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Maßlos enttäuscht... Männer sind alle gleich?!

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@ Traumprinzessin1011
tut mir wirklich leid für dich wenn so extrem ist, u schlimme Erfahrung gemacht hast. Geb dir mal ein guten Tipp, den eine Bekannte von mir immer macht. Da schlaffen z.b 5 Männer bei ihr in der 2 Zimmer Wohnung nach einer Party bei ihr u keiner Traut sich sie anzupacken.
Frage warum traut es sich keiner, sie sieht super aus. Aber die haben sau Respekt vor ihr, u auch ziemlich viel Angst.
Das sie sie Madsakriert dann, aber wo ich drauf hinaus will. Versuch mal dich als Respekt Person darzustellen, sage das jetzt selber ungern, mach mal auf Arrogant u hart. Packt dich jemand an, schlag sein Arm weg, zeige mal härte, versuch ein Respekt auszustrahlen, das sie dir zu Füßen liegen. Mach das so das du das sagen hast, kannst mit einer Freundin u auch guten Freund mal Trainieren. Macht Rollen spiele u Trainiere härte u Arroganz.
U hast bisschen ruhe, u richtig zappeln lassen, u immer härte machen u Arroganz.
Teste mal aus, u sag bescheid wie es klappte.
Hoffe geht bald besser.
MFG
Nastra

Danke für den Tipp... Ich hoffe momentan v.a. dass mir die Therapie etwas bringt und ich dann mit allem besser und anders umgehen kann. Ich glaub, dass ich ziemlich unsicher bin und manchmal etwas hilflos. Kann mit manchen Situationen kaum umgehen. Darüber nachgedacht, mich einfach mal zu "verstellen" hab ich auch schon mal, fällt mir nur besonders in einer "Akut-Situation" schwer, ich knicke immer so schnell ein und hab manchmal so den Drang es allen recht machen zu müssen. Denke auch immer, dass ein "Nein" von mir sowieso nicht akzeptiert wird, gibt auch Menschen, die fangen dann an mein Gewissen so zu bearbeiten, bis sie mich dann voll schwach machen, wenn ich mal was nicht so will wie sie das gerne hätten.
Ich hab auch schon mal getreten, gebissen, gekratzt um aus einer Situation rauszukommen, aber ich geb irgendwie auch ziemlich schnell auf, ich bin auch körperlich absolut schwach.
Hab aber irgendwie auch nicht das Gefühl, dass ich meine Unsicherheit so sehr ausstrahle, wenn ich irgendwo unterwegs bin, aber gibt wohl Menschen, die haben da einfach ein Gespühr für.
Bei mir denken aber anscheinend viele Männer, dass ich eine bin, die sofort mit allen in die Kiste geht und da versteh ich nicht warum... 😕
 
Darüber nachgedacht, mich einfach mal zu "verstellen" hab ich auch schon mal, fällt mir nur besonders in einer "Akut-Situation" schwer, ich knicke immer so schnell ein und hab manchmal so den Drang es allen recht machen zu müssen.

Dazu ein älterer Beitrag von mir:

Maskenball

Wir tragen tatsächlich alle Masken, fast alle, zumindest trage ich eine.

Ich trage nicht immer eine Maske und am liebsten trage ich keine. Am stärksten merke ich das auf Arbeit, denn das ist ein Spielfeld mit ungleichen Spielern. Die einen Spieler stehen "über" mir und die anderen sind ganz anders als ich; manche sind mir recht ähnlich. Wenn ich auf Arbeit permanent ehrlich wäre, also "privat" und aus meinem Herzen sprechen würde, dann würde ich Regeln verletzen. Für die über mir würde ich zu viel denken, zu viel fragen, zu viel sagen und zu viel kritisieren. Ich kann mir mit diesen Spielern also grundsätzlich nur Ärger und Nachteile einhandeln, da sie am längeren Hebel sitzen. Die, die nur anders sind als ich, würden sich angegriffen fühlen. Und auch das bringt nur Ärger und Nachteile.

