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Männliche Freunde

friendscout75

Neues Mitglied
Hallo community!

Möchte gerne mal mein Problem hier vortragen und um konstruktives Feedback ersuchen!

Hier meine Geschichte in kurzen Abrissen:

Mit meiner Scheidung 2008 begann ein ziemlich neues Leben für mich. Ich habe zwei Kinder,die ich regelmässig, alle 14 Tage sehe. Meine letzte echte Beziehung endete April 2014, war nach der Scheidung total verliebt, dauerte ca. 3 Jahre. Dazwischen hatte ich Affairen und kurze Beziehungen zu Frauen. Mein Problem ist also nicht, dass ich keine Frau finden kann, mein Problem ist, dass ich kaum bis keinen männlichen Freunde habe.

Einen männlichen Freund, für mich der beste Freund (haha ist ja nicht schwer bei nur einem), hab ich, seine Freundschaft ist mir viel wert, doch kann man das ja auch nicht überstrapazieren.
Abgesehen davon kann man mit diese Freund nur bestimmte Sachen machen, Kultur, Ausflüge, Wanderungen.
Möchte ich am Abend tanzen gehen, ist er nicht dabei!

Vor rund 5 Jahren, nach meiner Scheidungsbeziehung, fand ich einen neuen Freund. Ich kannte Ihn von einem Hobby und wir freundeten uns an. Ich muss sagen, das war eine tolle Zeit, wir waren manchmal fünf mal die Woche unterwegs und das schöne war, man mußte nicht irgendwas machen, man konnte einfach nur sein und es war gut.
Das war eine Zeit lang eine der schönsten Zeiten in meinem Leben, wann ich auch nicht unbedingt nur feiern möchte.

Ich bin sehr interssiert in Kultur, wenig in Fußball oder Formel 1, gehe gerne Kunst ansehen, Kino, kabarett, auch Oper, führe gerne gute Gespräche mit Tiefgang, kann blödeln, kann feiern, kann ausgelassen sein.

Als ich dann 2010 meine letzte längere Beziehung kennenlernte, ist man natürlich verliebt, möchte Zeit zusammen verbringen. Dennoch war es mir damals bewußt und klar, dass ich nur wegen der Beziehung die Freundschaft zu diesem Freund nicht aufgeben wollte. Ich hab versucht die Freundschaft zu pflegen, sie irgendwie zu integrieren und so beides zu haben. Beziehung und Freundin.

Doch leider distanzierte er sich von mir, ich erwischte ihn nicht mehr am Telefon, der Kontakt riss ab. Ich war schon sehr enttäuscht weil da von seiner seite eine Eifersucht da war. Er fand keine Frau. Ich denke das war der Grund, weiters hab ich es über andere Seiten gehört. er gönnte mir mein Glück nicht!

Ich fuhr sogar in sein Geschäft und suchte ein Gespräch, wollte mich nicht rar machen. doch da war nur noch schauspiel von seiner Seite.

trotzdem bemühte ich mich um ihn, wollte auch für Ihn weiter ein Freund sein. Wollte ihn ein Geschäft zukommen lassen, bei dem er mich voll hängen lies. Da war ich dann sauer und sagte ihm das auch weniger fein.

Damit hatte er einen Grund auf mich böse zu sein. Der Kontakt riss komplett ab.

Als ich dann mit jener Beziehung Probleme hatte (sie hatte Depressionen), trennten wir uns für ca. 6 Monate. In dieser Zeit trafen wir uns wieder (Silvester). Er suchte die Aussprache mit mir und fragte mich, warum es nicht so sein kann, wie früher. Er sagte mir ins Gesicht, er hätte nie einen so guten Freund gehabt, wie mich. Wir waren schnell wieder ein Gespann und es war wieder eine neue Zeit, auch wenn manche Sachen während wir uns aus den Augen verloren hatten von ihm so verklärt dargestellt wurde. Ich spüre es, wenn man sich besser machen möchte, als man ist! trotzdem kann ich diese schwächen akzeptieren.

Ich bin da schon sehr dabei. ein Beispiel:
Als er umzog, fragte er ob ich ihm dabei helfen könnte. Er erzählte auch von den vielen Freunden, die da alle kommen werden, die ich ein wenig kannte, für mich aber eher als Bekannte bezeichnet würden. Am Tag des Umzuges organisierte ICH kostenfrei für Ihn einen Transporter, stand pünktlich vor der Tür und verluden die Sachen. Von den vielen Freunden kam kein einziger, welche er da gross ankündigt hatte.

Kurze Zeit später kam ich kam mit jener Frau wieder zusammen und sobald ich mit Ihr zusammen war, fing es von vorne an. ich bemühte mich, die Freundschaft nicht schleifen zu lassen. Aber er distanziert sich wieder. Am ende war er krank, mein gott, ich rief 5 x mindestens an, hätte ihm eine hühnersuppe gekochte oder was, aber er lies den Kontakt einschlafen.

