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Lonely hearts und was bedeutet Liebe für Euch ?

Ok. Dann hoff ich, dass du immer wieder Abenteuer auch im Alltag mit deiner Langzeitbeziehung findest. Bei mir ist das leider längst nicht mehr so. Der Alltag mit unseren Kindern lassen das schon im Keim ersticken.
Dann ist man froh, das bischen Freizeit, was man ab und an noch bekommt alleine zu verbringen mit seinen Interessen. Führt zu nebeneinder herleben und einer Langzeitbeziehung wie Bruder und Schwester als Eltern.
Da denke ich, das kann dir ohne Kinder nicht so leicht passieren. Ich mag Kinder aber vermisse das Andere. Beides geht nicht. Kompromisse müssen sein.
Du hast deine Entscheidung ja getroffen, keine Kinder zu bekommen. Dann sollte bei dir doch alles passen oder bist du wieder Single und auch unzufrieden damit?

Aber um die Ausgangsfrage zu beantworten. Grundsätzlich gehts mir sehr gut in meiner Beziehung, aber ich vermisse es, nicht zusammen zu leben. Ich fand es spannender ohne den gemeinsamen Alltagstrott. Auch wenn wir eigentlich nie streiten über Alltagsthemen, Haushalt etc, schleicht sich einfach mehr Langeweile mit dem Alltag ein.

Wir sind zusammen, noch nicht superlang, aber in meinem Freundeskreis stellten sich nach der Zeit die Hochzeits- und Kinderpläne ein.
Da wir beide dafür nicht der Typ sind, denke ich, dass es tatsächlich, dass es mehr Möglichkeiten für Änderungen gibt.
Klar, der Alltagstrott ist da, auch jetzt ohne Kinder. Wir haben nicht mehr so viel Sex, wie am Anfang, aber auch als "Bruder und Schwester", sprich in einer langen sexlosen Beziehung, könnte man doch Abenteuer erleben? Ich glaub, das wär das einzige, was einer Beziehung für mich die Chance gäbe, lange zu halten : dass wir und miteinander nicht langweilen. Sonst kann ich ja auch gleich Single sein und mir das Leben unterhaltsam gestalten, wenn ich mich mit meinem Partner mehr langweile als alleine.

Wenn mein Vertrag in ein paar Jahren ausläuft und wir dann irgendwoanders hinziehen, wäre ich auch offen dafür, wieder getrennt zu leben.
Im Gegensatz zu Dir bin ich nämlich der Ansicht, dass man den einmal gewählten Weg jederzeit verlassen kann oder auch einfach etwas abändern kann. Ich glaube, das ist der Hauptunterschied zwischen uns, weniger die Kinderfrage. Auch wenn die Verantwortung für Kinder natürlich gewisse Freiheiten einschränkt, keine Frage!! Aber ich glaube unser Hauptunterschied ist unsere Einstellung zu Veränderung. Wieviele "Abenteuer" (wie immer man das für sich definiert) hattet ihr zusammen - oder jeder für sich alleine - vor den Kindern?

@_vogelfrei toll, jetzt hast du es durch dein Taggen geschafft. Die gleichen Personen führen die gleichen Gespräche. 😂😂
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir sind zusammen, noch nicht superlang, aber in meinem Freundeskreis stellten sich nach der Zeit die Hochzeits- und Kinderpläne ein.
Da wir beide dafür nicht der Typ sind, denke ich, dass es tatsächlich, dass es mehr Möglichkeiten für Änderungen gibt.
Klar, der Alltagstrott ist da, auch jetzt ohne Kinder. Wir haben nicht mehr so viel Sex, wie am Anfang, aber auch als "Bruder und Schwester", sprich in einer langen sexlosen Beziehung, könnte man doch Abenteuer erleben? Ich glaub, das wär das einzige, was einer Beziehung für mich die Chance gäbe, lange zu halten : dass wir und miteinander nicht langweilen. Sonst kann ich ja auch gleich Single sein und mir das Leben unterhaltsam gestalten, wenn ich mich mit meinem Partner mehr langweile als alleine.

