Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Machen PC und Lappy einsam???

  • Starter*in Starter*in Tryphon
  • Datum Start Datum Start
T

Tryphon

Gast
Hallo, ich würde gerne von Euch wissen, wie Ihr das seht. Ich bin der Meinung, stundenlanges sitzen-surfen....am PC, schiebt die reale Welt, das wirkliche Leben in den Hintergrund. Man isoliert sich dadurch von allem und selbst die Sprache verändert sich enorm. Auch ich bemerke langsam, wie ich mich davon beeinflussen lasse. Das macht mich sehr nachdenklich.
Ab wann kann man es als Sucht betrachten? Gibt es noch jemanden der sich an "Normalen" Dingen wie Spaziergänge, Spiele oder Gespräche miteinander erfreut, oder sind wir alle schon gefangen in der
Computerwelt?😕
Gruss Tryphon
 
Hallo Tryphon!

Ab wann kann man es als Sucht betrachten? Gibt es noch jemanden der sich an "Normalen" Dingen wie Spaziergänge, Spiele oder Gespräche miteinander erfreut, oder sind wir alle schon gefangen in der
Computerwelt?😕
Gruss Tryphon
Das kommt immer auf die individuelle Situation an. Es gibt sicherlich behinderte Menschen, für die der PC und das Internet die letzte Möglichkeit sind, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Und Spaziergänge können ganz schön langweilig sein! Es kommt eben auch darauf an, welche Alternativen man hat. Wenn man als Tochter eine dreijährige hat und den ganzen Sonntag kein Wort mit ihr redet und stattdessen nur am PC hängt, ist das natürlich was ganz anderes. Verstanden, was ich meine?
 
Von dieser Seite habe ich das noch nicht betrachtet. So gesehen ist der PC schon eine tolle Sache. Aber eine dreijährige Tochter ist noch viel toller.
Einen schönen Sonntag noch
:blume:
 
Hallo,

Hallo, ich würde gerne von Euch wissen, wie Ihr das seht. Ich bin der Meinung, stundenlanges sitzen-surfen....am PC, schiebt die reale Welt, das wirkliche Leben in den Hintergrund. Man isoliert sich dadurch von allem und selbst die Sprache verändert sich enorm. Auch ich bemerke langsam, wie ich mich davon beeinflussen lasse. Das macht mich sehr nachdenklich.

Anderseits bietet das surfen auch die Möglichkeit, Leute anzsprechen und kennenzulernen und auch, soziales Verhalten & Kommunikation zu üben, womit sich einige Menschen ja sehr schwer tun. Erfährt man im Netz Akzeptanz und lernt Leute kennen, ist das durchaus ein Erfolgserlebnis, was man mitnehmen kann in die "reale" Welt. All zu verteufeln würde ich das surfen also eigentlich nicht.

Ab wann kann man es als Sucht betrachten? Gibt es noch jemanden der sich an "Normalen" Dingen wie Spaziergänge, Spiele oder Gespräche miteinander erfreut, oder sind wir alle schon gefangen in der Computerwelt?😕

Kann ich eindeutig mit Ja beantworten. Ich muss nicht jeden Tag am Lappi hängen, bloß nicht...man muss eben die Grenzen kennen, wenn draußen beispielsweise 30°C & Sonnenschein sind und ich lieber in der Bude rumhocke und surfe, anstatt mit dem Rad durch die Gegend zu donnern, dann ist wohl was faul...würde ich sagen. 😉

Grüße!
Loner
 
ja es gibt noch solche Menschen die sich an einfachen Dingen erfreuen...= mich. 😉
Ich nutze PC und Laptop nur zum Arbeiten oder um mal hin und wieder ein wenig Schreiben zu üben...
Wichtiger sind mir meine Kontakte vor Ort, Partner, Freunde, Bekannte. Auch richtige Gespräche face to face finde ich wichtig...sie sind durch nichts zu ersetzen.
Ich finde es an sich traurig wenn z.B für behinderte Menschen PC als einzige Möglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben übrig bleibt.
Die Frage die sich stellt ist: können virtuelle Welten jemals die realen Welt ersetzen oder das normale Leben. Meine Antwort lautet nein...wir menschen als Sinneswesen verkümmern glaube ich zu weiten Teilen ...mal abgesehen von der ungesunden Sitzhaltung und Bewegungslosigkeit vorm PC die uns letztlich krank macht sofern der PC-Konsum zu überwiegend wird. Ich denke auch dass ein zu wenig bewegter Hintern auch immer einen zu starren, inflexiblen Geist/Verstand trägt da alles miteiander verbunden ist und nur ein Mensch der sich natürlich verhält, sprich sagen wir 3 Viertel des Tages in Bewegung ist und relativ wenig sitzt etc. einigermaßen lange körperlich und geistig fit und gesund bleiben kann.

