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Lügen in der Partnerschaft

@Owlet85 Vertrauen ist kein Talent, das man in jungen Jahren mit bekommt oder auch nicht. Wie sehr Du jemandem vertraust oder nicht, ist ganz und allein Deine Entscheidung. Und irgendwann sind die Vorkommnisse in der Jugend auch nicht mehr so sehr ausschlaggebend für einen Erwachsenen oder sollten es zumindest nicht sein, denn Du hattest einige Zeit, Dich darum zu kümmern.

Das stimmt so nicht, natürlich wird die eigene Fähigkeiten zu vertrauen am stärksten in den ersten Lebensjahren geprägt. Das heißt nicht, dass daran im Erwachsenenleben Nichts mehr zu ändern sei, das stimmt, aber dafür braucht es dann günstige Voraussetzungen, ein tragendes Umfeld, eine gute Therapie, verschiedene Umstände, die zulassen, alte Wunden zu verarbeiten und zu heilen und auch dann ist die Fähigkeit zu vertrauen oft noch sehr brüchig und kann bei dem falschen Gegenüber schnell wieder verloren gehen.
Also nein, es ist keine bloße Entscheidung, sondern vor allem auch sehr viel Glück, wenn Menschen entweder im Kindesalter oder im Erwachsenenleben unter Umständen leben, die es möglich machen, vertrauen zu können/ zu lernen.
 
Das stimmt so nicht, natürlich wird die eigene Fähigkeiten zu vertrauen am stärksten in den ersten Lebensjahren geprägt. Das heißt nicht, dass daran im Erwachsenenleben Nichts mehr zu ändern sei, das stimmt, aber dafür braucht es dann günstige Voraussetzungen, ein tragendes Umfeld, eine gute Therapie, verschiedene Umstände, die zulassen, alte Wunden zu verarbeiten und zu heilen und auch dann ist die Fähigkeit zu vertrauen oft noch sehr brüchig und kann bei dem falschen Gegenüber schnell wieder verloren gehen.

Ich befasse mich seit einigen Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, nach dem Stufenmodell von Erikson der psychosozialen Entwicklung hat ein Mensch in seinem Leben verschiedene Stufen zu bewältigen, was aber nie gänzlich funktionieren wird.

Manche Konflikte bleiben ein Leben lang aktuell und werden einen immer wieder beschäftigen. Sie komplett aus der Welt zu schaffen ist auch gar nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, sich in einer bestimmten Lebensphase besonders intensiv mit gewissen Themen auseinanderzusetzen und daran zu wachsen. Bei mir ist es oft das Thema Vertrauen.

Jeder Mensch rückt einen selbst in ein anderes Licht. Komme ich mit Menschen in Kontakt mit vielen Sozialkontakten und Freundschaften wird bei mir ein Punkt getriggert, der bei mir rar ist.

Immer wieder kommen andere Sachen hoch die ich verarbeiten muss. Das heißt aber nicht, nur weil dem so ist, dass ein Partner lügen darf und ich für ihn diese Verantwortung trage. Das lehne ich ab.
 
Das stimmt so nicht, natürlich wird die eigene Fähigkeiten zu vertrauen am stärksten in den ersten Lebensjahren geprägt. Das heißt nicht, dass daran im Erwachsenenleben Nichts mehr zu ändern sei, das stimmt, aber dafür braucht es dann günstige Voraussetzungen, ein tragendes Umfeld, eine gute Therapie, verschiedene Umstände, die zulassen, alte Wunden zu verarbeiten und zu heilen und auch dann ist die Fähigkeit zu vertrauen oft noch sehr brüchig und kann bei dem falschen Gegenüber schnell wieder verloren gehen.
Also nein, es ist keine bloße Entscheidung, sondern vor allem auch sehr viel Glück, wenn Menschen entweder im Kindesalter oder im Erwachsenenleben unter Umständen leben, die es möglich machen, vertrauen zu können/ zu lernen.
Und für alle Anderen die dieses Glück nicht haben gillt: Man bleibt dann besser alleine? Man kann sich selbst ja Niemandem zumuten mit dem wenigen Vertrauen das man Andere hat oder der Tatsache, das Andere einem selbst nicht vetrauen können? Vermutlich ist es so.
 
