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Mache mir große Sorgen um beste Freundin.

"...Dann kommt ganz viel Zeit...und ich denke, wenn sie Dich wirklich liebt, dann wird sie auch die Kraft haben, sich von ihren Mann zu lösen. Denn ich habe schon den Eindruck, dass sie Dich liebt."

Zitat Ende.


Diesen Eindruck kann ich nicht teilen.

Wenn man einen Menschen liebt, lässt man nicht zu, dass er in die Einliegerwohnung zieht, über der Mann mit seinem Mann lebt und den Alltag teilt.

Wie auch immer - die TE muss ihre Schmerzgrenze beachten und unbedingt vermeiden, sich etwas einzureden.

Zudem ist die Freundin vermutlich gar nicht so unglücklich. Sonst würde sie das Angebot doch sicher annehmen.

Sie verschafft sich einen Kitzel und fühlt sich gebauchpinselt, weil jemand ihr so hinterherrennt und nicht so nervt, wie hinterherrennende Männer es häufig tun.

Liest sich so für mich.
 
Wenn man einen Menschen liebt, lässt man nicht zu, dass er in die Einliegerwohnung zieht, über der Mann mit seinem Mann lebt und den Alltag teilt.

Da magst Du vielleicht Recht haben. Das ist schon eine harte Nummer. Ich weiß es nicht. Vielleicht fehlt mir gerade ein wenig Nüchternheit, dass objektiv zu betrachten. Aber ich empfinde die Schwierigkeiten der Freundin auch als Hilferuf. Aber das schließt selbstsüchtiges Verhalten nicht aus.
LG🙂
 
Die TE interpretiert es als Hilferuf.

Weil es ihrem Interesse sehr entgegenkäme, von einer Frau, in die sie verknallt ist, gebraucht zu werden.

Das ist ja fast so was wie Liebe, wenn man sich für den anderen aufopfert und sich dessen Kopf zerbricht....

Die Freundin äußert doch klar und deutlich, dass sie keine professionelle Hilfe will.

Lieber bissi das Köpfchen getätschelt bekommen und gemeinsam über den "pösen Partner" seufzen.
 
Liebe TE,

ich kann mich Monarose hier in allen Punkten nur ansschließen!

Du hilfst Deiner Freundin wirklich! Nämlich dabei, ihre Unselbständigkeit zu erhalten. Klar schmeichelt ihr, von einer Frau begehrt zu werden! Und eine Freundin für alle Lebenslagen zu haben, die ihr hilft, macht und tut, immer da ist - wer würde das nicht wollen?

Logisch, dass sie diese nicht verlieren will!

Wenn ihr die Behandlung ihres Lebensgefähten so weh täte, wie es auf Dich wirkt, wäre sie längst weg. Da bin ich sicher!

Theoretisch könntest ja auch Du der Grund für ihre momentanen gesundheitlichen Beieinträchtigungen sein...Du lebst in der Einliegerwohnung unter ihr und ihrem Lebensgefährten, und sie kann jederzeit zu Dir kommen, sich von Dir umschmeicheln lassen, aufbauen und trösten, und dann wieder frisch gestärkt zurück in die vertraute Situation. Bist Du wirklich sicher, dass ihre Beeinträchtigungen sich nicht Dir gegenüber ein bisschen aufgebauscht darstellen? Damit Du "am Ball" bleibst? Keine Ahnung, nur mal so als Frage...

Schau mal, Du bist verliebt! Du möchtest dem "armen Hascherl", das ja nur mißachtet wird, beistehen. Dadurch sorgst Du dafür, dass das "arme Hascherl" alles hat, was es braucht - den Mann fürs Geld, Dich für die Seele. Warum, bitte, sollte ihr daran gelegen sein, etwas zu ädern? Klar, dass sie will, dass alles so bleibt - Dein Trost inbegriffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ das Gefühl
Auch ein liebes Hallo zurück.
Ich habe gleich mehrere Male gelesen, was Du geschrieben hast und ich muss sagen, dass mich das berührt
Wenn man selber in dieser Situation steckt, kann man sich auch in andereMenschen hineinversetzen, die ebenfalls Gleiches erfahren. Ich glaube, dass vielen Menschen nicht ansatzweise klar ist, was es heisst, nur noch für Andere und für Pflichten zu leben. Kein eigenes Leben mehr zu haben. Man handelt aus Liebe und Pflichtgefühl und muss aufpassen, dass man sich selber nicht völlig vergisst.
Dazu kommt die Wut auf die (z.B. Geschwister), die sich aus allem heraushalten und nicht auf die Idee kommen, einen zu unterstützen.
Ich habe 9 Jahre lang 3 verschiedene Menschen gepflegt und auch beim Sterben begleitet.
Bin über meine Grenzen hinaus gegangen und hatte 9 Jahre lang kein eigenes selbstbestimmtes Leben mehr.
Darüber ist auch meine letzte Beziehung zerbrochen.
Ich habe mir damals auch Hilfe geholt.
Aber als die Psychologin mir in einem Satz sagte, ich sei doch selber Schuld an meiner Situation, weil ich nicht "Nein" gesagt hätte, war ich schon sauer. Das zu sagen ist verdammt einfach
Klar häte ich es mir so einfach machen können und sagen können....ab ins Heim mit Mutter, Schwiegermutter und Schwiegervater.
Aber ich hätte mir das nie verzeihen könn
Und so geht es meiner Freundin auch.
Ich weiss, dass ich von ihr nichts erwarten kann. Und schon gar keine Entscheidung.
Deshalb "rüttele" ich auch nicht, wie Du so schön geschrieben hast.
Eine Pause zu machen, mal durchatmen zu können, das ermögliche ich ihr, in dem ich mich tageweise um die Mutter kümmerne.
Eigentlich war ich froh, aus diesem Pflegekram raus zu sein. Aber ich weiss, wie es ist, damit alleine zu sein. So helfe ich, damit sie überhaupt durchhalten kann.
Ich danke Dir sehr für Deine lieben und offenen Worte und wünsche DIR viel Kraft auf Deinem Weg.
Es ist gut, dass Du Dir Hilfe gesucht hast.
Ich drück Dich mal ganz lieb, wenn ich darf.
 
