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Mann hat mich in meiner Midlifekrise verlassen

Er hat gesagt das er dies nur dann einfordern würde, wenn er sich die Mühe machen müsste und seine Einkommensverhältnisse offen legen.
Sie arbeitet Teilzeit, was soll denn da nach der 3/7 Methode hängenbleiben, das jemand groß abkassieren könnte? Der Differenzbetrag aus beiden Einkommen, davon dann 3/7. Wahrscheinlich ist die Differenz eh schon verschwindend gering. Von einem abkassieren zu sprechen finde ich enorm.

Außerdem hat er einen Ehevertrag angeboten. Also auch bei dieser Variante kein abkassieren.



Macht aber technisch keinen Unterschied ob man früher oder später zu der Einsicht kommt das ein Ehevertrag die bessere Wahl ist. Und das sich jemand absichern möchte kann ich nicht als negativen Aspekt werten.

Laut seiner Aussage würden ihm etwa 400€/ Monat Trennungsunterhalt zustehen, weil ich trotz Teilzeitarbeit mehr verdiene und bei mir noch Firmenwagen + Provision hinzugerechnet werden. Als Selbstständiger sein netto Gehalt zu reduzieren ist nicht schwer. Ist zwar nur eine nicht belegte Aussage, aber ich glaube ihm das.
Ich habe ihn jedoch mehrmals aufgefordert das einzufordern, wenn es doch sein Recht ist und die Nachweise vorzulegen, da kam aber nichts. Ich habe keine Angst davor ihm Geld zu bezahlen, auch wenn ich dann jeden Cent umdrehen müsste, ich bin einfach noch nicht in diesem "Trennungsmodus".
 
Ich finde man sollte die Ehe mit Kind nicht wie eine heilige Kuh vor sich hertragen, wenn es eine belastete Beziehung ist, mit ständigen Streitereien, oder mieser Atmosphäre, dann schadet das dem Kind eher, und eine klare Trennung ist dann irgendwie humaner, besonders für das Kind.
Ich kann das auch verstehen, daß dieses Einfallen des Kartenhauses Familie, traurig macht, enttäuschend ist, aber lieber klare Positionen. Das ist der Gesundheit aller dann mehr dienlich wie faule Kompromisse.
Ich würde schauen, daß ich Abstand zu all dem bekomme.
Äußerlich, und auch innerlich.
Viel Kraft für dich!

Das klingt als ob du das schon mal durchgemacht hast. Ist das so?
Ich sehe in meinem Umfeld viele Scheidungen mit Kindern, die scheinen es besser zu verkraften, mir fällt das sehr schwer.
 
Ich habe keine Angst davor ihm Geld zu bezahlen, auch wenn ich dann jeden Cent umdrehen müsste
Der Glückspilz! Da kann er unbekümmert die Hand aufhalten. Du bezahlst ihm die Bude ab, die IHM mit gehört. Du sollst ihm Trennungsunterhalt zahlen, er wird mit seiner "Selbstständigkeit" so herumtricksen, dass er knapp am Selbsterhalt bleibt und DU bist offenbar gerne bereit, für dich und deinen Sohn "jeden Cent zweimal umzufrehen".
Ich hoffe du denkst nicht, er würde dich wieder nehmen, weil du so im Staub kriechst und dich geißelst. Das wird er nämlich nicht Er wird dich höchstens verachten, weil du dich so ausnehmen lässt.
 
Laut seiner Aussage würden ihm etwa 400€/ Monat Trennungsunterhalt zustehen, weil ich trotz Teilzeitarbeit mehr verdiene und bei mir noch Firmenwagen + Provision hinzugerechnet werden. Als Selbstständiger sein netto Gehalt zu reduzieren ist nicht schwer. Ist zwar nur eine nicht belegte Aussage, aber ich glaube ihm das.
Ich habe ihn jedoch mehrmals aufgefordert das einzufordern, wenn es doch sein Recht ist und die Nachweise vorzulegen, da kam aber nichts. Ich habe keine Angst davor ihm Geld zu bezahlen, auch wenn ich dann jeden Cent umdrehen müsste, ich bin einfach noch nicht in diesem "Trennungsmodus".
Kann ich verstehen, aber du solltest dich deshalb nicht über den Tisch ziehen lassen. Du musst genauso sehen wo du bleibst. Zahlt er überhaupt Kindesunterhalt?
 
Also ein Ehevertrag bringt ihm jetzt etwas, weil er dann nicht die Scheidung abwarten muss, um seine Firma aufzubauen.

Das stimmt halt nicht, da nicht die rechtskräftige Scheidung das Endvermögen bestimmt, sondern das Datum des Scheidungsantrages. Quasi das einläuten des Trennungsjahres.

Auch das du die gesamte Miete alleine zahlst, ist nicht korrekt wenn er nach wie vor den selben Anteil an der Wohnung hat wie du. Es gibt genug Dinge die den TU stark aufweichen würden.

Ich denke wie andere hier auch, du solltest einen Anwalt für Familienrecht einschalten der das Beste für dich rausholt. Hier besteht nämlich die große Manipulation seinerseits, dass er das was gut für ihn ist dir unter die Nase hält, aber andere Aspekte die nachteilig für ihn sind, nicht erwähnt.

Aber ich gehe davon aus das du solche Schritte erst gehst wenn der Leidensdruck größer ist als die Lust auf das weiterführen eures merkwürdigen Verhältnisses. Solange die Trennung bei dir noch nicht angekommen ist, sind Tipps schwierig.
 