Und so muss eben jeder für sich selbst herausfinden, wo die Selbsttäuschung, die Ausrede oder der dringend benötigte Hoffnungsschimmer beginnt oder endet. Der eine wird vom Gedanken getröstet, dass er eben nicht vertrauen kann, weil er das als Kind scheinbar nicht lernen konnte. Den anderen entlastet die Erkenntnis aus duzenden von Schilderungen über die Jahre, dass Vertrauen gut überlegt sein will und im eigenen Verantwortungsbereich liegt und nicht auf einer vagen Chance beruht.
 
Ich befasse mich seit einigen Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, nach dem Stufenmodell von Erikson der psychosozialen Entwicklung hat ein Mensch in seinem Leben verschiedene Stufen zu bewältigen, was aber nie gänzlich funktionieren wird.

Manche Konflikte bleiben ein Leben lang aktuell und werden einen immer wieder beschäftigen. Sie komplett aus der Welt zu schaffen ist auch gar nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, sich in einer bestimmten Lebensphase besonders intensiv mit gewissen Themen auseinanderzusetzen und daran zu wachsen. Bei mir ist es oft das Thema Vertrauen.

Jeder Mensch rückt einen selbst in ein anderes Licht. Komme ich mit Menschen in Kontakt mit vielen Sozialkontakten und Freundschaften wird bei mir ein Punkt getriggert, der bei mir rar ist.

Immer wieder kommen andere Sachen hoch die ich verarbeiten muss. Das heißt aber nicht, nur weil dem so ist, dass ein Partner lügen darf und ich für ihn diese Verantwortung trage. Das lehne ich ab.
Aber seinen Anteil daran sollte man schon sehen und das Ausmaß Deiner Eifersucht sprengt die die Grenzen des Erträglichen, jedenfalls für die meisten Menschen.
 
Aus meiner Sicht bist du viel zu extrem eifersüchtig und kontrolierend.
Bei deinem Verhalten würde ich irre werden.
Dein Freund ist in einer Beziehung und in keinem Knast.

Hätte er dir alles ehrlich erzählt wäre bei deiner extrem Eifersucht und Besitzanspruch auch ein Dauerstreit gewesen.

Lass ihm viel mehr Freiheiten oder beende die Beziehung und suche dir einen anderen Männertyp.

Sein Verhalten war auch nicht okay.
Du bräuchtest einen Mann der mit anderen Frauen nicht viel zu tun hat.
 
Jeder Mensch rückt einen selbst in ein anderes Licht. Komme ich mit Menschen in Kontakt mit vielen Sozialkontakten und Freundschaften wird bei mir ein Punkt getriggert, der bei mir rar ist.

Immer wieder kommen andere Sachen hoch die ich verarbeiten muss. Das heißt aber nicht, nur weil dem so ist, dass ein Partner lügen darf und ich für ihn diese Verantwortung trage. Das lehne ich ab.
Ok also triggert dich das auch bei deinem Partner jetzt? Er hat viele Kontakte, auch weibliche Freunde. Bei dir ist das ein doppelt wunder Punkt, zum einen wegen den vielen Kontakten an sich, weil sie bei dir rar sind, zum anderen wegen den Frauen, weil Eifersucht hoch kommt und Angst, ihn an eine andere Frau zu verlieren. Und an sich Vertrauensprobleme. Lügen ist ein Problem, auch wenn er vielleicht lügt aus der Notsituation heraus weil er Angst vor dem Drama mit dir hat, trotzdem wiederholt gelogen, du lehnst das ab, kann man verstehen. Aber: Was nun? Du willst dich nicht trennen aus unerklärlichen Gründen.

Da sind große Baustellen in einer frischen Beziehung. Ich glaube da passt von vorn und hinten nicht.

Wie waren deine Beziehungen davor?
 
