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Matschgesicht
Gast
Hey,
ich hab da mal eine Frage und würde um Ratschläge bitten, wie man denn mit folgender Situation am besten umgehen soll:
Und zwar kam meine kleine Schwester heute offensichtlich geknickt von der Schule nach Hause:
Grund dafür war eine verhauene Mathearbeit (Note 6). Auch alle vorherigen Mathearbeiten fielen eher dürftig aus (4en und 5en) und so kann das natürlich nicht weitergehen; ihr droht bereits jetzt in der dritten Klasse das "Sitzenbleiben".
Die offensichtliche Antwort wäre nun natürlich: "Ja mehr Mathe üben!", aber weil uns die Mathe-Schwäche ja bewusst war haben wir (bzw eher meine Eltern 😀) genau das ausgiebig getan. Was mir besonders dabei aufgefallen ist, ist dass es viel weniger ein Problem des Verstehens sondern ein Problem mit der Konzentration ist und vorallem auch damit unter Druck die Aufgaben zu lösen. Denn je nach Stimmung werden die Antworten entweder perfekt nacheinander aufgesagt oder es kommt zum Totalausfall und zwar immer dann wenn jemand daneben sitzt oder ihr die Aufgaben vorsagt und nach der Lösung fragt.
Genau dann sinkt ihre Leistung drastisch, was sich meiner Meinung nach in der letzten Mathearbeit bestätigt:
Zuhause werden die Aufgaben gut gelöst.
Die letzten Mathearbeiten waren schriftlich (Noten 3-5)
Und die jetzige Mathearbeit (mit der Note 6) war mündlich, das heißt die Aufgaben wurden vorgesagt und die Lösungen sollten geschrieben werden. Dabei hat sie nur bei vier von 15 Aufgaben überhaupt eine Antwort aufgeschrieben, von denen dann zwei richtig waren.
Abseits davon wird sich das Problem wohl verschlimmern, denn langsam kommt die "Mathe ist voll doof!"-Einstellung hervor. Zudem schämt sich meine Schwester für ihre Leistung und hat (unbegründet) Angst vor der Reaktion meiner Eltern. Ich denke da entsteht ein Teufelskreis (oder ist bereits entstanden) und aus dem sollte sie ausbrechen.
Deswegen meine Frage: An wen wendet man sich am besten? Natürlich treten wir jetzt nocheinmal mit der Klassenlehrerin in Kontakt, aber wen kontaktiert man noch zusätzlich? Wäre eine Nachhilfe in dieser Situation eine Hilfe? Ich persönlich kenne mich damit nicht aus, aber wie gesagt: Üben kann sie auch Zuhause und es muss ihr auch nicht nochmals(/anders) erklärt werden, denn darin liegt (vermute ich zumindest) nicht das Problem.
In anderen Fächern (Deutsch, Englisch) besteht übrigens kein Problem.
ich hab da mal eine Frage und würde um Ratschläge bitten, wie man denn mit folgender Situation am besten umgehen soll:
Und zwar kam meine kleine Schwester heute offensichtlich geknickt von der Schule nach Hause:
Grund dafür war eine verhauene Mathearbeit (Note 6). Auch alle vorherigen Mathearbeiten fielen eher dürftig aus (4en und 5en) und so kann das natürlich nicht weitergehen; ihr droht bereits jetzt in der dritten Klasse das "Sitzenbleiben".
Die offensichtliche Antwort wäre nun natürlich: "Ja mehr Mathe üben!", aber weil uns die Mathe-Schwäche ja bewusst war haben wir (bzw eher meine Eltern 😀) genau das ausgiebig getan. Was mir besonders dabei aufgefallen ist, ist dass es viel weniger ein Problem des Verstehens sondern ein Problem mit der Konzentration ist und vorallem auch damit unter Druck die Aufgaben zu lösen. Denn je nach Stimmung werden die Antworten entweder perfekt nacheinander aufgesagt oder es kommt zum Totalausfall und zwar immer dann wenn jemand daneben sitzt oder ihr die Aufgaben vorsagt und nach der Lösung fragt.
Genau dann sinkt ihre Leistung drastisch, was sich meiner Meinung nach in der letzten Mathearbeit bestätigt:
Zuhause werden die Aufgaben gut gelöst.
Die letzten Mathearbeiten waren schriftlich (Noten 3-5)
Und die jetzige Mathearbeit (mit der Note 6) war mündlich, das heißt die Aufgaben wurden vorgesagt und die Lösungen sollten geschrieben werden. Dabei hat sie nur bei vier von 15 Aufgaben überhaupt eine Antwort aufgeschrieben, von denen dann zwei richtig waren.
Abseits davon wird sich das Problem wohl verschlimmern, denn langsam kommt die "Mathe ist voll doof!"-Einstellung hervor. Zudem schämt sich meine Schwester für ihre Leistung und hat (unbegründet) Angst vor der Reaktion meiner Eltern. Ich denke da entsteht ein Teufelskreis (oder ist bereits entstanden) und aus dem sollte sie ausbrechen.
Deswegen meine Frage: An wen wendet man sich am besten? Natürlich treten wir jetzt nocheinmal mit der Klassenlehrerin in Kontakt, aber wen kontaktiert man noch zusätzlich? Wäre eine Nachhilfe in dieser Situation eine Hilfe? Ich persönlich kenne mich damit nicht aus, aber wie gesagt: Üben kann sie auch Zuhause und es muss ihr auch nicht nochmals(/anders) erklärt werden, denn darin liegt (vermute ich zumindest) nicht das Problem.
In anderen Fächern (Deutsch, Englisch) besteht übrigens kein Problem.