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Mein Bruder ein Tyran

Abstand?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    4
Man müsste natürlich etwas in der Hand haben, aber wenn er zum Beispiel seinen Bruder wiederholt körperlich angreift und das Kindswohl seiner kleinen Schwester gefährdet und dazu noch selbstgefährdendes Verhalten nachgewiesen werden kann... 🤔 🤷‍♂️
Aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen beiden Brüdern hat mein Vater vor einem halben Jahr aus Verzweiflung schonmal die Polizei eingeschaltet und diese haben ihn mit Gegenwähr ins KH Zwangseingewissen.
Das war ein Moment wo die Familie seit einiger Zeit wieder aufatmen konnte weil wir uns dachten ihm werde jetzt endlich professionell geholfen.
Er hat sich am nächsten Tag direkt am Morgen selbst entlassen und uns geschworen das er uns das niemehr vergeben würde.
 
Da ein 13jähriges Mädchen unter diesen desolaten Verhältnissen aufwachsen muss, würde ich mich an das Jugendamt wenden. Vielleicht werden deine Eltern einsichtig und entfernen den aggressiven 30jährigen, um die 13jährige zu retten.
Mein Vater und mein anderer Bruder wissen über die Gefahr sehr gut bescheid und sprechen sich sehr gut ab damit meine kleine Schwester nie alleine Zuhause ist.
Sollte ich das Jugendamt einschalten würde ich es riskieren das ich durch diese Handlung die noch intakte Familie zerreiße und das ist mit meinem Gewissen unvereinbar. (Habe schon oft mit dem Gedanken gespielt)
 
Intakt ist eure Familie mit Sicherheit nicht.

Ich kann es verstehen, dass du keinen Ärger mit der Familie wegen dem Jugendamt haben möchtest.
Aber die kleine Schwester lebt in einer Gefahrensituation.

Ja.. solch ein Verhalten von deinen Eltern kann deinen Bruder verrückt gemacht haben.

Er sollte sich dringend Hilfe suchen und sich von den Eltern abnabeln.
 
Ich vermute ein hirnorganisches Problem, was sich in einem frühen Asperger (deshalb soziale Probleme als Kind) und später in psychotischen Schüben offenbart. Dein Bruder benötigt dringend medizinische und spezialisierte Hilfe. Impulskontrollstörungen sind bei Asperger ohnehin keine Seltenheit und kommen bei Psychoseschüben noch stärker zum Vorschein.

Jetzt ist die Frage: Was zuerst abklären, weil das Problem nicht so einfach zu fassen sein wird.

Ich empfehle folgendes Vorgehen: Hausarzt - Überweisung zum Endokrinologen (am besten Fachklinik!), Ausschluss Schilddrüse, Autoimmunreaktion (auf Lumbalpunktion bestehen!).

Wenn beides unauffällig Vorstellung bei einer psychiatrischen Ambulanz. Die werden ihm wahrscheinlich ein Medikament wie Risperidon geben oder etwas ähnlich antipsychotisches. Es wird dann ein paar Tage dauern, bis er darauf anspricht. Das geht nicht von heute auf morgen.

Sobald er wieder einigermaßen auf der Höhe ist: Termin bei einem Autismusdiagnosezentrum.

Und bitte keine "psychische Sache" daraus machen! Seine Probleme haben mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Bohne etwas mit irgendeiner "verkorksten Kindheit" zu tun.

Wenn Dein Bruder sich nicht darauf einlassen will, dann muss er wohl entmündigt werden. Das ist nicht schön, aber sinnvoll, weil mit jedem Schub sich erstens die "Denkinhalte" festigen und Dein Bruder mehr und mehr den Bezug zur Realität verliert und zweitens sein Gehirn auch kaputt geht, er auf Dauer geistig behindert sein wird. Also bitte handeln.
 
Dein Bruder ist psychisch krank und eine tickende Zeitbombe, es ist nur eine Frage der Zeit bis er wirklich ausrastet und der ganzen Familie Gewalt antut. Wenn Du was für Deine Schwester tun willst, dann trenn Dich erstens komplett, und versuch Deine Schwester bei Dir unterzubringen, damit wenigstens sie aus der Schußlinie ist, wenn Dein Bruder ausrastet, es reicht dann völlig wenn er auf die Eltern losgeht. Denn so wie Du ihn schilderst, ist das unvermeidbar, wenn er nicht behandelt oder irgendwo dauerhaft sicher untergebracht wird, auch gegen seinen Willen.
 
Dein Bruder kan sich eine Wohnung suchen. Wieso wohnt er zu Hause? Ich hätte den schon an die frische Luft gesetzt. Wenn er nicht freiwilllig geht, Koffer packen vor die Tür stellen, neues Türschloss einbauen und Schluss ist es.
 
Zuletzt bearbeitet:
In unserer Kindheit gab es viel Streit zwischen den Elternteilen wo wir auch oft als Vermittler fungieren mussten..... fast wöchentlich haben sie uns entscheiden lassen bei wem wir wohnen wollten wenn sie sich scheiden lassen... was schon etwas macht mit einem Kind. (Leben heute noch zusammen)
Generell ist es ein sehr "traditioneller" Haushalt gewesen. Vater nur am Arbeiten, Mutter eher sozial Abwesend. Immer verbale Gewalt aber fast nie Körperliche Gewalt.
Was auch ich und mein anderer Bruder mit uns tragen. Aber wir " kommen damit halt klar" .
Das wird ein Teil der Gründe für sein schwieriges Verhalten sein.
Er sollte dringend selbständiger werden.
 
@ #26:

Zitate aus dem Internet

" Seit 1992 kann ... kein Volljähriger mehr entmündigt werden.23.01.2023"

 
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