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Lebenskrise

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Re: Lebenskrise
Hallo Jean5,

schau mal hier:
Lebenskrise. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Herzlich Willkommen hier
H
Hallo Jean5,

willkommen im Forum.

Auch ich hatte sehr schwere Zeiten in meinem Leben. Wenn es so richtig besch...en war sagte ich mir immer wieder: das geht vorbei.

Und es ging vorbei. Heute bin ich ein glücklicher Mensch.

Kopf hoch! Setz dir kleine Ziele, für den nächsten Tag, die nächste Woche und die verfolge konsequent. Wenn du ein Ziel erreicht hast, freu dich darüber. Ist etwas nicht gelungen, dann ärgere dich nicht zu sehr. Dann packst du es beim nächsten Mal.
Danke!
erzlichen Dank!
 
bis auf die physische gesundheit wurde so ziemlich alles beschädigt, auch Lebensträume, Hoffnung, Lebensvision.

Zuerst Willkommen lieber Landsmann, ich bin auch eine Dasige, wie du. 😍

Irgendwie kommts immer anders, als man denkt. Mit dem zurechtkommen wär halt ideal, sich anpassen können an das Gegebene, das scheint dir nicht zu gelingen.

Bei Verlusten aller Art könnte man- so mache ich mittlerweile- nachgeben und akzeptieren. ""Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen"".
Meine vielgeliebte Wohnung war weg, ich trauerte sehr, nachher kams zu einem Haus, wesentlich optimaler, als diese Wohnung je war, aber das konnte ich damals nicht annehmen, ich war wie du, der Meinung, das war das Beste.

Deine Frauen, bei der Ex, wie bei der Neuen könnte der Bruch, bzw. das "non-Glück" mit ihnen dazu beitragen, dass du die Hände nun frei hast für wen, wo irrsinnig schön kommt noch. An das denkst du nicht, an so etwas glaubst du nicht- aber wer weiß?

Wer weiß, ob diese Verluste nicht nötig sind, damit du dort landest, wo du landen solltest.
Noch ist nicht aller Tage Abend.
Ich werde mit Achzig noch kuscheln und schmusen, ich werde niemals aufhören kreativ zu sein, nie und nimmer werde ich untergehen, auch wenn rund um mich herum viel versinkt. Mir fällt immer wieder was ein, wie ich das kompensieren kann.
Ich hoffe, bei dir wird das auch mal wieder auftauchen, dieses: mir reichts, ab nun geh ich wieder los und hol mir Ersatz für meine angeblichen Verluste.
 
Auf ein leben mit dieser Fülle, Abenteuer, Liebe, lebensträumen, junge Frau mit Kinderwunsch, das was da war bevor diese Lebenskrise in mein Leben brach. Wieder ein Leben!
Okay, das klingt natürlich attraktiver als vorsichtig-ängstlich-passiv 🙂

Das mit Hoffnung ist ja so eine Sache ... die kann rasch zu einem unrealistischen Traumgebilde werden, wenn man die Realitäten nicht richtig einschätzt. Andererseits kann aus einer Hoffnung auch ein attraktives, erreichbares Ziel entwickelt werden, das man Schritt für Schritt verfolgt. Was natürlich Anstrengung, Mühe und Arbeit bedeutet. So zumindest meine Erfahrung.

Für welche dieser Hoffnungen siehst du denn aktuell die größte Chance, dass aus ihr ein konkretes Ziel entstehen kann, das dich motiviert, aktiv zu werden?

Wenn du es konkreter auf den Punkt bringen könntest, was genau für dich aktuell an Platz 1 deiner Hoffnungen/Träume/Ziele steht, findet sich hier bestimmt auch "guter Rat".
 
Auf ein leben mit dieser Fülle, Abenteuer, Liebe, lebensträumen, junge Frau mit Kinderwunsch, das was da war bevor diese Lebenskrise in mein Leben brach. Wieder ein Leben!
Du hast eine diagnostizierte Depression, da ist diese Hoffnungslosigkeit normal. Man kann kein Licht am Ende des Tumnels sehen, wenn man nur grau und schwarz sieht. Du solltest dich wieder in stationäre Behandlung begeben um die Depression in den Griff zu bekommen. Dann bist du auch wieder in der Lage einen Hoffnungsschimmer zu sehen und aktiv etwas für eine Veränderung zu tun.

P.S. Dies ist ein Willkommensthread. Du solltest ihn in eine andere Kategorie verschieben lassen.
 
Hallo @Jean5 und herzlich willkommen hier im Forum.
Ich war zu überrollt und dann zu passiv.
In dieser Erkenntnis steckt etwas ganz Wichtiges: Leben und eben auch der unschöne Teil davon geschieht nicht automatisch mit dir, sondern nur dann, wenn du es passiv zulässt. Die Ereignisse mögen für jeden und objektiv betrachtet gleich sein; entscheidend ist aber der Umgang damit - und den steuerst einzig und allein du. Oftmals ist es eine Frage von innerer Haltung und Perspektive, wie man mit negativen Ereignissen umgeht. Und ja, einen schlimmen Verlust steckt kaum jemand locker und leicht weg. Allerdings liegt es an dir, wie lange du im Tal der Tränen verharrst und ab wann du BEWUSST ENTSCHEIDEST, dass es weitergehen kann und du auch wieder offen bist für das Schöne. Das Rüstzeug für diese positive Schaffenskraft und Widerstandsfähigkeit nennt sich Resilienz und die gute Nachricht lautet, dass auch du sie dir aufbauen kannst. Google mal nach den "7 Säulen der Resilienz" - das ist ein schönes Erklärmodell. Resilienz hilft auch dabei, eben nicht krank zu werden durch die mentalen Belastungen und so, wie es dir jetzt widerfahren ist mit deiner Depression.

