G
Gelöscht 128598
Gast
hallo @Paul25 ,
ich verstehe deine Gefühle sehr gut.
als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, war es 4 Jahre her, dass seine damalige Freundin sich das Leben genommen hatte.
Immer wieder dachte ich: wenn sie nicht tot wäre, dann wären sie jetzt noch zusammen.
Ich zuckte sogar leicht zusammen, wenn er nur ihren Namen erwähnte.
Und auch ich traute mich nicht mit ihm darüber zu reden - ich traute mich überhaupt nicht, mit jemandem darüber zu reden!
So sehr habe ich mich geschämt für meine Gedanken und Gefühle.
Irgendwann habe ich es dann doch einer Freundin erzählt... - und sie verstand mich!
Das Verständnis tat sehr gut, dadurch konnte ich meine Gefühle selbst besser akzeptieren, und einen Umgang mit ihnen finden.
weißt du, ich denke, in einem gewissen Rahmen sind sie völlig normal.
Es ist nun mal keine alltägliche Situation, wenn der/die Ex des Partners, oder der Partnerin in deinem Fall, verstorben ist.
Da darf man auch verunsichert sein!
Es fühlt sich komisch an, man hat ganz große Ansprüche an sich selbst, will alles richtig machen, gesteht sich selbst die leiseste Eifersucht nicht zu.
Ich denke, fühlen darfst du alles, wichtig ist nur, was du damit machst.
Mir hat es komischerweise gut getan, mit ihm über sie zu reden.
Ich habe ihn nicht dazu gedrängt, nur zugehört und Fragen gestellt, wenn er selbst davon anfing.
Ich habe versucht, sie mir vorzustellen, als richtig nette Ex, mit der ich gern befreundet gewesen wäre.
So, wie es ja auch hätte sein können, wenn sie sich "normal getrennt" hätten.
Irgendwann habe ich verstanden, dass dieses große Unglück zwar sein Leben überschattet, aber dass es nichts mit mir zu tun hat, und die Erinnerung an sie und die Trauer mich als Person nicht geringer macht.
Letzen Endes war sie ein Teil seines Lebens, so wie ich jetzt ein Teil seines Lebens bin.
Jetzt, über zehn Jahre später, ist es kein Thema mehr für mich.
Sei geduldig mit dir, und nimm dir deine Gefühle und Gedanken nicht übel!
Es wird dir immer mal wieder schwerer fallen, sie auszuhalten,
dann vertrau dich einem Freund oder Familienmitglied an, oder schreibe hier.
Sie wird sicher nicht die ganze Zeit über an ihn denken, sondern die Zeit mit dir genießen, und sich freuen, dass du bei ihr bist!
Gib euch Zeit, es wird leichter werden.🙂
Liebe Grüße,
Missy
ich verstehe deine Gefühle sehr gut.
als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, war es 4 Jahre her, dass seine damalige Freundin sich das Leben genommen hatte.
Immer wieder dachte ich: wenn sie nicht tot wäre, dann wären sie jetzt noch zusammen.
Ich zuckte sogar leicht zusammen, wenn er nur ihren Namen erwähnte.
Und auch ich traute mich nicht mit ihm darüber zu reden - ich traute mich überhaupt nicht, mit jemandem darüber zu reden!
So sehr habe ich mich geschämt für meine Gedanken und Gefühle.
Irgendwann habe ich es dann doch einer Freundin erzählt... - und sie verstand mich!
Das Verständnis tat sehr gut, dadurch konnte ich meine Gefühle selbst besser akzeptieren, und einen Umgang mit ihnen finden.
weißt du, ich denke, in einem gewissen Rahmen sind sie völlig normal.
Es ist nun mal keine alltägliche Situation, wenn der/die Ex des Partners, oder der Partnerin in deinem Fall, verstorben ist.
Da darf man auch verunsichert sein!
Es fühlt sich komisch an, man hat ganz große Ansprüche an sich selbst, will alles richtig machen, gesteht sich selbst die leiseste Eifersucht nicht zu.
Ich denke, fühlen darfst du alles, wichtig ist nur, was du damit machst.
Mir hat es komischerweise gut getan, mit ihm über sie zu reden.
Ich habe ihn nicht dazu gedrängt, nur zugehört und Fragen gestellt, wenn er selbst davon anfing.
Ich habe versucht, sie mir vorzustellen, als richtig nette Ex, mit der ich gern befreundet gewesen wäre.
So, wie es ja auch hätte sein können, wenn sie sich "normal getrennt" hätten.
Irgendwann habe ich verstanden, dass dieses große Unglück zwar sein Leben überschattet, aber dass es nichts mit mir zu tun hat, und die Erinnerung an sie und die Trauer mich als Person nicht geringer macht.
Letzen Endes war sie ein Teil seines Lebens, so wie ich jetzt ein Teil seines Lebens bin.
Jetzt, über zehn Jahre später, ist es kein Thema mehr für mich.
Sei geduldig mit dir, und nimm dir deine Gefühle und Gedanken nicht übel!
Es wird dir immer mal wieder schwerer fallen, sie auszuhalten,
dann vertrau dich einem Freund oder Familienmitglied an, oder schreibe hier.
Sie wird sicher nicht die ganze Zeit über an ihn denken, sondern die Zeit mit dir genießen, und sich freuen, dass du bei ihr bist!
Gib euch Zeit, es wird leichter werden.🙂
Liebe Grüße,
Missy