Ich muss sagen, das hat mich damals sehr getroffen! hat man mehrer Freunde, dann kann man sich trösten, ich hatte zu dem Zeitpunkt eben nur 2 und der eine zeigte mir auf die genau gleiche art den finger.

damals dachte ich, okay, er hat eben ein problem, er ist kein guter freund, ich möchte ihn ihm nur einen sehen.

deshalb versuchte ich neue bekanntschaften zu machen. ich wiederhole, mit frauen hab ich da kein problem, aber mit männern. :-(

Bei frauen läuft es auch dann immer drauf hinaus, dass die eine beziehung wollen. Weil ich nicht will sind sie enttäuscht und geben mir natürlich dann auch nicht mehr diese Freundschaftskomponente.

Das war jetzt mal das wichtigset in aller Kürze, es gibt natürlich noch weitere Facetten, aber sonst sprengt das den Rahmen.

Nochwas zu mir.....
Ich bin erfolgreich im beruf, kann gut reden, ich denke ich bin ziemlich klug (im sinne von viel wissen).
ich bilde mir darauf nichts ein oder so. Aber ich habe dieses feedback schon oft bekommen.
In meinem Beruf bin ich sehr angesehen. Menschen sagen über mich, ich hab ein Auftreten, dass vielen Angst macht, Angst im sinne von Respekt. Damit fühlen sie sich mir unterlegen. Das beabsichtige ich nicht, aber ein selbstbewußtes Auftreten kann ich mir ja jetzt nicht abtrainieren. Auch sagen viele über mich, dass sie mich zu Beginn anders eingeschätzt haben. das muss ich sagen, das stimmt auch, ich brauche auch Zeit um vertrauen zu fassen. Den Satz "das du so bist, hätte ich nie gedacht" hab ich nicht erst eimal gehört.

ich würde mir einfach wüschen, dass ich einer kleinen Clique angehöre. Versuche ich mich wo einzubringen, möchte ich mich auch nicht anbiedern. Aber wenn sich die am Samstag Abend treffen, dann würde ich mich freuen,wenn sie an mich denken würden und sagen würden, "hey, komm auch vorbei!"

Aber das passiert kaum. Werde ich selten aber doch eingeladen, hab ich oft Kinderwochenende und kann nicht mit. Sag das aber auch und betreure gerne mitgehen zu wollen.
aber auch dies Leute ändern sich, bekommen Kinder, haben also andere Prioriäten, oder eine Beziehung u.s.w.

So, damit es nicht zuviel wird, hör ich mal auf und freu mich auf Feedback!

lieben gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

warum fixierst Du Dich denn so auf männliche Freunde ? Gerade unter Männern kenne ich das gar nicht so. Man hat zwar den ein oder anderen Kumpel oder eine gemischte Clique, aber es ist generell nicht einfach, unter Männern einen neuen guten Freund zu finden . Viele sind mit Familie beschäftigt oder Partnerinnen, Arbeit etc.

Ich persönlich kann auch eher besser mit Männern umgehen, hatte immer nur wenig FreundINNEN.
Mir fehlt bei Frauen die Ehrlichkeit und die Unkomplizierheit.
Sicher kommt es irgendwann mal zu einem Punkt, an dem ein Kumpel vielleicht mehr als nur freundschaftliches Interesse hat. Aber nicht immer.
Warum bleibst Du nicht bei den Frauen, wenn Du besser mit ihnen klarkommst ?
Man kann auch vorher ganz klar sagen, dass es nur um eine Freundschaft geht, aber eben nicht um mehr.
Ich habe so einige männliche Freunde, bei denen es funktioniert.

Bei Deinem Freund war vermutlich wirklich Neid im Spiel, so dass er sich dann aus Eifersucht distanzierte...man mach das 1-2 x mit, dann sollte man auch auf diese Freundschaft verzichten. Das ist zu stressig, immer zu investieren, aber beim nächsten Vorfall wieder das gleiche Spiel zu spielen . Ich habe das bei meinem EX- besten Freund auch erlebt. Etwas andersherum : Immer wenn er in einer Partnerschaft war, war er von der Bildfläche verschwunden.
Dann fing es wieder an, irgendwann war es dann auch genug. Es war zwar schade.....aber naja..

Wenn Du gerne einer Clique angehören möchtest, inseriere doch mal in einer städtischen Zeitung oder schließe Dich Gruppen z.B bei Facebook an. Ich habe das früher mal bei einer Singlegruppe gemacht und es war auch sehr nett. Es ging ja nicht nur um Beziehungsanbahnung, sondern um gemeinsame Aktivitäten . Oder wie sieht es mit Kollegen aus ? Vielleicht kann man da mal etwas gemeinsam unternehmen ?

Ansonsten kann man mal in der VHS oder im Sportverein gucken, dort gibt es ja dann auch Kurse und Gruppen. Daraus entsteht dann eventuell auch mal eine Männerfreundschaft ...

Das mit dem Auftreten kannst Du wohl nicht ändern, das ist Deine Persönlichkeit. Ich komme auch oft dominant rüber und trete sehr bestimmt auf, das ist halt so. Wenn mich jemand genauer kennenlernt, wundert er sich auch, dass ich nicht so bin. So ist das 🙂

Janina
 
ist jetzt irgendwie symptomatisch, dass eine Frau postet 🙂))))


Sorry janina, vielen dank, für dein posting!


