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Espoire1988

Mitglied
Hallo Leute,

ich habe ein schweres bis mittelschweres Problem und hoffe auf Antworten von Leuten, die eine ähnliche Situation meistern mussten und konnten.

Also es geht um folgendes:

Ich werde vorraussichtlich 2012 mein Studium im Bereich Humanmedizin beginnen und dies in einer anderen Stadt.
Somit steht ein Umzug bevor, der natürlich auch sehr viel *heul* Geld kostet.
Dazu kommen dann Semstergebühren und die täglichen Kosten zum Decken des Unterhaltes.
Finanzielle Unterstützung seitens meiner Familie ist nicht in aussicht -.-, sodass sich mir die Frage des Finanzieren`s stellt.
Bafög kann man erst mit Immatrikulationsbeginn beantragen und dann bekommt man vorraussichtlich ersdt 3 Monate später das erste Mal so wirklich Geld...

Nun zur Frage...

Wie habt ihr diese imense finanzielle Belastung dennoch gemeistert??
Gibt es für solche Fälle " Stellen", Ämter oä. bei denen man Hilfe beantragen kann... oder wisst ihr vlt. noch einen anderen Weg???

Es ist zwar noch eine Weile hin, aber lieber man fängt eher mit der Planung an, als dann vor einem unerfüllten Wunsch stehen zu müssen..

LG und Dank im vorraus

Espoire
 

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Butters

Mitglied
Hallo Espoire,

mit der Zahlung der Studiengebühren bekommst du ja in der Regel deine Immatrikulations-bescheinigung. Den Antrag auf Bafög kannst du (und je nachdem, wann du dich einschreibst, solltest du es) auch abgeben, wenn dieser Bescheid noch ausstünde, um dann pünktlich zum Semesterantritt Geld zu bekommen. Nachreichen ist in jedem Fall einfacher und schneller, als die Abgabe und Bearbeitung des Antrags bspw. zu Semesterbeginn. Ich nehme an, dass du Anrecht auf den vollen und elternunabhängigen Satz hast – damit wäre dir schon einmal sehr geholfen.
Andere Geldquellen wären neben Stipendien auch Hilfsjobs auf dem Campus – beides scheidet jedoch meist für Erst- und Zweitsemestler aus.

Eine weitere Möglichkeit wären Nebenjobs – was jedoch gerade bei dem hohen Lernaufwand in der Medizin nicht ohne ist.

Notfalls könntest du auch über einen Studienkredit nachdenken. Hierbei solltest du jedoch erst mehrere Angebote vergleichen, weil es z.T. gravierende Unterschiede über die Konditionen gibt.

Um Geld zu sparen wäre es nicht verkehrt sich eine WG zu suchen. Das hätte überdies den Vorteil des Erfahrungsaustausches über Lehrstoff, Profs und natürlich deine neue Heimat.


Viel Erfolg

-Butters
 

Espoire1988

Mitglied
Hi, Butters...

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
:blume:
Ich habe recherchiert, dass es mit dem Elterunabhängigen Bafög kein Problem geben sollte, jedoch würde das immernoch nicht reichen, um meinen Lebensunterhalt ausreichend decken zu können.
Man denke an die Kosten bei einem Umzug, später der Lehrmittelbedarf etc...

Der Gedanke nebenher jobben zu gehen, ist auch mir nicht fremd, jedoch befürchte ich aufgrund des imensen Lernpensums dies nicht realisieren zu können.

Ich arbeite bereits in einem Krankenhaus und habe mich dort mit Studenten und Ärzten zwecks Lernpensum und der Idee nebenbei arbeiten gehen zu wollen unterhalten...
Was da raus kam ist denkbar... :-(

Letztendlich bleibt wohl auch mir nur die Möglichkeit der Aufnahme eines Kredites...:-(

Der Gedanke daran gefällt mir jedoch nicht sonderlich..! Kaum ist man "Arzt" ist man auch schon verschuldet und das nicht nur für 2 Jahre..:(

Dies wollte ich gerne umgehen. Es ist ein nicht allzu schöner Gedanke das Studium mit "Schulden" zu beginnen...:(

LG Espoire
 

Butters

Mitglied
Hi Espoire,

tut mir leid, dass ich dir nicht weiter helfen konnte. Als mein Studium begann, musste ich meinen Lebensstandart auch merklich einschränken. Anfangs halfen mir ein paar Ersparnisse aus meiner verherigen Tätigkeit und die Umschreibung des Autos auf meine Mom (zwecks Bafög).
Dadurch sowie mittels Ferienjobs komme ich ganz gut über die Runden.

