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Mehrgenerationenhaus - eigene Wohnung im Haus der Eltern

Ja das frage ich mich auch. Meine ganze Familie findet das von meiner Mutter nicht normal, dass sie sich dauernd in meine Finanzen einmischen will. Erst heute früh hat sie wieder zu mir gesagt, ich solle mich unbedingt auf einem höherem Posten bewerben, sonst werde ich finanziell nicht über die Runden kommen, wenn ich dann ab nächsten Monat alles selbst bezahle und ein Pferd hab ich schließlich auch. Hat sie nicht unrecht. Ab Herbst geht ne Kollegin in Pension. Diese verdient 1,8 netto (mit Außendienst über 2k netto), ich verdiene momentan 1550 netto. Ja, ich werde mich für diesen Posten im Herbst bewerben.
Meine Mutter meint halt, dass sie es mir nur gut meint und regt sich schon auf wenn ich mir gelegentlich mal Sushi vom Eurospar gönne. Deshalb erzähle ich ihr solche Dinge nicht mehr. Aber das mit dem Auswärtstraining wird sie halt mitbekommen.


Wieso sollte ich komplett isoliert sein wollen? Oder hab ich deine Aussage falsch verstanden?
Ich muss mir von meiner Familie kaum Stuss anhören. Außer das Einmischen meiner Mutter in meine Finanzen. Wobei....würde sie sich da nicht einmischen, wäre ich vermutlich längst pleite unter einem hohem Schuldenberg begraben.


Ich meinte, in deinem Alter ist doch beziehungstechnisch noch alles möglich, wenn du offen und aktiv bist und nicht nur zuhause rumhängst, also null Kontakt hättest. Aber das Gedönse musst du dir halt anhören.

Naja, man kann auch alleine schauen, wie man mit seinem Geld zurecht kommt. Dazu braucht man die Eltern nicht. Und wenn die sich einmischen, was du beruflich verändern sollst, könnte das auch ein bisschen nerven.

Eigentlich bist du erwachsen, deine Mutter redet ihr aber trotzdem rein, wenn du dir mal was gönnst? Doch nicht so genial, die Eltern im gleichen Haus zu haben, oder?
 
Hallo lisakol,

Wer also sagt, dass man nicht sein eigenständiges Leben führen kann, obwohl man im selben Grundstück wie die Eltern wohnt?


Diese Frage hast Du Dir mit all Deinen Aufzählungen bereits selbst beantwortet:

Was wenn ich mal in Quarantäne bin und nicht mutterseelenalleine zuhause sein möchte?
Wenn Du in Quarantäne bist, dann wirst Du diese Zeit "mutterseelenallein" verbringen. In Deinem Wohnreich. Und dabei ist es völlig egal, ob auf 125m² oder auf 25m². Schließlich ist der Sinn einer Quarantäne, Abstand zu halten. Vor allem dann auch, um Deine Eltern zu schützen.

Was wenn ich mal im Stress bin und meine Eltern mir bei Dingen unter die Arme greifen? (Mein Vater zb wechselt mir die Reifen)
Bestimmt würde Dein Vater auch die Reifen wechseln (können), wenn Du in einer Wohnung leben würdest, die 10 km weiter entfernt liegt.

Was wenn es mir mal schlecht geht und ich jemanden zum reden brauche? Dann brauche ich nur ein Stockwerk tiefer gehen und kann mit meiner Mutter quatschen.
Ein Telefonat - mit der Mitteilung, dass Du Deine Mutter brauchst oder einfach sie selbst besuchen fahren, das wären Möglichkeiten.... *denk*

Was ist (ist zwar eher unwahrscheinlich aber könnte doch sein) wenn mal ein Einbrecher kommt, der würde mich töten, wenn ich alleine wäre, aber mein Vater rettet mir das Leben?
Dieser Satz zeigt völlig Deine Abhängigkeit zu Deinen Eltern. Der Papa als Held, vor dem Bösewicht, der töten will.....

Ich beziehe nächsten Monat das Stockwerk und dann werde ich putzen, kochen, Rechnungen bezahlen etc. alles alleine machen, also wer sagt, dass ich mich nicht "abnabeln" kann?
Rechnungen bezahlen, Putzen, kochen, Einkaufen, Termine selbstständig wahrnehmen, Reifen allein zu wechseln, auf "Kaffeeklatsch" verzichten",
all das hat nichts mit "Abnabeln" zu tun, sondern eher mit "Werten", mit "Bedürfnissen", mit "Selbstständigkeit".

