P
peterle
Gast
hier mal eine Geschichte, die mich sehr beeindruckt hat.
"..es war einmal ein großer König, der von einem hohen Turm auf einen Gärtner hinunterblickte, der bei seiner Arbeit sang. Und der König rief: ach, hätte ich doch ein Leben ohne Sorgen! Könnte ich nur dieser Gärtner sein. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, der König war ein Gärtner, der in der Sonne sang. Mit der Zeit wurde es heiß in der Sonne, und der Gärtner hörte auf zu singen. Dann zog eine Wolke auf und brachte Kühlung mit sich und schwebte weiter. Es wurde wieder heiß. Der Gärtner rief: Ach könnte ich nur diese Wolke sein, da könnte ich Kühlung bringen wohin ich gehe und hätte keine Sorgen. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe da, der Gärtner war eine Wolke, die am Himmel schwebte.
Der Wind wehte, und die Luft wurde kalt, und die Wolke hätte gerne Schutz gesucht. Aber sie konnte nur dorthin gelangen, wohin der Wind sie brachte. Und sie dachte sich: ach, flöge ich doch durch den Wind, wäre warm und hätte keine Sorgen. Könnte ich doch die Sonne sein. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, die Wolke war die Sonne. Es war ein großartiges Gefühl und es gefiel ihr, Strahlen hinunterzuschicken, die wärmten. Aber es war so, als würde sie einen Anzug aus Feuer tragen und sie fing an, sich wie ein Brot im Backofen zu fühlen. Über ihr funkelten die kühlen Sterne, die Götter waren, in heiterer Ruhe und Gelassenheit, und die Sonne rief: Ach wäre ich göttlich und ohne Sorgen! Könnte ich doch nur ein Gott sein! Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, die Sonne war ein Gott. Doch viele Pflichten wurden ihm aufgeladen und viele Sorgen an ihn herangetragen. Nach Jahrhunderten mühevoller Aufopferung sah er hinunter auf die friedliche grüne Erde und rief: Ach könnte ich nur ein Mensch sein, der sicher und behütet lebt und keine Sorgen hat! Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe da, der Gott war ein König, der von einem hohen Turm auf einen Gärtner hinunterblickte, der bei der Arbeit sang..."
"..es war einmal ein großer König, der von einem hohen Turm auf einen Gärtner hinunterblickte, der bei seiner Arbeit sang. Und der König rief: ach, hätte ich doch ein Leben ohne Sorgen! Könnte ich nur dieser Gärtner sein. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, der König war ein Gärtner, der in der Sonne sang. Mit der Zeit wurde es heiß in der Sonne, und der Gärtner hörte auf zu singen. Dann zog eine Wolke auf und brachte Kühlung mit sich und schwebte weiter. Es wurde wieder heiß. Der Gärtner rief: Ach könnte ich nur diese Wolke sein, da könnte ich Kühlung bringen wohin ich gehe und hätte keine Sorgen. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe da, der Gärtner war eine Wolke, die am Himmel schwebte.
Der Wind wehte, und die Luft wurde kalt, und die Wolke hätte gerne Schutz gesucht. Aber sie konnte nur dorthin gelangen, wohin der Wind sie brachte. Und sie dachte sich: ach, flöge ich doch durch den Wind, wäre warm und hätte keine Sorgen. Könnte ich doch die Sonne sein. Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, die Wolke war die Sonne. Es war ein großartiges Gefühl und es gefiel ihr, Strahlen hinunterzuschicken, die wärmten. Aber es war so, als würde sie einen Anzug aus Feuer tragen und sie fing an, sich wie ein Brot im Backofen zu fühlen. Über ihr funkelten die kühlen Sterne, die Götter waren, in heiterer Ruhe und Gelassenheit, und die Sonne rief: Ach wäre ich göttlich und ohne Sorgen! Könnte ich doch nur ein Gott sein! Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe, die Sonne war ein Gott. Doch viele Pflichten wurden ihm aufgeladen und viele Sorgen an ihn herangetragen. Nach Jahrhunderten mühevoller Aufopferung sah er hinunter auf die friedliche grüne Erde und rief: Ach könnte ich nur ein Mensch sein, der sicher und behütet lebt und keine Sorgen hat! Und eine Stimme rief: so soll es sein!
Und siehe da, der Gott war ein König, der von einem hohen Turm auf einen Gärtner hinunterblickte, der bei der Arbeit sang..."