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Masturbation im (Klein-)Kindalter? Normal oder begründet (Missbrauch)?

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Für weitere Antworten geschlossen.

Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Mich beschäftigt momentan etwas und ich würde gerne mal Meinungen dazu hören, bzw. zuerst interessiert mich eine rein faktische Antwort (falls möglich) auf die Frage: ist es etwas völlig normales und natürliches, wenn kleine Kinder (Mädchen ab 3 Jahren, noch verstärkter ab ca. 7-9 Jahren) masturbieren, d.h. sich sozusagen "selbst befriedigen"? Also nicht nur gelegentlich oder zum entdecken und ausprobieren des eigenen Körpers, sondern ziemlich oft, immer wieder... Machen das viele (weibliche) Kinder, oder kommt sowas eher selten vor?

Weshalb ich mich frage - ich habe vor ein paar Tagen (nicht suchend, sondern eher plötzlich und zufällig) gelesen, dass diese Art des "Befriedigungsverhaltens" bei Kindern stark zunehmen kann, wenn es ihnen jemand "beibringt", zeigt, es bestärkt... Also durch (sexuelles) Zu-nahe-treten oder Missbrauch zum Beispiel. Und das hat mich ein bisschen aufhorchen lassen...

Das o.g. Kleinkind bzw. Kind war ich. Ich kann mich sehr gut erinnern, mit 3 Jahren, beim Mittagsschlaf in meinem Bettchen liegend, und wie einmal plötzlich meine Mutter herein kam. (Sie hat nicht direkt geschimpft, aber sagte mir, ich solle das sein lassen.) Irgendwann zwischen dem 7. und 9. Lebensjahr habe ich begonnen, es regelmäßig zu tun, an die Zeit dazwischen erinnere ich mich nicht. Bis ins frühe Erwachsenenalter setzte sich das fort (okay, in der Jugend wird's ja ganz normal). Ich habe mich nicht einfach nur gestreichelt, sondern seit jeher ziemlich "exzessiv"... naja, sehr fest gerieben und so. Um dabei etwas zu fühlen.

Ich frage mich nicht ohne Grund, denn ich habe schon sehr lange die Befürchtung, dass mir als Kleinstkind etwas widerfahren ist, und das vermutlich nicht nur als einmalige Sache. Dafür habe ich auch den einen oder anderen Anhaltspunkt, aber eben keinerlei Erinnerungen, logisch. Zumindest nicht an diese früheste Zeit.

Herauszufinden, ob tatsächlich jemals etwas gewesen ist, und was überhaupt, habe ich aufgegeben, das bringt nichts mehr. Ich will also nicht unnötigwerweise darin herumwühlen oder forschen (sowieso unmöglich). Gerade interessiert mich einfach nur die Antwort auf die Frage ganz oben - vielleicht würde sie mich ein bisschen beruhigen, denn ich habe wirklich keine Ahnung, ob mein Verhalten völlig kindlich-normal war und viele Kinder das erleben, oder ob sowas hervorgerufen worden sein könnte. Falls letzteres der Fall sein sollte, mache ich mich auch nicht verrückt, denn ich kann sowieso nichts mehr bewegen. Bin nur ein Mensch, der viel fragt und Dinge gern besser versteht.


Auch völlig anonym sehr peinlich, aber danke für's lesen.
 
Hallo!

Also um ehrlich zu sein, habe ich davon bei so kleinen Kindern (3 Jahre) noch nichts gehört,
aber das muss ja nichts heißen, da ich selbst noch ziemlich jung bin.
Aber deine Frage beschäftigt mich auch ein wenig, da ich davon einfach noch nichts gehört habe...

Ich denke, im Alter von 3 Jahren ist das nicht normal oder eher selten. Ich denke aber nicht, dass du
das einzige Kind bist/warst, das das getan hat. Solche Aussagen (dass das auf Missbrauch hindeutet)
sind ja schließlich nicht immer zutreffend.
Im Alter von 7-9 Jahren schätze ich es wieder anders ein, ich denke, viele Kinder beginnen da mit der
"Suche nach sich selbst" 😛 Sicherlich auch für uns "Ältere" etwas grob, aber das gehört glaub ich zum
Kind-sein dazu. Wie soll ich das sagen...
Vielleicht hast du dich mit 3 einfach neugierig, unwohl oder was weiß ich was gefühlt und mal an irgendeiner
Stelle rumgeschrubbt. Und das war vielleicht irgendwie neu und unbekannt, usw.

Ich persönlich würde mir da auch keine großen Sorgen machen, manche Kinder sind eben schneller bei sowas,
als andere. Dass das ein Anzeichen für Missbrauch ist, kann natürlich zutreffen, muss es aber nicht...
Schwierig. Also mit 3 Jahren sicher nicht "normal", aber es kommt vor.
Ich hab gerade ein wenig hin und her gegoogelt und scheinbar kommt das öfter vor, als ich dachte.
Viele Eltern berichten im Netz verzweifelt von ihren "unheimlichen" Kindern. Also warst du wohl keine
Ausnahme..

