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Letzter Ausweg

Leider, und das muss ich sagen, habe ich dich gestern im Channel erlebt. Im Grunde, das, was du hier von dir gibst, ist die eine Seite, das, was du für Sätze im Chat abgegeben hast, die zweite.
Das heißt, ich weiß, das du zwar Hilfe willst, aber zu deinen Bedingungen, du willst dich nicht ändern, du willst im Grunde, das jeder ein A******* ist. Denn dann kannst du deine eigene Lügenwelt aufrecht erhalten. Du willst niemanden mehr haben, weil das bedeutet, sich ändern zu müssen. Jeder, dem es besser geht, willst du kaputt machen, damit du am Ende oben steht. Dadurch machst du dir mehr vor, als es wirklich ist. Du hast kein Respekt zu deinen Mitmenschen und willst es auch gar nicht.
Deshalb, wieso sollten wir dir Helfen, wenn es im Grunde darum geht, dir weitere Opfer zu bringen?
 
Du hast einen komplett falschen Eindruck von mir, Time-Chan.

Momentan bin ich sowieso in einer Ausnahme-Situation, weil ich dabei bin, Venlafaxin abzusetzen. Und obwohl ich es wirklich mit der Kügelchen-Methode langsam ausschleiche, geht es mir richtig dreckig. Und ja Psychopharmaka haben eine immense Wirkung auf unsere Gefühle/Handeln/Denken.

Ich selbst weiß nicht, wieso ich so bin und wieso ich so handele.
Im Grunde will ich nur von Menschen geliebt werden. Und das ist auch eigentlich so - sowohl von meinem Freund als auch von meiner Mutter.
Doch ich fühle nichts mehr. Wenn mich meine Mutter beim Treffen umarmt, lache ich zwar, aber ich fühle überhaupt nichts. Ich freue mich nicht sie zu sehen, weiß aber das ich das tun sollte, und versuche mir diese Gefühle einzureden und möglichst aufrichtig nach außen hin zu transportieren. Aber wirklich empfinden tue ich es nicht.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass meine soziale Emotionalität abgestorben ist.
Meine erste Psychotherapeutin meinte vor 4 Jahren noch, ich habe eine sehr große Empathie (Mitgefühl/ sich in andere hineinversetzen können) und ich glaube, dass das auch damals gestimmt hat.
Aber in den letzten 3 Jahren ist das kapput gegangen.

Mir ist es egal, wie es jemanden geht. Ich habe auch kein Bedürfnis irgendjemanden zu helfen und tue es auch nur dann (beispielsweise in Form von Geschenken zum Geburtstag), wenn ich den Eindruck habe, dass es angebracht ist. Aber eben nicht weil ich das will.

Weiß jemand, was es damit auf sich hat? Gibt es für diesen Sachverhalt ein Fachbegriff?

Doch ich bin ein sehr höflicher, lieber Mensch nach außen hin. Und eigentlich bin ich das auch.
Aber trotzdem habe ich eben gerade meinen Freund aus meiner Wohnung um 0:00 Uhr rausgeworfen, obwohl es nur eine kleine Meinungsverschiedenheit gab.
Ich fühle mich jetzt zwar nicht wirklich schlechter, aber ich bin wieder traurig, weil ich alleine bin, aber Mitgefühl für mein Freund, dass er nachts rausgeworfen wurde, habe ich keines.

Bei mir verändert sich meine Psyche in den letzten Monaten sehr schnell und sehr stark.
Kann es sein, dass ich mich wirklich darauf zubewege, eine psychopathische Krankheit zu entwickeln.
Manchmal habe ich viele Symptome von Borderline, dann entspreche ich einer typischen Depression. Bipolar bin ich nicht, da ich keine Manien bzw. Hypomanien habe.
 
Vielleicht sollte dein Freund sich wehren, und du bekommst wieder Zugang zu deiner Empathie.
Für dich selbst scheinst du ja noch genügend Gefühle zu haben, bist ja schnell gekränkt, verletzt und fühlst dich vernachlässigt, merkt man ja hier sogar.

Was würdest du machen, wenn es deinem Freund wie dir geht? Ihn umgarnen und zusülzen oder ihn durchschütteln? Würdest du dir das gefallen lassen, so behandelt zu werden?

Ich hätte keine Geduld mit meinem Partner, der auf Egoschiene geht und den meine Bedürfnisse nicht interessieren, und würde darum loslegen/toben und eine Lösung finden wollen, und wenns dabei hart wird...

Ist dein Freund so ein stiller Typ, der viel erduldet? Dann ist es vllt doch nicht der richtige für dich, da du dich ja verändert hast und das kann ja passieren, dass man nicht immer gleich bleibt und sich in eine andere Richtung entwickelt.
Geliebt werden, wollen wir wohl alle mal, dein Freund also auch.
Ich befürchte, du könntest ihn verlieren, oder er steht darauf so respektlos behandelt zu werden, dann wird er bleiben... aber du wirst ihn nicht gut finden können, da du ihn als Gefühlswesen nicht wahrnehmen kannst.

Tja, Geduld ist wohl das einzige zur Zeit was du haben solltest, warten also bis die Wirkung der Medis nachlässt, dann musst du schauen wie du bist und was du fühlst, danach wird sich wohl einiges entscheiden bei dir. Darum ja mein ... viel Glück... in einem letzten Post.
 

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