Sich "abnabeln" ist ein emotionaler Prozess:
Ein Gefühl von "ich bekomme das hin". Ein Gefühl von "ich kann mir selbst helfen, mich selbst "retten". Wenn ich etwas nicht hinbekomme, dann darf ich um Unterstützung bitten. Ich weiß, wen/wo ich fragen kann. (später hinzugefügt).
Ich möchte unabhängig der Nährstoffe der Eltern mein eigenes Leben entdecken. Schauen, was das Leben mir bieten kann. Herausforderungen annehmen, die das Leben bereit hält.
Ich habe eine "Vision".

Die "Wurzeln" (Abstammung) bleibt bewahrt. Und doch werden neue gebildet. Eigene Wurzeln.


Wie bei Ureinwohnern es klischee... oder tatsächlich so (gewesen) ist,
dass der Nachwuchs ab einem bestimmten Alter "in die Welt geschickt" wird.
Dort einige Wochen, Monate verbringen muss, damit auf dieser Weise neue Wurzeln (Erfahrungen - in sich Selbst, aber auch Außerhalb), entstehen können. In sich selbst ein Vertrauen finden - die eigene "Bestimmung"; die eigene Intuition.

Auch, wenn all das ein Klischee ist, brauchen diesen Weg einige Menschen.
Wenn ich Deine Worte so lese, dann Du auch.
Weil Deine Argumentationen sehr eng gestrickt zu sein scheinen.

Da ist auch gar kein Platz für Freunde oder ähnliches.
Sondern alle Beispiele haben sich auf Mama und Papa bezogen.
Auch kein "dann kann ich meine Eltern unterstützen", kam nicht vor....
oder eben das, was Deine Eltern davon für einen Nutzen haben.

Im übrigen sage ich NICHT - in KEINEM FALL, dass diese Lebensweise etwas "Schlechtes" ist.
Denn diese Form der Generationen kann auch Bindung bringen, ein Miteinander.
Aber eben nur, wenn es tatsächlich eine Abnablung kam. Wenn es ein "Du und Ich" gibt und kein "Wir" und erst Recht keine "Retter-Opfer-Dynamik".

Vielleicht ist es möglich, dass Du die Wohnung behalten kannst - oder das die Wohnung zwischenvermietet wird. Vielleicht auch für die Flüchtlinge bereit gestellt werden....

Dass Du 1-3 Jahre erst Deine eigenen Wurzeln findest.
In einer eigenen Wohnung. Ein eigenes Umfeld aufbaust.
Verschiedene Erfahrungen machen kannst und darfst - herausfindest, wie das Leben funktioniert.

Denn Du schreibst von Kindern: was möchtest Du Deinen Kindern auf ihren Weg mitgeben?
"Bleibt alle bei mir. Opa wird uns retten".

Ja, ich habe selbst ein schlechtes Gewissen, dass ich diesen Punkt so oft verwende.
Denn das kann "böse" und etwas zynisch aufgefasst werden.
Mir ist es aber ernst.
Und offenbar möchtest Du auch verstehen, was mit den Worten gemeint ist.

Und Du brauchst nicht zustimmen.
Denn Deinen Weg wirst Du sowieso selbst bestimmen.
Und vielleicht beziehen Dich Deine Eltern auch mehr in die Verantwortung ein.
Denn solch ein Reich, das muss auch Instand gehalten werden. Da werden auch einiges an Kosten anfallen. Deine Eltern werden auch älter, sodass immer mehr Verantwortung auf Dich übergehen wird, die Du dann selbstständig annehmen musst.

Dann werden andere Punkte stehen, weswegen Du nicht ausziehen magst.
Oder Du wirst ausziehen, weil Du mit all der Verantwortung nicht umgehen kannst/wirst.

Ganz liebe Grüße an Dich. 🙂
 
Ich meinte, in deinem Alter ist doch beziehungstechnisch noch alles möglich, wenn du offen und aktiv bist und nicht nur zuhause rumhängst, also null Kontakt hättest. Aber das Gedönse musst du dir halt anhören.

Naja, man kann auch alleine schauen, wie man mit seinem Geld zurecht kommt. Dazu braucht man die Eltern nicht. Und wenn die sich einmischen, was du beruflich verändern sollst, könnte das auch ein bisschen nerven.

Eigentlich bist du erwachsen, deine Mutter redet ihr aber trotzdem rein, wenn du dir mal was gönnst? Doch nicht so genial, die Eltern im gleichen Haus zu haben, oder?
Achso meinst du das. Nein, ich hocke so gut wie nie zuhause und bin permanent unterwegs. Genau deshalb hab ich wohl auch keine Zeit für eine Beziehung. Erst gestern hätte ich beinahe ein Date gehabt, als es aber flach fiel, war ich sowas von froh, wenn ich wollte gestern zur Abwechslung mal früh schlafen gehen. Ich hatte also keine Lust auf das Date und genau das ist mein Problem. Ich hänge viel mit Freunden ab und bin unheimlich viel mit Hobbies beschäftigt. Aber auf Dates hab ich weder Lust noch Zeit.