Des lieben Friedens Willen und für einen reibungslosen (Arbeits-) Ablauf tragen ich und alle anderen Masken. Ehrlich und maskenlos funktioniert nur mit den ähnlichen oder gleichen Spielern. Doch das Maskentragen stinkt mir. Ich will in meinem Leben keine Maske tragen, mich verstecken oder mich vorenthalten. Und mein Arbeitstag ist immerhin 1/8 meines täglichen 24h Lebens. Also versuche ich meist, wenn es nicht zwingend notwendig oder schädlich ist, keine Maske zu tragen. Die Logik ist eine einfache. Nur so, können die anderen mich wirklich kennenlernen und ich sie. Nur so, können alle Beteiligten wirklich entscheiden, mit wem sie eine "Beziehung" führen wollen oder von wem sie sich lieber distanzieren.

Wo ich gerade von "Beziehungen" spreche. Das Vorgenannte gilt auch für das Spielfeld außerhalb der Arbeit. Zum Beispiel, wenn ich einen Fremden treffe. Woher soll ich wissen, wie dieser Fremde drauf ist, wenn er eine Maske trägt. Die Maske interessiert mich doch gar nicht, sondern was bzw. wer dahintersteckt. Zumindest geht es mir so. Dennoch ist es verständlich, dass man Masken trägt. Zum einen möchte man Konfrontationen und Ärger mit "Andersartigen" vermeiden. Leibowitz sagte mal: "Der Krieg beginnt im Kopf." Und dieser Krieg kann ohne eine Maske ziemlich schnell eskalieren. Zum anderen macht einen das Offenlegen der Seele angreifbar und es gibt Menschen, die sowas ausnutzen. Es ist also auch ein Schutz und gleichzeitig die Möglichkeit, seine Seele nicht jedem "Dahergelaufenen" zu "geben".

Nochmal kurz zu den Masken. Es gibt verschiedene Masken. Es gibt Gelegenheitsmasken, welche nur bei Notwendigkeit getragen werden. Dann gibt es auch Permanent-Masken, welche gar nicht mehr abgelegt werden, und im Extremfall gibt es noch jene Masken, bei denen du beim Blicken hinter die Maske feststellst, dass da nichts weiter ist als die Maske selbst – nur eine grinsende Fratze – traurig.

Auf Arbeit, aber im Privaten verhält es sich nicht viel anders, versuche ich gerade neuen Menschen gegenüber offen und aufgeschlossen zu sein. Ich merke meist recht schnell – teilweise nach Sekunden oder den ersten zehn Sätzen – ob ich mit der entsprechenden Person näheren Kontakt haben möchte oder lieber den Kontakt meide.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Tipp... Ich hoffe momentan v.a. dass mir die Therapie etwas bringt und ich dann mit allem besser und anders umgehen kann. Ich glaub, dass ich ziemlich unsicher bin und manchmal etwas hilflos. Kann mit manchen Situationen kaum umgehen. Darüber nachgedacht, mich einfach mal zu "verstellen" hab ich auch schon mal, fällt mir nur besonders in einer "Akut-Situation" schwer, ich knicke immer so schnell ein und hab manchmal so den Drang es allen recht machen zu müssen. Denke auch immer, dass ein "Nein" von mir sowieso nicht akzeptiert wird, gibt auch Menschen, die fangen dann an mein Gewissen so zu bearbeiten, bis sie mich dann voll schwach machen, wenn ich mal was nicht so will wie sie das gerne hätten.
Ich hab auch schon mal getreten, gebissen, gekratzt um aus einer Situation rauszukommen, aber ich geb irgendwie auch ziemlich schnell auf, ich bin auch körperlich absolut schwach.
Hab aber irgendwie auch nicht das Gefühl, dass ich meine Unsicherheit so sehr ausstrahle, wenn ich irgendwo unterwegs bin, aber gibt wohl Menschen, die haben da einfach ein Gespühr für.
Bei mir denken aber anscheinend viele Männer, dass ich eine bin, die sofort mit allen in die Kiste geht und da versteh ich nicht warum... 😕

Die Ironie an der Sache ist, dass viele Männer auch unsicher sind und das Gefühl haben sich für eine Partnerin verstellen zu müssen.

