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Maunzi

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Unsere Maunzi. Alte Dame. Schwarze Katze.
Gestern mussten wir dich unerwartet in die ewigen jagdgründe schicken.
Ja. Du warst alt. 19 Jahre.
Aber immer noch Herrin im Haus.
Du hast dich das letzte halbe Jahr noch von unserem Neuzugang ärgern lassen müssen und hast das überraschend gelassen über dich ergehen lassen.
Als kleines Kätzchen haben wir dich damals aus dem Tierheim geholt.
Was sich in diesen Jahren alles an Erinnerungen angesammelt haben...
Zuletzt hast du nichts mehr gesehen und auch nichts mehr gehört...
Trotzdem bist du noch ums Haus gestreift. Hast dich immer noch gegen den frechen Kater gewehrt, hast lauthals dein Futter gefordert, hast mit der kleinen nervensäge leckerlis gefressen, hast neben mir auf dem Sofa geschlafen...warst einfach immer da.
Gestern habe ich das überraschend gut weggesteckt...es war ganz undramatisch, du bist einfach eingeschlafen...heute bemerke ich die Lücken, die du überall hinterlassen hast.
Wie gerne hätte ich dir noch einen deiner geliebten Sommer hier gegönnt...Aber wir hätten dir damit keinen gefallen getan.
Wir haben dich unter dem haselnussbaum, in dem wir im Winter die Vögel füttern, begraben.
Neben Tobi und all den Hamstern, Meerschweinchen, Hasen und Enten.
Vielleicht bist du jetzt wo, wo immer Sommer ist und wo du dich in die warme Sonne legen kannst ...
Danke, Maunzi, für 19 schöne Jahre.
Und bis irgendwann.
 

Hallo beihempelsuntermsofa,

schau mal hier: Maunzi. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Fühl dich ganz fest umarmt, hempels.....

Deine Maunzi - sie durfte einfach gehen. Ein Geschenk.
Alles andere - ein tiefer Schmerz, hm...

Sie wurde uralt - Hilfe oder zusätzliche Not?
Beides, ahne ich.... 😱

Ich bin in Gedanken bei dir und deinem Schatz.
 
Was mir sehr geholfen hat, wenn ich leider Abschied nehmen mußte von geliebten Tieren, war immer der Gedanke, daß ich mit ihnen ganz tolle Zeiten erlebt habe ich war dann hin- und hergerissen zwischen dem Verlustschmerz und den gedanken , daß ich doch eigentlich dankbar sein kann dafür, solche Gefährten Geschöpfe an meiner seite gehabt zu haben und das über viele Jahre, ich mag garnicht aufzählen, in wie vielen Momenten, mir die Tiere mehr an der Seite gestanden haben, als Menschen, weil sie schon kleine Verstimmungen in mir gemerkt haben und sich entschieden haben mir zu helfen, obwohl ich es den Menschen gesagt habe, aber leider nie wirklich auf das getroffen bin was ich wirklich gebraucht hätte, nämlich die Herzenswärme und die Liebe , die ich mir immer gewünscht habe.

Seien es die Katzen die beide 23 wurden, die für mich sehr viel tiefer in die Seele eines Menschen schauen können , als der es sich vorzustellen vermag, die in den richtigen Momenten zu den richtigen Zeiten dann da waren um Trost zu spenden oder die Hunde , die mit ihrem eher im Vergleich einfachen Gemüt sich als wirklich terue Freunde erwiesen haben, mir zur Seite gestanden sind und ihr Leben für mich gegeben hätten. Aber auch die Vögel die ich hatte und die kleinen Nager, die alle haben irgendwo ihren Teil daran gehabt, mich zu formen, als Mensch , als Geschöpf , daß sie überlebt hat, obwohl es manchmal aufgrund meines selbstverschuldeten Lebenswandels auf der Kippe stand. Sie haben mich nie aufgegeben.