Ich dachte einfach, man kämpft Jahre für eine Ehe bevor man überhaupt an Trennung denkt und wenn dann überhaupt aus "extremen" Gründen wie betrügen oder Gewalt...
Ich verstehe,dass du traurig bist und enttäuscht,dass die Ehe nicht so verlaufen ist,wie du es dir vorgestellt hast.
Aber für eine Ehe müssen beide bereit sein zu kämpfen.
Sonst hat es keinen Sinn.
Dann ist es besser,die Trennung zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen.

Ich denke wie andere hier auch, du solltest einen Anwalt für Familienrecht einschalten der das Beste für dich rausholt.
Das finde ich auch wichtig.Verlass dich nicht auf Aussagen von ihm.
Vor der ersten Trennung hatten wir einen Streit, es ging erneut um meine Geschäftstermine. Er hat gefragt ob ich für diese Ehe kämpfen möchte und ich habe vor Wut gesagt er müsse kämpfen.
Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Es gab schon eine Trennung und ihr seid danach wieder zusammen gekommen?
 
Laut seiner Aussage würden ihm etwa 400€/ Monat Trennungsunterhalt zustehen,…
Du hast deine Arbeit, den Klotz, dein Kind am Bein und müsstest Trennungsunterhalt zahlen?

Damit sich der Ehepartner seine Selbstständigkeit aufbauen kann? Ich kann mir beim besten Gewissen nicht vorstellen, dass es so rum laufen kann (rechtlich gesehen). Er kann seine Gewinne künstlich kleinhalten, zudem ist er SELBSTSTÄNDIG - das ergibt sich eigentlich aus dem Wort selber, dass man für sich alleine Sorgen kann dann.

Klärt das mit der Immobilie, nehm dein Kind zu dir, klassische Besuchszeiten alle 2 Wochen und erhalte deinen Kindesunterhalt wie er dir zusteht.

Du kannst ihm natürlich nun noch viel Geld hinterherwerfen in der Hoffnung dass alles wieder in Ordnung kommt - aber so lange alles schön nach seiner Nase läuft, wird er sich damit nicht ausseinander setzen…

Ich bin selbst Unterhaltszahler. So nen Vierlefanz mit Selbstständigkeit würde die Beistandschaft gar nicht mitmachen. Denen interessiert nur, dass man 100% zahlen kann.

Meine EX ist mal eben 80km weiter weg gezogen, das sind 160km mehr Weg die ich in meinen Besuchszeiten am WE fahren muss. Auf die Frage ob sich das mildernd auf den Unterhalt auswirkt, weil ich zahl ja im Endeffekt deren Haus ab, hieß es: Ich könne lt. Gesetz noch 20 Stunden mehr im Monat arbeiten…

Ich kann nur raten: Lass dich nicht ausnehmen. Hole dir das was dir zusteht.
 
Ich hab deinen Fall mal durch die KI laufen lassen, diese teilt meine Meinung:


Es stimmt, dass Selbstständige eigenverantwortlich handeln, doch das entbindet sie nicht von der Unterhaltspflicht. Ihr Ehemann muss seine tatsächlichen Einnahmen offenlegen. Sollten diese absichtlich gering ausfallen, könnte der sogenannte fiktive Einkommensermittlung angewandt werden: Das Gericht geht dann davon aus, dass er theoretisch mehr verdienen könnte.

Lasse dich am besten beraten: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du Trennungsunterhalt zahlen müsstest. Eher, dass du trotz deines Einkommens Anspruch auf vollen Kindesunterhalt hast, wenn du deine Rechte durchsetzt.
 
Ich dachte einfach, man kämpft Jahre für eine Ehe bevor man überhaupt an Trennung denkt und wenn dann überhaupt aus "extremen" Gründen wie betrügen oder Gewalt...
Das verstehe ich eben auch nicht. Wegen ein paar Monaten in denen du neben der Spur bist wirft man nicht die ganze Ehe weg. Zumal deine Gründe für dein Verhalten ja völlig einleuchtend sind.

Er muss völlig davon überzeugt sein, dass deine Geschäftstermine in Wahrheit geheime Dates sind. Allerdings könntest du ihn dann ja vom Gegenteil überzeugen, was nicht funktioniert.

Wenn er weiss wieviel Trennungsunterhalt du ihm zahlen müsstest, dann kennt er ja sein eigenes Einkommen. Und das will er dir aber nicht nachweisen? Du weisst also gar nicht, ob es ein großzügiges Angebot ist, wenn er auf diesen T.-Unterhalt verzichtet.

Habt ihr die Wohnung gemeinsam und in der Ehe gekauft oder war einer allein Eigentümer und der andere ist dann in der Ehe Miteigentümer geworden?
 
Es stimmt, dass Selbstständige eigenverantwortlich handeln, doch das entbindet sie nicht von der Unterhaltspflicht
Genau so ist es. Auch ein Selbständiger muss sein Einkommen nachweisen. Und ein Gericht würde ganz genau schauen, ob diese Angaben plausibel sind. Und natürlich muss man da Kontoauszüge einreichen als Beleg.

Sich "herunterrrechnen" klappt nur, wenn man Mitverschwörer hat, die falsche Rechnungen stellen und dergleichen. Ansonsten erkennt das Gericht da z.B. Steuerstraftaten und leitet das gleich dem zuständigen Strafgericht zu. Und bei Allgemeiner Untätigkeit des Selbständigen kann fiktives Einkommen angesetzt werden, ganz genau.
 

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