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Loslassen von einer narzisstischen Mutter

Ich frage mich warum der Wunsch nach emotionaler Abnabelung der Dame bzw. Mutter erst kommt, wenn sie schon 92 Jahre ist.
der Wunsch nach absoluter Trennung war schon immer da; seit ich mit 18 Jahren ausgezogen bin.
Ich bin ein Einzelkind und meine Mutter hat seit meinem Auszug täglich den Kontakt (ständige Telefonate, auch während der Arbeit... ) gesucht.
Selbstverständlich habe ich diese Besuche drastisch minimiert; allerdings hatte (und habe ich jetzt noch immer) dieses "schlechte Gewissen": darf ich denn so mit meiner Mutter umspringen ...

Auch als meine Kinder auf der Welt waren, musste ich mich emotional für mich durchsetzen, die Besuche zu reduzieren - meine Mutter ging mir eigentlich immer nur auf die Nerven, weil sie immer alles (vermeintlich) besser wusste... zum Glück habe ich mir in die Erziehung meiner Kinder nicht
reinreden lassen... da kamen bei ihr nämlich wieder die gleichen Erziehungsmuster durch, die sie auch bei mir anwandte 😱

Mein jüngerer Sohn hat den Kontakt zu meiner Mutter völlig abgebrochen - sie war mal sehr ungehalten gegenüber seiner Frau.
Mein älterer Sohn hat sporadischen Kontakt. Allerdings ist meine Mutter bei dessen Frau auch
nicht willkommen und meine Schwiegertochter hat immer "einen Termin" wenn meine Mutter meinen älteren Sohn besucht...

Dass ich erst heute - mit 66 Jahren - mit der emotionalen Abnabelung "komme" hängt damit zusammen, dass ich erst vor 3 Tagen DIESES Forum gefunden habe und mich dann auch mutig
genug gefühlt habe, darüber zu schreiben um zu erfahren, wie neutrale Menschen das sehen....

Ich bin ein Einzelgänger; ich habe viele, sehr lockere Bekannte, die wahrscheinlich da sind, wenn ich sie brauchen würde - aber über dieses Thema Mutter habe ich mit noch niemandem gesprochen.
Denn alle, die meine Mutter (nicht näher kennen - viele ihrer Freunschaften sind ja auch wieder zerbrochen) kennen, finden sie toll: sehr gepflegt, sportlich fit ....

Ich sage immer: sie ist eine stolze Rose, die IMMER bewundert werden möchte.
Alles andere ist nicht wichtig für sie.
 
Ich möchte euch allen DANKE sagen, dass ihr mir so viele liebevolle Antworten geschrieben habt.
Das hat mir sehr gut getan - auch zu sehen, dass einige andere (leider) auch ähnliche Erfahrungen mit der Mutter gemacht haben.
So brauche ich mir tatsächlich kein schlechtes Gewissen zu machen, wenn ich meine Mutter nicht sehen möchte.... (natürlich besuche ich sie, aber wenn ich keine Lust dazu habe, ist das dann auch völlig in Ordnung )
Ich wohne hier (seit 37 Jahren und 100 km von meiner Mutter entfernt) in einem 8000 EW-Dorf und meine Bekannten sind alle behütet und liebevoll aufgewachsen und haben/hatten dadurch zu ihren Eltern ein liebevolles Verhältnis (erkennbar durch's darüber sprechen) . Ich hatte daher auch gar nicht den Mut, "schlecht" über meine Mutter zu reden. Dazu kommt dann auch immer der Spruch: sei froh, dass sie so fit ist - sei froh, dass du sie noch hast....

EURE vielen Tipps helfen mir weiter; und was auch sehr schön ist: wenn ich wegen dieses Themas emotional wieder total am Boden bin, kann ich hier wieder nachlesen und spüren, dass ich ja gar nicht alleine bin mit meinen Gedanken...

Danke euch allen 💝
 

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