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Liebe und der ständige Verlust

@Benutzer666


Bin auch Borderliner und habe ein paar Tipps:

Es ist gut das du erkannt hast das Borderliner dein Beuteschema sind.
Was du tun kannst, es besser händeln lernen und evtl. an dir arbeiten um weniger Co-abhängig zu sein.
Dir geben die ja etwas was du brauchst, z.B. das du voll idealisiert, gespiegelt und geliebt wirst...die volle Aufmerksamkeit. Kannst dich ja mal fragen warum das so ist?

Tipps für die Zukunft:
Nimm welche die schon therapiert sind/sich in Therapie befinden.
Lerne dich abzugrenzen, beharre auf deine Grenzen und Freiräume..oft ein Problem, das da unbewusst rüber marschiert wird/nicht wahrgenommen wird und es bis aufs Äusserste ausgereizt wird.
Wenn du kritisierst versuche es mit der Ja, aber-Methode und Verstandnis z.B. "Ich verstehe das du dich jetzt wegen bla XY fühlst, aber schau mal blabla."
Sei stabil in deinem Verhalten, das stabilisiert auch den Borderliner.
Mach keine Versprechen die du nicht hälst, halten kannst.
Sei ehrlich, damit kommen Boderliner am Besten klar.
Bleibe möglichst ruhig in Streitgesprächen, so kann es sich nicht hoch schaukeln, wegen der Gefühlsansteckung.

Irgendwas scheint ihr zu fehlen, wenn sie für jemanden schwärmt.
Sobald das bei mir so war, wusste ich, die Beziehung ist gegessen...wobei auch Chance bestand es wieder zu richten..aber da hatte mein einer Ex dann auch kein Interesse (bin nicht fremd gegangen, da mach ich eher Schluss als das jemanden anzutun). Jetzt auch besser so, er hat übrigens auch wieder eine Borderlinerin (läuft gut und sie war schon in Therapie) und hatte auch vor mir welche...es ist sein Beuteschema.
Gibt es oft.

Die Videos von Tom Harrendorf auf Youtube kann ich dir empfehlen um besser zu verstehen was so abgeht. Musste dann allerdings für dich filtern, da BPS ein Spektrum ist, nicht alles trifft auf jeden zu. Z.B. gibt es Fremdgeher und Warmwechsler, gibt aber auch welche die 100% treu sind und lieber Schluss machen als warm zu wechseln.

Konzerte besucht sie so gern, wegen der positiven Vibes..wenn man dann von der Masse mit positiven Emotionen angesteckt wird, dann ist das wie ein Rausch, einfach toll.
Es ist als hätte man Drogen genommen, ohne das man welche genommen hat...so fühlt man als Borderliner..10x stärker als andere.
Einfach toll in den positiven Emotionen zu baden...ich hab leider kein Geld dafür und muss dann immer erstmal Menschenscheu überwinden..aber das ist es, wenn es klappt. 😉
Es kann süchtig machen und ist toll wenn man sonst eher depressiv/pessimistisch ist.
Und für Mitglieder der Band schwärmen und die zu idealisieren...das ist sowas von Borderline...hatte ich auch schon extrem..jeden Tag in Social Media geschaut was es so neues bei Sänger XY gibt...fanatisch eben...aber kann auch positive Vibes geben, man freut sich über neue Beiträge und der Tag wird erhellt..ein Strohhalm nach dem man in der sonst so dunklen, depressiven Welt greifen kann.
Wenn dann noch ein Kommentar von Sänger XY geliket wird oder sogar beantwortet...oha...😁🙄😍🤪😅🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann ging eigentlich alles ganz schnell
Könnte das die Ursache sein?
Nicht richtig hin schauen wollen und prüfen ob es passt, sondern gleich die Schmetterlinge im Bauch haben wollen?

Unter prüfen stelle ich mir eine lange ausgiebige Kennlernzeit vor.
Nur schwer durch zuhalten wenn man bedürftig ist. 🤔

Ich find die Sache von früher mit der Ehe und ein Verlobungsjahr gar nicht so schlecht. Man hat sich sicher viel eher Gedanken darüber gemacht ob man mit diesem Menschen zusammen sein Leben bis zum Ende verbringen möchte. Klar gab es da auch unbedacht geschlossene Ehen. Aber dennoch ist mancher an die Sache gewiss ganz anders dran gegangen als heutzutage, wo man überwiegend emotionsgesteuert handelt. 🤔
 
@Schwertlilie

Danke das ist wirklich ein sehr ausführlicher Beitrag indem ich sie und mich auch wieder finde.


