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Mama du fehlst mir

Dead Angel

Neues Mitglied
Hallo

ich wusste lange zeit nicht wie und mit wem ich über den verlust meiner mutter reden soll bis ich auf diese seite gestoßen bin.Meine mutter ist am 27.1.07 verstorbrn das ist jetzt schon 3 j her aber ich komme immer noch nicht damit klar und kann mit keinem darüber reden sie hat mich meinen 2 j ältern bruder und meine 3 kleine geschwister allein gelassen für uns ist alles kaputt geganngen besonders für mich und meinen großen bruder da wir kinder aus erster ehe meiner mutter waren und unser vater 5 monate vor meiner mutter verstorben ist.mein bruder ist seit diesem tag wie ausgewechselt er trinkt nur noch und nimmt drogen und ich muss zukucken wie er sich kaputt macht ich bin immer für alle da und muss alles geregelt bekommen seit dem tod unser eltern muss ich nur noch funktionieren damit die kleinen ein gutes leben haben ich weine dann immer nachts oder wenn ich alleine bin damit mich keiner sieht zudem kommt noch mein 3 jähriger sohn dazu der das alles nicht leichter macht damals haben ich paar tage nach der beerdigung erfahren das ich schwanger bin der vater meines kindes war ein A******* und hat mich kein bisschen in der schweren zeit unterstüzt er ist lieber zu seiner ex und ist mir fremdgeganngen 1 jahr lang habe ich das mitgemacht dann war schluss jetzt bin ich glücklich verheiratet aber der kummer ist noch da ich weiß einfach nicht weiter wie ich den tod meiner eltern überwinden soll und hoffe das mir jemand tipps von euch geben kann.

Dead Angel
 
Ich weiß wie du dich fühlst. Der wichtigste Mensch in meinem Leben (ausser meine Kinder und mein Freund) ist vor 8 Monaten gestorben ... meine über alles geliebte Oma. Ich kann ihren Tod auch nicht verwinden, ich weine fast täglich und kann mir überhaupt nicht vorstellen das der Schmerz jemals endet.
Leider kann ich dir kein Rezept geben wie es leichter wird. Ich habe Kontakt zu anderen Menschen die auch ihre Lieben verloren haben. Aber so wirklich helfen tut es auch nicht.
Laß dir Zeit mit der Trauer, das muß alles verarbeitet werden. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe eine Selbsthilfegruppe oder einen Therapeuten.
Ich drück dich mal, vielleicht hilft es etwas ...
 
Hallo Liebes,
das ist hart, wenn einem das Beste (wertvollste) verlässt, dann ist das besonders schwer zu verkraften. Erst der Vater, dann die Mutter; wie ich Deinem Profil entnehmen kann, bist Du selber noch jung umso schwieriger und unbegreiflicher und heftiger ist der Tod Deiner Elternteile überhaupt ansatzweise zu verstehen.
Gab es denn in Eurer Familie keine professionelle Hilfe bezüglich der Aufarbeitung, wurde sie Euch nicht angeboten ?
Wenn Du jemanden zum Sprechen brauchst und Du spürst Du kommst nicht mehr weiter, suche Dir ungeniert psychologische Hilfe. Manchmal braucht man vielleicht auch nur ein paar Gespräche, damit die Seele ruhen kann. Denk mal darüber nach.

Herzlichst

Nancyx
 
Hilfe????????

von unsere familie konnten wir nichts erwarten die haben sich nur um sich gekümmert und jetz sind wir doch nur die problem kinder mein bruder nimmt drogen trinkt wie ein alkoholiker seit dem tod unserer mum und ich habe ein uneheliches kind (familie sehr gläubig) die konnten uns noch nie austehen aber deren hilfe brauch ich nicht über therapeuten habe ich auch nachgedacht aber mich so richtig nie getraut jemanden in die augen zu schauen und ihm meine probleme zu erzählen geschweige denn nicht dabei zu weinen ich will immer die starke sein und niemand soll merken das es mir schlecht geht ich weiß das das nicht gut ist aber ich muss halt funktonieren.

lg und danke
 
Hallo

habe ich das richtig verstanden das ihr kinder nun alle zusammenlebt?
wer versorgt alle?


sonnenlichtlein🙂
 
Hallo

Nein wir leben seit dem tod meiner mum nicht mehr zusammen mein gr bruder wohnt alleine weil er mit unserem stiefvter nicht klar kam bei dem wohnen übrigens die 3 kleinen und ich habe geheiratet und wohne mit meinem mann zusammen aber wir wohnen alle im selben dorf und um die 3 kleinen kümmere ich mich halt während mein stiefvater arbeiten geht dh morgens in die schule bringen dann auffräumen bei denen dann bei mir meinen sohn in die kita bringen dann essen für die kleinen machen hausaufgaben usw und das alles von 6 uhr - 18uhr dann kommt mein stiefvater und ich habe feierabend das ist schon zielmich stressig da hat man gar keine zeit zum trauern oder so.

lg dead angel
 
Ich verstehe Deine Ängste, Deine Sorgen.

Hallo dead Angel,
hier am anderen Ende schreibt auch eine Betroffene, betroffen in vielerlei Hinsicht aufs Extreme ! Du musst Dir absolut keine Gedanken um Deine Tränen bereiten, während Du in Behandlung vor einem Therapeuten sitzt. Jemanden von sich etwas preiszugeben ist eine reine Übungs-/Vertrauungsache, bedenke Du schenkst die Informationen nur Deinen Therapeuten, niemand ausser ihm wird davon erfahren. Dein Therapeut hat Schweigepflicht. Dies zu wissen tröstet mich auch noch heute in gewissen Situationen hinweg (meine Geschichte ist eine andere).

Einen Versuch Dir Hilfe zu holen, sollte es Dir schon Wert sein oder ?
Dein Kind wird Dir mit einem Lächeln danken. Du schaffst das ! 🙂

Lieben Gruss
Nancyx
 

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