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Masturbation im (Klein-)Kindalter? Normal oder begründet (Missbrauch)?

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Hallo,

ich denke dabei nicht an Missbrauch, dazu fehlt mir die Kausalität.

Doch bekomme keinen Schreck, "normal" ist das nicht...😉
Denn du erklärst es ja selbst, du bist dir nicht sicher, dass es "normal" ist.
Wäre es "normal" hättest du keine Zweifel. 🙂

Spaß beiseite...

Der Mensch kennt grundsätzlich eine breite Bandbreite an sexuellem Verlangen. Die einen mehr, die anderen weniger. Das beginnt durchaus früh.

Man kennt eine Form von Sexualität sogar im Säuglingsalter, dazu muss man nur Altvater Freud lesen.
Viele Eltern wissen das aber auch.

Man hält heute Masturbation auch bei Kleinkindern für normal, denn rund 30% der Eltern beobachten es bei ihren Kindern.
Zum Tabu wird es durch verklemmte Eltern, Strafe, überzogener Moralvorstellungen und Kirchen.
Dabei sind sie es, die bei den Betroffenen großen Schaden anrichten, nicht die Onanie oder Masturbastion selbst.

Es ist auch kein Indiz dafür, dass diese Personen etwa früheren Geschlechtsverkehr als andere haben werden.
Beobachten Eltern das, dann sollten sie mit der Aufklärung beginnen und eben vor dem Einführen von Gegenständen usw. warnen.
Gute Eltern machen ihren Kindern keine Vorhaltungen und leiten das Kind insofern an, dass es "gewisse" Regeln befolgt und das es nicht zur Manie wird.

Also mache Dir also keine Sorgen...
Ob das "normal" ist, sollte jeder für sich entscheiden, denn jeder hat eine persönliche Sexualität, die keiner derartigen (fremden!) Norm unterworfen sein sollte, weil das etwas mit der persönlichen Würde zu tun hat.
 
Vielen lieben Dank für eure verständnisvollen und hilfreichen Beiträge.
Gegoogelt habe ich bisher noch gar nicht darüber, werde ich bestimmt noch mal machen und auch den Link von Sisandra durchlesen. In gewissen Sachen (Gesundheitsfragen, psychologische Angelegenheiten) bin ich nach der Ergebnisflut durch Sucherei auf eigene Faust noch verwirrter
😉 oder direkt davon überfordert, deswegen wollte ich es erst einmal "vom Herzen haben" und schauen, was andere so dazu meinen. Danke nochmal.

Vielleicht hast du dich mit 3 einfach neugierig, unwohl oder was weiß ich was gefühlt und mal an irgendeiner Stelle rumgeschrubbt. Und das war vielleicht irgendwie neu und unbekannt, usw.

😀 Das kann durchaus auch sein, ich weiß es nicht.

In anderen Foren und auf manchen Seiten wird spekuliert, ob dem Kind einfach Zuneigung und Geborgenheit fehlen, das es dann durch Selbstbefriedigung auszugleichen versucht.

Klingt ebenfalls nicht allzu abwegig, bei mir selbst wird es kaum daran gelegen haben, zumindest soweit ich mich zurück erinnern kann, war von meinen Eltern außer ein paar krassen Vorfällen (Streit, kurzzeitig kaputter Haussegen) immer genügend Zuneigung und Geborgenheit dagewesen.

"Was wäre wenn"-Spiele machen nur paranoid und unglücklich.

Ja das stimmt vollkommen, davon versuche ich mittlerweile auch, so gut es geht mich fernzuhalten. Bringt letztendlich wirklich nicht weiter.

Allerdings sollte man auch davon nicht fest ausgehen, wenn man nichts entsprechendes weiß,sonst können auch ungute Dinge passieren,das man jemanden verdächtigt der gar nichts getan hat.

Der "Verdächtige" ist inzwischen sowieso schon tot. Und eben dieser hat mit mir (als etwas älteres Kind) mal etwas gemacht, was man normalerweise nicht tut (er hat mich an Innenschenkeln, Hüften und Po angefasst und sich dort mit seinem Schritt ganz plötzlich an mir gerieben, als ich so nichtsahnend vor seinem Schrank herumstand, wir waren beide normal bekleidet, aber ich trug übelst kurze Hosen). Ich war in diesem Moment in Starre, sagte nichts, wehrte mich nicht, ich glaube es dauerte nur ein paar Sekunden oder eine Minute, im Nebenzimmer (Tür zu) war jemand. Das ist alles, woran ich mich erinnere. Ich war, seitdem ich auf der Welt bin, des öfteren in dem seiner Gegenwart, meine ganze Kindheit eigentlich immer mal wieder. Der ist sozusagen die "Hauptperson" in diesem Fall, es könnte im Kleinstkindalter auch jemand anderes gewesen sein, oder vielleicht gar niemand, ich habe echt keinerlei Ahnung.