"Es ist gut das du erkannt hast das Borderliner dein Beuteschema sind.
Was du tun kannst, es besser händeln lernen und evtl. an dir arbeiten um weniger Co-abhängig zu sein.
Dir geben die ja etwas was du brauchst, z.B. das du voll idealisiert, gespiegelt und geliebt wirst...die volle Aufmerksamkeit. Kannst dich ja mal fragen warum das so ist?"

Zuerst wollte ich sagen, das ich das Gefühl habe das ich ehr das Beuteschema von Borderlinerin bin. 😅
Aber kurze Selbstreflexion.. Du hast schon Recht da ist etwas was mir Borderliner geben, sie sind nämlich, wenn sie verliebt sind genau so wie ich.
Meine Freundin steht einfach über allen, ich behandel sie gut, sie behandelt mich gut für den Moment ist es natürlich ein perfektes Match und ich bin ein Gefühlsmensch der einfach immer nach Liebe sucht.
Das ist für mich einfach unheimlich wichtig, dass das nicht gerade Gesund ist, ist mir schon klar, aber es gibt ja kein an und aus Schalter.
Therapien schön und gut, ich stehe tatsächlich auch schon auf Listen, aber Warteschlangen von über einem Jahr sind hier normal und sie, sie möchte gleich eine Spezielle Therapie, weil es wohl tatsächlich gar nicht so viele Spezialisten für Borderliner gibt.


"Wenn du kritisierst versuche es mit der Ja, aber-Methode und Verstandnis z.B. "Ich verstehe das du dich jetzt wegen bla XY fühlst, aber schau mal blabla."
Sei stabil in deinem Verhalten, das stabilisiert auch den Borderliner.
Mach keine Versprechen die du nicht hälst, halten kannst.
Sei ehrlich, damit kommen Boderliner am Besten klar.
Bleibe möglichst ruhig in Streitgesprächen, so kann es sich nicht hoch schaukeln, wegen der Gefühlsansteckung. "

Klingt als hätte ich da bereits einiges richtig gemacht, also soll nicht heißen das ich keine Fehler gemacht hätte, aber die lagen wohl ehr woanders.
Ich bin generell ein sehr ruhiger Typ, sie meinte selbst oft das Ihr das halt gibt, ich werde auch in Streitsituationen nur sehr sehr selten laut, wenn auch meine Grenzen erreicht sind.
Kamen wir in Situationen die Ihr zu viel wurden, hat es oft schon gereicht sie eine Minute in den Arm zu nehmen.. Toll jetzt merke ich erst wie mir das selbst fehlt. 😅

"Irgendwas scheint ihr zu fehlen, wenn sie für jemanden schwärmt. "

Ja da kommen wir zu meinen großen Fehler, zumindest denke ich dass das der springende Punkt ist.
Ich habe die Beziehung stagnieren lassen, mehr noch hab sie immer mehr ihr Ding allein machen lassen, das zu erkennen tut weh.
Noch mehr, da ich es eigentlich schon länger erkannt habe und bereit war das zu ändern, aber durchs ständige Krank sein gelähmt war...

Was du sonst beschreibst mit den Konzerten usw.. ja das ist halt einfach 100% sie, ich konnte es auch verstehen, der Alltag ist scheiße und deprimierend, deswegen habe ich ihr da auch keinen Vorwurf gemacht.

:/
 
Klingt traurig, das du sie vermisst. Fühl dich gedrückt.

Ja, stimmt. Du bist natürlich auch das Beuteschema von Borderlinern. Gerade wenn du schreibst das du dann auch so verliebt bist....dann ist man auf einer Welle, das ist sehr anziehend.
Ich finde ja auch meistens die ruhigeren Männer anziehend, also die die mich weniger anflirten, die ich mir dann "schnappe". 😅 🙄
Einmal hatte ich einen Borderliner, da war auch das auf einer Welle sein Gefühl...das war sehr toxisch, da es sich regelmässig hoch schaukelte in Streits und zudem das permanente Misstrauen und Verlustangst genervt hat (lol so weiß ich zumindest wie schlimm ich selbst sein kann)...muss ich nicht nochmal haben.