Schau ich hab heuer meinen 40ziger und wenn ich eine Party machen würde, dann wäre es schon sehr fraglich, wenn ich da einladen soll.


die Leute die ich kenne, sind zB freunde von meinem einzigen freund. es ist auch nicht so, dass ich da als freund zähle, sondern als freund von ihm. seine freundin meinte vor kurzem, ich wäre sein bester freund.


was ändert das? ich hätte gerne einen freundeskreis, der mich schätzt und dem ich etwas wert bin. einen freund den ich anrufen kann, wenn ich besoffen nicht mehr fahren kann. jemanden, den man zu sich einladen kann um gemütlich ein bierchen zu schlürfen und nicht, wie ein date zu wirken.


ich mag frauen und schätze die art wie sie kommunzieren, aber es ist ja auch bei dir so, dass du männliche freunde hast ;-)
aber es ist ein unterschied mit männern zu witzlen, als mit frauen.


die arbeit, ja da hab ich eine KollegIN , mit der ich mich gut verstehe, aber mit den Arbeitskollegen..... Da bin ich nicht dabei.
bin da vielleicht ein Sonderling. Ich vermute mal, da bin ich den Männern nicht einfach genug gestrickt, was ich jetzt auch nicht ändern will.


Vereine.... ja hab ich auch genossen, war aber ein Zweckgemeinschaft oder die sind so eine Clique, die mich nicht dazulässt. ein zickenkrieg unter männern, katastorophe, kann ich überhaupt nicht brauchen.


Unternehmungen mach ich dann oft allein, weil die anderen das nicht machen wollen oder keine Zeit haben.
oder es liegt dann immer an mir, etwas zu organisieren. Sind den die Menschen so desinteressiert und fad?
einen Kino oder Kabarettabend zu organisieren. Mach nicht ich das, macht es niemand!




ich war heute in der shoppingmall hab die leute wieder mal beboachtet, die herumlaufen wie Zombies, sie sind nicht
allein doch irgendwie doch allein. eben wie eine Herde, die sagen, eh wir gehen ein bierchen trinken, ja das wäre doch
was.


ich lade zu pokerabenden ein, keine reaktion, ich lade zum Essen ein, keine Gegeneinladung. War damals mit meiner
Lebensgefährtin auch so. Wir haben Abende organisiert, Themenabende, gesellige Zeit, es gab nie eine Retoureinladung.
Man denkt sich, vielleicht sind wir ja fade, dann denkt man sich, ne, die sind so fade. was ändert es.....
man bemüht sich und es kommt nix zurück.
haben damals sogar nachbarn eingeladen, also nicht nur die sondern das wären dann 4 paare gewesen. ich denk mir da nix, sag, eh ich lern die mal kennen, mach den ersten schritt. gut die sind jetzt geschieden, aber trotzdem, sie begegnet einem wie wenn man es notwendig gehabt hat. sie kamen damals nicht.


alles ist so unverbindlich, jeder sehnt sich nach sozialen kontakten, in facebook posten die leute wie verrückt den ganzen
tag, aber wenn für real live da kommt nix. in lokalen sitzen leute mit handys, um so zutun, als ob man beschäftigt ist.
heute hab ich mir gedacht, setz dich einfach mal zu jemanden dazu. sprichst ihn an. würde ich mich trauen und es spassig finden. aber dann bist ja ein verrückter oder Perversling.


Spreche ich fremde an, dann kommt da kaum Interesse zurück. zu sagen, eh, ich würde dich gerne kennenlernen, dann bist scheinbar schon sonderbar, da können leute nicht mit umgehen.


gestern war war eine "Freundin" sehr sauer auf mich, ich hab Sie wie einen Freund betrachtet, sie wollte aber mehr. Obwohl ich ihr das mehrfach klar gesagt habe, sie wollte es eben nicht sehen und nun hat sie Kummer und ich einen Freund weniger.


Es muss doch auch Männer geben, die dazu fähig sind 🙂)))
 
Auf der einen Seite kann ich total gut nachvollziehen was Du meinst , auf der anderen Seite denke ich mir kenn ich , nur mit dem Unterschied das ein , zwei gute Freunde geblieben sind , unternehmen tun wir aber auch nicht viel , das mache ich meist alleine , vielleicht sind die zu träge oder zu satt , doch wenn ich mal Hilfe brauche oder die Hilfe brauchen, können wir aufeinander zählen , schließlich kennt man sich ja schon sehr lange 25 Jahre .
Tatsache ist aber auch , dass es nur eher wenige Menschen gibt , die einen Tiefgang besitzen zumindest in meinem Bekanntenkreis ist das so , flache Witze , flache Sprüche , flaches Leben , flache Menschen , irgendwo dachte ich mir anfangs , man sind die glücklich , so wär ich auch gerne , würde ich eher dazu gehören , kam mir immer irgendwie vor als wär ich ein Aussenseiter .