In anderen Foren und auf manchen Seiten wird spekuliert, ob dem Kind einfach Zuneigung und Geborgenheit
fehlen, das es dann durch Selbstbefriedigung auszugleichen versucht.
Wieder andere halten es nur für kindliche Neugier.
Wenn dich das Thema sehr beschäftigt, lies doch auch mal auf anderen Seiten (so wie ich), da es scheinbar
recht viel zum Thema gibt.

Ich wünsche dir alles Gute und mach dir wirklich nicht zu viele Sorgen!
"Was wäre wenn"-Spiele machen nur paranoid und unglücklich.
Alles Liebe!
 
Mich beschäftigt momentan etwas und ich würde gerne mal Meinungen dazu hören, bzw. zuerst interessiert mich eine rein faktische Antwort (falls möglich) auf die Frage: ist es etwas völlig normales und natürliches, wenn kleine Kinder (Mädchen ab 3 Jahren, noch verstärkter ab ca. 7-9 Jahren) masturbieren, d.h. sich sozusagen "selbst befriedigen"? Also nicht nur gelegentlich oder zum entdecken und ausprobieren des eigenen Körpers, sondern ziemlich oft, immer wieder... Machen das viele (weibliche) Kinder, oder kommt sowas eher selten vor?

Weshalb ich mich frage - ich habe vor ein paar Tagen (nicht suchend, sondern eher plötzlich und zufällig) gelesen, dass diese Art des "Befriedigungsverhaltens" bei Kindern stark zunehmen kann, wenn es ihnen jemand "beibringt", zeigt, es bestärkt... Also durch (sexuelles) Zu-nahe-treten oder Missbrauch zum Beispiel. Und das hat mich ein bisschen aufhorchen lassen...

Das o.g. Kleinkind bzw. Kind war ich. Ich kann mich sehr gut erinnern, mit 3 Jahren, beim Mittagsschlaf in meinem Bettchen liegend, und wie einmal plötzlich meine Mutter herein kam. (Sie hat nicht direkt geschimpft, aber sagte mir, ich solle das sein lassen.) Irgendwann zwischen dem 7. und 9. Lebensjahr habe ich begonnen, es regelmäßig zu tun, an die Zeit dazwischen erinnere ich mich nicht. Bis ins frühe Erwachsenenalter setzte sich das fort (okay, in der Jugend wird's ja ganz normal). Ich habe mich nicht einfach nur gestreichelt, sondern seit jeher ziemlich "exzessiv"... naja, sehr fest gerieben und so. Um dabei etwas zu fühlen.

Ich frage mich nicht ohne Grund, denn ich habe schon sehr lange die Befürchtung, dass mir als Kleinstkind etwas widerfahren ist, und das vermutlich nicht nur als einmalige Sache. Dafür habe ich auch den einen oder anderen Anhaltspunkt, aber eben keinerlei Erinnerungen, logisch. Zumindest nicht an diese früheste Zeit.

Herauszufinden, ob tatsächlich jemals etwas gewesen ist, und was überhaupt, habe ich aufgegeben, das bringt nichts mehr. Ich will also nicht unnötigwerweise darin herumwühlen oder forschen (sowieso unmöglich). Gerade interessiert mich einfach nur die Antwort auf die Frage ganz oben - vielleicht würde sie mich ein bisschen beruhigen, denn ich habe wirklich keine Ahnung, ob mein Verhalten völlig kindlich-normal war und viele Kinder das erleben, oder ob sowas hervorgerufen worden sein könnte. Falls letzteres der Fall sein sollte, mache ich mich auch nicht verrückt, denn ich kann sowieso nichts mehr bewegen. Bin nur ein Mensch, der viel fragt und Dinge gern besser versteht.


Auch völlig anonym sehr peinlich, aber danke für's lesen.


Ich halte das auch für selten Anonym. Zumindest wenn es so intensiev ist, und in diesem Alter. Aber vielleicht gibt es das auch häufiger als ich denke und ich täusche mich da.
Bei meinen Kindern habe ich so etwas in dem Alter jedenfalls nicht mitbekommen.Mir kam auch gleich dieser Gedanke mit dem Missbrauch wie Du es noch nicht geschrieben hattest.Allerdings sollte man auch davon nicht fest ausgehen, wenn man nichts entsprechendes weiß,sonst können auch ungute Dinge passieren,das man jemanden verdächtigt der gar nichts getan hat.



Liebe Grüsse
Lena
 
Ich denke nicht, dass Masturbation im Kindesalter etwas Außergewöhnliches ist. Nicht umsonst gab es früher so blöde Sprüche der Erwachsenen an die Kinder, dass man davon blöd wird und Ähnliches.

Auch Kinder haben 'da unten' schon Gefühle und wenn sie das einmal entdeckt und als angenehm empfunden haben, dann machen sie das auch öfter.
 
Wenn Du ein Kind gebären wirst, dann wird die Erinnerung wieder da sein, falls etwas missbrauchartiges passiert ist.
 
