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Mein Freund mag meinen Hund nicht

Silent Heaven

Mitglied
Ihr Lieben!

Ich (25) besitze einen Mops (3). Dieser ist sehr lieb, lustig, aufgedreht. Er haart aber auch sehr, schnarcht laut, macht eklige Geräusche und stinkt auch ein bisschen - typisch Hund eben. Möpse haaren übrigens extrem, die kleinen, hellen Haare setzen sich überall fest. Das geht ganz schnell.
Mir macht das alles natürlich nichts aus. Ich liebe meinen Hund und habe ihn sehr gern.

Mein Freund (34) ist sowieso schon kein Hundefreund. Er ist schon tierlieb, tendiert aber eher zu Katzen und wünscht sich eine. Wir haben schon öfter darüber gesprochen, dass wir uns ja noch eine Katze holen könnten- ein junges Tier, das wir mit meinem Hund vergesellschaften könnten. Das wäre toll, denn ich mag Katzen auch.

Wir wohnen zusammen, jetzt schon seit einem Jahr fast. Wir sind seit einem anderthalben Jahr zusammen. Es läuft gut in der Beziehung und wir passen sehr gut zusammen. Ich liebe ihn.

Von Anfang an gab es aber Probleme bezüglich des Hundes. Anfangs wollte mein Freund nicht mit mir zusammenziehen- beziehungsweise wollte er nicht den Mops in der Wohnung haben. Wir haben viel darüber geredet: Dass ich auch immer staubsauge, ihn Bürste, die Haare in den Griff bekomme und und und. Schließlich hat er eingewilligt. Aber ich war sehr nachlässig (auch durch Antriebslosigkeit etc) und hab nicht sehr viel gemacht. Es kam immer mal wieder zu teils heftigen streitereien, wobei man sagen muss, dass mein Freund impulsiv ist und sich schnell wieder beruhigt. Er meinte, der Hund stört ihn oft, durch seine Geräusche, die Haare überall...

Nun gebe ich mir seid geraumer Zeit viel mehr Mühe. Ich bürste den Hund, sauge Staub. Ich lasse den Hund auch abends mal alleine in der Küche für eine Stunde, damit mein Freund erst mal seine Ruhe hat. Ich glaube, mein Hund hat es gut bei uns- ich gehe viel mit ihm spazieren, ich spiele mit ihm, er wird geknuddelt. Mein Freund behandelt ihn auch nicht schlecht. Manchmal streichelt oder füttert er ihn sogar. Aber alles in allem mag er ihn nicht - er sagt "Der arme Hund ist ja lieb, er kann ja nichts dafür, dass er so stinkt und haart".

Nun ja, auf jeden Fall werden wir sicher irgendwann mal umziehen. Das kann in einem Jahr sein oder auch in fünf Jahren. Keine Ahnung.
Unser letzter Streit lief darauf hinaus, dass mein Freund sagte, er möchte mit dem Hund nicht in der schönen neuen Wohnung leben, wenn wir mal eine neue haben. Im Moment ist es bei uns etwas... naja, verlebt, ältere Möbel und so.
Das war eigentlich der erste heftige Streit. Er hat überreagiert, am Ende meinte er, "Tut mir leid, ich werde das nicht mehr verlangen,, dass du den Hund abgibst"... und ich hab auch nachgegeben und meinte "Dann müsste ich eben mit meinen Eltern reden, ob die ihn nehmen"

Also, meine Eltern wohnen etwas weiter weg und haben auch einen Hund, die beiden verstehen sich gut und mein Hund war schon öfter da.
Ich liebe meinen Freund. Ich liebe meinen Hund. Ich finde es bescheuert, sich wegen eines Hundes zu trennen.

Ich weiß, was ihr jetzt sagt! Dass der Hund doch als erstes da war (mein Freund hat mich mit Hund kennengelernt, aber er sagte auch von anfang an, dass er ungern mit dem zusammenleben will). Der Hund hat die älteren Rechte. Ich will meinem Hund auch nicht schaden, aber ich will auf keinen Fall diese Beziehung opfern, denn ich liebe meinen Freund über alles. Im Notfall würde ich mit meinen Eltern reden, ob sie den Hund nehmen. Auch, wenn sie mmich dann hassen werden und meinen Freund sowieso, dass er sowas verlangt. Mich, dass ich sowas mitmache. Aber ich will kein schlechter Mensch sein. ich will nur die bestmögliche Lösung finden.
Mein Hund hätte es auch sehr gut bei meinen Eltern.

Aber ich will ihn natürlich um jeden Preis (außer der Trennung) behalten.