Sie gehen einen saufen , ich trinke Kaffee ...

wir spielen irgendwas , Bowling , Darts , Billard, Poker etc . zu 80 % gewinne ich .....

die Unterhaltungen sind meist über irgendwelche Probleme , die sie haben , nun vielleicht bin ein Mensch der mehr duldet , anders agiert , andere Prioritäten hat , aber von Problemen kann ich nicht wirklich sprechen , ich hab keine .

Stört mich was in meinem Leben, gehe ich es an und schiebe es nicht auf die lange Bank oder finde mich damit ab .

Ich bin aber , wenn ich darüber nachdenke , nicht sonderlich gesellschaftlich etabliert , also gehe in keinen Verein , weil mich die ganze Vereinsmeierei nervt , gehöre keiner Gruppierung an , weil ich bisher noch keine gefunden habe , wo ich denke, es macht einen Sinn ,
bin also eher alleine unterwegs .

Mich stört es aber nicht , denn die Versuche Anschluß zu finden , sind immer damit verbunden oder werden zumindest von mir so empfunden , das ich ja doch alleine bin .

Hab mir da auch schon viele Gedanken drüber gemacht , dann kommt die räumliche Distanz dazu . Ein guter Freund wohnt ca 100 km entfernt ..manchmal im Jahr sieht man sich , aber Sachen unternehmen , das bedarf schon eher einer Planung , er hat Familie , ich hab Familie , er ist ein begeisterter Angler , genau wie ich , am Wasser sitzen , auf die Wellen starren , sinnieren , und nachher lecker kochen und Essen , wenn der Fang erfolgreich war ....einmal in Norwegen waren wir eine Woche gemeinsam in Urlaub , er hatte zu der Zeit keine Familie und ich war noch nicht so eingebunden wie heute ,

das war einfach nur cool , am Fjord gesessen , das Wetter endgeil , abends gegrillt, was wir gefangen haben , im Zelt gepennt , Lagerfeuer , irgendwie echt urig , dann ab und zu mal in die Stadt gefahren rumgebummelt und uns gewundert , was die da alles so essen .....wir hätten auch ins Hotel gehen können ...haben uns aber für die Naturverbundenheit entschieden , weil wir das beide cooler fanden .

Das ist jetzt 10 Jahre her , beide zehren wir aber immer noch davon .Darüber haben wir uns letztens noch unterhalten .

Die Angelausrüstung ist eingemottet, weil einfach die Zeit fehlt , vielleicht wird als Rentner besser ....aber das dauert auch noch lange ....

Eigentlich halte ich mir ebenfalls für einen mehr oder weniger gebildeten Menschen , der auch kosmopolitane Gedanken nicht scheut oder auch mal gerne Selbstreflexion betreibt , aber bei Arbeitskollegen - keine Spur davon - und hier in der Stadt scheint sowas Mangelware zu sein . Vereinsmeierei und gruppenspezifische Dynamik , ja das gibt es , in jeder Kneipe ne Clique zu keiner will ich gehören ....

Das letzte Mal war ich vor gut anderthalb Jahren, einmal in Holland an der Nordsee angeln , einen Tag . Die Gespäche finden momentan eher auf Mailbasis statt oder man quatscht mal am Telefon , verabretdet sich , wenn die Zeit es zulässt mal zum Essen , abgearbeitete Themen braucht man nicht wieder aufzugreifen , so wird der Stoff über den man sich unterhält auch weniger ....
man erzählt mehr von den alltäglichen Begebenheiten , weil die wichtigen Themen abgeklärt sind ....

neue Freundschaften zu knüpfen , hätte ich auch Bock drauf , ist aber in der Tat nicht einfach , weil es eben nur wenige Menschen gibt , mit denen ich ne Freundschaft haben will .

Vielleicht ist es ja bei Dir ähnlich, ich denke mir dazu, gut Ding will Weile haben ....

Beispiel - Oldtimer - ich steh auf V8 Motoren und deren urige Kraft , das Blubbern und den Tiefen Bass beim Fahren , habe jetzt seit mehreren Jahren einen Ami und fahre den auch regelmässig .
Nun gibt es Treffen , wo sich Gleichgesinnte treffen , denkt man , aber nun kommt die Wahrheit , wenn man hinter die Kulissen schaut , gut 50 % treffen sich da und bleiben ein bis zwei Tage um sich den A**** zuzusaufen oder andere Drogen zu nehmen , 30 % treffen sich um Geld zu verdienen , 15 % stellen sich zur Schau , nur das Beste und teuerste ist gut genug und hoffen auf das Ansehen . die Belobigung darüber , dass sie jetzt das fünfte oder zehnte Auto ihr Eigen nennen...sie lassen Schrauben , von anderen ... ich schraube selbst ......trinke keinen Alkohol , nehme keine Drogen ...hab nix von zur Schau Stellung , weil dann fahre ich nicht , sondern stehe .
Na und bei den 5 % die übrig bleiben, gibt es 99 % Idioten zumindest meiner Meinung nach ....

ich habe in den Jahren nicht wirklich Anschluß gefunden , Liegt aber nicht an den anderen , sondern an mir selbst .

