tulpe
Sehr aktives Mitglied
Wir leben hier einfach zu gut, so gut das menschen sich selbst probleme suchen um mal einen auf depressiv zu machen
Selten so einen Schwachsinn gelesen!
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Ich glaube, hier schreiben eigentlich alle zu emotionsgeladen und von eigenen Erfahrungen geprägt.
abendtau hat es relativ passend gesagt: "Die Handlung ist zu verurteilen, nicht jedoch der Mensch, der dahinter steht."
Wobei ich den Satz noch so umformulieren würde: "Die Handlung könnte man verurteilen, nicht jedoch den Menschen, der dahinter steht."
"Könnte" sage ich aus folgendem Grund: Mittlerweile weiß ich, dass man unter stärkesten Depressionen auch in der Lage sein kann, so eine Handlung zu begehen. Es gibt bei der Depression einfach Momente, in denen man unzurechnungsfähig ist und man völlig unüberlegt handelt.
Und natürlich ist ein Suizid egoistisch; man sollte dem Wort "Egoismus" jedoch nicht ausschließlich negative Assoziationen zuschreiben. Manchmal muss man egoistisch sein (zwar nicht gerade in Bezug auf: andere mit in den Suizid hineinziehen, aber ich sagte ja schon: manchmal ist der Mensch in stark depressiven Phasen nicht mehr zurechnungsfähig).
Ich finde weder den Lokführer dreist, noch die Angehörigen eines Suizidanten. Beiden haben ihre Berechtigung zu trauern, verzweifelt zu sein, bestürzt und verärgert zu sein, etc.......
.......und das unterschwellig angesprochene Thema: "aktive Sterbehilfe" kommt in meinen Augen nur bei schwerst tödlichen Krankheiten infrage. Depressionen (solange sie nicht über mind. 5 Jahre ununterbrochen schwerst auftreten) zählen für mich nicht dazu.....
LG tulpi
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