Ich hab die Erfahrung gemacht, das jeder die Liebe für sich anders definiert und viele deshalb gar keine Gerechtigkeit in der Liebe leben können oder wollen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Liebe, wenn sie offen und ehrlich ind integer ist, nur von ganzw enigen Menschen begrüßt wird , weil das ja im Umkehrschluß an sie selbst, den Anspruch stellt, ihre eigene Definition von Liebe zu hinterfragen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Liebe , wenn sie derart kompliziert und unehrlich gelebt, wenn sie ungerecht und betrügerischen Charakter hat, wenn sie vorgespielt ist oder opportunistische Züge bekommt, sehr weh tun kann. Weniger dem der trotzdem aufrichtig bleibt, mehr dem , der nachher die Suppe für sein Fehlverhalten auslöffeln wird .
Ich habe das Gefühl, das viele Menschen sich gar keine Gedanken darüber machen, ob ihre Liebe häßlich ist oder hübsch , ihre Liebe nicht pflegen oder ihre Liebe garnicht wertschätzen.
Geht man nun als authentisch, aufrichtiger Mensch durch die Welt, geht man mit dem Vertrauen auf Liebe in Vorkasse, weil man an das Gute und Richtige im Menschen glaubt, so wird man oft enttäuscht, wenn man Erwartungen stellt, die anderen seien genauso oder müßten das aufgrund irgendeiner idealisierten übergeordneten Macht erwiedern.
Ich betrachte das für mich selbst mehr von außen , es ist keine Verwerflichkeit und kein Falschverhalten, jemandem helfen zu wollen , denn das ist auch ein Zeichen von Liebe, das Mitgefühl zu bekunden, jemandem zu helfen, dem es schlechter geht.
Aber ich kann und werde es nicht ändern, wenn Menschen diese Hilfe verschmähen oder ausnutzen oder lieber gleichgesinnte Problemschaffer suchen, als sich wirklich zu ändern.
Aber ich habe erkannt, das die Liebe sich nicht gefangennehmen lässt, das sie im Grunde eine Schwester der Realität und der Freiheit ist und sich mit Glaube und Hoffnung wohler fühlt, als mit Mißtrauen und Qual.
So gibt es viele Lebensmodelle und es entstehen täglich neue, wo im Grunde die Liebe die geringste Rolle spielt , denn die Hauptrolle spielt der Egoismus, die Nebenrollen, die eigene und die Begierde des Gegenübers , die körperliche Nähe oder Vereinigung , meiner Meinung nach werden diese Nebenrollen auch noch sehr oft von schlechten Schaupielern gespielt, da hab ich dann immer das Gefühl , von Liebe keine Spur, was sich darin bewahrheitet, daß es irgendwann den großen Knall gibt und das sogenannte böse Erwachen.
Mich stört das nicht wirklich, ich beteilige mich daran nicht, ich finde es äußerst sinnlos von vielen Menschen, das Leben wegzuschmeißen in der Hoffnung sie könnten das Manko , das durch ihre Lieblosigket erzeugt wird mit Gewissenlosigkeit oder anderen Reizen füllen, es ist aber irgendwie auch wie eine Art Schwarmintelligenz einer springt aus mir unerklärlichen Gründen in das Loch der Lieblosigkeit und viele springen aus mir unerklärlichen Gründen hinterher.
Der Liebe selbst ist das nicht anzulasten, denke ich, die kann nix dafür , denn zur Freiheit und zur Realität gesellt sich noch die Unschuldigkeit, als dritte im Bunde.
Viele Erklärungsversuche ranken sich dann um die Liebe , ich denke mir , es wäre doch im Grunde viel einfacher sie zu leben, aber solange es Krieg gibt und welche hinrennen, bestätigt sich meine Meinung immer wieder aufs neue, es wäre liebevoller nicht hinzugehen.