Klar kann ich verstehen, dass der Druck, den Kredite auf einen haben, sich nicht zwingend motivierend auf das Studium auswirkt. Aber du musst ihn ja auch nicht so hoch ansetzen.
Hast du dich etvl. schon einmal in deinem Krankenhaus umgehört, ob du dort eine Föderung bekommen könntest? Fragen kostet ja nichts :cool:.


Alles Gute
-Butters
 

Espoire1988

Mitglied
Danke...

das ist eine sehr gute Idee:daumen:... daran hatte ich noch gar nicht gedacht...
Mal schauen was dabei raus kommt, wenn ich mal frage... wird sicherlich nicht so einfach, da ich ja nicht in dieser Stadt (wo ich arbeite) studieren kann, aber vieleicht gibt es da MIttel und Wege..

Vielen Dank für diese Idee...

Gruß
Espoire
 
D

Doppler-Effekt

Gast
Hey!

Ich weiß nicht in welche Stadt zu ziehst, aber in vielen größeren Städten gibts auch Studentenwohnheime die relativ preisgünstig sind und in der Regel schon fast komplett ausgestattet (Bett, Schränke, Bad etc.).
Das ist für den Anfang eventuell günstiger als eine eigene Wohnung/WG und zudem noch wesentlich weniger Umzugsaufwand. Allerdings solltest du schon recht früh recherchieren und dich für nen Platz bewerben weil es dann gegen Anfang des Wintersemesters immer nen kleinen Wohnungsmangel gibt und viele auf der Suche sind.
Eventuell müsstest du für die billigeren Zimmer auch Kompromisse eingehen (Musst du als Student eh bei vielen Dingen), z.B. ein Doppelzimmer oder ein gemeinsames Bad. Wenn dir das für den Anfang nichts ausmacht, dann wäre das wohl eine Option für dich.

Wenn du den vollen Bafög-Satz bekommst, dann sind das ja 670 Euro, oder? Nehmen wir mal an du bekommst ein günstiges Zimmer in einem Wohnheim für um die 220 Euro monatlich, dann bleiben dir im Monat immer noch 450 Euro für Lebensmittel, Verkehrsmittel, Skripten und was sonst noch ansteht. Damit sollte man als Student eigentlich leben können, wenn man sparsam ist. Fakt ist, dass du jetzt anfangen solltest ein bisschen Geld anzusparen und dir nach deinem Abitur eventuell ein Ferienjob zu suchen. Das sollte sich dann alles schon ausgehen!

Liebe Grüße aus Wien.

Ein Student ;-)
 
D

Doppler-Effekt

Gast
Edit zu meinem Beitrag davor:

Ich habe die Studiengebühren ganz außer Acht gelassen. Wie sieht es aus: Bist du ortsgebunden oder hast du einen Ort wo du unbedingt studieren willst/musst?
Wenn du da ein bisschen flexibel bist, könntest du dich ja in einer Stadt bewerben, in der es keine Studiengebühren mehr gibt, z.B. in Sachsen oder so. Auch in BaWü gibt es ab dem nächsten Semester keine Studiengebühren mehr.

Zusätzlich hast du normalerweise doch auch Anspruch auf dein Kindergeld oder?
 

Espoire1988

Mitglied
Hi...

Danke für die vielen Antworten :)

ich bin nicht ortsgebunden, jedoch ist das mit dem aussuchen so eine Sache...
Klar kann man Wünsche angeben, aber wo man dann letztendlich "landet" das bestimmt Hochschulstart.
Kindergeld kann ich zumindest noch für 2 Jahre beantragen... auch das war mir so gar nicht mehr geläufig... (wenn man so lange raus ist, ists schwierig zu wissen worauf man noch Anspruch hat oder nicht) also vielen Dank für diesen Hinweis:daumen:

Gruß an alle beantworter
 

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