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Liebe, was ist das?

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Von den vielen Leuten,welche ich kennen, die eine schwierige traumatische Kindheit erlebten....
haben ca. nur 10 Prozent
eine feste Beziehung hinbekommen.

Die frühkindlichen Erfahrungen mit Nähe / Liebe / Vertrauen / Geborgenheit / Sicherheit /Kommunikation und familiären Konfliktlösungsmustern und das Erleben einer problematischen Beziehung zwischen den Eltern sind emotional und unbewusst viel zu negativ besetzt und die eigene erlebte Verletzungen sitzen zu tief.

Daher sollte man Leuten nicht vorwerfen, dass sie keine eigene feste Beziehung für sich selber eingehen können, auch wenn ihnen eine feste Beziehung sehr helfen würde.
 
Dann sollte man aber auch nicht so tun, als wüsste man von was man redet und hätte der Weisheit letzter Schluss.
 
Durch die tief verwurzelte Angst vor neuen Verletzungen schafft man es nicht sich tatsächlich auf jemanden einzulassen und wieder emotional (wie damals als Kind ) sich von einem Menschen abhängig zu machen.

Ich war auch wie Tsunami lange Zeit solo, bin selber "traumatisiert" und habe in meiner Solo Zeit ca.184 Tagebücher über mich mein Leben, meine Probleme und "die Liebe" geschrieben.
Das Theoretische gibt einem einen gewissen Halt und man sucht nach Erkenntnissen und Lösungen, um sein eigenes verrücktes beziehungsunfähiges ud verletzendes Verhalten und die Freiheitsliebe zu verstehen, um doch mal eine Beziehung wenigstens halbwegs auf die Reihe zu bekommen .
Mir hat es geholfen mich selber zu verstehen und den Kampf um das Überleben zu gewinnen, welches ein Teil von meinen Halbgeschwistern nicht schaffte.
Das Schreiben kann helfen.
In einer Beziehung kann man die Diskrepanz spüren zwischen der Angst selbst verletzt zu werden und sich selber verletzend zum Partner zu verhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt ist aber mal gut. Ich bin zwar krank, aber so extrem krank nun auch wieder nicht.

Im Übrigen hatte ich keine traumatische Kindheit, sondern habe ein traumatisches Leben.
 
Liebe ist eben auch nur so gut, wie sie funktioniert, und wie man sich damit gut fühlt. Im Grunde muss man sich darum keine Sorge machen, weil alles, was nicht Liebe ist, ohnehin zugrunde geht - früher oder später.
 
Wie kommt ihr im Übrigen darauf, dass ich nichts über Liebe weiß? Selbstüberschätzung?

Gewiss, ich bin auch ein Theoretiker und Prinzipienreiter, aber das reicht euch schon aus, um so ein abschätziges Urteil über mich zu fällen?
 
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