E
Eigentl.reg., aber...
Gast
Auch auf die Gefahr hin, dass mich mein Schreiben hier jetzt stark triggert und eigentlich auch zu belastend ist, möchte ich mich doch (wenn auch anonym) zu dem Thema hier äußern.
Ich finde es schon ziemlich grenzwertig, wie hier sexuelle Handlungen an Kindern im Alter von 8, 9 Jahren verharmlost werden, nur weil die Täter selber minderjährig sind.
Deshalb wollte ich euch an meinem Beispiel anzeigen, dass 1. solche "Doktorspielchen" durchaus als Missbrauch verstanden werden können und 2. durchaus von ebenfalls minderjährigen Kindern als sexuelle Handlungen verstanden werden können und auch sollten. Vielleicht kurz eine Anmerkung zu den so oft erwähnten "Doktorspielen": diese finden in der Regel im Kindergartenalter statt. Es geht hierbei eher um das Kennenlernen und das Erforschen des eigenen und des gegengeschlechtlichen Körpers, nicht um sexuelle Erregung bzw. Masturbation. Es dürfen gute Gefühle dabei entstehen, aber sie sind nicht der Hauptgrund. Spätestens bei einem Alters- und Entwicklungsgefälle (4 zu 8, 8 zu 12, 13, 14, 12 zu 18, 19, 20) handelt es sich nicht mehr um Doktorspiele, sondern um sexuelle Übergriffe.
Jetzt erzähle ich (m)eine Geschichte.
Es war einmal ein Mädchen, dass unbeachtet und ungeliebt in einem Mehrfamilienhaus lebte. Sie hatte keinerlei Selbstwert, da ihre Eltern mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren. Es gab körperliche und seelische Gewalt und Vernachlässigung.
Als alles begann war das Mädchen 8 Jahre alt. Die Familie ihrer besten Freundin lebte ebenfalls in diesem Haus. In der Familie gab es heranwachsende Brüder. Irgendwann kamen die Brüder auf die Idee, gemeinsam mit den Mädchen zu "spielen". (der Altersunterschied betrug 6 Jahre bzw. 8 Jahre zu dem Mädchen). Es begann mit Auskitzeln, mit Rock hochziehen, Strumpfhose (ich rede von Wollstrumpfhosen im Winter, nicht Feinstrumpfhosen und Minirock.) runterziehen, festhalten und "durchkillern", während sich das Mädchen auf dem Schoß windet. Irgendwann wurde daraus ein Vater-Mutter-Kindspiel und dazu gehört auch, dass Vater und Mutter ins Bett gehen. Das war der Anfang. Das Mädchen war 8.
Im Laufe der folgenden 4-5 Jahre wurde viel mit dem Mädchen "gespielt". Es wurden Gegenstände benutzt um zu gucken, wie tief es "reingeht". Es wurden Filme geschaut und nachge"spielt". Es wurden Freunde eingeladen. Es wurde gefesselt, ausgelacht, angespr***t. Es wurde penetriert. Es wurde gezwungen, die Jugendlichen zu befriedigen, mit der Hand, mit dem Mund, mit dem Körper.
Das Mädchen hat es nicht verstanden. Am Anfang war es ein Spiel, es war schön, dass sich jemand um es kümmerte. Aber irgendwann musste es dann Sachen machen, Sachen ertragen, Drohungen hinnehmen. Es war nicht mehr schön.
Niemand merkte aber, dass es sich veränderte, denn es war kein geliebtes Kind und dachte, dass es dies alles so verdiente, dass gerne haben so funktioniert, dass man dafür solche Sachen machen muss.
Ist diese Geschichte jetzt nicht schlimm, weil es Heranwachsende waren? Ist die Empfindung des Mädchens, dass das Ganze schlimm ist, falsch? Hat das Mädchen doch recht, wenn es meint, es sei selber schuld daran? Hat das Mädchen doch recht, wenn es meint, es hat es verdient? Haben die anderen Unrecht, wenn sie meinen, dass das Kind nichts dafür kann und die Heranwachsenden die Verantwortlichen sind?
Eigentlich hat es gewusst, dass es nicht gut ist, sich damit zu beschäftigen, jetzt kommt es nicht mehr raus aus dem Gedankenkreis.