Mein Freund sagt immer "Das Thema Hund kommt erst wieder auf den Tisch, wenn wir planen, umzuziehen", bis dahin verdrängt er das Problem einfach. Ich allerdings mache mir natürlich Sorgen. Ich will ihm ja entgegenkommen, in dem ich putze und vielleicht auch in die Hundeschule gehe (mein Freund sagte sogar mal, dass er mich da finanziell unterstützen will).
Er ist so wankelmütig. Ich weiß nicht, wie sich das entwickelt. Ich hoffe, ich kann ihm ein angenehmes Leben auch mit Hund bereiten. Mein Freund ist ein lieber Mensch. Ja, er ist egoistisch, aber er liebt mich auch und bemüht sich sehr oft für mich. Ich kann es ihm ja auch nicht verübeln, dass er keinen Hund haben will. Aber wir müssen eine Lösung finden. Ich werde mich nicht deswegen trennen. Dieser Mann ist mir ungeheuer wichtig.

Den Hund wirklich abgeben würde ich nie. Wenn, dann erst mal zu meinen Eltern. Aber das ist natürlich auch nicht so die feine Art und meine Eltern würden mich und meinen Freund dann sowieso hassen... Das ist alles schlimm.

Ich hoffe, ich kann das noch irgendwie alles hinbekommen. Mich viel um Sauberkeit kümmern. Der Hund auch mal in einem anderen Zimmer. Meinem Freund Ruhe gönnen.

Macht uns nicht nieder, bitte. Mein Hund wird immer gut und liebevoll versorgt. Mein Freund ist schwierig, aber irgendwo muss man ihn ja auch verstehen. Und ich will es allen recht machen, aber das geht natürlich nicht.

Was sagt ihr?
 
Sorry, aber was erwartest du nun als Antwort?

Nette Geschichte, aber wie sollen wir dir hier helfen?
 
Naja, ich hätte gern ein paar Tipps oder vielleicht eine Idee... wie ihr das lösen würdet... oder so... keine Ahnung. Oder ne Aufmunterung. Ich weiß auch nicht.
 
Ich kann dich wirklich nur bedingt verstehen. Ich habe auch einen Hund,der ist gerade 9 Monate alt. Mit meinem Freund bin ich nun schon seit 3,5 Jahren zusammen. Mein Freund hat nach ein paar Gesprächen dem Hund zugestimmt. Dann wollte er aber den Hund loswerden, da er meinte, dass es nicht abgesprochen war, dass er sich auch um die kleine Maus kümmern muss und da er doch eigentlich Hunde nicht mag. Ich habe ihm ganz deutlich gesagt, dass er ruhig gehen kann, aber der hund bleibt da. Der Hund ist kein Spielzeug, wir haben eine Verantwortung für einen Hund. Und wenn ein Mensch mich nicht mit meinem Hund akzeptieren kann, dann soll er sich zum Teufel scheeren. Mein Freund liebt inzwischen meinen Hund über alles. Ich hab ihm deutlich gemacht, dass es Männer wie Sand am Meer gibt, mein Hund jedoch darf nicht von einem Menschen so enttäuscht werden. Ich meine, wie kann man überhaupt darüber nachdenken, sein eigenes Tier wegen einem "nicht mal Ehepartner' mit dem man noch keine Kinder hat, und somit auch keine Notwendigkeit mit diesem eine Beziehung zu führen, abzugeben.
 
Du hast dich doch eh schon entschieden.

Ich will nur mal zu bedenken geben, dass ne Beziehung, sei sie noch so toll, in die Brüche gehen kann und du es eventuell mal bereuen könntest, den Hund weggegeben zu haben. Dann sind beide weg. Der Hund ist noch jung, der kann sich nochmal umgewöhnen, aber den kannst du dann auch nicht mehr einfach wieder zurückholen, wenn er sich bei deinen Eltern mal eingelebt hat.
 
Es gibt für nur eine Lösung.

Friss oder stirb.

entweder umziehen mit Hund oder ohne mich. (meine persönliche Meinung)

Die Realität ist das er dich mit Hund kennengelernt hat und jetzt sogar mit dir +Hund zusammenlebt.
 
Hallo!

Vielleicht würde Dein Freund Deinen Hund lieber mögen, wenn Mopsi besser erzogen wäre? 😉
Hundeschule. 🙂 Empfehle eine mobile Hundeschule. Dann lernt Mopsi auch gleich, dass wenn Dein Freund kommt, er ihn nicht zu bestürmen oder zu belagern hat. Und nur falls Hundi auch ins Bett springt und dort die Haare hinterlässt (was selbst nicht jeder Hundefreund mag), könnte das mit Tiertrainer ja auch gleich Thema werden.
So wird Dein Freund auch gleich im Training mit einbezogen, lernt er Deinen Hund auch ´mal von einer anderen Seite kennen und dadurch, dass er sich dann mt Hunden besser auskennt, evtl. auch lieben.