Mein jetziger Freund ist auch der ruhige Typ, das war mir wichtig, da ich festgestellt habe, das es wegen Harmoniebedürftigkeit und zur Stabilisierung gut passt. Ruhig, rational, ehrlich...wobei er auch feinfühlig ist...ausnahmsweise mal gut, er merkt gleich wenn irgendwas nicht stimmt und reagiert sehr lieb/liebevoll.
Mit einem anderen ruhigen und eher rationalen Mann war ich auch 6 Jahre zusammen, da war am Schluss einfach die Luft raus und da ich merkte das es sexuell garnicht ich bin, sondern mich ihm angepasst hatte und ein paar Situationen die nicht gut liefen summierten sich dann. Zumindest schwärmte ich dann auch für jemanden und dann merkte ich das irgendwas nicht stimmt...weil normalerweise ist mein Partner die "Favorite Person", bedeutet andere interessieren mich dann null.
Wobei ich nun auch eine "Muse" habe, für die ich schwärme..also geht auch beides...und schwärmen für Bands machen ja viele..also nichts ungewöhnliches. Mein Freund schwärmt ja auch für gewisse Sachen, also ist da auch ein Ausgleich. Versuche ebend nicht mehr nur schwarz-weiss, sondern auch Grautöne.

Ja, hoffe sie schaut nach DBT-Therapie. Das ist wirklich sehr hilfreich. Gibt es auch in einigen Tageskliniken für Depression als extra.
Empfehlen kann ich 12 Wochen stationär DBT, das hat mich echt vorwärts gebracht, darauf wartet man teilweise auch bis zu einem Jahr (hab ich gehört). Ich hatte mehrere Monate gewartet und Glück.
Das DBT ist dann wie so ein "Seminar-Urlaub", sehr anstrengend aber lohnt sich.

Das ihr es wieder hin bekommt ist auch nicht ganz ausgeschlossen.
Natürlich wird immer vor On/Off gewarnt..manche Borderliner machen ja dauernd Schluss, aber ist bei euch ja anders, weil ihr schon lange zusammen seid/wart...vielleicht merkt sie was sie an dir hat und du fehlst ihr auch.

Was mir beim Selbstwert pushen übrigens sehr hilft, ist regelmässig Selbstfürsorge Selbstfürsorge - Was mach ich heute für mich?

Ob du selbst Therapie brauchst weiß ich nicht. Bist du depressiv und/oder kommt die "Liebessucht" von niedrigem Selbstwert? Kannst du dich nicht gut abgrenzen? Dann könnte das bestimmt helfen Grundannahmen/Glaubenssätze zu bearbeiten.
 
Ja, hoffe sie schaut nach DBT-Therapie. Das ist wirklich sehr hilfreich. Gibt es auch in einigen Tageskliniken für Depression als extra.
Empfehlen kann ich 12 Wochen stationär DBT, das hat mich echt vorwärts gebracht, darauf wartet man teilweise auch bis zu einem Jahr (hab ich gehört). Ich hatte mehrere Monate gewartet und Glück.
Das DBT ist dann wie so ein "Seminar-Urlaub", sehr anstrengend aber lohnt sich.

Ob du selbst Therapie brauchst weiß ich nicht. Bist du depressiv und/oder kommt die "Liebessucht" von niedrigem Selbstwert? Kannst du dich nicht gut abgrenzen? Dann könnte das bestimmt helfen Grundannahmen/Glaubenssätze zu bearbeiten.

Ja genau das war's glaube ich DBT-Therapie.