Tarantula, was schreibst du da??? 😕

Der Geburtsvorgang als Indikator für Missbrauch in der frühen Kindheit???

Du lehnst dich recht weit aus dem Fenster...
 
Die Geburt ist eine Grenzerfahrung. Sie sorgt bei Amnesien dafür, dass die Verdrängungsmechanismen, ausgelöst durch schwerwiegende Traumatisierung weniger stark bis undurchlässig werden, die Verdrängung kann meist durch so ein überwältigendes (intimes) Erlebnis, das wie die Geburt auch noch mit Schmerzen im Intimbereich verbunden ist nicht aurecht erhalten werden.

Wie das genau funktioniert, weiß ich nicht, nur dass das bei mir der Fall war, und glaube mir, das war gar nicht lustig. Ich lehne mich nicht aus dem Fenster. Eine Geburt ist schon für eine nicht Missbrauchte eine Grenzerfahrung, eine Missbrauchte bekommt die volle Dosis Flashbacks noch im Wochenbett. Besonders wenn sie als Kind dissoziativ war (so wie ich, mein Gedächtnis ist heut noch auf Dissoziation gepolt).

Also, wie gesagt, eine Missbrauchte kann unter den Wehen (so wie ich), auf einmal Körpererinnerungen (google bitte) bekommen und der Hebamme alles erzählen, die damit total überfordert ist (so wie ich), und das ganze wird dann zu einem Horrortripp (so wie bei mir), denn Flashbacks unter der Geburt sind das allerletzte, aber das ganze triggert, und auch eine evtl. Dammnaht triggert (so wie bei mir), kann ich nur sagen, Du sitzt da, und pullerst und denkst: "Kenn ich, hatt ich doch schon mal, ach ja ..." und du siehst dich auf dem Klo sitzen mit 4 und dann kommt der Rattenschwanz an Erinnerungen hoch, warum Du das kennst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich behaupte einfach mal dass die kindliche Selbstbefriedigung kein Indiz für einen Missbrauch ist, es kann natürlich sein aber als "Zeichen" würde ich es nicht betrachten.
Es gibt mehrere Kinder welche sich selbst befriedigen, kann auch zum "Stressabbau" dienen - meine kleine Cousine hat dies exzessiv betrieben nachdem ihr Vater gestorben ist zb.

Google das einfach mal, hab ich auch mal gemacht weil ich mich gefragt habe wie normal das ist - ich habe mich auch so lange ich überhaupt denken kann gelegentlich selbst befriedigt, glaube nicht dass meine Eltern das wissen, denn nachdem sie mich einmal geschimpft hatten "da unten fasst man nicht hin" habe ich trotz meines jungen Alters schon geachtet dass es keiner sieht. Damals wusste ich gar net was ich da mache - nur das es sich gut anfühlt.
 
Die Geburt ist eine Grenzerfahrung. Sie sorgt bei Amnesien dafür, dass die Verdrängungsmechanismen, ausgelöst durch schwerwiegende Traumatisierung weniger stark bis undurchlässig werden, die Verdrängung kann meist durch so ein überwältigendes (intimes) Erlebnis, das wie die Geburt auch noch mit Schmerzen im Intimbereich verbunden ist nicht aurecht erhalten werden.

Wie das genau funktioniert, weiß ich nicht, nur dass das bei mir der Fall war, und glaube mir, das war gar nicht lustig. Ich lehne mich nicht aus dem Fenster. Eine Geburt ist schon für eine nicht Missbrauchte eine Grenzerfahrung, eine Missbrauchte bekommt die volle Dosis Flashbacks noch im Wochenbett. Besonders wenn sie als Kind dissoziativ war (so wie ich, mein Gedächtnis ist heut noch auf Dissoziation gepolt).

Also, wie gesagt, eine Missbrauchte kann unter den Wehen (so wie ich), auf einmal Körpererinnerungen (google bitte) bekommen und der Hebamme alles erzählen, die damit total überfordert ist (so wie ich), und das ganze wird dann zu einem Horrortripp (so wie bei mir), denn Flashbacks unter der Geburt sind das allerletzte, aber das ganze triggert, und auch eine evtl. Dammnaht triggert (so wie bei mir), kann ich nur sagen, Du sitzt da, und pullerst und denkst: "Kenn ich, hatt ich doch schon mal, ach ja ..." und du siehst dich auf dem Klo sitzen mit 4 und dann kommt der Rattenschwanz an Erinnerungen hoch, warum Du das kennst.

Das muss net bei jedem so sein, es gibt auch leute die ein kind bekommen haben, wo keinerlei erinnerungen hoch gekommen sind.

An die TS: Ich denke das ist normal, kinder sind sehr neugierig was da unten ist, und sie fühlen das auch und reiben sich auch dann gernre mal da unten schöne gefühle hoch kommen. Du must net missbraucht wurden sein. 🙂 Ich hab selbst schon früh angefangen, wurde zwar missbraucht, aber andere kinder machen das genauso.
 
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