Und das ist das einzige was mich aufregt, das mit dem Geld. ABER das ist doch noch solange ich noch unten wohne. Nächsten Monat ziehe ich rauf, dann wird meine Mutter auch nicht mitbekommen was ich mir zu essen "gönne".
Und was Job betrifft, selbst wenn ich woanders wohnen würde, würde sie versuchen drein zu reden. Mir kommt manchmal vor dass ihr mein Leben um Welten wichtiger ist, als ihr eigenes. Wenn es mir gut geht, ist sie glücklich. Wenn es ihr gut geht aber mir nicht, ist sie am Boden zerstört....
Aber ich teile ja was den Job betrifft die gleiche Meinung wie sie, also stört es mich auch nicht.

Hallo lisakol,




Diese Frage hast Du Dir mit all Deinen Aufzählungen bereits selbst beantwortet:


Wenn Du in Quarantäne bist, dann wirst Du diese Zeit "mutterseelenallein" verbringen. In Deinem Wohnreich. Und dabei ist es völlig egal, ob auf 125m² oder auf 25m². Schließlich ist der Sinn einer Quarantäne, Abstand zu halten. Vor allem dann auch, um Deine Eltern zu schützen.


Bestimmt würde Dein Vater auch die Reifen wechseln (können), wenn Du in einer Wohnung leben würdest, die 10 km weiter entfernt liegt.


Ein Telefonat - mit der Mitteilung, dass Du Deine Mutter brauchst oder einfach sie selbst besuchen fahren, das wären Möglichkeiten.... *denk*


Dieser Satz zeigt völlig Deine Abhängigkeit zu Deinen Eltern. Der Papa als Held, vor dem Bösewicht, der töten will.....


Rechnungen bezahlen, Putzen, kochen, Einkaufen, Termine selbstständig wahrnehmen, Reifen allein zu wechseln, auf "Kaffeeklatsch" verzichten",
all das hat nichts mit "Abnabeln" zu tun, sondern eher mit "Werten", mit "Bedürfnissen", mit "Selbstständigkeit".

Sich "abnabeln" ist ein emotionaler Prozess:
Ein Gefühl von "ich bekomme das hin". Ein Gefühl von "ich kann mir selbst helfen, mich selbst "retten". Wenn ich etwas nicht hinbekomme, dann darf ich um Unterstützung bitten. Ich weiß, wen/wo ich fragen kann. (später hinzugefügt).
Ich möchte unabhängig der Nährstoffe der Eltern mein eigenes Leben entdecken. Schauen, was das Leben mir bieten kann. Herausforderungen annehmen, die das Leben bereit hält.
Ich habe eine "Vision".

Die "Wurzeln" (Abstammung) bleibt bewahrt. Und doch werden neue gebildet. Eigene Wurzeln.


Wie bei Ureinwohnern es klischee... oder tatsächlich so (gewesen) ist,
dass der Nachwuchs ab einem bestimmten Alter "in die Welt geschickt" wird.
Dort einige Wochen, Monate verbringen muss, damit auf dieser Weise neue Wurzeln (Erfahrungen - in sich Selbst, aber auch Außerhalb), entstehen können. In sich selbst ein Vertrauen finden - die eigene "Bestimmung"; die eigene Intuition.

Auch, wenn all das ein Klischee ist, brauchen diesen Weg einige Menschen.
Wenn ich Deine Worte so lese, dann Du auch.
Weil Deine Argumentationen sehr eng gestrickt zu sein scheinen.

Da ist auch gar kein Platz für Freunde oder ähnliches.
Sondern alle Beispiele haben sich auf Mama und Papa bezogen.
Auch kein "dann kann ich meine Eltern unterstützen", kam nicht vor....
oder eben das, was Deine Eltern davon für einen Nutzen haben.

Im übrigen sage ich NICHT - in KEINEM FALL, dass diese Lebensweise etwas "Schlechtes" ist.
Denn diese Form der Generationen kann auch Bindung bringen, ein Miteinander.
Aber eben nur, wenn es tatsächlich eine Abnablung kam. Wenn es ein "Du und Ich" gibt und kein "Wir" und erst Recht keine "Retter-Opfer-Dynamik".

Vielleicht ist es möglich, dass Du die Wohnung behalten kannst - oder das die Wohnung zwischenvermietet wird. Vielleicht auch für die Flüchtlinge bereit gestellt werden....