Damit habe ich mich abgefunden , denke ich .
 
Danke, auch wenn man sich eh denkt, man ist nicht der einzige der so tickt, tut es gut mal andere zu hören.
Kann auch deine Seit gut nachvollziehen.

Sowas wie 25-jährige Freundschaften habe ich nicht, dennoch gibt es Menschen, der eine wohnt weit weg, da ist irgendwie eine gut Verbindung da, wenn man sich auch lange nicht gehört hat.

Ich weiß natürlich, dass es auch oder sogar nur an mir liegt, ich denke nicht, dass andere Menschen wirklich so oberflächlich sind, nur haben die es scheinbar drauf sich mit Oberflächlichkeiten zu begnügen.

Die Außenseiterrolle die kenne ich 🙂)) dachte ich mir das auch schon oft genau so 🙂)))
Oft ist das Thema ja nur ablästern und da bin ich ungern dabei. Das macht mich natürlich verdächtig,
denk ich mal, weil jeder dann doch ein schlechtes Gewissen hat, hinterrücks abzulästern. "Der" (also ich) ist nicht
dabei, damit gerhört er nicht in den Kreis der Verschworenen.


Gesellschaftlich etabliert trifft es genau. Ich hab mich 2005 einem Verein angeschlossen bzw. hab ich den Verein mitgegründet. Da war ein historisches Hobby, wir fuhren am Wochenende auf Veranstaltungen, saßen am Lagerfeuer, hatten sowas wie eine Männerrunde. Dabei ein gemeinsames Interesse.

Daran ging aber unter anderem mein Ehe drauf, weil meine Exfrau die Leute haßte. Am Anfang dachte ich, eh, endlich hab ich Leute gefunden, die die gleichen Interessen haben, mit denen man einen Saufen gehen kann und am Lagerfeuer sein Fleisch grillen.

Doch dann kam die Vereinsmeierei dazu. Der Obere wollte Geld machen und uns dafür einsetzen, es kam zu Spannungen im Verein und ich merke, dass diese Leute keine Freunde waren, Sie waren nur Zweckbekanntschaften. Einer der Leute von dort blieb mir als mein jetziger Freund erhalten. Also war es schon gut, aber am Ende hatte ich keinen Bock mehr meine Freizeit mit Leuten zu verbringen, die Ihre Machtspielchen in meiner kostenbaren Freizeit austrugen.

Neue Vereine könnte ich auch beitreten, aber ich kann doch jetzt nicht sieben Hobbies anfangen, um Freunde zu finden. Ich bin ja eh nicht unaktiv. Ich hab im laufe der Jahre Sprachkurse gemacht, ich war in Sportvereinen, ich mache gerade eine Zusatzausbildung. In der Literatur wird das als bestes Mittel gesehen, Freunde zu finden.
Kann ich leider nicht bestätigen. Die Leute haben oft stress, beruflich, privat, Probleme, kaum einen Kopf für neue Bekanntschaften. Meist empfinde ich es als eine neue Zweckgemeinschaft. Nichts mit Substanz.


Zitat:
Mich stört es aber nicht , denn die Versuche Anschluß zu finden , sind immer damit verbunden oder werden zumindest von mir so empfunden , das ich ja doch alleine bin .

ja richtig! 🙂))) man ist doch allein 🙂))))




das war einfach nur cool , am Fjord gesessen , das Wetter endgeil , abends gegrillt, was wir gefangen haben , im Zelt gepennt , Lagerfeuer , irgendwie echt urig , dann ab und zu mal in die Stadt gefahren rumgebummelt und uns gewundert , was die da alles so essen .....wir hätten auch ins Hotel gehen können ...haben uns aber für die Naturverbundenheit entschieden , weil wir das beide cooler fanden .

ich sehe es vor mir 🙂))


ich habe in den Jahren nicht wirklich Anschluß gefunden , Liegt aber nicht an den anderen , sondern an mir selbst .
Damit habe ich mich abgefunden , denke ich .

ich versteh das, denk ich 100%, zumindest empfinde ich das auch so.

Aber woran liegt es??? Ist es die Erwartung, obwohl ich mein Erwartungsmanagment schon auf fast null gedrosselt habe? Freundschaften zu pflegen darf nicht zum Sport werden, man muss auch Beziehungen haben, die man nicht "jeden Tag" anrufen muss, die dann nur noch Schwachsinn labern, sich nur bestätigen, dass es Sie eh noch gibt.

Diese Selbstdarstellung liegt mir nicht, ich bin zwar auch auf Facebook, versuche mich einzubringen. Einerseits gefällt es mir ja, andererseits ist es mir einfach zu wenig.

Ich hab auch oft den Eindruck, dass Menschen schaumgebremst sind. Ich hab den Eindruck Sie stehen auf der Bremse. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich dann im Gespräch verbindlich, persönlich werde. Persönlich im Sinne von echten Interesse am Menschen.