Ich selbst habe eine Sozialphobie und auch wenig Selbstbewusstsein, wobei letzteres schon besser geworden ist.
Eigentlich hasse ich dieses "Die Kindheit ist der Ursprung des Problems bla bla", weil ich finde das oft viel zu viel damit entschuldigt wird. Ich hatte ach so eine schlechte Kindheit deswegen musste ich das tun.
Aber ich denke das ist die Quelle fast aller meiner heutigen Probleme.
Ich war ein Scheidungskind, meine Mutter hat mir kaum Aufmerksamkeit geschenkt, immer wieder habe ich in meinen Zimmer irgendwas gebaut, ob nun eine Höhle aus Decken und Kissen oder etwas aus Lego, nicht aus spaß sondern um sie irgendwie dazu zu kriegen zu mir zu kommen und mit mir zu spielen.
Aber die Reaktion war meistens ein kühles "schön" und dann ging sie wieder Tatort gucken, einmal sollte ich den ganzen Tag still auf den Sofa liegen, sie wusste von meiner Begeisterung von Höhlen und versprach, wenn ich ruhig bin würden wir später zu einer Höhle fahren.
Was natürlich von vornerein gelogen war, einer ihrer Lieblings Sprüche, wenn wir anstrengend wurden war "Ihr seid jetzt ruhig oder ich bringe Euch ins Heim!".
Meine Schwester, war auch ehr gegen mich, für sie war ich einfach nur lästig, klar wenn es hart auf hart kam haben wir zusammen gehalten, aber das war ja die Ausnahme.
Schließlich bekam meine Mutter Krebs, ich glaube dann hat sie auch angefangen zu versuchen eine bessere Beziehung zu mir aufzubauen, aber es war zu spät, es hat sich für mich fast unerträglich angefühlt mit ihr in einem Raum zu sein.
Dazu wenig Freunde, Mobbing, sogar einer meiner Lehrer hat mich geschlagen, ständiges umziehen, teilweise an Orte wo wirklich gar nichts war.
Ich möchte Ihr keine Vorwürfe machen, sie ist auch schon lange tot, aber ich würde so unfassbar gern wissen, was für ein Mensch ich geworden wäre, wäre das nicht so gelaufen.
Wie hätte aus mir ein selbstbewusster Mensch werden sollen der nicht die Liebe anderer wie die Luft zum atmen braucht?
 
Das hört sich echt schlimm an, ja leider ist es so, das einen sowas formt.
Versuche es radikal zu akzeptieren wie es gelaufen ist und sei lieb zu deinem Inneren Kind, als Kind kann man nicht anders, man hat ne andere Denke und ist in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Eltern.
Bei mir kommt es ja auch von da, aber das erklär ich meinen Eltern nicht mehr, wäre viel Aufwand und die Energie steck ich lieber in mich und meine Heilung.
Du hast ja auch ganz schön Vertrauensmissbrauch mitgemacht..Sachen wurden versprochen und nicht gehalten...Fürsorge gab's auch nicht..Tatort schauen war wichtiger..und dann auch noch so Drohungen und Druck aufbauen...das man ins Heim kommt, wenn man sich nicht benimmt..gruselig.
Ich denke es ist gut und wichtig zu wissen wo es her kommt, dann kann man damit abschliessen und gucken wie man an sich arbeiten kann um sich ein schönes, einfacheres Leben zu gestalten.

Habe gehört das Verhaltenstherapie und oft der Sprung ins kalte Wasser hilft, bei Sozialphobie.
Auf jeden Fall nicht einfach.

Natürlich hat man mit so einer Vorgeschichte ein ganz anderes Verständnis für die Geschichte von Borderlinern und kann einiges nachvollziehen..da ähnlich abgelaufen in der Kindheit.
Solche Gemeinsamkeiten schweissen ja auch zusammen.

Ob da auch Grundannahmen/Glaubenssätze bearbeiten hilft? Denke schon.

Selbstfürsorge kannst ja auch anfangen, ist mein Tipp..da man lernt auf sich zu achten..wann brauch ich eine Pause und Selbstfürsorge? Was kann ich mir noch Gutes tun nach so einem anstrengenden Tag? Man lernt sich zu achten und lieb zu haben.
Und wenn man sich selber lieb hat, finde ich ist man weniger abhängig von anderen.
Mal davon ab das ich eine korrigierende Beziehungserfahrung mit meinem jetztigen Freund gemacht hab: Grundvertrauen am Anfang aufgebaut und erst dann getroffen/gedatet, fühle ich mich nicht mehr ganz so abhängig dadurch das ich mich lieb hab.
 
Könnte das die Ursache sein?
Nicht richtig hin schauen wollen und prüfen ob es passt, sondern gleich die Schmetterlinge im Bauch haben wollen?