Dass Du 1-3 Jahre erst Deine eigenen Wurzeln findest.
In einer eigenen Wohnung. Ein eigenes Umfeld aufbaust.
Verschiedene Erfahrungen machen kannst und darfst - herausfindest, wie das Leben funktioniert.

Denn Du schreibst von Kindern: was möchtest Du Deinen Kindern auf ihren Weg mitgeben?
"Bleibt alle bei mir. Opa wird uns retten".

Ja, ich habe selbst ein schlechtes Gewissen, dass ich diesen Punkt so oft verwende.
Denn das kann "böse" und etwas zynisch aufgefasst werden.
Mir ist es aber ernst.
Und offenbar möchtest Du auch verstehen, was mit den Worten gemeint ist.

Und Du brauchst nicht zustimmen.
Denn Deinen Weg wirst Du sowieso selbst bestimmen.
Und vielleicht beziehen Dich Deine Eltern auch mehr in die Verantwortung ein.
Denn solch ein Reich, das muss auch Instand gehalten werden. Da werden auch einiges an Kosten anfallen. Deine Eltern werden auch älter, sodass immer mehr Verantwortung auf Dich übergehen wird, die Du dann selbstständig annehmen musst.

Dann werden andere Punkte stehen, weswegen Du nicht ausziehen magst.
Oder Du wirst ausziehen, weil Du mit all der Verantwortung nicht umgehen kannst/wirst.

Ganz liebe Grüße an Dich. 🙂
Meine Eltern haben den Nutzen, dass ich mich um sie kümmern kann, wenn sie alt sind.
Und ich kann genau so Verantwortung und mein eigenes Leben führen, wenn ich in dieser Wohnung lebe.

Schau mal, ich bin nicht so oft zuhause, da ich ein sehr zeitintensives Hobby und sehr viele Freunde habe. Daher würde sich für mich ne teure Mietwohnung nicht auszahlen.
Meine Eltern wollen auch nicht, dass das obere Stockwerk untervermietet wird an Fremde. Sie wollen keine fremden Leute im Haus (dass ich Freunde oder potentiellen Partner in meine Wohnung einlade ist natürlich was anderes, aber nicht fremde Leute die hier wohnen und das verstehe ich auch, würd ich auch nicht wollen).
Die wenige Zeit in der ich aber zuhause bin, genieße ich gerne den Luxus des großen Hauses und ich fühle mich in diesen Räumlichkeiten pudelwohl. Alleine schon der Ausblick vom Balkon. Das ist das Haus was ich mir immer als mein Traumhaus vorgestellt habe.

Ich möchte selbstständiger sein, ja. Aber das kann ich doch auch in der eigenen Wohnung in deren Haus, oder?
Schließlich werde ich dann alles selbst bezahlen und selbst putzen, kochen etc.

Bereits in der Grundschule taten mir die Kinder, die in einer Wohnung und nicht in einem Haus wohnten, unbewusst leid. Ich liebe es, in einem Dorf zu wohnen, meine Nachbarn zu kennen, meine Freunde in der Nähe zu haben, den Reitstall und auch meine Großmutter und Tanten.
 
Schließlich werde ich dann alles selbst bezahlen und selbst putzen, kochen etc.


Möchtest du eine Beziehung, oder ist das die Erwartungshaltung deiner Mutter? MIr ist das egal. Du musst dir doch die Sprüche der Verwandtschaft anhören, wann endlich das erste Enkelkind kommt.

Teure Mietwohnung könntest du dir bei deinem Gehalt gar nicht leisten. Du verdienst durchschnittlich, da hättest du in der Stadt eine kleine Mietwohnung.

Du wirst ALLES zahlen? Zahlst du deinen Eltern denn Miete? Wie ist das mit Müllentsorgung, Abwasser? Wie beteiligst du dich am Haus? Normalerweise mietet man, renoviert die Wohnung und muss sich dann anteilig an den Hausnebenkosten beteiligen. Wie sieht es bei dir aus?

Und putzen und kochen machst du selber? Willst du uns veräppeln? Das ist absolut normal, es sei denn du wohnst im "Hotel Mama". Was ist mit deiner Wäsche? Bist du da unabhängig?

Du solltest dich mal nicht auf das hohe Ross setzen. Du hast die Möglichkeit, im Elternhaus eine sehr große, eigene Wohnung zu beziehen, die du dir unter normalen Umständen gar nicht leisten könntest. Auf andere herab zu sehen, die eben nicht Einzelkind sind, finde ich von dir schon ziemlich dreist. Du hast Luxus, das solltest du dir mal eingestehen, bisher hast du zu deinem Lebensstil selber nichts beigetragen.

