Und wenn sich "normale " Dinge S**** anfühlen, obwohl es einem gut tun müsste und es vorteilhaft ist?
Auf welches Gefühl hört man denn, wenn so viele präsent sind?
Auf die Vernunft. Gefühle der Angst bemerken, diese registrieren, anerkennen, dass die (noch- oft handelt es sich um Erinnerungen, alte Prägungen etc.) da sind, erkennen, dass sie berechtigt sind, bzw. übergehen, wenn diese Gefühle etwas verhindern, das vernünftig und gut ist.
Du kannst dir Geschichten vorstellen, zb. dass zehn an deinem inneren Tisch sitzen und jeder gibt seinen Senf ab- der Schüchterne soll nicht unbedingt dein bester Berater sein, oder der Übermütige, oder der Eitle, oder der Habgierige, oder der Faule usw. - wir haben Ziele und für die müssen wir uns durchsetzen lernen.
Zb- heute genieße ich, statt dass ich ausweiche. Ich kann, dadurch, dass ich oft hinterfrage, was mir wichtig ist, viele Bedenken ausschalten. ""Ich wollte doch wieder ans Meer, also, es gibt kein Zaudern, das wird durchgeboxt, ich boxe die Schatten alle weg und erkämpfe den Strand, das Meer, das Ambiente, wonach mir war. Krieg (Krieg!!) ich das nicht, dann bin ich der Angst unterlegen. Diese darf mir nicht den Weg verstellen zu meinem Glück. Aber manchmal brauchts Angst, also, sie ist gut, dass sie da ist. Man muss lieb sein zu seiner Angst, diese aber sehen, wie wenn sie ein Kind wäre, wie alle Emotionen. Die Mama ist die Vernunft.