Klar ist der PC auch sone Art Isolationsmaschine wenn man süchtig danach wird und gar nicht mehr ohne kann.

So und jetzt geh ich spazieren.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte _vor_ meiner Zeit am Pc schon nur wenige Kontakte. Und hinterher, sofern dies einmal passieren sollte, wird diese Situation kaum eine andere sein. Was gibt es denn dann für Alternativen? In der Natur wandern? Dafür bin ich noch zu jung, zumal das Wetter gerade schlicht bescheiden ist. Bei dieser nassen Kälte und dem Schneematsch fängt man sich höchstens noch eine Erkältung ein. Viele Museen, Burgen und sonstige Sehenswürdigkeiten kenne ich sowieso bereits Auswendig, schließlich hat sich mein Wohnort noch nie verändert. Was sich dagegen manchmal lohnt sind Ausflüge ins Umland... in Stuttgart z.B. gibt es öfters nette Ausstellungen. Im Sommer kann es mich dann sogar ab und zu packen, das ich mal ein komplettes Wochenende in Frankfurt oder Ulm verbringe.
Aber eben wenn das Wetter dafür auch angenehmer ist. So bleibt derzeit das traute Heim die beste Option. Fernsehen schaue ich hier seit Jahren nicht mehr, zumal das kaum besser als der Pc sein dürfte, mit Büchern dagegen habe ich unter der Woche bereits genug zu tun. Also bitte nicht auch noch am WE. Damit bleibt dann nicht viel außer der Kiste und Beiträge in Foren zu verfassen.

Ich sehe mich dennoch nicht als süchtig an. Denn mein PC behindert mich weder bei der Arbeit, noch auf meinen Reisen. Es mangelt eben nur an geeigneten Alternativen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu der Eingangsfrage zurück. Wenn man das Internet in Maßen genießt, bietet es vielfältige Möglichkeiten, auch kreative. Wie dieses Forum zum Beispiel.
Wenn jedoch dies zum Mittelpunkt des Lebens mutiert ist es eine Sucht. Alles in Maßen ist ok. Nur die Grenzen sollte man kennen.

Wem der PC wichiger ist, als reale Kontakte ist meiner Ansicht nach schon stark suchtgefährdet.
 
Kann man das so pauschal beantworten?
Es kommt doch immer darauf an, was man damit anfängt.

Spielen über Internet mit Gesprächen über Skype, Teamspeak oder was auch immer, hat durchaus eine soziale Komponente.
Genauso wie die Teilnahme an Foren.
Oft werden aus Internet-Kontakten auch im realen Leben Freundschaften.

Selbst, wenn man weiter auseinander wohnt, ist einem heutzutage durch die Möglichkeit kostenlos über Cam zu kommunizieren, eine soziale Variante in die Hand gegeben, die früher nicht war.

Meiner Meinung nach sind die Kommunikationsmöglichkeiten durch Computer und Internet extrem erweitert worden.
War man früher durch irgendwelche Umstände gezwungen Abends z.B. alleine daheim zu sitzen und die Telefonate aus Kostengründen zeitlich zu begrenzen, kann man diese Zeit heute wunderbar für Kontakte nutzen.

Und natürlich sind normalerweise Spaziergänge und Unternehmungen weiterhin schön. Wenn diese durch die Computeraktivitäten extrem eingeschränkt werden, dann finde ich es wichtig sich zu fragen, was im Leben nicht zufriedenstellend verläuft, dass man diesen Ausweg sucht.
 
Wenn man keine Kontakte hat, machen sie nicht einsam. Im Gegenteil, sie helfen welche zu knüpfen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben