*Bienchen*
Mitglied
Hallo zusammen...
ich schreibe aus einem traurigen Anlass und weil ich gerade nicht weiß wohin mit meinen Gefühlen.
Ich bin seit 10 Monaten in meiner Beziehung. Wir sind beide weiblich, ich 32, sie 39.
Ich bin diese Beziehung schon mit nicht 100%iger Überzeugung eingegangen. Ich hab mir so gewünscht dass es klappt. Verliebt war ich!! Definitiv, und es ging mir auch gut mit ihr.
Ein Problem bestand von Anfang an, und das ist Sex. Wir kommen da nicht auf einen Nenner, bzw...um es ganz böse zu sagen, fehlt für mich die Spannung. Wir haben kaum noch Sex, und wenn dann oft weil ich denke"ok,wir müssen jetzt mal wieder Sex haben".
Versteht mich nicht falsch, ich habe grundsätzlih sehr gern Sex und ih vergangenen Beziehungen war mir das immer sehr sehr wichtig. Umso trauriger bin ich, dass ich den Spaß daran verloren habe.
Die Anziehung ist wie...gestorben :wein: Und das beeinflusst die ganze Beziehung.
Das Problem ist, alles andere mit ihr genieße ich. Restaurantbesuche, Brettspiele, Fernsehen bzw tolle Serien auf DVD schauen...das alles passt und wir sind sehr kuschelig.
Aber es gibt noch mehr Punkte die mich immer wieder verletzen. Sie ist das komplette Gegenteil von mir bei Sachen wie Ordnung etc. Bei mir ist es weder dreckig noch chaotisch, aber ich bin nicht ganz so "perfekt" wie sie. Wenn beim Kuchen essen ein paar Krümel auf den Boden fallen, regt sie sich auf und kann nicht weiter essen bis es gefegt ist. Ich esse erst entspannt meinen Kuchen und kümmere mich hinterher drum.
Das war jetzt ein Beispiel...gibt mehrere davon.
Einmal hat sie mich heftigst angefahren weil ich vergessen hatte die Fenster zu öffnen zum Lüften. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind...teils waren es Sachen die ich als demütigend empfand.
Ich habe angefangen ins Sportstudio zu gehen und es ist mir sehr wichtig. Außerdem brauche ich es für meinen Rücken. (Habe eine beginnende Arthrose und muss Muskelaufbau machen). Wenn ich am Wochenende noch einen Extratermin dort einlege, findet sie das nicht gut da sie sagt am WE sollten wir die Zeit gemeinsam verbringen. In der Woche schaffe ich aber oft nur einmal dort hinzugehen, maximal zweimal. (Jobgründe).
Ich habe auch eine Katze... sie ist leicht allergisch auf Katzen, bei meiner gehts jedoch. Meine Liebe zu diesen Tieren kann sie nicht nachempfinden. Dass ich nicht so viel weg kann wegen der Katze sieht sie anders. Ich hatte bis vor kurzem zwei Katzen. Eine musste ich einschläfern lassen :wein: Nun möchte ich noch weniger meine Einzelkatze allein lassen bzw würde ich ihr beizeiten gerne wieder einen Partner geben.
Ich habe mein Leben immer mit Katzen gesehen. Klar, ich wusste dass sie allergisch ist, aber sie wusste auch dass Katzen in mein Leben gehören, und meine Katze ist 10 Jahre alt. Mit viel Glück hab ich noch einige Jährchen mit ihr.
Der Gedanke nach ihr keine neuen Katzen mehr haben zu könnnen wegen der Allergie belastet mich. Ich weiß dass das nur versteht wer selber Tiere hat. Aber meine Freundin versteht nicht WIE wichtig mir das ist. Sie sagt es ist traurig wenn SIE mir nicht wichtig genug ist auf Katzen zu verzichten. Gut,sie hat da sogar recht.... es gab mal eine Frau in meinem Leben für die ich auf fast alles verzichtet hätte. Allerdings hätte ich auch für diese Frau damals nicht "einfach so" auf meine Katzen verzichtet.
Ich hab in letzter Zeit oft Gedanken wie schön es wäre wieder frei zu sein und auch einfach eine Weile mal allein zu bleiben(Single) und mich mal um mein Leben und einiges zu kümmern.
Ich habe mit meiner Freundin einen traumhaften Urlaub verlebt vor kurzem. In dem hatte ich auch schon versucht Sex aus dem Weg zu gehen und obwohl es wunderschön war, wünschte ich mir emotionale Nähe...das Gefühl einfach verstanden zu werden.
Seit Monaten schon überlege ich bei jeder Veranstaltung die ansteht"ob wir dann wohl noch zusammen sind"?
Es ist furchtbar.
Ihr fragt euch sicher, was mich noch hält. Ich weiß es nicht. Meine Freundin weiß seit gestern dass ichj Trennungsgedanken habe. Den endgültgen Cut zu machen schaffe ich nicht. Wenn sie da ist habe ich das Gefühl ich will nicht dass sie geht. Wenn sie fragt warum sie bleiben soll kenne ich die Antwort nicht.
Meine Freundin ist ein toller Mensch, ich habe nicht das Bedürfnis sie schlecht zu machen. Aber ich habe nicht das Gefühl dass es passt mit uns. Und doch...sind da zu viele Gefühle um es einfach hinzuwerfen.
Ich erwarte nicht dass mir jemand die Antwort vorgibt was zu tun ist...ich wollte es niederschreiben. Und freue mich trotzdem wenn jemand etwas dazu sagen mag...