Wenn mein Vertrag in ein paar Jahren ausläuft und wir dann irgendwoanders hinziehen, wäre ich auch offen dafür, wieder getrennt zu leben.
Im Gegensatz zu Dir bin ich nämlich der Ansicht, dass man den einmal gewählten Weg jederzeit verlassen kann oder auch einfach etwas abändern kann. Ich glaube, das ist der Hauptunterschied zwischen uns, weniger die Kinderfrage. Auch wenn die Verantwortung für Kinder natürlich gewisse Freiheiten einschränkt, keine Frage!! Aber ich glaube unser Hauptunterschied ist unsere Einstellung zu Veränderung. Wieviele "Abenteuer" (wie immer man das für sich definiert) hattet ihr zusammen - oder jeder für sich alleine - vor den Kindern?
Hast Recht.
Wir hatten aber auch keine Abendteuer bevor wir zusammen kamen. Man hätte sich müssen ausprobieren. Jetzt ist es zu spät. Abendteuer mit Kindern ist was ganz Anderes leider.
Das ist eigentlich dass, was mich traurig stimmt.
 
Der Frahm unterbricht ja ständig. Anstrengend anzuschauen.
Ich finde Mann sollte ihm zuhören. Tatsächlich glaube ich nämlich das er Recht hat.
Diese Mistkerligkeit von der er spricht, habe ich von Natur aus und ich finde das auch gut so und fühle mich damit wohl.
Irgendwie glaube ich auch das wenige Frauen wirklich auf den verweichlichten Mann stehen...
Was macht männlich? Androgene, Testosteron. Und dieses Hormon löst eben eine bestimmte Verhaltensweise aus.
Man soll sicher keine Drecksschwein oder ein A******* sein, einfach normal so wie Mann eben ist ohne sich dauernd für irgendwen verstellen zu müssen.
Gradlinig, sich nicht verbiegen lassen und zu seinen Worten und Einstellungen stehen, egal wie daran herumgedoktort wird heutzutage.

Er sagt viele gute Sachen die sicherlich einige hier im Thread gebrauchen können. Vielleicht vor allem Grisu weil er ja nun noch jünger ist und mit dem Männerfeindlichen Bild aufgewachsen ist das sehr häufig in Medien repräsentiert wird...

(Oh Gott ich habe Männerfeindlichkeit gesagt, das gibts doch garnicht, wie kann ich nur.)
 
Ist Kinder haben an sich nicht ein riesiges Abenteuer? Hast du das mal so betrachtet?
Ja genau. Kinder sind ja so süß, aber auch so anstrengend manchmal.

Was war denn der Grund, warum ihr keine wolltet?
Flexibel bleiben, alle x Jahre problemlos alle Zelte abbrechen und weiter ziehen zu können? (Klar gibt es Normaden, die mit ihren Kindern genau das tun. Da hab ich größten Respekt vor). Oder waren die Gründe vielkeicht: Kein Stress als Eltern mit kita, Schule, oder Kinder zu Vereinen, ihren Hobbies/Freunden bringen und abholen zu müssen? Sich nicht im Dunstkreis von anderen Eltern aufhalten zu müssen im Alltag?
Nicht "familienfreundliche" Reisen einplanen zu müssen? Überhaupt immer seinen ganzen Jahresurlaub als Eltern nicht in den ganzen Ferien verbraten zu müssen? Nicht pünktlich zu immer den gleichen Zeiten (egsl ob WE,Feiertag oder nicht) aufstehen und Mahlzeiten einnehmen zu müssen oder sonstige Rituale einhalten zu müssen, die ja wichtig sind für Kinder? Nur mal so als Beispiele aus dem Alltag gegriffen....

Dabei war man ja selbst mal Kind und sollte all das wertschätzen. Und ja: Das nehm ich alles gerne in Kauf für meine Kinder. Ich bin froh, dass ich sie hab und sie gesund sind.
 

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