lilli-lotta
Neues Mitglied
Hallo liebe User,
ich glaub ich muss kurz ein bisschen ausholen, um mein Problem zu erklären. Ich bin seid ich 5 war, täglich sexuell Missbraucht worde. Das Ganze ging bis ich 16 war. Genau an meinem Geburtstag war es vorbei. Danach folgte der lange und sehr aufreibende Prozess. Gleichzeitig musste ich meinen Abschluss "nebenher" machen. Der gesamte Prozess wurde von den Lokalen und aber auch überregionalen Medien erfasst und veröffentlicht. Auch wenn ich damals immer gut geschütz wurde und nicht fotografiert, hat mich das alles doch sehr geschockt. Zudem musste ich an fast jeden Verhandlungstag aussagen. Das Urteil wurde gesprochen und ich hatte erstmal meine Ruhe.
Im Sommer hatte ich dann meine Ausbildung angefangen und die war dann auch erst recht erfolgreich. Doch im Herbst kam der Revisionsbescheid und ich bin völlig aus der Bahn geflogen. Depressionen, Angstzustände und auch noch zusätzlich familiäre Probleme. Das hat mich alles so sehr mitgenommen, dass ich über die Jahre insgesamt 3 Ausbildungen angefangen habe.
Nun ist es so, dass ich offiziel in einem Schnellrestaurant angestellt bin. Leider bin ich seid mehreren Wochen arbeitsunfähig. Erschöpfungssyndrom und wieder die verstärkte PTTBS. Die Verschlimmerung ist zum größten Teil durch einen Therapeuten ausgelöst worden. Deswegen bin ich zur Zeit nicht mehr in Behandlung.
Ich habe einen Antrag auf Erhöhung des Schädigungsgrad und einen Berufsschadensausgleich. So beziehe ich derzeit schon die Grundrente und habe einen GDS von 30- was ich für meine Lebenssituation doch wirklich zu wenig finde.
Ich musste zum Versorgungsamt um dort eine versorgungsärztliche Untersuchung statt. Diese wurde durch eine "normalmedizinerin" durchgeführt. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar auch körperliche Beschwerden habe, aber vor allem unter den Psychischen Gegebenheiten leide.
Während des gesamten Gespräches wurden meine Probleme runter geredet und nicht ernst genommen. Es kamen solche Sätze wie: "Gucken sie sich mal die Kinder in der dritten Welt an, die haben wirklich Probleme" "Bauen sie sich doch mal einen Traumfänger, wenn sie so schlechte schlafen"
Nun wurde mir der gesamte Anspruch abgelehnt, weil ich ja "nur" unter der PTTBS leide.
Ich bin so sauer. Natürlich werde ich Einspruch einlegen. Aber wo leben wir denn, dass mir nach allem was ich durchmachen musste, nichtmal ein erhöhter Schädigungsgrad zusteht. 🙁
Vielleicht könnt ihr ja was dazu schreiben.
ich glaub ich muss kurz ein bisschen ausholen, um mein Problem zu erklären. Ich bin seid ich 5 war, täglich sexuell Missbraucht worde. Das Ganze ging bis ich 16 war. Genau an meinem Geburtstag war es vorbei. Danach folgte der lange und sehr aufreibende Prozess. Gleichzeitig musste ich meinen Abschluss "nebenher" machen. Der gesamte Prozess wurde von den Lokalen und aber auch überregionalen Medien erfasst und veröffentlicht. Auch wenn ich damals immer gut geschütz wurde und nicht fotografiert, hat mich das alles doch sehr geschockt. Zudem musste ich an fast jeden Verhandlungstag aussagen. Das Urteil wurde gesprochen und ich hatte erstmal meine Ruhe.
Im Sommer hatte ich dann meine Ausbildung angefangen und die war dann auch erst recht erfolgreich. Doch im Herbst kam der Revisionsbescheid und ich bin völlig aus der Bahn geflogen. Depressionen, Angstzustände und auch noch zusätzlich familiäre Probleme. Das hat mich alles so sehr mitgenommen, dass ich über die Jahre insgesamt 3 Ausbildungen angefangen habe.
Nun ist es so, dass ich offiziel in einem Schnellrestaurant angestellt bin. Leider bin ich seid mehreren Wochen arbeitsunfähig. Erschöpfungssyndrom und wieder die verstärkte PTTBS. Die Verschlimmerung ist zum größten Teil durch einen Therapeuten ausgelöst worden. Deswegen bin ich zur Zeit nicht mehr in Behandlung.
Ich habe einen Antrag auf Erhöhung des Schädigungsgrad und einen Berufsschadensausgleich. So beziehe ich derzeit schon die Grundrente und habe einen GDS von 30- was ich für meine Lebenssituation doch wirklich zu wenig finde.
Ich musste zum Versorgungsamt um dort eine versorgungsärztliche Untersuchung statt. Diese wurde durch eine "normalmedizinerin" durchgeführt. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar auch körperliche Beschwerden habe, aber vor allem unter den Psychischen Gegebenheiten leide.
Während des gesamten Gespräches wurden meine Probleme runter geredet und nicht ernst genommen. Es kamen solche Sätze wie: "Gucken sie sich mal die Kinder in der dritten Welt an, die haben wirklich Probleme" "Bauen sie sich doch mal einen Traumfänger, wenn sie so schlechte schlafen"
Nun wurde mir der gesamte Anspruch abgelehnt, weil ich ja "nur" unter der PTTBS leide.
Ich bin so sauer. Natürlich werde ich Einspruch einlegen. Aber wo leben wir denn, dass mir nach allem was ich durchmachen musste, nichtmal ein erhöhter Schädigungsgrad zusteht. 🙁
Vielleicht könnt ihr ja was dazu schreiben.