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Liebe, was ist das?

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Vielleicht muss man sich klar machen, dass man in seinem Leben nicht nur den einen Menschen lieben wird (bezogen auf Partnerschaft), sondern mehrere. Das Leben hat verschiedene Etappen für uns vorgesehen und vielleicht wäre es besser, immer nur eine bestimmte Zeit mit jemanden zu teilen, statt sich darauf festzulegen, dass es ewig halten wird/muss. Was für mich wiederum nicht bedeutet, dass man bei Schwierigkeiten sofort die Beziehung beendet.

In mir selbst gibt es da zwei sehr verschiedene Vorstellungen. Die eine ist sehr romantisch und kann sich sehr gut vorstellen, ewig mit dem einen Partner zusammen zu sein und fände es mehr als schön, sich auch nach Jahren in die Augen zu sehen und zu sagen: "Hey, weißt Du noch damals im Sommerurlaub in Spanien, in dem fürchterlichen Hotel, als wir einfach die Nacht am Strand verbracht haben...?" In dieser Vorstellung ist es so, dass man sich immer aufeinander verlassen kann und die tiefen Gefühle bleiben bestehen, auch wenn es mal Probleme gibt.

Und die andere Vorstellung sieht so aus, dass ich denke, dass es auch sehr langweilig sein kann, nur mit einem Partner sein ganzes Leben zu verbringen, wo es doch so viele verschiedene Menschen gibt. Wie wäre es z.B., wenn man spätestens nach 4 Jahren schaut/prüft, wie es eigentlich um die Partnerschaft steht? Sind beide glücklich und zufrieden, geht´s zusammen weiter, wenn nicht, trennt man sich.
Auf diese Art könnte man dem schleichenden Prozess von zukünftigen unglücklichen Jahren vielleicht rechtzeitig entkommen, so dass beide noch respektvoll und ehrlich miteinander umgehen.

Wie man sieht, habe ich keine Ahnung von Liebe... 😉 Es ist nur ein Auszug meiner Gedanken...

Aber immer alleine zu bleiben, weil die Angst vor weiteren Verletzungen zu groß ist?
Weiß nicht, da würde mir etwas fehlen, obwohl ich auch darüber schon nachgedacht habe, z.B. nur noch mit meinen Tieren zu leben.
 
A

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Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich bin ja nicht der einzige Mensch auf dieser Welt. Also, was eine Lieblingsforianerin dazu sagt:

Vielleicht ist die Frage "Wofür ist die Liebe gut?" auch grundsätzlich falsch. Vielleicht steht es nicht in unserer Befähigung und in unserer Befugnis, dies zu fragen. 1. Weil die Liebe eine übergeordnete Macht ist und 2. weil wir sowieso nicht ändern können, wenn sie uns "geschieht"...somit ist die Frage, ob sie "gut" (ein sehr dehnbarer Begriff) ist, nichtig...

Die Liebe wählt uns manchmal aus, und das sollten wir schätzen, schon den Umstand an sich. Und sollten unserem Herz Mut zusprechen, dieser Liebe mit offenem Gesicht zu begegnen und zu sagen: Hier bin ich!

Wahrscheinlich haben wir gar keine Wahl, was die Liebe mit uns macht. Das Thema "Beziehung" steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt, das anders behandelt werden muss.

Ob es "gut" oder "schlecht" ist, zu lieben, steht meiner Meinung nach außer Frage. Es ist wie ein Kind, das einem in kalter Winternacht vor die Tür gelegt wird. Es stellt sich dann nicht die Frage, ob es gut oder schlecht ist, dass da ein Kind vor der Tür liegt, sondern es stellt sich die Frage, wie man nun mit dieser Aufgabe umgehen sollte.

Denn das ist die Liebe: Eine Aufgabe, die uns jemand zutraut. Die Liebe ist eine Ehre und eine Anerkennung unseres Tuns, sie ist eine Herausforderung und eine Belohnung. Sie ist ein Gast, der freundlich bewirtet werden sollte.

Meine Liebe ist mein Schnee und mein Frost, meine Liebe ist meine Jacke und meine Schuhe. Die Liebe ist mein Schmerz und meine Erlösung. Die Liebe ist mein Gegenüber, und die Liebe ist in mir. Wenn ich der Liebe ins Gesicht schaue, dann schaue ich in mich.

