Sisandra
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... fast könnte man den heutigen Tag als deinen Glückstag bezeichen. Du durftest gehen, endlich ...
Lange Zeit warst du immer für mich da und mir in schwierigen Situationen meines Lebens immer eine Stütze. Wie oft haben wir bis spät in die Nacht telefoniert und ich durfte dir mein Herz ausschütten. Du hast mir stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür bin ich dir unendlich dankbar.
Dann kam die Zeit, in der du immer häufiger Dinge verlegt hast. Dein Essen brannte öfter mal an und du hattest manchmal auch große Angst, so sehr, dass du auch mitten in der Nacht die Polizei gerufen hast, weil du dachtest, jemand sei in deinem Haus. Die Dinge begannen sich ins Gegenteil zu verkehren. Nicht mehr du hast mich gestützt, sondern nun ich dich. Ein Weilchen war es noch möglich, dich so in deinem Haus zu lassen und einfach öfter bei dir vorbei zu schauen und dir Dinge abzunehmen, oder mal wieder deinen Schlüssel oder die Bankkarte suchen zu helfen.
Irgendwann kam der Tag, an dem diese Hilfe allein nicht mehr ausreichte. Dein größter Wunsch war, in deinem Zuhause bleiben zu dürfen, auch wenn du pflegebedürftig werden solltest. Zum Glück ist es mir gelungen dir diesen Wunsch zu erfüllen und wir hatten mit den liebevollen Pflegekräften, die dich in deinen letzten Jahren begleiteten wirklich großes Glück.
In den letzten Jahren hat sich dein Zustand immer mehr verschlechtert und du konntest gar nichts mehr alleine machen. Leider fehlten dir auch immer mehr die richtigen Worte um dich mitzuteilen und wir alle konnten immer nur raten, was du gerade sagen wolltest.
Heute nun ging diese beschwerliche Zeit zu Ende. Du bist friedlich eingeschlafen.
Gute Reise liebe Mama, wohin auch immer.
Deine dich liebende Tochter.
Lange Zeit warst du immer für mich da und mir in schwierigen Situationen meines Lebens immer eine Stütze. Wie oft haben wir bis spät in die Nacht telefoniert und ich durfte dir mein Herz ausschütten. Du hast mir stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür bin ich dir unendlich dankbar.
Dann kam die Zeit, in der du immer häufiger Dinge verlegt hast. Dein Essen brannte öfter mal an und du hattest manchmal auch große Angst, so sehr, dass du auch mitten in der Nacht die Polizei gerufen hast, weil du dachtest, jemand sei in deinem Haus. Die Dinge begannen sich ins Gegenteil zu verkehren. Nicht mehr du hast mich gestützt, sondern nun ich dich. Ein Weilchen war es noch möglich, dich so in deinem Haus zu lassen und einfach öfter bei dir vorbei zu schauen und dir Dinge abzunehmen, oder mal wieder deinen Schlüssel oder die Bankkarte suchen zu helfen.
Irgendwann kam der Tag, an dem diese Hilfe allein nicht mehr ausreichte. Dein größter Wunsch war, in deinem Zuhause bleiben zu dürfen, auch wenn du pflegebedürftig werden solltest. Zum Glück ist es mir gelungen dir diesen Wunsch zu erfüllen und wir hatten mit den liebevollen Pflegekräften, die dich in deinen letzten Jahren begleiteten wirklich großes Glück.
In den letzten Jahren hat sich dein Zustand immer mehr verschlechtert und du konntest gar nichts mehr alleine machen. Leider fehlten dir auch immer mehr die richtigen Worte um dich mitzuteilen und wir alle konnten immer nur raten, was du gerade sagen wolltest.
Heute nun ging diese beschwerliche Zeit zu Ende. Du bist friedlich eingeschlafen.
Gute Reise liebe Mama, wohin auch immer.
Deine dich liebende Tochter.