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Lonely hearts und was bedeutet Liebe für Euch ?

Ich weiß nicht, ob du da so einfach mitreden kannst. Zählst du denn zu meine Peargroup (Also bist Papa von min einem kleinen Kind, hast mit deiner Langzeitbeziehung, du mit der Mutter des Kindes führst - ihr seid die Eltern - dir Vieles zusammen aufgebaut und erlebt,...)?
Ich zähle nicht zu der von dir genannten "Peergroup" und bezog mich vor allem auf Beziehungen, in denen wenig Abhängigkeiten herrschen. Dann ist es einfacher.

Meine Frage wäre, falls du es beantworten magst, welche Möglichkeiten siehst du jetzt und in Zukunft für dich, und wie willst du weiter verfahren?
 
Ich zähle nicht zu der von dir genannten "Peergroup" und bezog mich vor allem auf Beziehungen, in denen wenig Abhängigkeiten herrschen. Dann ist es einfacher.

Meine Frage wäre, falls du es beantworten magst, welche Möglichkeiten siehst du jetzt und in Zukunft für dich, und wie willst du weiter verfahren?
Ok.
Ich wähle: Abwarten, gefühlvoll im Umgang miteinander bleiben und hoffen, dass der Rest wieder kommt, wenn man dann auch mal wieder eine Chance sieht, in gutem Umgangston angenessen miteinander zu reden über dieses Thema.

Beziehung mit wenig Abhängigkeit wäre vielleicht damals auch eune Wahl gewesen. Ich weiß es nicht. Habs leider nie ausprobiert. Kann man eine Frau Lieben, gleichzeitig aber von ihr verlangen, lieber in einer Beziehung mit wenig Anhängigkeiten zu leben? Ich glaube, deshalb alleine gehen viele Beziehungen wieder in die Brüche bzw. kommen erst gar nicht zu Stande.
 
Ich bin froh dass bei mir aus der Fernbeziehung ein "aufeinanderhocken" wurde. Doch ich kann auch verstehen wenn man eine WE Beziehung mag 🙂 Beides hat seinen eigenen Reiz.
Und wenn man gemeinsam Eltern ist? Kommt auf die Lebensumstände an. Ja! Aber man hat ja schon noch selbst drauf einfluss, wie man es gestalten möchte trotz/mit Kindern. Nur ist man halt nicht Alleine mit seinen Entscheidungen. Die Abhängigkeiten sind ja da. Und diese fließen dann schonal auch mit in die Entscheidung mit ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auch denken, es geht nicht darum zu sagen, wie oft man Sex hat, sondern wie zufrieden man mit der Häufigkeit und dem Sex an sich ist oder? Also ich könnte jetzt schreiben 7mal die Woche und ihr denkt "wow", dabei fühle ich mich dabei oft erdrückt und wäre eigentlich mit 2,3 Mal im Monat glücklicher (fiktives Beispiel).

Ich hatte auf jeden Fall schon Beziehungen mit mehr Sex als jetzt, in denen die Sexualität ein größeres Problem für mich war, in der ich öfter unter Druck stand "mitzumachen", etc. Aber ich hatte auch eine Beziehung, in der ich mir mehr Sex gewünscht habe als mein Partner und sehr unglücklich darüber war.

In meiner jetzigen Beziehung ist es sehr ausgeglichen. Wir brauchen beide nicht super viel Sex, aber kuscheln viel, berühren uns viel, sind entspannt nackt voreinander und haben ungefähr gleich oft das Bedürfnis nach Sex. Manchmal könnte es für mein Gefühl noch etwas spannender sein, aber wenns dann mal wirklich "spannend" ist (Im Zelt, irgendwo draußen in den Bergen, auf einer Toilette, keine Sorge, war sehr sauber und mit viel Platz 😉) dann kann ich doch nicht so doll entspannen und bin eher im Funktionsmodus und kann gar nicht so gut genießen.
Manchmal bin ich so gepolt, dass ich mehr über das nachdenke, was schlecht läuft, als über das, was gut läuft, deswegen fällt mir meist schon was auf, das besser sein könnte. Aber unterm Strich bin ich sehr zufrieden, verglichen mit vielen Beziehungen davor.

Da ich die Idee mit einer Umfrage ja in den Raum geworfen habe, werde ich auch mal ehrlich antworten:

In einer 10 jährigen Langzeitbeziehung hatte ich etwa alle 1-2 Monate Sex. Am Anfang deutlich häufiger. Ist dann allmählich abgeflacht. Solange es eine WE-Beziehung war, war der Sex wirklich öfter und spannender. Eigentlich jedes WE mindestens einmal. Liegt vielleicht daran, dass man sich die Woche über nicht gesehen hat. Da baut sich viel Sehnsucht auf. Nach dem Zusammenziehen wurde es weniger.

Ich war eigentlich immer zufrieden damit. Aber es gab auch eine Phase von ca. einem Jahr, wo er deutlich mehr wollte. Das ging richtig wie ne Abwärtsspirale bergab. Ich hab mir selber so Druck gemacht, dass es mich innerlich immer mehr blockiert hat und ich noch weniger Lust hatte. Der Knoten ist dann geplatzt, als wir geredet haben und beschlossen haben, dass er erstmal gar nicht die Initiative ergreift, sondern ich sage, wenn ich Lust habe. Das hat mir den Druck genommen und es lief wieder richtig gut.

Dann hatte ich eine kurze Beziehung, wo ich deutlich öfter als er wollte. Ich hatte das Gefühl, dass er am liebsten gar keinen Sex gehabt hätte. Das hat mich doch sehr belastet und auf Dauer wäre ich damit nicht glücklich geworden.

Tja, und seit ich Single bin halt auch 0. Von SB abgesehen. Aber das ist halt auf lange Sicht auch echt langweilig und öde 😴

Vermissen tue ich es schon. Aber ONS mit Fremden sind mir aus vielen Gründen zu gefährlich. Eine F+ mit Vertrauen und Sympathie käme da eher in Frage, aber das findet man ja auch nicht so leicht.
 

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