Du bist nicht selbständig, wenn dir in allen Situationen alles abgenommen wird. Du redest dir das jetzt total schön, weil du auf facebook eine Meinung bekommen hast, die dir aber überhaupt nicht gefällt. Die hatte einen wahren Kern
 
Möchtest du eine Beziehung, oder ist das die Erwartungshaltung deiner Mutter? MIr ist das egal. Du musst dir doch die Sprüche der Verwandtschaft anhören, wann endlich das erste Enkelkind kommt.

Teure Mietwohnung könntest du dir bei deinem Gehalt gar nicht leisten. Du verdienst durchschnittlich, da hättest du in der Stadt eine kleine Mietwohnung.

Du wirst ALLES zahlen? Zahlst du deinen Eltern denn Miete? Wie ist das mit Müllentsorgung, Abwasser? Wie beteiligst du dich am Haus? Normalerweise mietet man, renoviert die Wohnung und muss sich dann anteilig an den Hausnebenkosten beteiligen. Wie sieht es bei dir aus?

Und putzen und kochen machst du selber? Willst du uns veräppeln? Das ist absolut normal, es sei denn du wohnst im "Hotel Mama". Was ist mit deiner Wäsche? Bist du da unabhängig?

Du solltest dich mal nicht auf das hohe Ross setzen. Du hast die Möglichkeit, im Elternhaus eine sehr große, eigene Wohnung zu beziehen, die du dir unter normalen Umständen gar nicht leisten könntest. Auf andere herab zu sehen, die eben nicht Einzelkind sind, finde ich von dir schon ziemlich dreist. Du hast Luxus, das solltest du dir mal eingestehen, bisher hast du zu deinem Lebensstil selber nichts beigetragen.

Du bist nicht selbständig, wenn dir in allen Situationen alles abgenommen wird. Du redest dir das jetzt total schön, weil du auf facebook eine Meinung bekommen hast, die dir aber überhaupt nicht gefällt. Die hatte einen wahren Kern
Nein, meine Mutter will nicht dass ich eine Beziehung habe. Wenn ich eine habe, würde sie sich für mich freuen. Aber sie sagt, dass sie absolut nicht versteht, wieso ich denn überhaupt date, da die meisten Männer heutzutage doch eh nur Idioten sind und mein Leben so perfekt ist, dass ich doch keine Beziehung brauche.

Ich zahle alles, was man in einem Haus/einer Eigentumswohnung auch zahlt. Strom, Wasser etc.
In einer Eigentumswohnung zahlt man keine Miete und das was ich habe, ist eine Eigentumswohnung. Meine Eltern haben sie mir nämlich geschenkt und ich stehe als Alleinerbin im Haus.

Ja, da bin ich im Gegensatz zu meiner Mutter unabhängig. Für meine Mutter kocht nämlich meine Oma, die auch noch die Wäsche für sie macht. Ich mach meine Dinge alleine.

Ich hab NIE gesagt, dass ich auf andere herabblicke.
Einen wahren Kern? Also stimmst du zu, dass ich niemals heiraten werde, weil ich mit 23 eine eigene Wohnung im Haus meiner Eltern beziehe, bei der ich ALLES selbst mache?
 
hm... Du hast nicht verstanden, dass "Selbstständigkeit" nichts mit "Abnabeln" zu tun haben.
So manche Kinder mit 12 Jahren müssen bereits den Haushalt mit führen, selbst kochen, selbst Wäsche waschen,....... und sind trotzdem nicht "abgenabelt".

Und wenn ich lese, dass Du wahrscheinlich verschuldet wärst, wenn Deine Mutter Dich nicht so oft "bevormunden" würde, .... oder dass Du ihr "verheimlichst", was Du mit Deinem Geld machst (Sushi), dann ist auch das nicht besonders verantwortungsbewusst. Denn innerhalb der Verantwortung ist das, was gekauft wird, gar kein Thema. Man kauft es, ohne dem Gefühl eine Erklärung wem schuldig zu sein.
Aber eben auch dem Wissen, dass mit Geld gut umgegangen werden kann. Vor allem, wenn in solch einem Luxus gelebt wird.

Worum geht es Dir eigentlich mit Deinem Beitrag?
Um Bestätigung, dass es schon in Ordnung ist, wie Du lebst?
Wozu brauchst Du das? Oder möchtest Du tatsächlich verstehen?
Wenn ja, warum rechtfertigst Du Dich dann und überlegst nicht selbst?

