Nur wenige Menschen, die ich kenne, sind so eingestellt, daß sie in jungen Jahren beschließen, ihr Leben alleine zu verbringen, meist suchen sie irgendwo Anschluß.
Einige jedoch , stellen im Laufe der Zeit fest, daß sie mit sich alleine, genau so alleine sind, wie mit anderen.
Das sie, wenn sie in Gesellschaft sind, immer nur Grüppchenbildungen beobachten können, zu denen sie nicht gehören, daß sie sich zwar nicht ausgeschlossen oder gemoppt fühlen, sondern einfach feststellen, die Schwarmintelligenz ist nicht so das wahre.
Da sind dann die sozialen Kontakte ausgesuchter, die Themen tiefgehender , die Freundschaften wirklicher, wenn sie älter werden, denn die Menschenkenntnis wächst und die Erfahrung die sie gesammelt haben, macht sie oft vorsichtiger bzw. prognostiziert die nächste Enttäuschung, die sie sich dann ersparen.
Das ist aber eine klare Minderheit. Die Mehrheit hat auch genauso am bunten Treiben Teil , wie in jungen Jahren, die sind aber auch nicht sonderlich an wirklichen Freundschaften interessiert oder diese laufen dann auf einem anderen Niveau, passen sich dem geistigen Flachwasser an.
Die Textzeile von Kansas die mir eben hier ins Auge sprang, kennt doch heute noch kaum einer , warum auch, regt ja zum Nachdenken an und damit, haben es eben die wenigsten.
Es sind also eher die ethisch integeren, gebildeteren und wahrheitsliebenderen Menschen, die sich von der Gesellschaft absondern, die ihre Umwelt nicht als Barbiewunderland wahrnehmen, sondern als das was sie ist.
Es hat auch etwas mit der Selbstverwirklichung zu tun, jemand , der seine eigenen Fehler erkennt und sie ablegen möchte, der regelt das am besten mit sich selbst, weil das kann er nur selbst , andere haben darauf kaum einen Einfluß, er hinterfragt sich selbst und reflektiert sein Empfinden.
Das bedeutet nicht , das diese Menschen grundlegend Einzelgänger sind , sondern eben durch die Einflüsse zwangsläufig zu Einzelgängern werden.
Das die dann nicht unglücklich sein wollen, ist verständlich und so entwickeln sie Strategien , die persönlich auf sie selbst zugeschnitten sind, um so etwas zu empfinden, wie Glück, diese Strategien, machen sie aber letztendlich nicht massenkompatibel.