Dann kommt der Rückzug, so benne ich das jetzt einmal, weil die Leute vor lauter Selbstdarstellung Angst haben, dass man Sie so erkennt, wie wir alles sind. Menschen mit den gleichen einfachen Bedürnissen nach Freundschaft, Loyalität, Vertrauen.

Das heutzutage zugeben, wo jeder super toll drauf ist und nur ein perfektes Leben führt, das macht es nicht gerade einfacher.
 
Du hast vermutlich schon einen wichtigen Grund angeführt, warum es mit Männerfreundschaften jetzt nicht mehr so klappt : Du bist Anfang 40. Da ist man eh nicht mehr so flexibel.

Das spielt eine große Rolle, da die meisten Männer dann mit Familie, Arbeit, Kindern, Haus etc beschäftigt sind und sich selten nach außen orientieren.
Bei meinen Kollegen habe ich auch noch nie (!) mitbekommen, dass sich mal Männer verabreden , um gemeinsam etwas zu unternehmen. Habe das nochmal so überlegt und es kommt wirklich selten vor.

Die meisten Männerfreundschaften sind über Jahre gewachsen und gehen teils wegen Frauen etc ( Zeitmangel ) irgendwann auf Sparflamme. Mein Ex hat einige Kumpel, die aber auch alle familiär gebunden sind, mit denen trifft er sich auch nur gelegentlich. Und auch mal mit Kindern, wenn er sein KinderWE hat.

Warum suchst Du Dir nicht eine nette Gruppe und unternimmst ganz neutral etwas mit ihnen ? Ohne gleich nach einem Freund " zu suchen "? Ich erinnere mich an meine Singlezeit. Da gabs eine nette Gruppe, in der auch Männer vertreten waren , um etwas zu unternehmen. Irgendwie klingt das bei Dir alles recht verkrampft.

Gehe zur VHS oder zum Lauftreff z.B. Einfach neutral Kontakte knüpfen. Es gibt in jeder grösseren
Stadt "new in town "im Internet, darüber mal inserieren etc.

Die dicken Jugendfreundschaften kann man jetzt nicht mehr so locker herbeizaubern. Man selbst ist auch eher nicht mehr so offen, hat genaue Vorstellungen... Ich selbst kann gut alleine sein, brauche meinen Freiraum. Ich mache alleine Fernreisen etc, habe das mittlerweile zu schätzen gelernt und habe trotzdem nette Bekannte und treffe mich gerne mal. Aber ich fixiere mich nicht so darauf.

janina
 
Ich denke , dass mit mit der Analytik ist für viele ein Problem .Habe oft das Gefühl , die Menschen zu durchleuchten , kann dann ihre Reaktionen vorrausahnen , was ihnen bei mir aber nicht so sehr gelingt , den Satz : Hätte nie gedacht , dass Du so bist , kenne ich ebenfalls .

Bei vielen ist es aber auch die Selbstlüge , so nenne ich es , da ist irgendwie eine Art Krankheitsbild sich nicht der Realität stellen zu wollen , konfrontiert man die Leute dann damit , stellt man fest , das sie echte Probleme haben , sich mit den Dingen auseinanderzusetzen , obwohl es im Grunde für sie selbst viel besser wäre, das zu tun .

Die Gespräche bleiben dann an der Oberfläche , zumindest empfinde ich das dann so , sie blenden aus , was ihnen nicht passt , ich denke da andersrum , blende genau das ein...und tu was .

Ist wie bei meinem Bekannten , der immer nur rumgejammert hat ...habe ihm die Bude aufgeräumt ..habe versucht ihn vom Saufen wegzubekommen ... bin mit ihm am Silversterabend herumgelaufen , hab für ihn nen Job gefunden , im Grunde ne positive Wendung ...er hat sich sogar unter Tränen bei mir bedankt ...jetzt ist das ganze 2 Wochen her und der gute hängt voll durch , anstatt sich besser zu refelektieren , die Ordnung beizubehalten , seinen Job zu machen geschieht Folgendes .

Er räumt wieder nicht auf , Zeug bleibt stehen , Wäsche wird nicht gewaschen , Kühlschrank leer , bis aufs Bier ....das hat sich jetzt mit Wodka gepaart , eigentlich hat er sich auch gemeldet und ich habe ihm dann irgendwelche Vorschläge gemacht , wie er die Zeit und die nervigen Gedanken rumkriegt , hat angeblich auch alles super funktioniert , bis ja , bis mich dann abends vor 5 Tagen der Chef anrief , also sein neuer Chef , er wußte das ich mich so ein wenig um ihn kümmere , wollte aber den Betreuer ( er hat ne freiwillige Betreuung ) nicht anrufen ...ja und er , also mein Kumpel - spurlos verschwunden . Der Betreuer ehrenamtlicher , wußte auch nicht wo der ist - Handy aus , zur Arbeit nicht erschienen, macht die Türe nicht auf , scheint nicht da zu sein ...auch Abends kein Licht ...wir waren mehrmals da ...

