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Lohnt sich eine gewöhnliche Ausbildung überhaupt noch?

  • Starter*in Starter*in Kornos11
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K

Kornos11

Gast
Lohnt sich eine normale Ausbildung überhaupt noch? Wenn man als Hilfsarbeiter schon fast gleichviel verdient wie ien ausgebildeteter? Lohnt sich ein Studium nicht mehr um nicht im Niedriglohnsektor zu landen? Weil es ist leider so, dass viele mit Ausbildungsberufe kaum mehr als Hilfsarbeiter verdienen. Daher lohnt sich eine normale AUsbildung wohl kaum mehr, oder liege ich da falsch? Würdet ihr mir raten weiter zur Schule zu gehen, Abitur u machen und dann zu studieren? Oder ist eine Ausbildung besser, auch wen nder Lohn nach der Ausbildung oft sehr gering ist? Auch sollte man bei der Berufswahl doch vor alle maufs Geld achten oder? Was bringt einem der Traumberuf wenn man davon nicht mal eine vernünftige Wohnung zahlen kann? Rechnungen kann man nunmal nicht von "Spass" zahlen. Was denkt ihr ist das Gehalt bei der Berufswahl wichtig?
 
Es kommt auf die Ausbildung an und darauf , was man selber will.

In der Regel lohnt sich eine Ausbildung immer. Darauf kann man aufbauen.
 
.....überlege Dir, wo Du in 20 Jahren sein möchtest.
Es gibt viele Wege zum Ziel, aber alle haben eines gemeinsam, sie sind nie der direkte Weg denn es gibt xyz die Knüppel zwischen die Beine werfen, in die Irre führen und/ oder Umleitungen und Sackgassen schaffen......oder es formt sich auf dem Weg ein neues Ziel.
Es ist wirklich hilfreich sich ein Blatt Papier zu nehmen und mehre Wegepläne zu erstellen, die auch Verbindungen zu den einzelnen Plänen beinhalten sollten.
Vielleicht fällt es Dir dann leichter den ersten Schritt zu machen.
 
Ich denke - je nach Berufsfeld - stehen die Zukunftschancen mit einer Ausbildung sehr gut.

Vor allem im handwerklichen Bereich besteht immer mehr Bedarf. Aber auch im Kaufmännischen Bereich sind gute Leute rar. Also mit Ausbildung, Willen und Weiterbildung kann man es zu viel bringen. Löhne und Preise werden sich ändern (gibt es zum Beispiel weniger gute Kaufleute, steigen deren Löhne (vereinfacht gesagt).
 
Lohnt sich eine normale Ausbildung überhaupt noch? Wenn man als Hilfsarbeiter schon fast gleichviel verdient wie ien ausgebildeteter?

Grundsätzlich sei vorweg genommen das ein Studium kein garant auf eine gute Bezahlug ist.

Jetzt aber zum zitierten Satz. Selbst wenn man als Hilfsarbeiter das selbe oder sogar mehr verdient so gibt es doch deutliche unterschiede. Eine Tätigkeit die ich ohne oder mit minimale Anlernaufwand ausübenkann macht den ausübenden austauschbar. Hire und Fire.
Eine Tätigkeit die nur mit guter vorkenntnis ausübbar ist nicht. Das wiederum bedeutet das du in einer Hilfsarbeitertätigkeit immer mit deutlich mehr Leuten konkurierrst als in einem ausgebildeten Beruf. Immerhin ist jeder Student, Ü18 Schüler und Arbeitslose ein potentieller Konkurent. ein KFZ-Mechatroniker konkurriert eigentlich nur mit KFZ-Mechatronikern aber nicht mit jemandem der Garten und Landschaftsbau gelernt hat.

