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männlich, 28 Jahre alt: Ist mein Leben schon vorbei? Bin verbittert und mutlos.

Studiert habe ich Germanistik und Geschichte.

Also im Alltag schränkt mich meine geringe Körpergröße eigentlich nicht sonderlich ein. Es ist nur nervig, wenn man an manche Dinge nicht so gut rankommt. (Bücher, die ganz oben im Regal stehen z.B.) Die Sehbehinderung ist das größere Problem.

Oftmals mache ich mir Sorgen, ich könnte nicht für vollgenommen werden. Keiner würde auf die Idee kommen, dass ich schon 28 bin, wenn man mich sieht. Ich wirke einfach viel jünger. Das erlebe ich ständig, wenn ich ins Kino gehe oder mir eine DVD kaufen möchte. Das macht es aus meiner Sicht schwierig, eine Partnerin zu finden, die etwa in meinem Alter ist.

LG
Waldgeist91
 
Hallo Waldgeist91,
ich kann dich gut verstehen.
Hast du das Gefühl, du kannst mit deiner Mutter darüber reden, wie es dir geht? Tut sie alles, um dir zu helfen, und nimmt dich ernst, oder versucht sie z.B. deine Sorgen mit einer "es ist doch alles gut"- Einstellung abzuwimmeln? Mir ging es mit meiner Mutter nämlich ähnlich.
Ich denke, es ist wichtig, dass Kinder von ihrem Eltern von Geburt an lernen, dass sie bedingungslos geliebt werden (egal, wie viel Mist sie machen, wie oft sie nicht auf die Eltern hören, wie frech sie sind etc.), ohne wenn und aber. Und dass das nicht davon abhängig ist, wie sie sich verhalten oder was für Talente, Neigungen und welches Aussehen die Kinder haben. Weil sie deren Kinder sind.
Meine Mutter war psychisch krank und hat mir das Gefühl gegeben, dass ich, je weniger ich "funktioniere" (seien es gute Noten, später: einem Job nachgehen, das tun, was sie Eltern erwarten etc.), ich in ihren Augen umso "schlechter" wurde (als Mensch), und ergo umso weniger liebenswert. Ich hab sehr lange gebraucht, um das zu durchschauen.
Dadurch sind viele Probleme entstanden, unter denen ich zum Teil heute noch leide, wie Schwierigkeiten, positive, stabile Beziehungen zu führen, Minderwertigkeitsgefühle und soziale Ängste.
 
Hallo
Änneken,

ja, mit meiner Mutter kann ich durchaus reden. Sie versteht mich eigentlich auch, nur will ich sie eben nicht ständig mit meinen Problemen belasten. Einmal meinte sie, das würde sie runterziehen.

Ich denke, ich bin zu behütet aufgewachsen. Man hat mir zu vieles abgenommen. Nun ist aus mir ein Erwachsener mit wenig Selbstvertrauen geworden. Oft habe ich mit Unsicherheiten zu kämpfen, aber daran wird gerade gearbeitet. Ich habe nämlich letztes Jahr mit einer Therapie begonnen.

LG
Waldgeist91
 

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