doch nur das beste für dich". Ich kann das schon gar nicht mehr hören.
Die Frage, ob ich mir professionelle Hilfe geholt habe kann ich so beantworten: Ich war mal vor über 12 Jahren beim Psychologen. Dieser aber hat schon nach der 2. Sitzung mir Tabletten angeboten. Er gab mir aus seinem Vorratsschrank 3 Tabletten zum testen. Ich nahm in 4 Tagen 2 davon. Glaubt mir, es machte mich benebelt träge und so. Fragt mich bloss nicht welches Medikament es war. Kann mich an den Namen nicht erinnern. Aber seitdem meide ich aus Enttäuschung und Angst einen Psychologen
Bitte helft mir. Was kann ich noch tun. Sehe keinen Ausweg mehr... Bin total aufgewühlt
Vielen Dank im voraus. Ich weiss eure Kommentare bestimmt zu schätzen
shadoow_1978
da ich zum ersten mal in solch einem Forum bin verzeiht mir meine anfänglichen Fehler.
Mich zu öffnen fällt mir nicht einfach. Aber ich werde es einfach versuchen:
Ich bin ein 36 Jahre alter deutscher Staatsbürger mit türk. Migrationshintergrund. Lebe seit 2001 in Hamburg. Bin ein Scheidungskind. Meine leibl. Eltern liessen sich scheiden als ich ein kleines Baby war. Meine Mutter und ich kamen 1980 nach Deutschland. Ich war zu dem Zeitpunkt etwa 2 Jahre alt. Sie heiratete ihren derzeitigen Mann 1981 aber nahm mich nicht bei sich auf. Die Gründe welche sie auch sein mögen habe ich nie hinterfragt, da mir niemand eine genaue Aussage gegenüber machen wollte bisher. Also kam es anfang der 80er so, das mich meine Grosseltern(mütterlicherseits) zu sich aufnahmen. Sprich adoptierten, damit ich nicht wieder in die Türkei abgeschoben wurde. Ich lebte seit 84(offiziell) bis 2001 bei ihnen. Bis ca. zu meinem 10 Lebensjahr wurde mir immer erzählt meine Grosseltern wären meine Eltern. Meine Mutter sei eine Tante. Habe aber durch einen Zufall als im Krankenhaus lag rausgefunden, das das so nicht stimmte. Es brache eine heile Welt für mich zusammen. Habe die nächsten 5-6 Monate nachts mein Kissen nassgeweint. Hatte aus Scham und Angst niemandem davon erzählt. Dies dauerte ca. 2 Jahre so an. Dann erst stellte ich sie alle zur Rede. Zuhause bei meinen Grosseltern gabs immerzu nur Streit. Ich war diese Disziplinär Autoritäre Erziehung nicht gewohnt. Bin darunter zerbrochen. Niemand verstand mich. Habe mich immer mehr und mehr in meine kleine Gedankenwelt geflüchtet. Ging in mein Zimmer machte die Tür zu und guckte TV bzw. hörte Musik. Egal was ich machte meinen Grosseltern konnte ich es nicht recht machen. Immer war dieser Druck "Deren Erwartungen gerecht werden zu müssen" da. Zog April 2001 nach Hamburg. Aber auch nach dem Umzug hatte ich immer innerlich diesen innerlichen Kampf. Fühlte mich als "Nichtsnutz". Es hält immernoch an. Egal was ich mache, ich bin unzufrieden. Lebe in den Tag hinein. Habe zwar Arbeit. Aber abgesehen davon bin ich ein einsamer Mensch. Einfach innerlich leer ausgebrannt. Die Erlebnisse, das ich ein Scheidungskind bin, keine Liebe von meinen Eltern bekam und von meinen Grosseltern immer drangsaliert wurde usw. sind sehr Stark ausgeprägt in mir. Egal was ich mache, ich kann nicht dagegen ankämpfen. Mittlerweile sehe ich keine Lösung mehr. Fühle mich durch diese Gefühle wie oben angedeutet einsam und sehr traurig. Weine seit meiner Kindheit ständig nachts. Mir geht es so, als hätte ich die Melancholie nur für mich gepachtet. Träume immer davon, auf einer einsamen Bergspitze zu sitzen und fernab von der Zivilisation diesen ganzen Stress zu vergessen. Einfach die Seele baumeln zu lassen und so. Vorallem durch dieses alles erlebte, wurde mein Charakter geprägt. Jeder beschreibt mich als netten gutmütigen Menschen. Ich aber sehe, das zuviel Herz und Gefühle in mir drin stecken. Traurige Filme verleiten mich zum weinen. Man merkt das sehr stark auch an der Musik die ich höre. Ich bin ein grosser "a-ha" Fan. Höre ständig deren Musik. Ich will endlich nur im Leben einfach glücklich sein. Beziehungstechnisch klappt es wegen alledem auch nicht mehr. Bin seit 3 jahren Single. Diese Einsamkeit macht mir auch zu schaffen Kurzum gesagt. Ich habe einfach kein "Selbstvertrauen". Egal was ich mache, es scheint schief zu laufen. Ich lebe einfach monoton als wenn ich Ziellos im Leben umherr irren würde. Sehe keinen Ausweg mehr ausser die endgültige wenn auch bedauerliche Lösung.
Falls einer von euch sich fragt, ob ich versucht habe mit der Familie zu reden?: Ja, ich habs versucht. Aber sie verurteilen nur anstatt zuzuhören. Wollen nur ihre eigenen Schuldgefühle reinwaschen. Jeder in der Familie weiss, das ich recht habe, aber es wird damit gegenargumentiert... "Wir woll(t)en doch nur das beste für dich". Ich kann das schon gar nicht mehr hören.
Die Frage, ob ich mir professionelle Hilfe geholt habe kann ich so beantworten: Ich war mal vor über 12 Jahren beim Psychologen. Dieser aber hat schon nach der 2. Sitzung mir Tabletten angeboten. Er gab mir aus seinem Vorratsschrank 3 Tabletten zum testen. Ich nahm in 4 Tagen 2 davon. Glaubt mir, es machte mich benebelt träge und so. Fragt mich bloss nicht welches Medikament es war. Kann mich an den Namen nicht erinnern. Aber seitdem meide ich aus Enttäuschung und Angst einen Psychologen
Bitte helft mir. Was kann ich noch tun. Sehe keinen Ausweg mehr... Bin total aufgewühlt
Vielen Dank im voraus. Ich weiss eure Kommentare bestimmt zu schätzen
shadoow_1978
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