Wenn man dem Tier nicht nur das fressen gibt und es in den Tag hinein leben läßt , sondern sichw irklich mit dem Tier beschäftigt udn mit dem Tier eine Beziehung aufbaut, die auf Vertrauen basiert und auch die Stimmungen des Tieres erkennt, dem Tier gutes tut, dann bekommt man es wenn man resümierend darüber nachdenkt eigentlich tausendfach zurück es ist wie ein geschenk, daß mna garnicht verdient hat, eine Erfüllung dessen was man sich sehnlichst wünscht und oft bei Menschen vergebens sucht, nämlich die Selbstlosigkeit des Tieres sich voll vetrauend auf einen einzulassen.

Diese feine und sehr tiefe Empfindung, die ich als Mensch erfahren durfte mahnte mich zur Demut gegenüber dem Leben, beeinflußte meine Entscheidung, mich selbst etwas wichtiger zu nehmen und mich nicht in Resignation fallen zu lassen.

Als mal wieder alles schief lief , wer kennt das nicht und ich mit Tränen ind en Augen über die eigene Türschwelle nach Hause kam, mich fragte warum passiert immer mir so eine S****, was hab ich nur vebrochen, daß ich so leiden muß, was hat es für einen Sinn, daß ich leide , also ziemlich am Boden war, wachte einmal meine Katze auf sah mich und entschied von ganz alleine , jetzt wird gespielt, dazu muß ich sagen, sie war operiert worden und konnte zu der Zeit nur mit Schmerzen laufen, weil sie vom Auto überfahren wurde und vom Arzt wieder zusammengeflickt wurde, der hat echt gute Arbeit gemacht, trotzdem man sah es ihr an , jeder Schritt tat ihr weh, aber es tat ihr , so glaube ich mehr weh , mich so down zu sehen, also entschied sie ungeachtet ihrer eigenen Schmerzen, mit dem spiele ich jetzt, holte tief Luft ( da wurde mir klar , daß auch Katzen seufzen können) und begann mit mir zu spielen holte mich aus dem Downgefühle heraus und brachte es sogar fertig , daß sich meine Gedanken nur um sie drehten.

An diesem Tag in deisem Moemnt wurde mir eines klar, Tiere sind teilweise wie Kinder, die man sich sehnlichst wünscht, weil sie eines nicht haben, Gefühlskälte, wenn man selbst keine in sie hineingibt.

Oft gab es solche Momente, die ich als Erfahrungswerte genauso hoch einschätze, wie tiefsinnige Drogenerfahrungen mit bewußtseinserweiterndem Charakter, die ich teilweise im Leben gemacht habe.

Mit zunehmendem Alter wird man erfahrener, wenn man die Weisheit nicht in dem A**** tritt, obwohl sie von vielen Stellen ruft und nur so wenige Mitmenschen auf sie hören und dann macht man sich auch Gedanken über seinen Glauben und seine Einstellung und da kann ich nur von mir sprechen ich denke es gibt da so eine Hirarchie, was die Geschöpfe angeht , Gott steht an oberster Stelle und irgendwann kommt nach vielen Geschöpfen, die viel Macht besitzen der Mensch, darunter also dem Menschen unterstellt die Tiere dann die Insekten und zuletzt die Pflanzen aber alle sind lebendige Geschöpfe Gottes.

Da dachte ich dann so in Bezug auf die Tiere darüber nach , wie wertvoll die doch eigentlich sind, daß sie eigentlich nicht vor dem Gesetz als Sache gelten sollten und bin froh , daß wir sowas haben wie Tierschutz und auch Umweltschutzgesetze.

Doch die Wertigkeit dieser Geschöpfe zeigte sich für mich in ihrer instinktiven Fähigkeit das wiederzugeben , was man hereingibt, behandelt man sie liebevoll und fürsorglich, so bekommt man genau das zurück und ärgert man sie und tut ihnen schlechtes, so darf man sich nicht wundern, wenn der Hund die Hand beißt , die ihn trotzdem füttert.

Oder auch die Katze .

Und Katzenbisse sind nicht ohne, auch wenn die keine tiefe Wunden reißen folgen oft bösartigste Entzündungen meine Hunde haben mich nie gebissen, meine Katzen haben mich nie gebissen m ich sie aber im übrigen auch nicht.