Meine Erfahrung beim Zeit lassen ist, entweder landest du in der Friendzone oder man kommt zusammen und es hält nicht lang. 😅
Natürlich ich würde niemanden Raten, mach so schnell du kannst, aber es sollte finde ich ein natürliches Tempo sein und wenn das natürlich Tempo abgeht wie eine Rakete dann ist es halt so.
Meine stabilsten Beziehungen waren bisher tatsächlich die bei denen es schnell ging, auch wenn ich jetzt natürlich leider wieder allein da stehe. 😅
Aber immerhin erst nach 6 Jahren und nicht wie bei anderen nach 6 Monaten. 😂🙈
Irgendwo finde ich das sogar logisch, lässt man sich Zeit hat man ja vielleicht schon die Befürchtung oder vielleicht auch nur eine Vorahnung das etwas nicht stimmen könnte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwo finde ich das sogar logisch, lässt man sich Zeit hat man ja vielleicht schon die Befürchtung oder vielleicht auch nur eine Vorahnung das etwas nicht stimmen könnte?
Kann ich nicht sagen, habe mir noch nie so richtig Zeit gelassen. 🙈
Ich hatte eher umgekehrt die Befürchtung, mir fallen Eigenschaften auf die mir nicht gefallen und welche das ganze schöne Feeling zerstören. Also schnell genießen was da ist. Obwohl mir schon klar war dass es Punkte gibt die kritisch sind, aber die habe ich nicht ernst genommen, nach dem Motto jeder hat ja seine Macken.
Leider waren es grundsätzliche Dinge mit großen Auswirkungen.

Sich Zeit zu lassen bedeutet ja verzichten und das ist schwer wenn man doch so sehr braucht und sich nach Nähe und Verbundenheit sehnt. 🤔
Es ist mit Sicherheit auch schwer, wenn eine Anziehung da ist, man die Kennlernphase aber ausdehnt und dann feststellt das würde nicht gut gehen um dann einen Rückzieher zu machen.
Macht man dann nicht lieber eine Beziehung für paar Jahre draus? Sind ja meist auch schöne Zeiten.
Nur halt eben nichts beständiges. Eine Familiengründung kaum möglich.

Also die Wahl und die Bewegungsgründe bei der Partnerwahl sind wohl schon der wesentliche Grund dafür wie lange eine Beziehung hält.
Die Anziehung verfliegt eh nach einiger Zeit, aber darauf hat man die Beziehung aufgebaut. Da ist es klar dass sie dann höchstwahrscheinlich irgendwann zerbricht.
Wenn sich aus einer Freundschaft oder vielleicht einem anderen längeren Kontakt, eine Partnerschaft entwickelt, erscheint mir das erfolgsversprechender. Freundschaften bauen auf etwas ganz anderem auf, als auf einer kurzzeitigen Anziehung. 🤔

Wobei 6 Jahre bei dir jetzt auch schon recht lange sind. Wie das wohl nach 15 und mehr Jahren sein muss. 🤔
Finde das irgendwo auch tragisch. Jeder wünscht sich ja eigentlich einen Partner fürs ganze Leben.
Na mal abwarten wie das bei dir weitergeht. Vielleicht wird deiner Freundin ja doch noch etwas entscheidendes klar.

Ich hatte zu den Expartnern immer noch lange Zeit danach mehr oder weniger guten Kontakt.
Einer war mir teilweise wie ein Bruder.
Jemanden dann plötzlich gänzlich aus dem Leben zu streichen den man so gut kennt und mit dem man so viel Zeit verbracht hatte, viel mir auch immer schwer.

Gemeinsame Ziele und gleiche Werte sind wohl wichtig.
Wenn das gemeinsame Ziel darin besteht, nur jemanden zu haben damit man nicht alleine ist, wird die Werteübereinstimmung nicht geprüft. Das braucht es nicht, man will ja nur nicht alleine sein und dem ordnet man auch so einige seiner Werte unter. 🤔
Die Emotionalität abstrahieren hörte ich vor kurzem in einem anderen Zusammenhang, dann sieht man klarer. Das könnte bei der Auswahl hilfreich sein.
 
Ich fürchte das ich verbittere.
Nach außen wirke ich relativ ausgeglichen, eigentlich schon zu positiv für die Situation (denke ich).
Aber innerlich Brodel ich, ich bin so wütend und frustriert, ohne zu wissen auf wem überhaupt.
Klar auf meine Ex wohl, aber das ist nicht alles, am liebsten würde ich mit 2 ausnahmen jeden den ich kenne den Mittelfinger zeigen, vor allem meiner 'Familie'.
 

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