Fakt ist er hat sich engeschlossen , das Licht extra nicht angemacht , hat sich drei Tage lang mit Komasaufen beschäftigt und alles andere völlig ausgeblendet , als ich dann nachts um 2 da hin bin brannte Licht und ich hab Sturm geklingelt - er total besoffen wanderte durch seine Müllberge , da hat der echt ein Händchen für in 3 Tagen könnte ich garnicht so viel Müll produzieren ....und machte wieder mit der Jammertour weiter ...irgendwie scheint es Menschen zu geben , die wollen einfach nicht , selbst wenn man ihnen die Chancen auf nem Silbertablett sreviert - es ist aussichtslos .

Ich hab mir nichts vorzuwerfen , außer Hilfe geleistet zu haben , finde es schade , dass es so kommt , aber ich habe auch nicht wirklich was erwartet , weshalb sich meine Enttäuschung in Grenzen hält .

So ähnlich ist es aber auch mit den Menschen , bei denen ich denke , na das könnte ja was werden mit der Freundschaft , also bei vielen davon , kommt man ans Eingemachte und reduziert den Menschen auf die Grundbedürfnisse , sieht man mal über die durch die Konsumgesellschaft gewünschte und forcierte Schauspielerpersönlichkeit hinweg kommt zum Ich des anderen , das ist ja schon selten , weil viele nehmen ja schon vorher die Beine in die Hand , dann wird meist abgeschottet , da bleiben echt nur ganz wenige Menschen übrig , mit denen man sich wirklich tiefsinnig unterhalten kann .

Es liegt mit Sicherheit auch am eigenen Anspruch , aber ich fragte mich auch jahrelang ob der zu hoch angesetzt ist , doch im Endeffekt denke ich nicht , würde mir wünschen das es mehr Menschen von diesem Schlag gibt , mit denen man unter Umständen auch mal was vernünftiges auf die Beine stellen könnte - ohne Machtspielchen, Schauspieleravancen , Organisationstreue auf Kosten der Gemeinsamkeiten , die man ja eigentlich hat , schade ist , das es solche Menschen nicht viele gibt , die meisten werden im Laufe der Jahre Einzelgänger und finden sich damit ab , das die Idee von der korrekten ehrlichen Gesellschaft eine Utopie ist , und leben dementsprechend .

Aber die Suche aufgeben - nein - ich denke, ich werde für mich weiterkämpfen , solche Menschen zu finden , werde versuchen noch viele kennenzulernen und hoffen , das der eine oder andere korrekte dabei ist , mir persönlich eigentlich egal ob Männlein oder Weiblein , da geht es mir eher ums Menschsein .

Habe von vielen Leuten gehört , dass es in anderen Teilen der Welt anders ist , die Leute geselliger sind , mehr unternehmen , sich mehr für die anderen interessieren , aber warten wir mal ab , bis die Machtpolitik der Zivilisation da auch Einzug erhält und der Mensch vor irgendwelchen TV Sendungen verblödet , nur eine Frage der Zeit denke ich , das Gift in der Fertignahrung , das träge macht und genau das, als geistige Variante, übers TV, fürs Gehirn .

Ich hab mich angemeldet für die Muckibude , wird wieder Zeit etwas mehr Sport zu treiben , im Grunde graut es mir aber schon vor den ganzen Flachgeistern , deren Lästerreien über die , die nicht da sind , deren Heimlichkeiten untereinander , den Softdrink schlürfern, die sich in Pose an die Bars etzen und den Goldgräberinnen, die denken ein schöner Körper reicht als Kapital , Charakter braucht es ja nicht , den Bartstutzern , den eingebildeten Chefs ,den Geschichtenerzählern , den hirnversudelten ach,ist das Leben nicht schön Realitätsfremden, den Neidern , den Hassern , den Agros, den Teeniegangstas, den Verkehrserziehern , den Vorstadtdiktatoren ....ich denke der beste Weg wird sein , sich aufs Training zu konzentrieren die flachgeistige Unterhaltung namens Smalltalk schnell wieder vergessen, das ein oder anderthab Jährchen durchziehen , bis die Ziele erreicht sind , die man anstrebt , der Dinge harren die da kommen werden .....

vielleicht ist ja auch die eine oder andere nette Sie dabei , mit der Mann ein wenig Spaß haben kann , wenn man nicht die wahre Denkweise durchblicken lässt , wäre wenigstens ein kleiner Lichtblick - wohl auch einer der Gründe , weshalb es mit den Bekanntschaften zu Frauen eher besser klappt , man beschränkt sich auf ein im Grunde kopulatives Interesse es dauert halt nur seine Zeit bis die eine oder andere gute Fee auftaut , geht aber ja manchmal auch schneller als man denkt ....

😀
 
Ich hab mir nichts vorzuwerfen , außer Hilfe geleistet zu haben , finde es schade , dass es so kommt , aber ich habe auch nicht wirklich was erwartet , weshalb sich meine Enttäuschung in Grenzen hält .

Da hast Du wohl richtig getan, man kann Menschen nicht ändern, Hilfe zur Selbsthilfe, seine Werte sind ja nicht Deine Werte.