@Traumprinzessin:
Vielleicht suchen wir alle insgeheim den Partner, bei dem wir uns nicht verstellen müssen. Irgendwie scheint es aber sehr schwer zu sein auf den passenden Partner zu treffen. Es mag dich abschrecken wenn Männer mit dir in die Kiste wollen, aber genauso abschreckend scheine ich zu wirken, wenn ich am Anfang etwas auf Distanz bleibe. Ich bin der introvertierte Typ, der sich langsam in eine ernsthafte Beziehung hineinfinden möchte.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Therapie. Ich finde dich als unsicheren Menschen auf Anhieb sympatischer als übermäßig selbstbewusste oder machohafte. Es ist nicht schlimm Schwäche zu zeigen, die meisten verbergen eine Verletzlichkeit im Inneren, wissen diese aber nur sehr gut zu verstecken. Es ist leicht der Versuchung zu erlegen und sich zu verstellen, weil man das Gefühl hat niemand würde einen sonst mögen. Die Wahrheit ist vermutlich, dass irgendjemand auf der Welt dein wahres ich sehr lieben würde. Ich wünsche dir, dass du denjenigen findest und dass du auf dem Weg dich nicht von anderen Menschen zu sehr verletzen lässt 🙂

LG
Andreas
 
Ist ein bisschen hart, nicht wahr?

Es gibt auch liebevolle Beziehungen ganz ohne Sex.

Niemand sollte jemals zum Sex gezwungen werden.

Das niemand zu etwas gezwungen werden sollte ist logisch. Darum geht es hier auch gar nicht.
Aber wer sich wundert das ein Partner innerhalb einer Beziehung Lust hat intim zu werden, sollte bestimmte Dinge bei sich selbst erst mal hinterfragen bevor man über andere denkt, sie seien deshalb unnormal weil sie Beziehungssex wünschen.

Allmählich geht es echt los hier.
 
Hallo, ich weiß, dass mein Anliegen polarisieren wird, aber ich muss es einfach mal äußern, und mir meinen Frust von der Seele schreiben.
In meinem mittlerweile 26jährigen Leben habe ich die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten Männer, bis auf wenige Ausnahmen ziemlich triebgesteuert und sexuell impulsiv sind.

Mit 16 hatte ich meinen allerersten Freund. Er war damals 18 und quasi dauergeil. Immer wenn wir uns trafen fummelte er an mir herum, wollte Sex oder zumindest Petting. Wir unternahmen eigentlich nicht viel anderes als in seinem verranzten Kinderzimmer zu hocken, wo er mich entweder gegen meinen Willen befummelte, oder Computerspiele spielte. Ganz selten gingen wir mal auf Konzerte, oder trafen uns mit Freunden. Als ich ihn nach einem halben Jahr immer noch nicht "rangelassen" hatte, begann er mit seiner besten Freundin zu schlafen, was er mir lapidar per SMS mitteilte, und dann auch direkt Schluss machte.

Meinen zweiten Freund hatte ich mit 18, er war bereits 24. Ich war noch Jungfrau, und bat ihn, es langsam angehen zu lassen, aber bereits nach vier Monaten verlor er langsam die Geduld. Wenn ich ihn mit der Hand befriedigte, war ihm das nicht gut genug. Er versuchte immer, mich dabei auszuziehen, und mich ebenfalls anzufassen, was ich aber nicht zuließ. Wir sprachen oft darüber, und bald waren wir beide dauerfrustriert: Ich, weil er ständig Sex erwartete, zu dem ich mich nicht bereit fühlte; Er, weil ich mich ihm konsequent verweigerte, und ihn des permanenten Druckes wegen bald auch nicht mehr befriedigen wollte.
Es kam zum großen Krach, als er mir nach einem knappen Jahr eine offene Beziehung vorschlug, da ich ja seiner Meinung nach sowieso kein ernsthaftes Interesse an Sex hatte. Wir trennten uns.