Die Liebe wird uns anvertraut, wir werden uns selbst anvertraut mit der Botschaft: Sei gut zu dir.
 
Weiß nicht, da würde mir etwas fehlen, obwohl ich auch darüber schon nachgedacht habe, z.B. nur noch mit meinen Tieren zu leben.

Es gibt Leute, denen stets nur daran liegt, den Nagel auf den Kopf zu treffen, mag auch die Spitze dem besten Freund ins Herz dringen.
Tiere widersprechen nicht die mach ich ja abhängig von mir, weil ich sie füttere.
Die lieben dich nicht; die machen nur Männchen aus Hunger, oder fürs Leckerli.
Bei Männern ist das nicht so einfach: Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder rauskommst.
 
Tiere widersprechen nicht die mach ich ja abhängig von mir, weil ich sie füttere.
Die lieben dich nicht; die machen nur Männchen aus Hunger, oder fürs Leckerli.

Das sehe nicht ganz so. Menschen und Tiere können durchaus eine enge Bindung zueinander aufbauen, denke ich.
Wenn das stimmen würde, dann würde ja auch jedes Kind seine Eltern ausschließlich wegen "Leckerli" lieben, also weil sie es ernähren.
Dazwischen existiert aber noch weit mehr, meinst du nicht?

Bei Männern ist das nicht so einfach: Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder rauskommst

Das verstehe jetzt, wer will.
 
Es gibt Leute, denen stets nur daran liegt, den Nagel auf den Kopf zu treffen, mag auch die Spitze dem besten Freund ins Herz dringen.
Tiere widersprechen nicht die mach ich ja abhängig von mir, weil ich sie füttere.
Die lieben dich nicht; die machen nur Männchen aus Hunger, oder fürs Leckerli.
Bei Männern ist das nicht so einfach: Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder rauskommst.

Wer sagt, dass Tiere nicht lieben können? Das würde dann auch bedeuten, dass Tiere nicht träumen oder trauern können bzw. dass sie überhaupt nicht fühlen können. Das ist Bullshit.

Glaubst Du wirklich, dass die Hunde, die noch jahrelang nach dem Tod ihres Herrchens deshalb auf ihn warten, nur um ein Leckerchen von ihm zu bekommen?

Was Du uns mit letzten Satz sagen willst, entzieht sich mir, vielleicht magst Du ihn genauer erklären?
 
Das sehe nicht ganz so. Menschen und Tiere können durchaus eine enge Bindung zueinander aufbauen, denke ich.
Wenn das stimmen würde, dann würde ja auch jedes Kind seine Eltern ausschließlich wegen "Leckerli" lieben, also weil sie es ernähren.
Dazwischen existiert aber noch weit mehr, meinst du nicht?
Natürlich existiert beim Kind mehr, oder bringst du einen Hund zur Welt bist da die Mutter...
Wird ein Hund z B. erwachsen und sorgt mal für sich selbst ?
Kann sich ein Hund um dich kümmern wenn du mal alt bist wie ein Kind ?
Man kann sein Tier auch lieben, da besteht doch Bindung einer andern Art!
Ansonsten, so denke ich, sind Hunde eher Opportunisten; d.h. sie tun all die netten und freundlichen und folgsamen Dinge nicht, weil sie uns lieben, sondern, weil es einfach der stressfreieste und erfolgsversprechenste ( Futter, Zuwendung, Fürsorge ) Umgang mit dem Zweibeiner ist.
Was aber umgekehrt keinesfalls heißt, dass ich meine Hunde deswegen weniger liebe!!!!!
 
Wer sagt, dass Tiere nicht lieben können? Das würde dann auch bedeuten, dass Tiere nicht träumen oder trauern können bzw. dass sie überhaupt nicht fühlen können. Das ist Bullshit.

Glaubst Du wirklich, dass die Hunde, die noch jahrelang nach dem Tod ihres Herrchens deshalb auf ihn warten, nur um ein Leckerchen von ihm zu bekommen?

Was Du uns mit letzten Satz sagen willst, entzieht sich mir, vielleicht magst Du ihn genauer erklären?

