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Machen wir Menschen uns zu viel Stress

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 120699
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Gelöscht 120699

Gast
Letztendlich ist es für jedes Lebewesen ( sowohl Mensch als auch Tier) doch erstmal wichtig Nahrung und einen sicheren Schlafplatz zu haben.

Wir Menschen machen uns dann aber auch noch Stress, weil wir ständig das neueste Smartphone, ein prestigeträchtiges Auto oder sonstige Konsumartikel brauchen ( auch wenn das nicht auf jeden zutrifft).

Menschen arbeiten sich kaputt, damit irgendwelche Zahlen die auf dem Papier stehen stimmen.

Menschen haben sogar oft in ihrer Freizeit Stress, weil sie das Gefühl haben ständig etwas erleben zu müssen.

Aber ist diese Lebensweise wirklich so gut?
 
Kennst du persönlich solche Menschen? Ich erlebe das ganz anders - die meisten folgen doch eher den Trends "Minimalismus" und "Achtsamkeit" und kaufen second Hand für die Umwelt oder regional.
Den hier skizzierten Konsum-Trottel treffe ich auf der freien Wildbahn gar nicht.
 
Ich genieße mein Leben und haben selten Stress.
Ab und zu mal ein bisschen Stress in Alltag, aber alles im Rahmen des Erträglichen.
Alles was mich stresst lasse ich in der Regel hinter mir.
 
Nein, diese Lebensweise ist so nicht gut, in meinen Augen.

Der Mensch, der so lebt, versucht so sein Glück zu finden. Er definiert Glück mit z. B mit einem Auto, der neuesten Technik usw.
Das Statussymbol poliert das Ego und er erfüllt damit die Erwartungen anderer, der Gesellschaft. Das neueste Smartphone, ein Auto etc ist ja das "must have" - Auch der Werbung sei dank.

Trotzdem ist diese Person oft im inneren nicht zufrieden, eben nicht glücklich, da man eine Lebenszufriedenheit nicht kaufen kann.
Da sind noch viele andere Umstände die ein glückliches, zufriedenes Leben ausmachen, und das ist nicht der Konsum.
Konsum macht nur den Anschein, dabei ist diese "Zufriedenheit" nicht von Dauer.

Innere Zufriedenheit ist mit sich selbst im reinen zu sein und das zu tun was einen wirklich erfüllt.
Die meisten Menschen erfüllen eher die Erwartungen anderer Menschen, anstatt das zu tun was sie glücklich macht.
In allen Bereichen.

Sie stressen sich selbst allein damit schon ständig erreichbar zu sein, und vergessen dabei die eigenen Bedürfnisse.

Konsum ist manchmal ganz nett, sorgt für Kontakte und man ist "In", glücklich ist man deshalb aber noch lange nicht.

Ausnahmen gibt es natürlich immer, das soll nicht unerwähnt bleiben. 😉
 
Es gibt - wie bei allem möglichen im Leben - solche und solche. Natürlich gibt es die "Fremdbestimmten", die nur nach Äußerlichkeiten leben und sich abhetzen, die von Medien proparierten Statussymbole zu erfüllen, die mit 1000 Selfies ihre Instagram Konten füllen und nur dafür leben, gesellschaftliche vermeintliche "Normen" zu erfüllen.

Das ist Stress und es ist ein nach außen orientiertes Leben, was innen sehr hohl sein kann. Aber es gibt auch andere, die mehr reflektieren, die weniger oberflächlich sind, die in Tiny Houses wohnen, die versuchen, nachhaltig zu leben und minimalistischer. Wobei es natürlich auch ohne Minimalismus geht.

Einiges an Stress wird uns ja durch Beruf und Familie aufgebürdet und oft entkommt man dem recht schwer, weil man eben den sicheren, aber anstrengenden Job nicht aufgeben will und die munteren und quirligen Kinder ja auch nicht mal gerade ein paar Tage auf eine Insel aussetzen kann und will 😉

Ich denke, es kommt auch viel auf eine innere Haltung an. Auf inneren Frieden, auch wenn ich viele äußere Termine und Druck habe. Man braucht einen Ausgleich, ein Gleichgewicht. Und manchmal aus Selbstbewusstsein, um sich gegen manche Trends zu stellen und nicht der neusten Mode nachzuhecheln, sondern eben dann glücklich mit dem guten Gebrauchtwagen zu sein und vielleicht sein Handy eben ganz lange zu behalten, auch wenn alle anderen das neuste Modell haben.
 
Da ich berentet bin und weder ein Auto, noch ein Smartphone oder normales Telefon besitze und nur an zwei Tagen des Monats unter Menschen gehe ist mein Leben eher Stressfrei, eigentlich.

Eigentlich deshalb weil ich eine PtBs habe und 24/7 Schmerzen, beides lässt mich schlecht schlafen.

Früher war das anders da war ich Landwirt /Lohnunternehmer und praktisch 24/7 erreichbar, da hatte ich aber auch mehr Geld und mehr Annehmlichkeiten, dachte ich zumindest.
Heute sehe ich vieles was ich damals hatte als unnötigen Ballast.

Wenn man zufrieden ist mit dem was und wer man ist und mit dem was man hat sollte der Hunger auf immer ein neues Smartphone eigentlich gegessen sein weil man es einfach nicht braucht.
 
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