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Massive Probleme mit meiner Tochter (12 Jahre)

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Hallo,
vielleicht hätte ich die Situation besser erklären sollen, aber ich war in diesem Moment hochemotional, da ich erst seit diesem Freitag weis, das Sie Palliativ ist, vorher bin ich davon ausgegangen das Sie Krebs hat, aber es Hoffnung gibt.
Ich hatte seit Jahren leider wenig Kontakt mit meinem Kind was der Mutter geschuldet ist. Ich habe durch das Jugendamt versucht die Situation zu ändern. Das Jugendamt hat mir auch bei allem recht gegeben nur hat die Mutter sich da komplett verweigert und wollte mit dem Amt nichts mehr zu tun haben, weil Sie auf meiner Seite waren.
Natürlich habe ich mich weiter um meine Tochter bemüht und hätte noch viel machen müssen, aber bedauerlicherweise habe ich mich Immer und immer wieder von meiner Ex einlullen lassen.
Sie hat mir das Versprechen abgerungen, das ich nichts mehr mache, da Sie keine Kraft für solche Dinge hätte und Sie selbige brauch um Gesund zu werden.
Ja war ein Fehler von mir ich hätte es Ignorieren sollen aber ich dachte einfach, wenn ich jetzt alle Instanzen durchgehe wird es Sie extrem Belasten und würde den Heilungsverlauf stören also habe ich es erstmal Akzeptiert.

Vor ein paar Monaten ist mir das alles nicht mehr richtig vorgekommen und ja ich dachte, wenn Sie mir nicht die Wahrheit sagt oder wenn ich nicht auf Umgang poche wird es mir mein Kind eines Tagens nicht verzeihen.
Also bin ich wieder zum Jugendamt, wieder haben Sie mir recht gegeben und ich habe jetzt immerhin mehr Umgang.

Das alles kann man mir natürlich vorwerfen und ja ich hätte viel mehr machen müssen. Das Jugendamt selber meinte wir sollen es erst mal so machen, da die Kindsmutter genug andere Sorgen hätte.

Ich weiß noch wie heute das wir zusammen, also Exfrau und ich beim Jugendamt waren( ca. 2 Monate) und die Dame vom Jugendamt fragte wie den der Stand sei, also bezüglich des Krebses. Meine Ex meinte es stehe so 60–40 also Heilung ist in Sicht mehr oder weniger und keinesfalls das es so schlimm um sie steht.
Am Freitag war ich mit meiner Tochter Spazieren und da brach es aus ihr heraus, die Mama hat gesagt die Mutter würde Sterben etc. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Und natürlich wäre ich schuld, Sie hätte es jedem gesagt. Nein hat Sie eben nicht, ich schreibe jeden Tag ein Tagebuch und mit keinem Wort hat Sie es erwähnt.
Und ja mir wurde Bewusst das Sie mich wieder Angelogen hat und das Spiel schon seit Jahren treibt, immer wieder Gründe finden, um den Kontakt nicht Stattfinden zu lassen.
Man mag mir viel vorwerfen können und ja ich hätte mich viel mehr einsetzen müssen. Habe ich nicht getan , nicht aus Faulheit oder Desinteresse, sondern einfach, dass ich der Überzeugung war das der Krebs Heilbar ist, Sie extrem geschwächt ist und sie ihre Energie nicht aufbrauchen will mit irgendwelchen Grabenkämpfen. Wenn der Krebs letztendlich besiegt ist, werden wir das alles ändern. Ich dachte mir einfach, dass ich ihrem Wunsch entspreche. Ja meine Tochter entfernt sich noch weiter von mir aber das nehme ich dann in Kauf Hauptsache die Mutter wird schneller gesund. Fehler hin oder her aber das alles war mein Wissensstand.
Lieber sehe ich mein Kind nicht oder so gut wie nicht Hauptsache Sie wird glücklich wenn die Mutter Gesundet, egal wie mich selbst die Situation belastet mein eigenes Kind nicht sehen zu können aber ein Kind gehört zur Mutter und wenn dort alles wieder gut wird dann nehme ich das auf mich.
 