Na was ich damit sagen will, am Großen und Ganzen Geschehen dieser Realität, die ich erleben durfte , haben die Tiere einen großen Anteil daran gehabt, das ich nicht verbittert bin, daß ich das Leben liebe , mich selbst wertschätze und mein Leben als ein Geschenk betrachte, daßs zwar mir gehört , aber das ich gut wie schlecht behandeln kann, und meine Tiere , die ich stets gut behandelt habe, die haben mir gezeigt, wie gut es mir tut, wenn man mein Leben gut behandelt, das habe ich von ihnen gelernt.
Grade wenn Tiere so lange Zeit mit einem vebringen, man sie erleben darf mit allen Höhen und Tiefen, klar sind die auch mal schlecht gelaunt, weil ihnen was nicht in den Kram passt, aber dann haben sie ja einen Halter, der sie aus der Downstimmung rausholt, kann mich noch an eine Sache erinnern, wo es echt in Strömen regnete ein mieses Scheißwetter und der Hund schaute raus und dachte sich, nein, der will doch jetzt nicht mir raus, ey Alter um die Ecke reicht , kurz kacken und wieder rein , ich hab Null Bock !!!

Ja und ich dachte mir , da muß ich ihn rausholen, was dazu führte das wir das Schlammrutschen für uns entdeckt haben , gut wir sahen aus wie die Schweine die sich im Schlamm gesuhlt haben, aber ich hätte es fast nicht für möglich gehalten, daß es dem Hund Spaß machen würde, doch das es das hat und er sich sowas von wohl gefühlt hat, das merkte ich dann beim nächsten Platzregen, da war mir klar was der wollte .....wieder diese gute Gefühl haben.

Udn wenn uns Menschen die Trauer überkmmt und wir diesen Verlustschmerz empfinden, der uns die Luft zum ten nimmt, weil er uns die brust und das Herz dermaßen beschwert, daß es selbst im Magen weh tut, wir in einen geistigen Zustand der Lethargie verfallen und die Tränen erwarten, die dann hochkommen, so ist es meist etwas besser, wenn wir geweint haben, aber damit es noch besser wird , kann ich nur hoffen, das Du an die Katze denkst, an all die guten Momente und gefühle , die sie Dir gegeben hat , weil Du es wert bist und dann macht es vielleicht für eine kurze Zeit auch bei Dir klick und Du hälst inne und weißt , daß Dir die Trauer, so tief sie auch ist, so weh sie auch tut, nicht aufwiegen kann, was Du an gutem und richtigem an wahrer Liebe und Güte und Vertrauen seitens ders Tieres erlebt hast, gegen diese gute Gefühl gestellt ist die Trauer echt ein geringes Gefühl, so war es bei mir, so ist es bei jedem, der sich authentisch damit auseinandersetzt.

Weißt Du was , ich dachte dann mal darüber nach das wir alle Geschöpfe Gottes sind udn ich weiß nicht genau wie ich es mir vostellen soll oder darf oder kann, ich weiß nicht genau ob es so ist oder nicht, weiß nicht genau, ob es wirklichkeit ist oder je sein wird , aber eines weiß ich , die Vorstellung, das all die Tiere und all die Menschen friedlich miteinander Leben , so daß der Löwe Gras frißt und die Kinder mit ihm kuscheln ohne Angst zu haben, so daß es keinen Schmerz mehr gibt und kein Leid, keine Ungerechtigkeit und keinen Tod, daß keiner jemals mehr ein Schloß auf der Türe braucht, so stelle ich mir den großen Garten für alle vor und da gibt es glaube ich ganz viel Spielen aus Lebensfreude und die Geschöpfe denen es schlecht ging , die werden sich wundern und die Geschöpfe denen es gut ging, die werden sagen, ja so haben wir uns das immer vorgestellt.

Das wünsche ich mir für Deine Maunzi sie als erfahrene Katze mit iel Weisheit und Lebenserfahrung , die als wieder sehende und hörende neue Kraft bekommt aber keine ihrer guten Eigenschaften eingebüßt hat , wie sie mit vielen kleinen Nervensägen spielt und alle sie bewundern, weil sie mal so werden wollen , wie Maunzi es war und wieder ist.
 

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