Mein dritter Freund, damals 22, mit dem ich wenige Monate nach meinem 20sten Geburtstag zusammenkam, war ganz ähnlich gestrickt. Er wollte partout nicht verstehen, dass ich noch Jungfrau war. Mehrmals versuchte er mich oral zu befriedigen, was ich konsequent ablehnte, weil mich das wahnsinnig anekelte, und so verweigerte ich mich von Anfang an allem Sexuellen. Oft wollte er mich massieren und zog mir dabei gerne mal den BH aus, verstand aber nicht, dass mir das vor ihm unangenehm war. Wir redeten darüber, und auch ihm war meine Haltung unverständlich. Er nannte mich prüde und frigide. Ich sei asexuell und solle mir lieber jemanden ohne Libido suchen. Die Trennung folgte auf den Fuß.

Meine Entjungferung fand schließlich mit 21 statt, in Rimini, wo ich mit ein paar Leuten vom Studium im Urlaub war. Ein hübscher Italiener baggerte an mir herum, und ich war betrunken genug um mit ihm aufs Zimmer zu gehen. Der Sex war auch an sich gar nicht mal so schlecht, es tat weniger weh als ich dachte, und das Kondom verhinderte eine allzu krasse Sauerei. Außerdem war es recht schnell vorbei.

Durch diese positive Erfahrung konnte ich plötzlich offener auf Männer zugehen, und lernte im Anschluss einen sehr attraktiven jungen Mann kennen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen, und auch ab und an Sex, aber er drängte mich, -zwar mit sanftem Druck, doch immerhin mit Druck- zu neuen Stellungen und Praktiken. Da diese mich aber anwiderten, verweigerte ich mich, und warf ihm auch mal im Zorn an den Kopf, dass er seine Perversitäten lieber mit einer Anderen ausleben solle. Danach legte er unsere Affäre direkt ad acta.

Ich beschloss erstmal etwas emotionalen Abstand zum männlichen Geschlecht herzustellen, was mir auch ganz gut gelang. Leider hatte ich in meinem Umfeld damit bald den Ruf weg, eine vollkommen arrogante Kampflesbe zu sein, weil ich nicht gleich jedem dahergelaufenen Mann meine Geschlechtsmerkmale präsentierte, wie andere Frauen aus dem Freundeskreis.

Als selbst mein damals bester Freund mir betrunken gestand, dass er schon lange auf mich stünde, und mich, so seine Worte 'auch nicht von der Bettkante stoßen würde', war das Maß jedoch voll. Ich meide seitdem dieses offensichtlich etwas sehr triebgesteuerte, meiner Erfahrung nach primitive Geschlecht.
Überall bekommt man anzügliche Blicke hinterhergeworfen, und man wird oft genug darauf reduziert ein Stück Fleisch zu sein.
Auf einer sachlichen Ebene kann man mit den meisten Männern offensichtlich gar nicht erst reden, alles driftet nach einer Weile ins Sexuelle ab. Selbst bei sehr gebildeten, eloquenten Männern ist das der Fall.
Das enttäuscht mich maßlos, und macht es mir schwierig Männer überhaupt ernst zu nehmen.

Ich sehne mich indessen schon nach Liebe, und vielleicht sogar nach ein wenig Sex, aber andererseits ekelt mich eben auch das männliche Verhalten in der Hinsicht an. Die größten Charmeure sind meist die schmierigsten Typen, und die Männer, die sich mit sexuellen Andeutungen zurückhalten, sind meist rein optisch vollkommen unattraktiv.

Es tut mir leid, dass ich hier meinen Frust verbreite, und sicherlich dem einen oder anderen Mann ungerechtfertigterweise in die Primaten-Schublade stecke. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie ich mit meinem Frust, oder den Männern umgehen soll.

Hallo Gast,

ich kann dich sehr gut verstehen. Ich finde unsere Gesellschaft durch und durch sexualisiert Sex ist ein Machtinstrument Um Frauen wenigstens so in Schach zu halten, haben wir heute legale Prostitution und Pornographie.
Sicher werde jetzt auf meinen Beitrag hin alle Machos des HRs mit Steinen nach mir schmeissen. Aber damit kann ich leben.

