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Loslassen von einer narzisstischen Mutter

Also

die Lebenslange Enttäuschung tut Dir weh - weil Du in der Vergangenheit nie die Anerkennung bekamst, obwohl Du ehrlich und wirklich geliebt hast.

Deine Mutter , wenn sie Narzisstin ist hat das Gefühl der ehrlichen Liebe nur für sich, das kann ihr kein anderer Mensch geben und immer wenn sie egal wie unsinnig und ungemütlich es ist etwas anordnet und alle spuren - und nur dann - geht ihr das Herz auf und sie empfindet das sie sich gut liebt.

Aber schau Dir mal die Familienratgeber zur Kindererziehung von Johanna Haarer an , da muss man mal an die ungeliebte Geschichte ran und sich fragen eine Frau heute 92 die vor 65 Jahren ein Kind bekam- das aber richtig und gut erziehen wollte, was macht die , wenn die keine Ahnung hat und alle anderen sowieso weit unter ihrem Niveau sind ???

Richtig die holt sich kompetente Hilfe - sowas gabs damals auch - den Erziehungsratgeber von Johanna Haarer oder basierend auf ihrem Verlogenen Regelwerk, aber von anderen übernommen.

Das ging bis in die 90ziger so.....copy and paste ist halt einfach ...

Und wenn Du feststellst, die hat die Regeln befolgt, weil sie um ihren Narzissmus " weiß" kannst Du den Vorwurf im Grunde nur der Person machen, die Deine Mutter so schamlos belogen hat , in dem was Dich stärkt und was Dir gut tut .....

Denk mal über den Satz nach " Wenn sie wollen, das ihr Kind sie immer liebt ...."

dann aber Erziehungsmethoden angewandt werden, die Dich gar nicht wirklich lieben lassen, sondern Dich auf der echten Ebene auf Distanz halten und Du leidest, während Du Dich verzehrst
und Deine Mutter denkt " Super hab ich ja alles richtig gemacht , meine Tochter mag ja sein wie sie will- aber gekümmert hat die sich immer , auch wenn sie vieles hätte besser machen können".

Oder ?
 
Du hast erkannt, dass deine Probleme mit deiner Mutter nicht an dir lagen, und das ist wesentlich.

Diese Mutter verhält sich, wie schon weiter oben erwähnt, typisch für die Kriegsgeneration. Ich kenne das auch so. Du wirst die alte Frau nicht mehr ändern können. Da sind alle Züge abgefahren.

Am besten übt man sich in Selbstdisziplin, zieht das Kapitel durch und profitiert von den gelernten Lektionen. Es wird ja nicht mehr lange dauern, und dann wirst du dir sagen können, dass DU dir nichts vorzuwerfen hast.

Es ist auch hilfreich, zu verstehen, dass man mit dieser Erfahrung nicht alleine ist, das ist ein typisches Problem dieser Generation. Das kennen etliche andere genauso.
 
Hast du es unter diesen Umständen geschafft, eine eigene Familie zu gründen?
ja, ich habe geheiratet und 2 Söhne bekommen. Ich wollte immer eine gaaaanz große Familie, gerne 6 Kinder - leider hats nicht funktioniert. Meine Ehe wurde geschieden vor 26 Jahren. Seither bin ich allein. Die Kinder mit ihren Familien wohnen ca 200 km weiter entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wirst deine Mutter nicht mehr ändern.
Du solltest deine Einstellung zu ihr ändern. Wenn es dir zu viel wird, verkürze die Besuchszeit.

Eine kritische Einstellung kann und soll man durchaus beibehalten. Man kann daran arbeiten, darüber hinauszuwachsen. Man muss nicht gutheißen, was gelaufen ist, es aber akzeptieren und verarbeiten.

Es ist auch in Ordnung, der Mutter keine Liebe entgegenzubringen und einfach nur seine Pflicht zu tun.

Am besten betrachtet man sowas als eine Lebensherausforderung, der man sich stellen muss.

Wir als Generation können auch froh und dankbar sein, dass wir die tieferen Ursachen durchschaut haben. Betrachten wir es als Wachstums- und Reifeprozess.
 
Es ist wichtig auf den eigenen Selbstschutz zu achten und sich keine Demütigungen, Zwänge und psychischen Misshandlungen gefallen zu lassen.

Verändern kann man diese Mutter nicht.
Erwarte nix von ihr.
Sie lebt wegen ihrer Kindheitsprägung in ihrem eigenen Kinofilm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und man kann solche Mütter auch nicht erreichen. Die Wand ist zu, da rennt man sich nur den Kopf ein.

Den Kontakt auf das Nötigste runterfahren, bei unangemessenen Äußerungen gehen.

Klären lassen sich diese Lebenskonflikte nicht mehr. Bei dem Versuch reibt man sich nur selber auf.

Du bist mit diesem Lebenskonflikt nicht alleine, es ist ein Grundkonflikt dieser Generation.
 
In der Altersklasse waren viele so. Früher war es überlebenswichtig, was andere von einem denken. Der Krieg war auch nicht lustig. Versuche sie nicht aus einer bedürftigen Position heraus zu betrachten. Stelle dir vor, du willst nichts von ihr, außer ein Stück weit erfahren, wer sie ist und wie sie so funktioniert. Narzissmus hin oder her, aber mit Abstand ist vieles ersträglich und verständlich.
 
Und man kann solche Mütter auch nicht erreichen. Die Wand ist zu, da rennt man sich nur den Kopf ein.
Das kann man m. E. pauschal so auch nicht sagen. Wenn es z. B. bei meiner Mutter mal wieder soweit ist und sie einen raushaut, dann gebe ihr schon zu verstehen "Bis hierhin und nicht weiter". Da kommt dann schon mal noch ein eingeschnapptes "Man wird doch wohl mal was sagen dürfen", aber wenn ich ihr dann sagen, dass mich ihre Meinung zu diesem Sachverhalt nicht interessiert und ich gehen würde, wenn sie weitermacht, ist auch schnell Ruhe. Ich habe mir angewöhnt, dann einfach zur Tagesordnung überzugehen und das funktioniert bestens. Ganz selten gehe ich dann wirklich mal.

Ich finde, dass man auch diesen alten Müttern lange nicht alles durchgehen lassen und aushalten muss. Die Hoffnung, dass meine Mutter dieses Verhalten mal grundlegend ablegt, habe ich allerdings nicht und mich damit mittlerweile auch arrangiert. Ich nehme es einfach nicht mehr so ernst.
 

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