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Liebeskummer hat mich zu einer komplett anderen Person gemacht - Ich will nicht mehr

EyeHateWorld

Mitglied
Hallo!

Vor fast zwei Jahren habe ich einen schlimmen Liebeskummer gelitten, gefolgt von Depressionen und einer schweren Zwangsstörung. Momentan bin ich, so denke ich, aus der Sache raus. Jedoch bin ich, verglichen zu meinem früheren Ich, ein komplett anderer Mann geworden. Ich bin jetzt bald 18 Jahre alt und fühle mich mehr mit Erwachsenen/... verbunden. Etwa so, als ob ich innerlich älter wäre, als physisch betrachtet.

Da wo ich heute ein alter Philosoph im Körper eines jungen Menschen bin, da war ich früher einfach meinem Alter entsprechend. Ich habe das Leben auch mehr genießen können, war mehr Kind als erwachsen. Jetzt aber habe ich mich sehr geändert... Und das tut weh. Wenn dies das Erwachsensein ist, dann sag ich nur, dass der Prozess schneller verläuft, als gedacht und dass man davon nicht begeistert sein wird, wenn man plötzlich den Goldkurs interessant findet.

Wie kann ich mir helfen? Soll ich die Sache einfach akzeptieren und keinen Weg zurück suchen, oder gibt es den doch?
 

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Kylar

Sehr aktives Mitglied
Sicher gibt es einen Weg. Wenn du vor zwei Jahren schon mal diese eine Person warst, dann kannst du auch wieder diese Person werden. Erinnere dich an die Zeit vor 2 Jahren. Wie hast du da gefühlt/gedacht/gehandelt? Was war dir wichtig? Versuche zu analysieren, warum du so warst, wie du warst. Dann kannst du vielleicht wieder so unbekümmert und "frisch" sein wie vor 2 Jahren vor dem Liebeskummer.
 

EyeHateWorld

Mitglied
Hmm... Ich habe mir schon konkretere Tipps erwartet, sieht wohl danach aus, dass als ob ich mein Problem näher erläutern muss.

Es ist so, dass dieses Mädel mich komplett verändert hat. Ich konnte wegen ihr niemals fließend aus der Jugend in die Erwachsenenwelt raus, sondern wenn dann den Berg runterfallend. Ich meine, so ein emotionales Erlebnis habe ich ja nicht mit z. B. 10 gehabt, wo ich aus der Kindheit in die Jugend hineinging. Weder schaue ich auf meine Kindheit zurück, noch habe ich es jemals getan (im Gegenteil: Ich war sehr froh darüber, endlich "erwachsener" zu sein).

Es ist halt so, als ob ich noch etwas in meiner Jugend zu erfüllen habe. Ich soll(te) gesund aus dieser Phase hinaus gleiten, aber nein, ich fiel den Berg herunter. Mir fehlt dieser gesunde Übergang, anderswie kann und werde wohl auch niemals es akzeptieren, dass die goldene Zeit vorbei ist und nun ich den Goldpreis am Horizont sehe.
 

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