@ das Gefühl
Auch ein liebes Hallo zurück.
Ich habe gleich mehrere Male gelesen, was Du geschrieben hast und ich muss sagen, dass mich das berührt
Wenn man selber in dieser Situation steckt, kann man sich auch in andere Menschen hineinversetzen, die ebenfalls Gleiches erfahren. Ich glaube, dass vielen Menschen nicht ansatzweise klar ist, was es heisst, nur noch für Andere und für Pflichten zu leben. Kein eigenes Leben mehr zu haben. Man handelt aus Liebe und Pflichtgefühl und muss aufpassen, dass man sich selber nicht völlig vergisst.
Dazu kommt die Wut auf die (z.B. Geschwister), die sich aus allem heraushalten und nicht auf die Idee kommen, einen zu unterstützen.
Ich habe 9 Jahre lang 3 verschiedene Menschen gepflegt und auch beim Sterben begleitet.
Bin über meine Grenzen hinaus gegangen und hatte 9 Jahre lang kein eigenes selbstbestimmtes Leben mehr.
Darüber ist auch meine letzte Beziehung zerbrochen.
Ich habe mir damals auch Hilfe geholt.
Aber als die Psychologin mir in einem Satz sagte, ich sei doch selber Schuld an meiner Situation, weil ich nicht "Nein" gesagt hätte, war ich schon sauer. Das zu sagen ist verdammt einfach
Klar hätte ich es mir so einfach machen können und sagen können....ab ins Heim mit Mutter, Schwiegermutter und Schwiegervater.
Aber ich hätte mir das nie verzeihen können.
Und so geht es meiner Freundin auch.
Ich weiss, dass ich von ihr nichts erwarten kann. Und schon gar keine Entscheidung.
Deshalb "rüttele" ich auch nicht, wie Du so schön geschrieben hast.
Eine Pause zu machen, mal durchatmen zu können, das ermögliche ich ihr, in dem ich mich tageweise um die Mutter kümmerne.
Eigentlich war ich froh, aus diesem Pflegekram raus zu sein. Aber ich weiss, wie es ist, damit alleine zu sein. So helfe ich, damit sie überhaupt durchhalten kann.
Ich danke Dir sehr für Deine lieben und offenen Worte und wünsche DIR viel Kraft auf Deinem Weg.
Es ist gut, dass Du Dir Hilfe gesucht hast.
Ich drück Dich mal ganz lieb, wenn ich darf.
 
Ein verspätetes Hallo,🙂

ich denke der Server war wohl für zwei Tage außer Kraft (zumindestens konnte ich nicht ins Forum). Was richtig oder falsch ist, kannst nur Du entscheiden. Auf jeden Fall fände ich es wichtig, wenn Du Dir auch die anderen Beiträge zu Herzen nimmst (sind nämlich erfahrene User). Ich bin ja nun auch ein Mensch, der manchmal etwas zu gutgläubig ist. Du wirst hoffentlich erkennen, was gut für Dich ist. Manchmal hilft auch nur die Intuition. Du wuppst das schon!
Ganz liebe Grüße zurück!🙂
 
@ Monarose:
Hi, zunächst war ich etwas angesäuert über Deine Beiträge.
Aber nachdem ich eine Weile drüber nachgedacht habe, muss ich sagen,
dass es ja nicht darum geht, dass mir jemand das schreibt, was ich gerne lesen würde.
Das war es ja eigentlich, warum ich mich hier angemeldet habe.
Ehrlicher Gedankenaustausch. Daher danke für Deine kritischen Worte.
Auch wenn sie "unbequem" sind😉.

Aaaaaber....Du konzentrierst Dich meines Erachtens hier zu sehr darauf,
was das für eine Beziehung zwischen meiner Freundin und mir ist.
Das passt eher zu meinem anderen Thread "Liebt mich (w) meine beste Freundin auch".

Hier geht es mir darum, dass ich Angst habe, dass sie bald zusammenklappt,
weil sie psychisch völlig fertig ist.

Ich mische mich auch nicht in ihre Beziehung ein.
SIE steht zwischen zwei Stühlen und kann sich nicht entscheiden.
Aber auch das passt eher zum ersten Thread.

Ich würde diese beiden Sachverhalte gerne trennen.
Möchte nur wissen, wie man jemanden dazu bewegen kann,
einzusehen, dass man manchmal Hilfe von aussen annehmen sollte,
weil es Situationen gibt, aus denen man alleine nicht mehr raus kommt.

Nichts für ungut😉.
 

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