Es liegt mit Sicherheit auch am eigenen Anspruch , aber ich fragte mich auch jahrelang ob der zu hoch angesetzt ist , doch im Endeffekt denke ich nicht , würde mir wünschen das es mehr Menschen von diesem Schlag gibt , mit denen man unter Umständen auch mal was vernünftiges auf die Beine stellen könnte - ohne Machtspielchen, Schauspieleravancen , Organisationstreue auf Kosten der Gemeinsamkeiten , die man ja eigentlich hat , schade ist , das es solche Menschen nicht viele gibt , die meisten werden im Laufe der Jahre Einzelgänger und finden sich damit ab , das die Idee von der korrekten ehrlichen Gesellschaft eine Utopie ist , und leben dementsprechend

Ich denke mir, dass es evt. auch am eigenen Unvermögen liegt, diese nötigen Spielchen zu Spielen, die nötig sind, damit andere Vertrauen fassen.
Auf der einen Seite kann ich es, aber ich möchte es nicht. Liegt vermutlich an einer Einstellung von mir.
Ich glaub ja an das Gute (zu sehr), böse Zungen könnten mich naiv nennen, allerdings bin das das sicher nicht im üblichen Sinn des Wortes. Ich denk mir eben, warum kann man nicht aufeinander zugehen, muss sich immer besser stellen als man ist. Als naiv an solche Menschideale zu glauben --> Schuldig im Sinne der Anklage.

Ich merke auch, wenn ich auf Menschen offen zugehe, wie Sie oft die Beine in die Hand nehmen. Ich denk mir dann, armes Würstchen, hab aber auch den Eindruck, vielleicht sehen Sie mich ja als Hilfbedürtigen an. Könnte ja auch gut möglich sein. Es ist eben ein Spiel. Die Balance zu finden, auf Menschen langsam zuzugehen um den Kontakt zu intensivieren. Wenn man das macht, dann öffnen Sie sich auch. Es also meiner Einschätzung nach eher eine Vertrauenssache.

Der Haken an der Sache ist allerdings ein anderer. Er liegt in meiner Einstellung. Gehe ich auf Menschen mit der Einstellung des "Spieles" (ich nenne das jetzt einfach mal so, das Spiel der Annäherung etc.) zu, dann merke ich in mir selbst, dass ich dann auch weniger Verbindlichkeit in meinen Gefühlen habe. Da kommt irgendwie ein Boomerang zurück. Weiters hab ich dann den Eindruck, dass ich das Spiel leite und manipuliere, womit ich mich selbst nicht mehr ganz auf Augenhöhe befinde. Habe ich etwas "geschafft" , dann war ja die Freiwilligkeit nicht mehr da. Damit auch nicht der Genuss.
Hoffe ich drück mich da jetzt deutlich aus!


Habe von vielen Leuten gehört , dass es in anderen Teilen der Welt anders ist , die Leute geselliger sind , mehr unternehmen , sich mehr für die anderen interessieren ,

Ich bin mir nicht sicher ob da mehr Wahrheit dahinter steckt, aber Sie sind oft in Ihrer Art netter, Intrigen spielen sich in bestimmten Bereichen heftig ab, in untergeordneten weniger. zB Amis. Ich würde nie sagen, dass die da "besser" sind, denke da ist die "Falschheit" anders besetzt. Aber den Small Talk und die Geselligkeit haben Sie drauf. Man kann mit Ihnen an einem Tisch sitzen und ohne sich zu kennen tratschen.



Ich hab mich angemeldet für die Muckibude , wird wieder Zeit etwas mehr Sport zu treiben , im Grunde graut es mir aber schon vor den ganzen Flachgeistern , deren Lästerreien über die , die nicht da sind , deren Heimlichkeiten untereinander , ................

Och, da wünsch ich dir viel "Kraft" !
Ich treib mich da eher auf Kultur und Wissenplattformen rum. Dort hast du eine andere Art von geistigen Snobismus.
Aber es sind auch die unsicheren Gutmenschen dort oder einfach ganz nette Leute.


wenn man nicht die wahre Denkweise durchblicken lässt , wäre wenigstens ein kleiner Lichtblick

ja richtig, aber man rennt ja dann selbst mit einer Maske rum. Man muss schon abwägen, was da besser ist.
 
Du hast vermutlich schon einen wichtigen Grund angeführt, warum es mit Männerfreundschaften jetzt nicht mehr so klappt : Du bist Anfang 40. Da ist man eh nicht mehr so flexibel.


ist mir bewußt und der zug vermutlich abgefahren für die 40ziger Party 🙂))))




Warum suchst Du Dir nicht eine nette Gruppe und unternimmst ganz neutral etwas mit ihnen ?

das versuche ich ja, liegt vermutlich auch an den interessen, da ich ja jetzt nicht der Bowler oder Dartspieler bin.
Ich mach das zum Zeitvertreib, aber ich will da nicht in einen Verein. Habe mir jetzt wieder überlegt ein einen Sportverein beizutreten, aber meine Erfahrung ist, dass sich die Interessen dann dort immer nur auf das Thema konzentrieren. Ich denke ich bin eher der Vielseitige, nicht der, der 20 Jahre die selbe Kugel schieben möchte.
 

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