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Lerne einfach keine Frauen kennen

Prinzipiell weiß man doch, woran es liegt, oder?

Ich gehe jetzt mal von mir aus, bin selbst grad in 'ner heißen Phase, mein Leben hat sich radikal verändert und wird es auch noch tun. (Wechsel von furchtbaren Job in der Industrie zu einem dualen Studium im Sozialwesen)
Ich hatte mit 21 meine erste Freundin, inklusive Trennung, Ex Back, anschließender Unsicherheit ihrerseits ob Sie nochmal will und jetzt das endgültige Aus. Klar, das tut erstmal schei.e weh. Und ich wurde wiedermal auf den Gedanken gestoßen, dass ich es ja abgesehen von Ihr noch nie hinbekommen habe. (Kennengelernt haben wir uns auf der Arbeit)
Und wisst Ihr was? Ich bin dankbar dafür.

Ich war immer sehr, sehr schüchtern, kann zwar prinzipiell gut reden und bin nicht grad der Dümmste, aber bei Frauen ist's dann jedes Mal vorbei. Schon der Gedanke daran, ein wild fremdes Mädel anzusprechen lässt die Panik hochsteigen.
Woran liegt's? Na ganz klar, die Angst zu versagen, sich zu blamieren und letzten Endes am fehlenden Selbstbewusstsein.
Ich habe schon oftmals gehört, dass ich sehr sympathisch auf Leute wirke und auch das Interesse bei der ein oder anderen habe ich schon geweckt.
Nur war ich so in meinem Negativfokus gefangen, dass ich das garnicht wahrgenommen habe. Viel zu sehr war ich damit beschäftigt, mir Gedanken zu machen, wie doch der ein oder andere Makel an mir aussieht, wie blöd ich wirken könnte, wenn mir nichts zum erzählen einfällt, wenn ich mich verplapper, usw. usf.

Nur, das Ding ist, wenn man ein klein wenig reflektiert, dann weiß man doch ganz genau wo es hängt. Und das ist, ganz knapp runter gebrochen, immer wieder Angst.
Die Angst, abgewiesen zu werden, die Angst, unattraktiv zu wirken, die Angst verletzt zu werden.

Und wenn man das Problem kennt, dann ist es für gewöhnlich auch garnicht mal so schwer die Lösung zu finden.

Ich bin zu schüchtern?

Dann geh ich raus, gehe in 'nen Verein, arbeite ehrenamtlich, gehe alleine aus, stelle mich der Angst, auch wenn es unbequem ist. Entwickle mich selbst weiter und arbeite daran.

Ich bin zu dick?

Dann treibe ich Sport, werde aktiv, arbeite an meinem Körper. Das ist - abgesehen von tatsächlichen Behinderungen jedem möglich.

So zumindest versuche ich die ganze Sache anzugehen. Stück für Stück. Ich wechsle jetzt den Job, gehe in die soziale Richtung, erstens, weil's mich interessiert und zweitens weil ich dann gezwungen bin, noch mehr auf Menschen zuzugehen. Folglich werde ich automatisch offener.
Zudem habe ich mich (trotz Unwohlsein) in einem Tennisverein angemeldet.
Ich treibe Kraftsport, trainiere 3 mal die Woche - und so geht's Schritt für Schritt voran.

Wichtig ist dabei immer, Geduld zu haben, nicht gleich alles funktionierend haben zu wollen. Genau wie es eben etwas dauert, seinen Körper ansehnlich zu trainieren, genauso dauert es eben auch, seine Schüchternheit zu überwinden.
Auch mir fällt das teilweise schwer - ich habe nun auch mal wieder Onlinedating wie Tinder und Lovoo probiert - und relativ wenige Matches erhalten. Klar, man macht sich dann 'nen Kopf: Ist man wirklich so hässlich? Oder was passt da nicht?
Aber dann probier ich's eben weiter. Was anderes, als nach vorne zu blicken bleibt einem da auch nicht übrig.

Jedenfalls ist es völliger Irrsinn, die Frauen zu beschuldigen, dass Sie in der Unterzahl sind und somit mehr Auswahl haben. Kannst du oder irgendeine Frau daran was ändern? Nein? Dann hör auf dich darüber zu beschweren.
Und das man als Mann meistens den ersten Schritt macht ist einfach evolutionär bedingt, auch daran kann Frau nichts ändern.
Entweder du bemühst dich eben (was ja auch überhaupt nichts mit unterordnen zutun hat - so ein Schwachsinn) oder du lässt es eben bleiben. Dann brauchst du dich aber auch nicht beklagen.
 
Ja, ich denk auch.. um eben ein Ziel (Gesundheit, Job, Beziehung, und auch kleine Dinge) zu erreichen, muss man sich entscheiden, dass man sich dafür, mal mehr und mal weniger stark, bewegen muss.
Selten passiert etwas, während man nur abwartet.

Ist man schwer krank, könnte es passieren, dass man stirbt, wenn man sich nicht auf Behandlungen einlässt und einfach daheim liegen bleibt.
Sucht man keinen Job, findet man auch keinen.
Will man nicht lernen, dann schafft man keine Prüfungen.

Aber wenn man wütend wird, wirds auch nicht schneller gehen, eher vergrault man dann Möglichkeiten um es zu schaffen... vergrault Menschen.

Und den Frauen geht es soviel anders sicherlich auch nicht. Würden die nur daliegen und abwarten, würde sie keiner wahrnehmen und sie würden auch sonst nichts schaffen.
 
Du lernst anscheinend keine Frauen kennen, aber im Supermarkt traust dich nicht, eine anzusprechen? Irgendwie passt das nicht zusammen. Das Problem ist eben deine zurückhaltende Art. Möchte man oft nicht wahrhaben. Arbeite daran.
 

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