Ich würde es gut verpackt im Text unterbringen.
Was genau du willst, sollte schon hervorgehen:
Möchtest du von ihm lernen und mitwerkeln?
Oder
Möchtest du höchstens mal kurz unterstützen, etwas halten, zureichen?
Bevorzugst du die klassische Arbeitsteilung, würdest seine Wäsche machen, kochen, putzen?
Es muss doch einfach nur für dich und einen Mann passen, was andere denken, ist egal.
Wir in unserer WG z. B. teilen uns die Arbeit auf wechselnde Weise.
Einer kann krankheitsbedingt gar nichts mehr tun.
Ich war in den letzten Jahren gerne die Frau fürs Grobe, Schlitze schlagen, Schutt schaufeln, Böden rausreißen, dazu auch Kleinkram wie Holzpflege, streichen. Feineres gaben 'Rheumapfoten' nicht mehr her.
Einer kann quasi alles, eine kann sehr gut verputzen und macht sonst überall mit.
Jeder macht was im Haushalt.
Bei mir nerven Erkrankungen zunehmend, schwere Arbeiten gehen kaum mehr, also mehr Haushalt. Hier wird's also etwas klassischer. Dennoch stand ich trotz Infekt gestern kurze Zeit im strömenden Regen und wuchtete Metallplatten mit herum.
Es würde niemand reinpassen, der nicht anpacken will, so gut er kann.
Ich denke, da muss jeder seinen Weg finden. Wieso einer verwerflich sein sollte, erschließt sich mir nicht. Auch die klassische Aufteilung kann ein Paar zufrieden machen.
Gleichmacherei ist auch sinnlos, als Frau hat man in der Regel weniger Kraft als Männer, die mehr Muskelmasse aufbauen können.
Und wer 2 linke Häbde hat, hat die eben, geschlechtsunabhängig.
Ich kenne übrigens ein Paar, da war beiden wichtig, dass der andere aktiv im jeweiligen Handwerk mitarbeitet und ok damit ist, dass es keinen 9-to-5-Job geben wird. Das war von Beginn an Thema, gezielte Suche.
Weil es eben passen muss.
Dass das Haus der Mutter gehört und nicht dir, könnte aber schon ein Punkt sein, der es schwierig macht. Zumal sie auch noch da wohnt.
Für und mit der Frau etwas auf de Beine stellen, ok. Aber für die Schmiegermutter?!?