Zurück zum eigentlichen Anliegen.

Meine Ex hat jetzt selber gesagt, man hat in der Erziehung viel zu viele Fehler gemacht. Man hätte Sie nicht oft kritisiert oder Hilfe eingefordert und das schon zu Prä Brustkrebs Zeiten. Man wollte eben alles besser machen. Jetzt den Tod vor Augen ist es kurzfristig alles nicht möglich. Ja Sie wird ihre Mutter verlieren und außer der Mutter und mir hat Sie nun einmal niemanden Mehr. Der Bruder und dessen Familie hat den Kontakt zu meiner Ex abgebrochen, schon vor Jahren. Die Großmutter ist schwer krank und kann nicht mehr, der Großvater hat Parkinson und kann auch nicht mehr Helfen.
Ja es war meine Versäumnisse mehr da zu sein aber wie gesagt, ich habe seit Jahren gestritten und gefordert auch mithilfe von Jugendämtern etc. Ich habe hundertmal gesagt wir müssen für die kleine einen Psychologen suchen, weil wir beide nicht in der Lage sind bzw. die Ausbildung haben dem Kind das alles richtig zu erklären. Ich habe Termine bei Pro Familie und in Kliniken gemacht, die meine Ex kurzfristig alle abgesagt hat. Ich habe Briefe geschrieben und habe Mutter Kind Kuren herausgesucht und organisiert, zweimal hat Sie diese aus welchen Gründen auch immer abgesagt. Es ginge ihr schon besser etc. das war eben mein Stand, woher hätte ich das den alles wissen sollen, wenn Sie es mir so sagt?

Schuldzuweisungen liegen mir nicht so sehr, es wurde Fehler gemacht und jetzt geht es darum, das Kind bestmöglich zu versorgen, ihr zu Helfen auch hinsichtlich ihrer Zukunft, Schule, Ausbildung , ihre Seele, da muss ich jetzt Aktiv werden und mich womöglich über die Wünsche der Mutter hinwegsetzen.
Und das fällt mir eben extrem Schwer, ich weiß, die Mutter ist am Sterben und ich weiß, das Kind ist in dem Sinne wichtiger, aber ich schaffe es nicht so recht. Ich komme mir so Ekelhaft schäbig vor, wenn ich die Mutter mit womöglich Klagen überziehe etc. Sie liegt im Sterben und ich nehme ihr die letzte Zeit mit so etwas. Wie wird mein Kind reagieren? Sagt Sie das war toll oder gibt Sie mir die Schuld das es der letzte Tropfen war, den die Mutter ins Grab gebracht hat?

Das ist mein Dilemma und da hätte ich gerne Rat gehabt.
 
Bist du dir sicher, dass das auch stimmt? Pupertierende übertreiben gern massiv wenn sie aufgewühlt sind.
Ich war mir nicht sicher, da ich mir auch dachte, das da Vielleicht die Pubertät eine Rolle spielt oder das Sie ein etwas schlechtes Gewissen hat, weil die Mutter wieder geweint hat.
Daher habe ich meine Ex zur Rede gestellt und Sie meinte dann es würde Stimmen und Sie hätte mir das schon vor Monaten gesagt.
Eben nicht, ich kann mir leider alles Merken.
Wir würden ihr nie Zuhören, alle würden denken, Sie wäre so stark etc. Nein, mein Wissensstand war definitiv das ihr Krebs Stand Freitag heilbar ist.
Das kommt bei ihr recht oft vor, wie beim Jugendamt etc. Sie behauptet immer, Sie würde uns immer alles sagen dabei stimmt es einfach nicht
 
Insgesamt finde ich einiges merkwürdig:

Vor wenigen Wochen noch seid ihr bezüglich eurer Konflikte beim Jugendamt gewesen.
Am Wochenende wiederum warst du in ihrer Wohnung zugange (Putzen, Kochen....). Für mich persönlich passt das nicht zusammen. Will deine Ex das so? Willst du das? Wäre es nicht besser, das klar zu trennen (Pflegestufe, Pflegekraft, Haushaltshilfe....)?