Was hält einen in solch einer "Beziehung"?
Das frage ich mich - von beiden Seiten aus betrachtet.
Gesund ist das nicht.
Co-Abhängigkeit
z.B. Sex mit einer BL-Person ist intensiver und macht süchtig, da kommt man schwer von los. Oder die intensive Liebe und Aufmerksamkeit, macht auch süchtig.
Auf der Seite des BL-Person ist die Verlustangst so groß, das die Dinge mitmacht die echt unwürdig sind.
On-Off kann ja auch aufregend sein...gibt Leute die Spannung wollen, da sie sich schnell langweilen...
Oder noch besser, wenn beide die gleiche Störung haben und untherapiert sind.

Deswegen hab ich hier zur DBT-Therapie geraten, die hilft da enorm. Falls TE es nicht schon weiß, es klingt leider nach Borderline, ohne Therapie wird man nicht glücklich. Und ohne ändern des Beuteschemas erst recht nicht...

Wenn man sich über Borderline informieren will, abseits der Therapie kann ich Tom Harrendorf auf youtube empfehlen, hat Hand und Fuss was er erzählt und hilft bei sich selbst zu verstehen und Aufklärung. Da es ein Spektrum ist, muss man natürlich trotzdem filtern, nicht alles trifft auf jeden zu.
 
Lügen haben kurze Beine. Es ist auch Sache des gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Achtung, was Ihnen da vom Partner zugemutet wird, er scheint das nicht so ernst zu nehmen. Sie sollten da klar und deutlich im eigenen Interesse Grenzen ziehen, ja, so einen Menschen dann auch verlassen können und wollen. Liebe muss da auch wirklich mal beendet werden, auch wenn es weh tut. Zu oft wird in der Partnerschaft gelogen, der oder die andere hingehalten, es fängt schon bei der Partnersuche an, hier muss man für sich entscheiden, was mutet man sich zu und was nicht. Wünsche Ihnen dazu Mut und Klarheit.
 
Ich befasse mich seit einigen Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, nach dem Stufenmodell von Erikson der psychosozialen Entwicklung hat ein Mensch in seinem Leben verschiedene Stufen zu bewältigen, was aber nie gänzlich funktionieren wird.

Manche Konflikte bleiben ein Leben lang aktuell und werden einen immer wieder beschäftigen. Sie komplett aus der Welt zu schaffen ist auch gar nicht das Ziel. Es geht vielmehr darum, sich in einer bestimmten Lebensphase besonders intensiv mit gewissen Themen auseinanderzusetzen und daran zu wachsen. Bei mir ist es oft das Thema Vertrauen.

Jeder Mensch rückt einen selbst in ein anderes Licht. Komme ich mit Menschen in Kontakt mit vielen Sozialkontakten und Freundschaften wird bei mir ein Punkt getriggert, der bei mir rar ist.

Immer wieder kommen andere Sachen hoch die ich verarbeiten muss. Das heißt aber nicht, nur weil dem so ist, dass ein Partner lügen darf und ich für ihn diese Verantwortung trage. Das lehne ich ab.
Ne, lügen sollte er nicht.

Kontrollieren sollte man auch nicht.

Nach bereits 3 Monaten solche (!) Konflikte haben aber auch nicht.

Was hilft Dir denn die Heranziehung eines Entwicklungsmodells? Es geht nicht darum, dass Du die Verantwortung für sein Lügen tragen sollst. Es geht um Dynamik.

Wenn jemand weiß, es gibt wegen einer banalen Sache Stress, dann könnte dieser Jemand zu der Entscheidung kommen, diese banale Sache zu verschweigen oder darüber zu lügen. Um dem Stress aus dem Weg zu gehen. Weil er sich auch eine harmonische Beziehung wünscht. Vielleicht auch eine, in der die Partnerin ihm ausreichend Freiraum lässt, seine Beziehungen so zu gestalten, wie es für ihn richtig ist.

Du hast keine Verantwortung für sein Verhalten, aber für Deins. Und es ist einfach nicht okay, Deine Triggerpunkte auf seinem Buckel auszuagieren. Und dann musst Du Dir schon anschauen, wo Deine Anteile daran sind, dass er sich in Lügen flüchtet.

Puh, wenn wir solche Themen gleich am Anfang gehabt hätten, das wäre nie etwas geworden.
 

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