Wenn Du ein Kind gebären wirst, dann wird die Erinnerung wieder da sein, falls etwas missbrauchartiges passiert ist.

Ich werde ohnehin nie, nie, niemals in meinem Leben ein Kind gebären, das ist die allerschlimmste Horrorvorstellung für mich, die es nur geben kann. Ein Lebewesen in meinem Bauch, zwischen meinen Beinen herauskommend, nein, im Leben nicht! Eigentlich sehr traurig (finde auch ich), aber allein die Vorstellung ertrage ich kaum und daran wird sich auch niemals etwas ändern! 🙁

Es gibt mehrere Kinder welche sich selbst befriedigen, kann auch zum "Stressabbau" dienen

Klingt recht einleuchtend, offensichtliche Gründe hätte es zwar bei mir nicht dafür gegeben, aber ich war halt schon immer anders als Kind, sensibler, stressanfälliger usw.


Danke auch an BisAnsMeer und seele28, naja wie auch immer, ich weiß jetzt schon mal, dass ich dem, was ich gelesen hatte und in #1 schrieb, nicht unbedingt allzuviel Bedeutung beimessen muss. Das ist immerhin etwas, und ganz in Ordnung so für mich, zu wissen. In der vergangensten Vergangenheit will ich auch nicht mehr unbedingt herumwühlen. 🙂

Danke



PS.: An all die Betroffenen hier, es tut mir aufrichtig Leid, was ihr alles erleben musstet!!! Ich weiß das hilft niemandem weiter, aber wollte es trotzdem noch gesagt haben!
 
@Rhenus, danke auch dir

Ich weiß, dass Masturbation sogar im Säuglings- oder Kleinkindesalter normal sein kann, ja wirklich normal. 🙂 Und von meinen Eltern wurde mir in dieser Richtung auch nichts besonderes eingebläut im negativen Sinne, also verklemmt waren sie echt kaum und strafend bezüglich derlei schon mal gar nicht. Küssen, Sex etc. allgemein zwischen Mann und Frau war kein Alltagsthema am Mittagstisch 😉 aber auch kein totgeschwiegenes, verstecktes Tabu, sondern ein ganz natürliches "sich lieb haben". Aufgeklärt wurde ich erstmals ungefähr mit 6 Jahren von ihnen, den Rest hat dann die Grundschullehrerin übernommen, die war auch sehr in Ordnung.

Ob es "unnormal" ist, habe ich mich nur darauf bezogen gefragt, dass es eben nicht nur Neugier, sich-selbst-erforschen oder gelegentliche "Entspannung" war, sondern weil es doch sehr oft gemacht wurde, und schon so früh. Nun ja... Wie ich jetzt wenigstens weiß, kann es viele verschiedene Erklärungen dafür geben, das ist schon mal etwas.

Meinen ersten Körperkontakt zu einem Jungen hatte ich mit knapp 9 Jahren, er war 10, Schulkamerad. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, wie es dazu kam, aber wir haben das einige Monate lang öfters gemacht, uns gegenseitig erforscht sozusagen (nur NICHT direkt im unteren Intimbereich und nie splitternackt). Für uns beide war das völlig normal. Unsere Eltern wussten nichts. Als ich 14 war, gab es einen anderen Jungen (15) und ich habe die totale Krise gekriegt, als er mir übers Küssen hinaus näher kommen wollte, einfach nur grässlich, Schweißausbrüche, zittern usw., bin direkt aus seinem Zimmer geflüchtet und habe den Bus nach Hause genommen. So im Laufe der Jahre noch etliche ähnliche Situationen, ich habe immer gedacht, das sind bloß irgendwelche blöde Macken von mir 🙄 und dass ich mir was einrede, und will es heute auch noch gern glauben. Ist einfacher im Nachhinein, und irgendwo auch logischer.


Also mache Dir also keine Sorgen...
Ob das "normal" ist, sollte jeder für sich entscheiden, denn jeder hat eine persönliche Sexualität, die keiner derartigen (fremden!) Norm unterworfen sein sollte, weil das etwas mit der persönlichen Würde zu tun hat.

Ich gebe mir beste Mühe. 🙂

Ist allemal besser zu wissen, dass es immerhin nichts vollkommen Außergewöhnliches ist, also auch nicht bei Kindern ohne entsprechende Erfahrungen.
 
Also ich hab als Kind zwischen 7 und 9 Jahren wohl auch damit angefangen.
Allerdings bin ich nicht von allein darauf gekommen, ein Mädchen aus meiner Schule hatte mir erzählt,
dass sie sich an einem Kissen reibt und ich hab das dann auch versucht.. Ich kann mir also gut vorstellen, dass dir das als Kind villeicht einfach nur von einem anderen Kind gezeigt wurde...
 
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