Ich sehe das so, das NIEMAND einen Anspruch auf meinen Körper hat, ob er nun mein Partner ist oder nicht. Und ich bin auch nicht auf der Welt, um Männer zu befriedigen. Sie haben zwei gesunde Hände und können dies selbst tun. Wer mit mir Sexualität haben möchte, sollte dies aus Zuneigung tun und diese erkenne ich, ob er meine Grenzen akzeptiert oder nicht.
Ich habe keinen einzigen deutschen Mann kennen gelernt, der das akzeptiert hätte. Heute bin ich bereits seit zwei Jahren mit einem Italiener zusammen, der mich als Mensch respektiert und meine Haltung Männern gegenüber total heiß findet. Er findet mich dominant, arrogant und stolz, was ihn richtig zum Kochen bringt und mich für ihn zur Traumfrau macht. Niemals würde er meine Grenzen überschreiten. Wenn er es versuchen sollte, sagt er, ich dürfe ihm ruhig eine Klatschen.
Er ist für mich ebenfalls der Traummann. Geschlechtsverkehr ist meiner Meinung nach zum Kinderzeugen da. Petting ist für mich Sex und vollkommen ausreichend. Allerdings mag ich, anders als du, auch oral stimuliert zu werden. Und werden auch gerne von meinem Freund angefasst

Also du siehst, wer hartnäckig bei seinen Überzeugungen bleibt, wird belohnt. Ich würde vllt Mal schauen, was dich sex. anmacht und mir genau das suchen. Du wirst doch wohl Sexualität mit dir selbst haben. Dabei weißt du sicher, was dir Spaß macht. Wenn du selbstbewusst genug bist, wirst du schon deinen Traumprinzen finden.

Wenn du allerdings auch eine SB zulässt, würde ich in der Tat auch von Asexualität bei dir sprechen, was ja auch völlig ok ist. Es gibt auch asexuelle Männer. Ich kennen sogar einen. Das kam vor Kurzem raus, als eine gemeinsame Bekannte, sich an ihn rangeschmissen hat und keine Ruhe gab, bis er sagte, dass es asexuell ist.
Es gibt also auch Frauen, die sich voll daneben benehmen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Geduld und Duchhaltevermögen!
 
(...)
Es tut mir leid, dass ich hier meinen Frust verbreite, und sicherlich dem einen oder anderen Mann ungerechtfertigterweise in die Primaten-Schublade stecke. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie ich mit meinem Frust, oder den Männern umgehen soll.
Ich als Primat würde sagen, überarbeite dringend Dein Beuteschema! Nicht das Du noch auf mich trifst. 😀

Im übrigen war ich auch schon arg frustriert und habe auf alle Frauen geschimpft wie ein Rohrspatz. Tja... kommt halt vor. Und eigentlich dürfte jeder wissen das diese Gleichmacherei Blödsinn ist.

Ein gelassener Primat 😀
und denk dran, jede Medallie hat seine 2 Seiten! 😉
 
Mit den äußeren Umständen reagieren wir immer sehr empfindlich. Wir achten aber dabei nicht auf uns selbst. So wie ein Kind..Ich finde dass wir alle ein wenig Beziehunggestört sind und oft von der Angst getrieben sind. Schon in der Schule fängt es an. Das wir so trainiert werden..So meine Theorie.
Ich würde z.B seit der Grundschule oft enttäuscht...Komischerweise hat es mit Freundschaften nie geklappt und wurde immer wieder respektlos behandelt. Dieses Gefühl trägt man dann Jahre in sich und glaubt, dass es überall so laufen wird...Es ist so als würde man glauben, dass jeder eigentlich ein Taschendieb wäre obwohl es nur einmal passiert ist und mich kampfhaft darauf konzentriere, dass es NICHT noch mal passiert...Aber interessanterweise kennt das Gehirn kein "NICHT". Es wird höchstwahrscheinlich zu einer selbst erfüllende Prophezeiung. Je öfter man es glaubt, desto eher wird es passieren...

Ich finde, dass du ein falsches Glaubmuster in dich trägst. Vielleicht glaubst du, dass Sex immer sofort kommen soll oder dass es sehr wichtig ist. Oder du glaubst, dass andere so denken und wenn du nicht anderes handelst, dass du dann nicht akzeptiert wirst...Es ist wichtig, dass du deinen Wert kennst, du musst deine Werte kennen und wenn du nicht danach handelst, werden die dich nicht ernst nehmen und glauben, dass man mit dir machen kann was man will...