Ich kann nachempfinden, dass das alles viel auf einmal ist....was ich jedoch absolut nicht verstehen kann, ist der von dir gewählte Titel. Das Problem in Relation zur Gesamtproblematik ist doch nicht eure Tochter???!!!
 
Du hast vollkommen recht, der Titel war bzw. ist definitiv falsch gewählt. Werde daher lieber einem neuen Erstellen und mir mehr Zeit geben meine Problematik richtig zu Beschreiben.
 
Da stimmt doch was nicht.
Wer kümmert sich um die Mutter und Tochter.
Ist ja nicht erst seit gestern die Situation.
Ihr versteht euch gut schreibst du, kommt mir nicht so vor.
Da hättest doch wohl längst schon intervenieren können, eine 13 Jährige ist in so einer Situation überfordert.
Findet sie insgeheim wohl toll, das sie nun tun und lassen kann was SIE will.
Deshalb will sie nicht das du kommst.
Deine Frau ist wohl froh Zuhause zu sein, nur ist das für beide nicht die Lösung.
Hohl dir Hilfe:
 
Mir kommt da Einiges komisch vor. Wenn die Mutter palliativ betreut wird, dann müsste jemand zuständig sein, sich zu kümmern und im Alltag zu unterstützen. Eine 12jährige wird das Ipad als willkommene Realitätsflucht sehen, warum soll sie nicht? Das Katzeklo wäre für mich wirklich nachrangig. Wer ist vor Ort zuständig? Wieso bestimmt die Tochter, ob du kommen darfst?
 
Ich verstehe es nicht.
Deine Ex Frau liegt im Sterben.
Wer versorgt sie?
Wer kümmert sich um deine Tochter?
Sie kann doch nicht mit ihrer sterbenden Mutter alleine in der Wohnung bleiben.
 
Du hast vollkommen recht, der Titel war bzw. ist definitiv falsch gewählt. Werde daher lieber einem neuen Erstellen und mir mehr Zeit geben meine Problematik richtig zu Beschreiben.
Ich finde die Kritik an dir hier völlig unpassend, du solltest sie einfach ignorieren. Du bist in einer absoluten Ausnahmesituation, ebenso wie deine Ex-Frau und eure Tochter.

Tatsächlich ist es aber in so einer emotional aufwühlenden Situation extrem schwer, die vorhandenen Probleme bzw. Herausforderungen so zu beschreiben, dass man konkrete Hilfestellung geben kann. Es sind ja parallel mindestens 3-4 Probleme auf dem Tisch und es gibt da keine pauschale Lösung für alle gleichzeitig.

Dass du dir Vorwürfe machst, ist nachvollziehbar. Mein Vater ist damals fast durchgedreht, konnte kaum noch schlafen usw. – aber wie du selbst ja schreibst, hat auch deine Ex-Frau einen bedeutenden Anteil daran, dass die Situation jetzt so ist, wie sie ist. Und auch wenn dir das jetzt vielleicht unmöglich erscheint: mit der Zeit wird deine Tochter den Kontakt zu dir wieder suchen bzw. zulassen. Immerhin hast du ja die ersten wichtigen Jahre mit ihr verbracht, das wird nicht spurlos an ihr vorbei gegangen sein.
 
Wenn deine Ex so extrem krank ist und bald sterben wird

würde ich sie mit Klagen, Kritik und anderen negativen Themen komplett in Ruhe lassen.
Sie wird bis zu letzt gehofft haben...dass der Krebs heilbar ist.
 
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