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Liebe, was ist das?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Welche Gefühle sind damit verbunden?

Welche Handlungen sind damit verbunden?

Was ist das Ziel des Ganzen?

Zu 1.) deine
Zu 2.) die du machst.
Zu 3). da gibt es kein Ziel , Liebe ist ein Gefühl:

Lohnt es sich denn? fragt der Kopf.
Nein, aber es tut so gut! antwortet das Herz.
 
Vieles in der Liebe beantwortet sich vermutlich durch den Aspekt Selbstliebe.

Für viele Menschen mag partnerschaftliche Liebe das Mittel dazu sein, sich selbst lieben zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oft bedeutet, geliebt zu werden oder zu lieben, so meine ich, sich mit den eigenen "Dämonen" oder denen eines anderen, nicht wirklich auseinanderzusetzen. Liebe ist dann insofern ein Verdrängungsmechanismus für die mangelnde Selbstliebe.
 
Warum nicht noch mal ein "uralter" Beitrag?



(Liebe und Beziehungen)



Vielleicht weil sie unser ganzes Leben in einer kürzeren Zeitspanne repräsentieren, die Geburt, das Aufwachsen, das "Hineinwachsen", die Hoffnung, die Zuversicht, die Überforderung, das Älterwerden, das Loslassen und auch das Sterben. Vielleich ist jede Liebe wie ein kleines Leben, das das große Rahmenleben vorantreibt, als würde man durch die Gänge eines Hauses streifen.

Vielleicht ist eine Beziehung dafür da, uns neu zu erschaffen im Angesicht unseres Gegenübers. "Das Ich entsteht aus dem Du", sagte einst ein Philosoph.

Und vielleicht lieben wir auch, um die Welt eines anderen zu erweitern. Um ihn zu erweitern, zu erhöhen und ihn gleichzeitig auch seiner eigenen Macht und Kraft bewusst zu machen.

Vielleicht müssen wir auch deswegen manchmal einander verlassen: Um dem anderen die Möglichkeit zu geben, aus Verzweiflung "neu" zu werden, sich neu zu erschaffen. Ihn zu einer Morphose zu zwingen.

Aber vielleicht ist das auch großer Unsinn, vielleicht ist alles nur biologischer Unfug (der aber relativ effizient arbeitet, wenn man sich die Welt mal so anschaut) oder vielleicht wollen wir auch alle einfach nicht alleine sein, nicht alleine stehen in diesem Leben.

Es gibt viele Gründe, und gar keine.

Alles Gute, in welchem Stadium ihr euch auch befindet

yyyyyy


P.S.

Vielleicht ist die Frage "Wofür ist die Liebe gut?" auch grundsätzlich falsch. Vielleicht steht es nicht in unserer Befähigung und in unserer Befugnis, dies zu fragen. 1. Weil die Liebe eine übergeordnete Macht ist und 2. weil wir sowieso nicht ändern können, wenn sie uns "geschieht"...somit ist die Frage, ob sie "gut" (ein sehr dehnbarer Begriff) ist, nichtig...

Die Liebe wählt uns manchmal aus, und das sollten wir schätzen, schon den Umstand an sich. Und sollten unserem Herz Mut zusprechen, dieser Liebe mit offenem Gesicht zu begegnen und zu sagen: Hier bin ich!

Wahrscheinlich haben wir gar keine Wahl, was die Liebe mit uns macht. Das Thema "Beziehung" steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt, das anders behandelt werden muss.

Ob es "gut" oder "schlecht" ist, zu lieben, steht meiner Meinung nach außer Frage. Es ist wie ein Kind, das einem in kalter Winternacht vor die Tür gelegt wird. Es stellt sich dann nicht die Frage, ob es gut oder schlecht ist, dass da ein Kind vor der Tür liegt, sondern es stellt sich die Frage, wie man nun mit dieser Aufgabe umgehen sollte.

Denn das ist die Liebe: Eine Aufgabe, die uns jemand zutraut. Die Liebe ist eine Ehre und eine Anerkennung unseres Tuns, sie ist eine Herausforderung und eine Belohnung. Sie ist ein Gast, der freundlich bewirtet werden sollte.

Meine Liebe ist mein Schnee und mein Frost, meine Liebe ist meine Jacke und meine Schuhe. Die Liebe ist mein Schmerz und meine Erlösung. Die Liebe ist mein Gegenüber, und die Liebe ist in mir. Wenn ich der Liebe ins Gesicht schaue, dann schaue ich in mich.

Die Liebe wird uns anvertraut, wir werden uns selbst anvertraut mit der Botschaft: Sei gut zu dir.
 
Oft bedeutet, geliebt zu werden oder zu lieben, so meine ich, sich mit den eigenen "Dämonen" oder denen eines anderen, nicht wirklich auseinanderzusetzen. Liebe ist dann insofern ein Verdrängungsmechanismus für die mangelnde Selbstliebe.

Dem muss ich widersprechen, ich war, bin es eigentlich immer noch ,ein sehr introvertierter Mensch, hatte Probleme auf Menschen zu zu gehen, hatte Zweifel ob man mich überhaupt mag und so.
Ich hab mich dann in meine Kollegin verliebt und um irgendwie an sie ranzukommen, muss ich meine Ängste aka Dämonen bekämpfen.

Ein Anfang ist schon gemacht, aber ich weiß auch dass da noch einiges auf mich zu kommen wird.

Durch meine Gefühle, die ich bis dato noch nie hatte, setzte ich mich auch viel mehr mit mir selber auseinander, wer ich bin und was ich eigentlich will.
 
Dem muss ich widersprechen, ich war, bin es eigentlich immer noch ,ein sehr introvertierter Mensch, hatte Probleme auf Menschen zu zu gehen, hatte Zweifel ob man mich überhaupt mag und so.
Ich hab mich dann in meine Kollegin verliebt und um irgendwie an sie ranzukommen, muss ich meine Ängste aka Dämonen bekämpfen.

Ein Anfang ist schon gemacht, aber ich weiß auch dass da noch einiges auf mich zu kommen wird.

Durch meine Gefühle, die ich bis dato noch nie hatte, setzte ich mich auch viel mehr mit mir selber auseinander, wer ich bin und was ich eigentlich will.

Wie ich schon zuvor ankratzte, so ist Liebe etwas Großartiges. Man muss jedoch auch die Realitäten akzeptieren können.

~~~

Soll ganz simpel heißen:

Ja, tue Vieles und alles für einen Menschen, den du liebst, aber sei auch so fair dafür, zu akzeptieren, dass ein anderer Mensch deine Gefühle nicht erwidert.
 
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