Oben schreibst Du "Deine Eltern hätten etwas davon, wenn sie alt sind, dass Du Dich um sie kümmern kannst."
Kannst Du das tatsächlich? Könntest Du sie vor Einbrechern retten?
Kannst Du all die Rechnungen für Haus, Grundstück, Instandhaltung, Nebenkosten und all die anderen Rechnungen bezahlen? Kannst Du Dich um sie kümmern, wenn Du nun schreibst, dass Du fast nicht zu Hause bist?

Es geht nicht darum, die eigene Wäsche waschen zu können.
Auch nicht nachzufragen, ob andere Menschen etwas "Böses geschrieben haben".....

Sondern eben selbst zu wissen, worauf es im Leben ankommt.
Und wenn Du eine eigene Wohnung mit 125m² mit einem Lohn unter 2.000 Euro bezahlen kannst, inklusive alledem, was Du aufgezählt hast und Nebenkosten,......
dann würde eine kleine Mietwohnung "Peanuts" sein. Wahrscheinlich würde der Strom ungefähr so viel kosten, die eine Mietwohnung..... zum Teil inklusive der Nebenkosten. Na gut, außer Du wohnst jetzt in Brandenburg und würdest nach München ziehen wollen....


Was möchtest Du im Forum hören?
Das der böse, böse Facebook-Schreiberling Dir Unrecht getan hat?

Noch einmal: Du darfst Dein Leben leben.
Ganz selbstbewusst. Ganz selbstständig.
Dazu gehört auch, dass Du keine Rückmeldung von anderen Menschen brauchst.

Und nein, auf dieser Weise wirst Du nicht selbstständig werden.
Denn Deine Worte sind nicht von einem Menschen mit fast 24 Jahre.
Mit fast 24 Jahre wird gewusst, wie teuer das Leben ist.
Das man mit Deinem Gehalt nicht in dem Luxus leben kann, wenn tatsächlich alle Rechnungen bezahlt, sich beteiligt werden müssen.

Du darfst aber für Dich selbst entscheiden "ich möchte gar nicht selbstständig/erwachsen werden."
Das ist Dein gutes Recht!
So manche Menschen leben auch noch mit 40 Jahren im Kinderzimmer. Ohne all den Sachen, die Dir zur Verfügung stehen. Einfach deswegen, weil sie die Mietzahlungen umgehen wollen.
Auch diese Menschen werden nicht selbstständig. Sie leben aber auch nicht unbedingt "schlechter".

Es gibt auch Menschen, die vom Elternhaus in eine Partnerschaft ziehen.
Und auch dort gar keine eigenen Wurzeln entwickeln können. Vor allem dann, wenn der andere Part die größere Verantwortung übernimmt. Wo es nicht um das Kochen oder Wäsche waschen geht oder Rechnungen bezwahlen, sondern eben Umgang mit den eigenen Gefühlen selbst zu regulieren (Einsamkeit, Angst, Freude,....) oder eigene Ziele aufbauen... sich selbst kennenlernen. Nicht nur nach den eigenen Bedürfnissen handeln, sondern auch sich hin und wieder dagegen entscheiden.

Du brauchst keine Erlaubnis so zu leben, wie Du es tust.
Und vielleicht würde ich selbst mich dafür entscheiden -in Deiner Situation.
Denn Dir fehlt es an Nichts. Du kannst Deine Bedürfnisse stillen - und noch dazu die Bedürfnisse, die obendrauf kommen. Das ist ein super Leben!

Doch bitte, wenigstens hier stehe dann über die Meinungen anderer.
Andernfalls klingt es so, wie "ich habe ein super leben und will und werde daran sowieso nichts ändern. Doch ihr müsst die Menschen verhauen, die sagen, dass ich nicht selbstständig bin."


Nein, Du bist nicht selbstständig. Und das ist völlig in Ordnung!
Du darfst dann kontern mit
"ich habe das Privileg weniger selbstständig sein zu müssen.
Und das ist in Ordnung für mich. Denn ich genieße mein Leben. Ich darf mein Leben genießen.
Ich lebe im Hier und Jetzt. Auch meine Eltern lassen mich so leben. Es ist alles in Ordnung in meiner Welt. Viele Menschen müssen selbstständig werden. Ich brauche es nicht sein."

Naja.... wähle eigene Gedanken.... in kürzerer Form.
Aber eben mit der Botschaft: "Ich fühle mich wohl mit meinem Leben. Auch, wenn ich unselbstständig bin. Das brauche ich gar nicht sein."

Ja.... das kommt hin. 🙂
 
Nein, meine Mutter will nicht dass ich eine Beziehung habe. Wenn ich eine habe, würde sie sich für mich freuen. Aber sie sagt, dass sie absolut nicht versteht, wieso ich denn überhaupt date, da die meisten Männer heutzutage doch eh nur Idioten sind und mein Leben so perfekt ist, dass ich doch keine Beziehung brauche.