Ich finde, dass Sex eine neben Sache ist und eine Partnerschaft ist genauso eine Nebensache....Es ist wichtig, dass man sich verteht und sich sympathisch findet. Man sollte sich kennenlernen. Geduld ist deswegen sehr wichtig. Ihn unserer Gesellschaft ist Geduld fast schon unbekannt....Alles muss schnell gehen...So die Regel...

Gesunde Männer und Frauen sind genauso trieb gesteuert. Einer mehr und einer vielleicht etwas weniger aber ich finde, dass hat viel mit Respekt zu tun, wenn man Geduldig ist. Wenn man eben nicht sofort auf einen herfällt. Das Problem ist, dass wir ständig etwas von ein anderen erwarten. Wenn man etwas sofort von dem anderen erwartet, dann geht es meistens in die Hose. Wenn man mit einem Mann nicht befreundet sein kann, kann man mit ihm auch keine Beziehung führen. Wenn einer Sex will und der andere nicht und man sich deswegen trennt, finde ich dass man sich mit der Geduld nochmal beschäftigen sollte....
 
Es gibt einen Aven Chat wo du deine Erfahrungen mal schildern kannst, die können Dir bestimmt eine Antwort darauf geben ob du eigentlich Sex ansich nicht magst.
 
In meinem mittlerweile 26jährigen Leben habe ich die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten Männer, bis auf wenige Ausnahmen ziemlich triebgesteuert und sexuell impulsiv sind.

Einige Frauen sind da nicht anders, wenn ich an meine Erfahrungen denke. Das Spektrum reicht von direkten Angeboten und Anmachen (auch von bereits vergebenen Frauen), bis hin zum Austausch intimer Dinge wie Intimrasur, Lieblingspraktiken usw. Wenn ich genau zurückdenke, von meiner Jugendzeit bis heute, hatten die meisten Frauen sogar eher sexuelles Interesse als das die große Liebe im Spiel war.

Ich kann ja mal ein wenig aus meinem Nähkästchen plaudern. Also wenn ich abends ins Bett gehe denke ich an Sex. Wenn ich morgens aufwache denke ich an Sex. Und das ist schon so seitdem ich 13 bin. Dementsprechend habe ich auch mindestens zwei Orgasmen am Tag. Manchmal mehr. Ganz selten mal keinen, aber dann dafür einen Tag später gleich wieder mehrere (Nachholbedarf). Für mich persönlich ist das völlig normal. Es gehört für mich zum Leben dazu wie das Frühstücken und Abendessen. Ich mag dieses Gefühl einfach. Und davon abgesehen mag ich Frauen (mögen ist untertrieben - eigentlich vergöttere ich sie). Und ich mag die körperliche Verschmelzung von Mann und Frau. Sex ist extrem ästhetisch für mich. Und ich mag auch die Akustik und den Geruch von Sex. Und wenn ich eine Frau mag, wenn sie mir gefällt, dann denke ich an Sex mit ihr. Und wenn sie meine Freundin wird, dann erst recht. Das ist das Normalste auf der Welt, für mich, aber auch für millionen andere Menschen.

Mit 16 hatte ich meinen allerersten Freund. Er war damals 18 und quasi dauergeil. Immer wenn wir uns trafen fummelte er an mir herum, wollte Sex oder zumindest Petting. Wir unternahmen eigentlich nicht viel anderes als in seinem verranzten Kinderzimmer zu hocken, wo er mich entweder gegen meinen Willen befummelte, oder Computerspiele spielte. Ganz selten gingen wir mal auf Konzerte, oder trafen uns mit Freunden. Als ich ihn nach einem halben Jahr immer noch nicht "rangelassen" hatte, begann er mit seiner besten Freundin zu schlafen, was er mir lapidar per SMS mitteilte, und dann auch direkt Schluss machte.

Versteh mich nicht falsch. Und hoffentlich klingt das jetzt nicht zu negativ und zu oberflächlich. Aber: wozu hat man eine Beziehung, wenn man keinen Sex hat? Das ist etwas das ich noch nie nachvollziehen konnte. Kein Sex = keine Beziehung. Dann ist es eher eine Freundschaft.

