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Liebe, was ist das?

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Ich kann schon verstehen, wenn man sich aus Zwang oder Abhängigkeit heraus nicht trennt. Sich nicht trennt, obwohl man unglücklich ist. Verdrängung macht einem letzten Endes nur das Gehirn zu Matsch --> man wird mehr oder weniger psychisch krank.

Und das wiederum hat zur Folge, dass man auch seiner Umwelt gegenüber immer unaufmerksamer und liebloser wird. Man fängt an, zu neiden und sich abzuschotten. Man wird immer einsamer, isolierter und unsozialer, obwohl man einen Partner hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, wenn man nicht gerade das große, eher unwahrscheinliche Glück hat, einen Partner zu finden der wirklich (dauerhaft!) zu einem passt, braucht man vor allem die Fähigkeit zur innerlichen Biegsamkeit (aus Liebe), um beziehungsfähig sein zu können. Für notwendige Kompromisse, um sich zu arrangieren und so weiter. Mit Blick auf so manche Paare finde ich diese Fähigkeit echt bewundernswert, manche gehen aber auch so weit, dass sie sich selbst dabei verlieren, was ich wiederum erschreckend finde.
 
Gewiss ein schmaler oder breiter Grat. Man muss halt für sich selbst entscheiden, wie weit man sich verändern kann und will, und das im Zweifel bis zum Ende seines Lebens verantworten.

Das war bzw. ist ja auch noch niemals anders gewesen, ob nun mit oder ohne Partner. Nur auf den Faktor Zwang bin ich eben nicht so gut zu sprechen. Ich MUSS in diesem Leben exakt gar nichts.
 
Gewiss ein schmaler oder breiter Grat. Man muss halt für sich selbst entscheiden, wie weit man sich verändern kann und will, und das im Zweifel bis zum Ende seines Lebens verantworten.

Das war bzw. ist ja auch noch niemals anders gewesen, ob nun mit oder ohne Partner. Nur auf den Faktor Zwang bin ich eben nicht so gut zu sprechen. Ich MUSS in diesem Leben exakt gar nichts.
Du muss ja weder jemanden lieben noch eine Beziehung führen.

Und auch im normalen Leben muss man mal was tun, was einem nicht so gefällt.
 
Wenn jemand bswp. meint, ich müsse sein Partner sein, müsse auf eine bestimmte Art anders sein, oder überhaupt auf eine bestimmte Art sein, so kann dieser Mensch gleich mal wieder nachhause gehen.
 
Es ist vielleicht auch etwas merkwürdig für mich, aber vielleicht auch vollkommen verständlich. Es gibt da Menschen, die konform gehen, sich anpassen und Kompromisse eingehen. Ich denke da anders.
 
Es ist vielleicht auch etwas merkwürdig für mich, aber vielleicht auch vollkommen verständlich. Es gibt da Menschen, die konform gehen, sich anpassen und Kompromisse eingehen. Ich denke da anders.
Musst Du ja auch nicht.

Die Frage heißt ja auch nicht "Was muss Tsunamie für die Liebe hinnehmen?" sondern "Liebe , was ist das?"
 
Ich denke, dass Liebe nicht zuletzt auch bedeutet, "vollkommen eigenständig" und im Frieden mit sich zu sein, und sich das auch für alle anderen Menschen zu wünschen.
 
Ich denke, dass Liebe nicht zuletzt auch bedeutet, "vollkommen eigenständig" und im Frieden mit sich zu sein, und sich das auch für alle anderen Menschen zu wünschen.
Ein frommer Wunsch. Nur leben Menschen eben geballt zusammen und sind auch in gewissen Weise aufeinander angewiesen, so dass wohl eher niemand ganz komplett eigenständig sein kann.
 
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