Schaden wird dem Hund das mobile Tiertraining sicher nicht. Egal, ob Du ihn dann letzendlich doch abgibst, oder nicht.
Wobei.... . Ich könnte mir für mich nicht vorstellen, meinen Hund ab zugeben. Ich denke, ich würde mir das selber und meinem Partner übel nehmen.

Mein Partner mochte übrigens auch erst keine Hunde. Heute ist er regelrecht in diese Tiere vernarrt! Da er Anfangs keine Ahnung im Umgang mit den Fellnasen hatte, riefen wir einen Tiertrainer zu Rate. DAS hat sich wirklich gelohnt!


Alles Gute!
Landkaffee
 
Gegen Hundegeruch hilft kein Trainer und - meines Wissens nach - gar nichts. Auf Dauer ist so ein charakteristischer Geruch nicht akzeptabel, wenn man das nicht ab kann. Es bleibt dann hintergründig immer ein Ärgernis für Deinen Freund, auch wenn ihm das nicht bewußt ist. Überdies wird es ja auch andere Punkte geben,...., aber das wirst Du ja selber wissen, das muß Dir keiner aufzählen. Ich mag Hunde sehr, aber das sind Fakten, die nicht zu leugnen sind. In einer Wohnung m i t Hund richt es anders, als ohne.

Schiebe den Umzug noch so lange raus, wie der Hund lebt.

Nach dem Umzug: Häng Dir ein Bild von Deinem Hund auf und geh ins Tierheim zum Knuddeln und Spazieren gehen.

Ach ja Katze: unsere Miez durfte raus und rein und hatte übergenug Auslauf ihre Krallen zu betätigen, trotzdem liebte sie dazu unser Sofa. Wenn Ihr dann neue Möbel habt und auch so einen Sofa-Kratzbaum-Liebhaber, wie wir, dann sieht es sehr schnell wieder abgewohnt aus. Wir haben uns nach dem Tod der Katze dann endlich mal eine neue Couch zugelegt und trotz zeitweiliger Anwandlungen auf eine Katze, hat dann jeweils einer von uns beiden immer wieder die Bremse gezogen. Glücklicherweise wollten und wollen wir es ja beide in unserem Zuhause nie wieder so.
 
Es gibt für nur eine Lösung.

Friss oder stirb.

entweder umziehen mit Hund oder ohne mich. (meine persönliche Meinung)

Die Realität ist das er dich mit Hund kennengelernt hat und jetzt sogar mit dir +Hund zusammenlebt.

so sehe ich das auch. 🙂

Ich verstehe das eh nicht, die TE macht und tut und der Freund beschwert sich nach wie vor...
Soll er dem Hund doch aus dem Weg gehen --- das wird ja wohl möglich sein!
 
Hallo!

Vielleicht würde Dein Freund Deinen Hund lieber mögen, wenn Mopsi besser erzogen wäre? 😉
Hundeschule. 🙂 Empfehle eine mobile Hundeschule. Dann lernt Mopsi auch gleich, dass wenn Dein Freund kommt, er ihn nicht zu bestürmen oder zu belagern hat. Und nur falls Hundi auch ins Bett springt und dort die Haare hinterlässt (was selbst nicht jeder Hundefreund mag), könnte das mit Tiertrainer ja auch gleich Thema werden.
So wird Dein Freund auch gleich im Training mit einbezogen, lernt er Deinen Hund auch ´mal von einer anderen Seite kennen und dadurch, dass er sich dann mt Hunden besser auskennt, evtl. auch lieben.

Schaden wird dem Hund das mobile Tiertraining sicher nicht. Egal, ob Du ihn dann letzendlich doch abgibst, oder nicht.
Wobei.... . Ich könnte mir für mich nicht vorstellen, meinen Hund ab zugeben. Ich denke, ich würde mir das selber und meinem Partner übel nehmen.

Mein Partner mochte übrigens auch erst keine Hunde. Heute ist er regelrecht in diese Tiere vernarrt! Da er Anfangs keine Ahnung im Umgang mit den Fellnasen hatte, riefen wir einen Tiertrainer zu Rate. DAS hat sich wirklich gelohnt!


Alles Gute!
Landkaffee

Der Beitrag ist sooooo toll. 🙂
 

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