Dass er mit seiner besten Freundin geschlafen hat, kann ich, ehrlich gesagt, nachvollziehen. Denn scheinbar ist dir Sex, Intimität, Leidenschaft, Erotik, Genuss, überhaupt nicht wichtig.

Meinen zweiten Freund hatte ich mit 18, er war bereits 24. Ich war noch Jungfrau, und bat ihn, es langsam angehen zu lassen, aber bereits nach vier Monaten verlor er langsam die Geduld.

Vier Monate mit 18 ist schon eine ziemlich lange Zeit. Gut, der Zeitraum ist Ansichtssache. Aber 4 Monate würde ich persönlich nicht als "bereits" bezeichnen. Ich persönlich würde mir da die Frage nach dem Sinn der Beziehung stellen, und warum meine Freundin nicht mit mir schläft. Einen "Haken" hätte die Sache für mich auf jeden Fall.

Wenn ich ihn mit der Hand befriedigte, war ihm das nicht gut genug.

Naja, das ist für mich absolut nachvollziehbar. Wenn ich mir ein leckeres Eis kaufe, dann schaue ich es nicht nur an und reibe mal mit der Hand kurz am Hörnchen. Ich möchte es schon ganz gerne genießen, dran schlecken und es aufessen 😛

Er versuchte immer, mich dabei auszuziehen, und mich ebenfalls anzufassen, was ich aber nicht zuließ. Wir sprachen oft darüber, und bald waren wir beide dauerfrustriert: Ich, weil er ständig Sex erwartete, zu dem ich mich nicht bereit fühlte; Er, weil ich mich ihm konsequent verweigerte, und ihn des permanenten Druckes wegen bald auch nicht mehr befriedigen wollte.
Es kam zum großen Krach, als er mir nach einem knappen Jahr eine offene Beziehung vorschlug, da ich ja seiner Meinung nach sowieso kein ernsthaftes Interesse an Sex hatte. Wir trennten uns.

Ich würde es auch nicht anders machen um ganz ehrlich zu sein. Und ich kenne kaum Leute, egal ob Mann oder Frau, die das anders handhaben oder sehen.

Mein dritter Freund, damals 22, mit dem ich wenige Monate nach meinem 20sten Geburtstag zusammenkam, war ganz ähnlich gestrickt. Er wollte partout nicht verstehen, dass ich noch Jungfrau war. Mehrmals versuchte er mich oral zu befriedigen, was ich konsequent ablehnte, weil mich das wahnsinnig anekelte, und so verweigerte ich mich von Anfang an allem Sexuellen. Oft wollte er mich massieren und zog mir dabei gerne mal den BH aus, verstand aber nicht, dass mir das vor ihm unangenehm war. Wir redeten darüber, und auch ihm war meine Haltung unverständlich. Er nannte mich prüde und frigide. Ich sei asexuell und solle mir lieber jemanden ohne Libido suchen. Die Trennung folgte auf den Fuß.

Als ich diesen Absatz angefangen habe zu lesen schoss mir bei der Hälfte genau das durch den Kopf: Asexualität oder teilweise Frigidität.

Meine Entjungferung fand schließlich mit 21 statt, in Rimini, wo ich mit ein paar Leuten vom Studium im Urlaub war. Ein hübscher Italiener baggerte an mir herum, und ich war betrunken genug um mit ihm aufs Zimmer zu gehen. Der Sex war auch an sich gar nicht mal so schlecht, es tat weniger weh als ich dachte, und das Kondom verhinderte eine allzu krasse Sauerei. Außerdem war es recht schnell vorbei.

Da hast du es ja schnell hinter dich gebracht...

Durch diese positive Erfahrung konnte ich plötzlich offener auf Männer zugehen, und lernte im Anschluss einen sehr attraktiven jungen Mann kennen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen, und auch ab und an Sex, aber er drängte mich, -zwar mit sanftem Druck, doch immerhin mit Druck- zu neuen Stellungen und Praktiken. Da diese mich aber anwiderten, verweigerte ich mich, und warf ihm auch mal im Zorn an den Kopf, dass er seine Perversitäten lieber mit einer Anderen ausleben solle. Danach legte er unsere Affäre direkt ad acta.

