Ich würde auch denken, es geht nicht darum zu sagen, wie oft man Sex hat, sondern wie zufrieden man mit der Häufigkeit und dem Sex an sich ist oder? Also ich könnte jetzt schreiben 7mal die Woche und ihr denkt "wow", dabei fühle ich mich dabei oft erdrückt und wäre eigentlich mit 2,3 Mal im Monat glücklicher (fiktives Beispiel).
Ich hatte auf jeden Fall schon Beziehungen mit mehr Sex als jetzt, in denen die Sexualität ein größeres Problem für mich war, in der ich öfter unter Druck stand "mitzumachen", etc. Aber ich hatte auch eine Beziehung, in der ich mir mehr Sex gewünscht habe als mein Partner und sehr unglücklich darüber war.
In meiner jetzigen Beziehung ist es sehr ausgeglichen. Wir brauchen beide nicht super viel Sex, aber kuscheln viel, berühren uns viel, sind entspannt nackt voreinander und haben ungefähr gleich oft das Bedürfnis nach Sex. Manchmal könnte es für mein Gefühl noch etwas spannender sein, aber wenns dann mal wirklich "spannend" ist (Im Zelt, irgendwo draußen in den Bergen, auf einer Toilette, keine Sorge, war sehr sauber und mit viel Platz 😉) dann kann ich doch nicht so doll entspannen und bin eher im Funktionsmodus und kann gar nicht so gut genießen.
Manchmal bin ich so gepolt, dass ich mehr über das nachdenke, was schlecht läuft, als über das, was gut läuft, deswegen fällt mir meist schon was auf, das besser sein könnte. Aber unterm Strich bin ich sehr zufrieden, verglichen mit vielen Beziehungen davor.