Und dabei wollte es nur sagen, dass es keine Doktorspiele sind, wenn heranwachsende Jungen kleine Mädchen benutzen.
Ich finde es schon ziemlich grenzwertig, wie hier sexuelle Handlungen an Kindern im Alter von 8, 9 Jahren verharmlost werden, nur weil die Täter selber minderjährig sind.
Deshalb wollte ich euch an meinem Beispiel anzeigen, dass 1. solche "Doktorspielchen" durchaus als Missbrauch verstanden werden können und 2. durchaus von ebenfalls minderjährigen Kindern als sexuelle Handlungen verstanden werden können und auch sollten. Vielleicht kurz eine Anmerkung zu den so oft erwähnten "Doktorspielen": diese finden in der Regel im Kindergartenalter statt. Es geht hierbei eher um das Kennenlernen und das Erforschen des eigenen und des gegengeschlechtlichen Körpers, nicht um sexuelle Erregung bzw. Masturbation. Es dürfen gute Gefühle dabei entstehen, aber sie sind nicht der Hauptgrund. Spätestens bei einem Alters- und Entwicklungsgefälle (4 zu 8, 8 zu 12, 13, 14, 12 zu 18, 19, 20) handelt es sich nicht mehr um Doktorspiele, sondern um sexuelle Übergriffe.
Jetzt erzähle ich (m)eine Geschichte.
Es war einmal ein Mädchen, dass unbeachtet und ungeliebt in einem Mehrfamilienhaus lebte. Sie hatte keinerlei Selbstwert, da ihre Eltern mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren. Es gab körperliche und seelische Gewalt und Vernachlässigung.
Als alles begann war das Mädchen 8 Jahre alt. Die Familie ihrer besten Freundin lebte ebenfalls in diesem Haus. In der Familie gab es heranwachsende Brüder. Irgendwann kamen die Brüder auf die Idee, gemeinsam mit den Mädchen zu "spielen". (der Altersunterschied betrug 6 Jahre bzw. 8 Jahre zu dem Mädchen). Es begann mit Auskitzeln, mit Rock hochziehen, Strumpfhose (ich rede von Wollstrumpfhosen im Winter, nicht Feinstrumpfhosen und Minirock.) runterziehen, festhalten und "durchkillern", während sich das Mädchen auf dem Schoß windet. Irgendwann wurde daraus ein Vater-Mutter-Kindspiel und dazu gehört auch, dass Vater und Mutter ins Bett gehen. Das war der Anfang. Das Mädchen war 8.
Im Laufe der folgenden 4-5 Jahre wurde viel mit dem Mädchen "gespielt". Es wurden Gegenstände benutzt um zu gucken, wie tief es "reingeht". Es wurden Filme geschaut und nachge"spielt". Es wurden Freunde eingeladen. Es wurde gefesselt, ausgelacht, angespr***t. Es wurde penetriert. Es wurde gezwungen, die Jugendlichen zu befriedigen, mit der Hand, mit dem Mund, mit dem Körper.
Das Mädchen hat es nicht verstanden. Am Anfang war es ein Spiel, es war schön, dass sich jemand um es kümmerte. Aber irgendwann musste es dann Sachen machen, Sachen ertragen, Drohungen hinnehmen. Es war nicht mehr schön.
Niemand merkte aber, dass es sich veränderte, denn es war kein geliebtes Kind und dachte, dass es dies alles so verdiente, dass gerne haben so funktioniert, dass man dafür solche Sachen machen muss.
Ist diese Geschichte jetzt nicht schlimm, weil es Heranwachsende waren? Ist die Empfindung des Mädchens, dass das Ganze schlimm ist, falsch? Hat das Mädchen doch recht, wenn es meint, es sei selber schuld daran? Hat das Mädchen doch recht, wenn es meint, es hat es verdient? Haben die anderen Unrecht, wenn sie meinen, dass das Kind nichts dafür kann und die Heranwachsenden die Verantwortlichen sind?
Eigentlich hat es gewusst, dass es nicht gut ist, sich damit zu beschäftigen, jetzt kommt es nicht mehr raus aus dem Gedankenkreis.
Und dabei wollte es nur sagen, dass es keine Doktorspiele sind, wenn heranwachsende Jungen kleine Mädchen benutzen.