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Lohnvorschuss

  • Starter*in Starter*in Gast -Frau Holle-
  • Datum Start Datum Start
G

Gast -Frau Holle-

Gast
Hi,

ich habe meinen Arbeitgeber um einen Gehaltsvorschuss gebeten und dieser wurde mir zugesagt. Einen Teil des Geldes habe ich schon erhalten. Nun soll ich einen Darlehensvertrag (mit jährlichen 6% Zinsen) unterschreiben.
Laut Absprache wird mir der Vorschuss von meinem Lohn monatlich abgezogen, warum muss ich denn noch Zinsen bezahlen?
Klar, bei der Bank wäre das auch ein Darlehen!

Ist das nach Eurer Sicht in Ordnung oder kann ich mich entspannt zurücklehnen? Hat jemand schon so einen Vertrag unterschrieben?

Danke vorab
 

Hallo Gast -Frau Holle-,

schau mal hier: Lohnvorschuss. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn er das Geld von dem er am Monatsende die Löhne zahlt auf einem Tagesgeldkonto geparkt hat, dann bekommt er dafür Zinsen ..... gibt er Dir das Geld früher als Du eigentlich "verdient" hättest, fehlt ihm dieser Zinsgewinn ..... unsinnig wäre es, wenn Deine nächste Lohnzahlung um den kompletten Vorschuss vermindert wäre, weil er ja dann die Zinsen für den auf dem Tagesgeldkonto verbleibenden Vorschuss erhielte ...... außerdem hat er größere Chancen das Dir vorgestreckte Geld zurück zu bekommen, wenn er Dich entlässt bevor Du alles zurück gezahlt hast...

Vielleicht ist das tatsächlich der richtige Weg solch einen Geschäftsvorfall buchhalterisch korrekt zu handhaben.
 
Hallo,

wenn er dir das Geld gibt ohne Zinsen, könnte das zu einem Geldwerten Vorteil führen, den du dann wie ein Gehalt auch versteuern müsstest. Das wollen viele Arbeitgeber nicht, weil es zusätzliche Probleme/ Aufwand bei der Lohnabrechnung gibt.

Bezüglich des Entstehens eines solchen geldwerten Vorteils kommt es allerdings auch auf das Darlehen und den Zinssatz an.

Gruß
Kalo
 

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