Wir Menschen definieren die Liebe zu unserem Partner anders als die zu Freunden und Familie.
Tut ein Hund das auch?
Es gibt Hunde die hängen extrem an "ihrem" Menschen, wobei man hier überlegen muss ob diese Hunde auch wie Hunde leben durften oder ob sie Verhaltenssauffälligkeiten entwickelt haben, da sie "falsch" gehalten wurden.
So lange man wirklich versucht es NUR aus der Sicht des Hundes zu sehen OHNE ihn zu vermenschlichen, ist es bestimmt eine sehr interessante Frage.
 
Wer sagt, dass Tiere nicht lieben können? Das würde dann auch bedeuten, dass Tiere nicht träumen oder trauern können bzw. dass sie überhaupt nicht fühlen können. Das ist Bullshit.

Glaubst Du wirklich, dass die Hunde, die noch jahrelang nach dem Tod ihres Herrchens deshalb auf ihn warten, nur um ein Leckerchen von ihm zu bekommen?

Was Du uns mit letzten Satz sagen willst, entzieht sich mir, vielleicht magst Du ihn genauer erklären?

Warum so angesäuert?
Vermutlich erwartest Du etwas zu viel von Deinem Hund!
Vielleicht etwas weniger Erwartung reinsetzen mach dir nicht so viel streß.
Bitte sei nicht ungerecht zu Deinem Hund, nur weil sie Deinen Erwartungen nicht entspricht.
 
Natürlich existiert beim Kind mehr, oder bringst du einen Hund zur Welt bist da die Mutter..

Ich bringe gar nichts zur Welt, da ich männlich bin 😉

Wird ein Hund z B. erwachsen und sorgt mal für sich selbst ?
Kann sich ein Hund um dich kümmern wenn du mal alt bist wie ein Kind ?

Es ging um Abhängigkeit durch Füttern. Das betrifft im jungen Alter auch jedes Menschenkind. Ohne elterliches Füttern kein Überleben. So einfach ist das eben. Was hat das damit zu tun, dass Kinder später erwachsen werden und sich selbst versorgen?

Ansonsten, so denke ich, sind Hunde eher Opportunisten; d.h. sie tun all die netten und freundlichen und folgsamen Dinge nicht, weil sie uns lieben, sondern, weil es einfach der stressfreieste und erfolgsversprechenste ( Futter, Zuwendung, Fürsorge ) Umgang mit dem Zweibeiner ist.

Na wenn du so argumentieren willst, dann träfe das aber mit Sicherheit auch auf viele Menschen zu. Oder gehen Menschen keine stressfreien und erfolgsversprechenden Wege, um miteinander auszukommen?

Ich halte das eher für ein Anzeichen von Intelligenz (und Anpassungsfähigkeit); zumal es ja letztendlich auch um's Überleben geht. Bei Menschen wie bei Tieren.

Was aber umgekehrt keinesfalls heißt, dass ich meine Hunde deswegen weniger liebe!!!!!

Na das ist doch mal eine Aussage 🙂 Eine sehr schöne, wie ich finde!

Ich glaube, wir diskutieren hier darüber, ob die Bindung zu Tieren eine menschlich-partnerschaftliche Beziehung ersetzen kann. Liege ich da richtig?
 
Warum so angesäuert?
Vermutlich erwartest Du etwas zu viel von Deinem Hund!
Vielleicht etwas weniger Erwartung reinsetzen mach dir nicht so viel streß.
Bitte sei nicht ungerecht zu Deinem Hund, nur weil sie Deinen Erwartungen nicht entspricht.

Ich bin nicht angesäuert, sondern sehr ruhig (leider kommt das schriftlich vielleicht nicht so rüber 😉).

Und ich erwarte sicher nicht zu viel von meinem Hund, nur ich würde niemals auf die Idee kommen, einem anderen Lebewesen einfach Gefühle abzusprechen, nur weil ich ein Mensch bin.

Und wie kommst Du überhaupt da drauf, dass ich ungerecht zu meinem Hund bin oder zu viel erwarte?
Auch muss man seinen Hund oder andere Tiere nicht verhätscheln, um von diesen Zuneigung zu erhalten. Denn die lässt sich nicht erzwingen. Das ist übrigens nicht nur bei Hunden so.

Es gibt genügend Dokumentationen, Filme usw. die deutlich veranschaulichen, wie verschiedene Tiere ihre Empathie und Zuneigung anderen gegenüber zeigen, was ohne Gefühle nicht möglich wäre.

Vielleicht solltest Du Dir davon lieber mal etwas ansehen und über den Tellerrand gucken 😉
 
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