Ab und an Sex... (wahrscheinlich meistens eher ihm zuliebe?)

Perversitäten...

Also ganz ehrlich? Ich denke du bist vielleicht doch asexuell. Asexualität bedeutet nicht undbedingt dass man gar keinen Sex hat oder haben möchte. Sie hat viele Gesichter. Aber wenn ich deinen Post so lese, dann komme ich zu keinem anderen Schluss.

Daran ist auch nichts falsch oder schlimm. Aber du solltest dir darüber bewusst sein dass es für die meisten Menschen völlig normal ist oft und gerne Sex zu haben, und das in verschiedenen Variationen (und nicht "Perversitäten"). Dementsprechend solltest du deine Partnerwahl gestalten, und gleich von Anfang an darüber reden dass dich Sex im Grunde nicht interessiert. Ansonsten wirst du immer wieder Enttäuschungen erleben.

Ich beschloss erstmal etwas emotionalen Abstand zum männlichen Geschlecht herzustellen, was mir auch ganz gut gelang. Leider hatte ich in meinem Umfeld damit bald den Ruf weg, eine vollkommen arrogante Kampflesbe zu sein, weil ich nicht gleich jedem dahergelaufenen Mann meine Geschlechtsmerkmale präsentierte, wie andere Frauen aus dem Freundeskreis.

Also wenn man nach Monaten jeweils in diversen Beziehungen keinen Sex hat, und dann Abstand zum männlichen Geschlecht zu suchen, dann hat das weniger was damit zu tun dass du deine Geschlechtsmerkmale nicht "jedem dahergelaufenen Mann" präsentierst. Du gehst sexuell grundsätzlich auf Distanz.

Als selbst mein damals bester Freund mir betrunken gestand, dass er schon lange auf mich stünde, und mich, so seine Worte 'auch nicht von der Bettkante stoßen würde', war das Maß jedoch voll. Ich meide seitdem dieses offensichtlich etwas sehr triebgesteuerte, meiner Erfahrung nach primitive Geschlecht.
Überall bekommt man anzügliche Blicke hinterhergeworfen, und man wird oft genug darauf reduziert ein Stück Fleisch zu sein.
Auf einer sachlichen Ebene kann man mit den meisten Männern offensichtlich gar nicht erst reden, alles driftet nach einer Weile ins Sexuelle ab. Selbst bei sehr gebildeten, eloquenten Männern ist das der Fall.
Das enttäuscht mich maßlos, und macht es mir schwierig Männer überhaupt ernst zu nehmen.

Ich denke dass du ein Problem mit dem männlichen Geschlecht und Sex hast.

Es tut mir leid, dass ich hier meinen Frust verbreite, und sicherlich dem einen oder anderen Mann ungerechtfertigterweise in die Primaten-Schublade stecke. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wie ich mit meinem Frust, oder den Männern umgehen soll.

Ich würde an deiner Stelle vielleicht mal mit einer Sexualtherapeutin reden. Denn ich glaube nicht dass "die Männer" an sich das Problem sind.
 
In deinen jungen Jahren solltest du einen impotenten Daten. Der wird vermutlich keinen Sex wollen.

Oder einen Älteren.

Gesellschaft: Warum ältere Frauen heißer sind als junge Dinger - DIE WELT

Stellen Sie sich eine 18-Jährige vor. Sie ist mit nichts weiter bekleidet als mit einem Handtuch und kommt gerade mit nassen Haaren aus der Dusche. Sie löst das Handtuch und trocknet ihre feuchten Locken. Dann setzt sie sich neben Sie auf das Bett, das Handtuch rutscht leicht hoch, gibt ein Blick auf ihre Innenschenkel frei. Sie lächelt Sie an und sagt: "Mein Englisch-Leistungskurs-Lehrer ist echt voll ein Vollidiot." Das ist ihr gutes Recht. Das ist ihre Erfahrungswelt. Aber will man so etwas hören? Da guck ich mir lieber ein paar Lach- oder Bauchfalten an.

:daumen:
 

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