Das zweite ist das du mit einer Ausbildung auch zugang zu Tätigkeiten hast die mehr organisatorisches verlangen und damit weg vom Körperlichen. Entweder weil man direkt ins Büro geht oder weil man sich durch Fortbildungen hocharbeiten kann. Das ist ohne Ausbildung auch schwirig und bedeutet das es nur wenige alternativen gibt wenn z.B. nach 20 Jahren der Rücken kaputt ist oder man psychisch nicht mehr mit einem Schichtsystem klar kommt.
 
Jolina87 hat vollkommen recht was sie schreibt. Ich kann dir ein Beispiel liefern: Mein Bruder hat mit 18 Jahren das Gymnasium abgebrochen und eine Ausbildung gemacht und auch beendet. Damals waren die Arbeitsverhältnisse noch wesentlich besser, sodass er problemlos einen Job gefunden hat. Als Ungelernter bist du jederzeit austauschbar und auch der Lohn kann gedrückt werden. Aber er musste sich sein Geld trotz Ausbildung sauer verdienen. Das ging bis zur totalen Erschöpfung. Er hat es bitterlich bereut nicht das Abitur gemacht zu haben um dann zu studieren. Nachholen ging nicht, er hat geheiratet, ein Kind war da und er mußte den Familienunterhalt verdienen.
Ich kann nur raten Schule, lernen, Abitur, dann Studium. Da sind die Aussichten wesentlich besser.
 
Es kommt auch immer darauf an welche Ausbildung du machst und in welchem Unternehmen. Die einen sind besser bezahlt, andere wiederum schlechter. Abgesehen von der Bezahlung sind noch andere Aspekte wichtig im Berufsleben und jeder muss es für sich ausmachen.

Du kannst aber auch nicht davon ausgehen dass du ohne Ausbildung direkt nach der Schule irgendwo eine gut bezahlte Hilfsarbeiter Stellte findest.

Hast du denn einen "Traumberuf" oder zumindest einen den du dir vorstellen könntest? Hast du mal ein Praktikum gemacht und dich darüber informiert? Das würde ich dir nämlich zuerst raten. Danach hast du wenigstens einen kleinen Einblick in den Beruf und kannst dich vielleicht besser entscheiden ob es sich für Dich lohnt.
 
Jolina87 hat vollkommen recht was sie schreibt. Ich kann dir ein Beispiel liefern: Mein Bruder hat mit 18 Jahren das Gymnasium abgebrochen und eine Ausbildung gemacht und auch beendet. Damals waren die Arbeitsverhältnisse noch wesentlich besser, sodass er problemlos einen Job gefunden hat. Als Ungelernter bist du jederzeit austauschbar und auch der Lohn kann gedrückt werden. Aber er musste sich sein Geld trotz Ausbildung sauer verdienen. Das ging bis zur totalen Erschöpfung. Er hat es bitterlich bereut nicht das Abitur gemacht zu haben um dann zu studieren. Nachholen ging nicht, er hat geheiratet, ein Kind war da und er mußte den Familienunterhalt verdienen.
Ich kann nur raten Schule, lernen, Abitur, dann Studium. Da sind die Aussichten wesentlich besser.
Ich habe nicht studiert und mein Mann auch nicht. Nichtsdestotrotz werden unsere Jobs sehr gut bezahlt.

Es kommt immer auch auf den Beruf und die jeweilige Firma an, in der man angestellt ist und natürlich auch auf die Berufserfahrung, die man irgendwann hat.
 
Ich habe nicht studiert und mein Mann auch nicht. Nichtsdestotrotz werden unsere Jobs sehr gut bezahlt.
Es kommt immer auch auf den Beruf und die jeweilige Firma an, in der man angestellt ist und natürlich auch auf die Berufserfahrung, die man irgendwann hat.
Stimmt. Nur ist es heutzutage leider so, dass in vielen Berufen das Abitur verlangt wird. Ob man dann ein Studium macht oder eine Ausbildung, muss jeder für sich entscheiden. Bei meinem Bruder war es so, dass er keine Aufstiegschancen hatte, weil er das Abi nicht gemacht hatte.
 

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