Verwirrte Grüße vom Bienchen
ich schreibe aus einem traurigen Anlass und weil ich gerade nicht weiß wohin mit meinen Gefühlen.
Ich bin seit 10 Monaten in meiner Beziehung. Wir sind beide weiblich, ich 32, sie 39.
Ich bin diese Beziehung schon mit nicht 100%iger Überzeugung eingegangen. Ich hab mir so gewünscht dass es klappt. Verliebt war ich!! Definitiv, und es ging mir auch gut mit ihr.
Ein Problem bestand von Anfang an, und das ist Sex. Wir kommen da nicht auf einen Nenner, bzw...um es ganz böse zu sagen, fehlt für mich die Spannung. Wir haben kaum noch Sex, und wenn dann oft weil ich denke"ok,wir müssen jetzt mal wieder Sex haben".
Versteht mich nicht falsch, ich habe grundsätzlih sehr gern Sex und ih vergangenen Beziehungen war mir das immer sehr sehr wichtig. Umso trauriger bin ich, dass ich den Spaß daran verloren habe.
Die Anziehung ist wie...gestorben :wein: Und das beeinflusst die ganze Beziehung.
Das Problem ist, alles andere mit ihr genieße ich. Restaurantbesuche, Brettspiele, Fernsehen bzw tolle Serien auf DVD schauen...das alles passt und wir sind sehr kuschelig.
Aber es gibt noch mehr Punkte die mich immer wieder verletzen. Sie ist das komplette Gegenteil von mir bei Sachen wie Ordnung etc. Bei mir ist es weder dreckig noch chaotisch, aber ich bin nicht ganz so "perfekt" wie sie. Wenn beim Kuchen essen ein paar Krümel auf den Boden fallen, regt sie sich auf und kann nicht weiter essen bis es gefegt ist. Ich esse erst entspannt meinen Kuchen und kümmere mich hinterher drum.
Das war jetzt ein Beispiel...gibt mehrere davon.
Einmal hat sie mich heftigst angefahren weil ich vergessen hatte die Fenster zu öffnen zum Lüften. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind...teils waren es Sachen die ich als demütigend empfand.
Ich habe angefangen ins Sportstudio zu gehen und es ist mir sehr wichtig. Außerdem brauche ich es für meinen Rücken. (Habe eine beginnende Arthrose und muss Muskelaufbau machen). Wenn ich am Wochenende noch einen Extratermin dort einlege, findet sie das nicht gut da sie sagt am WE sollten wir die Zeit gemeinsam verbringen. In der Woche schaffe ich aber oft nur einmal dort hinzugehen, maximal zweimal. (Jobgründe).
Ich habe auch eine Katze... sie ist leicht allergisch auf Katzen, bei meiner gehts jedoch. Meine Liebe zu diesen Tieren kann sie nicht nachempfinden. Dass ich nicht so viel weg kann wegen der Katze sieht sie anders. Ich hatte bis vor kurzem zwei Katzen. Eine musste ich einschläfern lassen :wein: Nun möchte ich noch weniger meine Einzelkatze allein lassen bzw würde ich ihr beizeiten gerne wieder einen Partner geben.
Ich habe mein Leben immer mit Katzen gesehen. Klar, ich wusste dass sie allergisch ist, aber sie wusste auch dass Katzen in mein Leben gehören, und meine Katze ist 10 Jahre alt. Mit viel Glück hab ich noch einige Jährchen mit ihr.
Der Gedanke nach ihr keine neuen Katzen mehr haben zu könnnen wegen der Allergie belastet mich. Ich weiß dass das nur versteht wer selber Tiere hat. Aber meine Freundin versteht nicht WIE wichtig mir das ist. Sie sagt es ist traurig wenn SIE mir nicht wichtig genug ist auf Katzen zu verzichten. Gut,sie hat da sogar recht.... es gab mal eine Frau in meinem Leben für die ich auf fast alles verzichtet hätte. Allerdings hätte ich auch für diese Frau damals nicht "einfach so" auf meine Katzen verzichtet.
Ich hab in letzter Zeit oft Gedanken wie schön es wäre wieder frei zu sein und auch einfach eine Weile mal allein zu bleiben(Single) und mich mal um mein Leben und einiges zu kümmern.
Ich habe mit meiner Freundin einen traumhaften Urlaub verlebt vor kurzem. In dem hatte ich auch schon versucht Sex aus dem Weg zu gehen und obwohl es wunderschön war, wünschte ich mir emotionale Nähe...das Gefühl einfach verstanden zu werden.
Seit Monaten schon überlege ich bei jeder Veranstaltung die ansteht"ob wir dann wohl noch zusammen sind"?
Es ist furchtbar.
Ihr fragt euch sicher, was mich noch hält. Ich weiß es nicht. Meine Freundin weiß seit gestern dass ichj Trennungsgedanken habe. Den endgültgen Cut zu machen schaffe ich nicht. Wenn sie da ist habe ich das Gefühl ich will nicht dass sie geht. Wenn sie fragt warum sie bleiben soll kenne ich die Antwort nicht.
Meine Freundin ist ein toller Mensch, ich habe nicht das Bedürfnis sie schlecht zu machen. Aber ich habe nicht das Gefühl dass es passt mit uns. Und doch...sind da zu viele Gefühle um es einfach hinzuwerfen.
Ich erwarte nicht dass mir jemand die Antwort vorgibt was zu tun ist...ich wollte es niederschreiben. Und freue mich trotzdem wenn jemand etwas dazu sagen mag...
Verwirrte Grüße vom Bienchen