Ich zahle alles, was man in einem Haus/einer Eigentumswohnung auch zahlt. Strom, Wasser etc.
In einer Eigentumswohnung zahlt man keine Miete und das was ich habe, ist eine Eigentumswohnung. Meine Eltern haben sie mir nämlich geschenkt und ich stehe als Alleinerbin im Haus.

Ja, da bin ich im Gegensatz zu meiner Mutter unabhängig. Für meine Mutter kocht nämlich meine Oma, die auch noch die Wäsche für sie macht. Ich mach meine Dinge alleine.

Ich hab NIE gesagt, dass ich auf andere herabblicke.
Einen wahren Kern? Also stimmst du zu, dass ich niemals heiraten werde, weil ich mit 23 eine eigene Wohnung im Haus meiner Eltern beziehe, bei der ich ALLES selbst mache?


Beteiligst du dich an den Hausnebenkosten? Ja, die Wohnung wurde dir geschenkt. Also musstest du dafür nicht arbeiten. Das mit der Waschmaschine hast du ja auch nicht geschrieben. Hast du eine eigene Waschmaschine, die du dir selbst gekauft hast? So unabhängig bist du nämlich nicht.

Du solltest etwas genauer lesen, dann müsstest du nicht ständig nachfragen. Niemand hat eine Glaskugel und kann sagen, ob du einen Partner finden wirst.

Das Beispiel mit dem Einbrecher finde ich peinlich, ehrlich gesagt, das zeigt einfach nur, dass du noch ein halbes Kind bist. Emotionale Abhängigkeit, sicher fühlst du dich auch nur, wenn die Familie um dich rum ist, oder?

Richtig selbständig und unabhängig wirst du nur, wenn du eine zeitlang vollkommen unabhängig lebst. Das tust du nicht. Du lebst von deinen Eltern.
 
Ich lebe nicht von meinen Eltern, ich bezahle meine Dinge selbst. Ich wasche selbst, ich koche selbst etc. während meine Mutter sich das Essen von meiner Oma liefern lässt. Meine Oma kocht für meine Eltern. Da meine Eltern berufstätig sind und meine Oma eben mehr Zeit hat.
Meine Mutter fährt auch kein Auto zum Beispiel. Ich habe mir mein neues Auto (ja, tatsächlich komplett neu) komplett alleine finanziert und kutschiere teilweise meine Mutter damit rum, weil sie selbst Angst hat zu fahren. Warum auch nicht? Eine Beziehung (auch die Mutter-Kind Beziehung) ist ein Geben und Nehmen. Sie hat viel für mich getan und jetzt tue ich viel für sie.
Ich übernehme sehr wohl Verantwortung. Denn ich habe ein Pferd. Alle die selbst schon mal eines hatten oder jemanden gut kennen der eines hat, wissen, wie viel Verantwortung man für so ein Tier übernehmen muss.

Ich fühle mich nicht nur sicher mit meinen Eltern im Haus aber ich muss zugeben (bin vielleicht selbst Schuld, weil ich so gerne Horrorfilme schaue) wenn ich so komplett alleine im Haus bin, hab ich nachts schon oft ein ungutes Gefühl. Aber das hat nichts mit meinen Eltern zu tun. Denn wenn ein Partner oder Freunde im Haus sind, hab ich dieses Gefühl auch nicht. Aber bei allen Morden etc. was alles so auf der Welt passiert, hab ich einfach kein gutes Gefühl, komplett allein zu leben. Ja ich weiß, vielleicht kann mich mein Freund oder mein Vater nicht beschützen aber dennoch, fühle ich mich sicherer, wenn nachts noch jemand im Haus ist.

Ich lebe wie ich lebe und ich verstehe einfach nicht was so schlimm daran sein soll?
Ich wohne ja nur im selben Grundstück. Ich koche selbst, putze selbst, bezahle MEINE EIGENEN Kosten selbst und ja, ich weiß, es ist teilweise unvernünftig mir mit so einer "Luxuswohnung" mit meinem aktuellen Gehalt ab und zu teures Sushi zu gönnen. Ich werde das runterschrauben wenn ich dann nun endgültig rauf ziehe.
Mir wurde vor 2 Jahren Borderline diagnostiziert, daher hab ich oft unkontrolliert Geld ausgegeben. Das ist ein typisches Anzeichen von Borderline. Hab ich aber mittlerweile gut im Griff.

