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Mehr in Familie involviert sein wollen

Weil es so oft kam: Ich habe mehrere Anläufe gemacht die Sprache in Eigenregie zu lernen... da ich aber massive Probleme in der Aussprache gewisser Buchstabenkonstellationen habe die es im Deutschen nicht gibt und die Grammatik wesentlich komplexer als im Deutschen ist habe ich immer wieder aufgegeben....

Mein Mann, den ich damals immer mal wieder um Hilfe bat, hatte darauf schnell keine Lust mehr. DAs war jedoch alles vor dem zusammenziehen.

Ob sich jemand meiner Schwiegereltern bereit erklären würde weiß ich nicht, sie wissen ich habe Schwierigkeiten mit der Sprache, der einzige der zumindest auch manchmal übersetzt ist mein Schwiegervater.... Wenn wir bei den Omas sind sitze ich oft stundenlang da und verstehe nichts. Gut das kommt selten vor weil sie weit weg sind... aber wenn gemeinsam telefoniert wird weiß ich nie worum es geht... Übersetzt wird vielleicht 10 % zum Schluss, beitragen kann ich ja dann garnix. Die Omas sind nett und alles, aber ich konnte noch nie irgendwas mit Ihnen reden. Aber eigentlich das stört mich nicht, oft ist es eher wenn sie Freunde da haben, da wird es so oft vergessen obwohl es alle wissen und deutsch sprechen könnten. Deprimierend.

Ein paar Gerichte habe ich mir zeigen lassen, komme aber oft nie an die Qualität meiner Schwiegermutter ran.

Dazu muss ich leider aber auch sagen, dass jeder von den Drei (Mann und Eltern) perfekt deutsch sprechen könnte, wenn sie wollten. Das demotiviert mich dann mehr, wenn ich mit dem lernen Schwierigkeiten haben. Keine Ahnung.

Ich muss es halt irgendwie über irgendwas hinkriegen, was ich hinbekommen kann. Kochen, Backen, Spielen. Wollte schon lange mal Schwiegermutter nach regelmäßigen Treffen fragen. Aber das kam bisher irgendwie nicht zu Stande....

Ich denke mein großes Problem ist diese Dissonanz. Ich habe das Gefühl ich versuche schon vieles...

Die Sprache kann ich nur mit starker Familiärer oder professioneller Hilfe wie Sprachkurs überhaupt vorstellbar lernen.... das ist traurig.

Ich danke euch allen sehr für eure Vorschläge!
 
Du kannst dein Denken umstellen auf 'ich bin integriert'. Dein Denken ist negativ, stell es um auf positiv. Probiere es aus. Man verhält sich anders, wenn man positiv denkt. Man strahlt sein Denken aus. Ich würde das Thema in er Familie nicht ansprechen. Es sind deine negativen Gedanken. Die Menschen sind sich wahrscheinlich keiner Schuld bewusst.

In Bezug auf die Sprache kommt es manchmal in Form von Mitleid vor, dass sie was bemerken. "Ohhhh, du arme jetzt haben wir die ganze Zeit nicht deutsch gesprochen"... Dann 10 Minuten später geht es so weiter. Und dabei ist es egal ob ich was sage, nichts sage.
 
Ich denke das ist vielleicht das Problem, ich habe zwar das Gefühl ich versuche integriert zu sein, bin es ein Stückweit vielleicht auch im Kontakt, aber es fühlt sich so auf Distanz an weil es sich oft so anfühlt, als wäre ich unwichtig (z.B. in Bezug deutsch zu sprechen wenn ich da bin).

Durch den Zusammenzug kommen die Situationen jetzt natürlich geballter vor. Es ruft immer wieder alte Erinnerungen wach von den Momenten wo ich mich so desintegriert gefühlt habe. Es waren zahlreiche, aber halt in dem Moment kommen sie gewichtigter vor, als die schönen.

Ich versuche mal an das schöne zu Denken was wir erlebt haben. Aber es ist oft nicht leicht...
 
Du wirkst sehr bedürftig und traurig und als ob du wartest, dass die Familie deines Mannes dich da abholt.

Es wäre gut, wenn du ein bisschen selbstbewusster und positiver an die Sache gehen könntest.

Die Sprache zu lernen ist ganz sicher eine gute Idee. Ich würde da nicht nur auf die Familie setzen.

Kann man die Sprache mit duolingo lernen? Das ist ein guter Einstieg, aber ich würde trotzdem einen richtigen Sprachkurse machen und dann in der Familie üben.
Eine neue Sprache zu lernen ist doch was Tolles, freu dich darauf/darüber.

Du musst bestimmt nicht die Gerichte, die deine Schwiegermutter perfekt kocht, genau so kochen können.

Wenn du für alle kochst, koch doch ruhig deine Gerichte.
 
Du wirkst sehr bedürftig und traurig und als ob du wartest, dass die Familie deines Mannes dich da abholt.

Naja, du hast nicht ganz unrecht. Die letzten Monate waren schlimm, ich habe mich oft alleine gefühlt. Ich versuche halt was zu ändern. Erwarten, dass jemand für mich da ist in der Geschichte, kann ich aber nicht. Da ist Enttäuschung vorprogrammiert.
 
Die Sprache kann ich nur mit starker Familiärer oder professioneller Hilfe wie Sprachkurs überhaupt vorstellbar lernen.... das ist traurig.

Warum ist es denn traurig? Wie gesagt, eine neue Sprache zu lernen ist doch eine tolle Möglichkeit.

Ich versuche mal an das schöne zu Denken was wir erlebt haben. Aber es ist oft nicht leicht...

Warum denn?

Ich versuche aus dem was war, positives zu ziehen

Ich verstehe dich nicht ganz. Du bist mit deinem Mann zusammengezogen, aber es macht dich nicht glücklich. Warum nicht?

Sicher ist es toll, in eine andere Familie integriert zu werden, aber man kann das nicht erzwingen.

Hast du sonst keine Freundinnen/Freunde, die deinen Mangel an eigener Familie etwas ausgleichen können?
 
Ich bin gerade eher depressiv gestimmt, schon länger, deswegen die negativen Ausdrücke eher.

Ich meine, ich versuche aus Fehlern und Problemem sinnvolles zu lernen um in Zukunft dinge besser machen zu können. z.B. zu Schauen welche Menschen sollte ich eher wieder kontaktieren, welche Freundschaft ist nicht rein toxisch etc.

Kurzum, ich will einfach Dinge besser machen.

Ich schaue mir die Online-Kurse bei Gelegenheit mal an.
 

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