Naja jedenfalls, wie gesagt, es ist egal ob da jetzt meine Eltern oder mein Partner oder meine Freunde im Haus sind, ich möchte einfach nicht komplett alleine leben. Kosten und Soziales sind hier die Begründung. Aber ich hab dennoch meinen Rückzugsort und kann mein eigenes Leben im oberen Stockwerk leben.
Außerdem genieße ich es total, wenn eine laue Sommernacht ist, mal mit den Eltern (und sehr oft auch Freunden die zu Besuch kommen) im mediterranen Garten zu sitzen und zu quatschen. Manchmal auch bis Mitternacht. Diesen wunderschönen Garten würde ich nicht missen wollen. Ne Wohnung ist für mich, vor allem nach so Quarantänezeiten unvorstellbar. Ich schaue auf niemanden herab aber ich persönlich kann mir kein Leben ohne Garten vorstellen und bin froh dass ich und eventuell auch mal meine Kinder, die Chance haben, in diesem Haus leben zu dürfen.
Ich versteh nicht warum das auf Außenstehende (vor allem auf Deutsche, was mir aufgefallen ist) so negativ wirkt?
Bei uns in Österreich scheint das fast normal zu sein. Meine Tante lebt bei meiner Oma im oberen Stockwerk. Ich kenne Familien, da leben Großeltern, Kinder und Enkelkinder (teilweise auch schon mit deren Partnern) in einem Haus. Ist doch schön, da ist immer was los.
Bei uns in der Gegend scheint das wohl normal zu sein. Alle meine Freunde, die in meinem Alter (außer die, deren Eltern ne Wohnung und kein Haus hatten) wohnen auch bei ihren Eltern und wollen es auch blieben, weil sie irgendwas erben.
Einige davon haben trotzdem einen Partner, eine davon sogar schon seit 8 Jahren, wollen dennoch nicht zusammen ziehen und jeder bleibt bei seinen Eltern wohnen.
Wenn die Eltern mal irgendwann nicht mehr sind, kann man sich ja mit den Freunden zusammen tun, gegebenfalls auch ne WG gründen oder sowas (mein Haus wäre auf jeden Fall groß genug).

Abgesehen davon, erbe ich auch Omas Haus und das meiner Tante, das heißt wenn ich "alt" bin und meine Eltern mal nicht mehr leben und ich im unwahrscheinlichen Fall wirklich mutterseelenalleine alles finanzieren muss, kann ich die anderen beiden Häuser vermieten/verkaufen und kann somit unser Haus locker finanzieren.
 
Hallo Lisa.

Irgendwas ist nicht stimmig an deinen Erzählungen.

Du schreibst jetzt du verstehst dich extrem gut mit deinen Freunden, deiner Familie und Tante, es ist so schön dass ihr alle im selben Dorf wohnt..

Aber als du einmal zum Geburtstag deiner Oma solltest hast du einen Thread eröffnet dass du nicht hinwillst wegen deiner Tanten. Das heißt ja auch, dass du sonst keinen Kontakt hast, auch nicht zur Oma, wenn die Tante dort wohnt.

Dann hast du ganz am Anfang geschrieben du hast Borderline. Aber davon ist nichts zu lesen, alles ist bei dir extrem toll in deinem Leben.

Verstehst du was ich meine?
 
Hallo Lisa.

Irgendwas ist nicht stimmig an deinen Erzählungen.

Du schreibst jetzt du verstehst dich extrem gut mit deinen Freunden, deiner Familie und Tante, es ist so schön dass ihr alle im selben Dorf wohnt..

Aber als du einmal zum Geburtstag deiner Oma solltest hast du einen Thread eröffnet dass du nicht hinwillst wegen deiner Tanten. Das heißt ja auch, dass du sonst keinen Kontakt hast, auch nicht zur Oma, wenn die Tante dort wohnt.

Dann hast du ganz am Anfang geschrieben du hast Borderline. Aber davon ist nichts zu lesen, alles ist bei dir extrem toll in deinem Leben.

Verstehst du was ich meine?
Das kann ich erklären:

Also, ja ich verstehe mich sehr gut mit Freunden und Familie. Bei dem Geburtstag meiner Oma ging es aber um andere Verwandte (Geschwister und Freundinnen meiner Oma, deren Kinder und Enkelkinder) mit denen ich kaum Kontakt habe, die mich aber jedes mal wenn sie mich sehen, nach meinem Beziehungsstatus fragen. Mit diesen Leuten hab ich allerdings ansonsten, im Privatleben, kaum etwas zu tun.

Und ja, mir wurde Borderline diagnostiziert, vor 2 Jahren. War aber bei den Themen hier nicht wirklich relevant, daher hab ich es nicht nochmal erwähnt. Außerdem hab ich es eh bereits am Anfang erwähnt.

Erklärung genug? Oder verstehst du noch was nicht?
 

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