Lass dir von fachkundiger Seite aus der Depression heraushelfen und dann bau dir nach und nach deine Resilienz auf. Ein schöner Einstieg dazu ist übrigens das Thema Achtsamkeit.

Ganz sicher hält auch für dich das Leben noch Schönes bereit. Allerdings musst du dafür etwas tun, rausgehen in die Welt, nach links und rechts schauen und gezielt nach dem Schönen Ausschau halten und es dir überhaupt bewusst machen. Geh mal morgens ganz früh in den Wald, am besten nachdem es geregnet hat. Schließ die Augen, nimm den Geruch wahr und dann lausch mal den Vögeln. Versuch, mit der Kamera schöne Bildmotive zu finden. Die Natur liefert da unglaublich viel Material und das ist wirklich eine schöne Achtsamkeitsübung. Es gibt sogar Menschen, die Bäume umarmen. Das wäre jetzt nicht so meins, aber vielleicht kannst du dem ja etwas abgewinnen. Führ ein Dankbarkeitstagebuch und notiere jeden Abend 3 schöne Dinge, die fir tagsüber widerfahren sind. Das ist ein kleiner, aber sehr wirksamer Psychotrick, der sich nachweislich mit der Zeit auf deine Grundhaltung und Lebenseinstellung auswirkt.

Achtsamkeit braucht Muße.. gönn die dir und tu dir etwas Gutes. Über die Zeit kannst du dir so eine positive Grundeinstellung aneignen. Gerne empfehle ich auch das Buch "Flourish - wie Menschen aufblühen". (https://wohlfinderei.de/flourish-wie-menschen-aufbluehen/)
 
Zuerst Willkommen lieber Landsmann, ich bin auch eine Dasige, wie du. 😍

Irgendwie kommts immer anders, als man denkt. Mit dem zurechtkommen wär halt ideal, sich anpassen können an das Gegebene, das scheint dir nicht zu gelingen.

Bei Verlusten aller Art könnte man- so mache ich mittlerweile- nachgeben und akzeptieren. ""Der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen"".
Meine vielgeliebte Wohnung war weg, ich trauerte sehr, nachher kams zu einem Haus, wesentlich optimaler, als diese Wohnung je war, aber das konnte ich damals nicht annehmen, ich war wie du, der Meinung, das war das Beste.

Deine Frauen, bei der Ex, wie bei der Neuen könnte der Bruch, bzw. das "non-Glück" mit ihnen dazu beitragen, dass du die Hände nun frei hast für wen, wo irrsinnig schön kommt noch. An das denkst du nicht, an so etwas glaubst du nicht- aber wer weiß?

Wer weiß, ob diese Verluste nicht nötig sind, damit du dort landest, wo du landen solltest.
Noch ist nicht aller Tage Abend.
Ich werde mit Achzig noch kuscheln und schmusen, ich werde niemals aufhören kreativ zu sein, nie und nimmer werde ich untergehen, auch wenn rund um mich herum viel versinkt. Mir fällt immer wieder was ein, wie ich das kompensieren kann.
Ich hoffe, bei dir wird das auch mal wieder auftauchen, dieses: mir reichts, ab nun geh ich wieder los und hol mir Ersatz für meine angeblichen Verluste.
Hallo, danke für die Rückmeldung! Ich weiss es gibt diese Perspektive: es kommt vielleicht was Besseres, oder Gott hat Dich vor etwas bewahrt oder hat andere Pläne mit Dir vor. Das wird man natürlich nie wissen, weil das sind hypothetische Beschreibungen über was hätte sein können, über Gott, über Schicksal, über das Leben. und man weiss ja auch nicht, wie es dann weitergeht mit dem Neuen, was man weiss ist der Schmerz, die Liebe und was man hatte, das ist alles, oder? . . es ist lieb gemeint aber mir zu hypothetisch. Leider ist der Verlust konkret alle Beschreibungen oder was evtl. dadurch noch kommt oder nicht, nur hypothetisch. Man weiss ja nicht was gewesen wäre, wenn es gut weitergegangen wäre. Es ist dieses wer weiss, wozu es gut war oder nicht! Wir werden es nie wissen, weil wir es nicht nachprüfen können. Es ist das Leben....und dieses wer weiss, ob es nötig war damit Du....who knows.....aber vielleicht hilft es den Optimisten, weil es eben eine Perspektive ist.
 
Es ist dieses wer weiss, wozu es gut war oder nicht! Wir werden es nie wissen, weil wir es nicht nachprüfen können.

Um das gehts nicht, es geht um deine innere Kommunikation- du sagst, es ist alles vorbei, nichts ist vorbei, nur das, was du dir einmal ausgemalt hast.
Was kommt statt dessen?
Im Moment ist Kopf unter die Decke dran und verdauen, du hast viel durchgemacht und dein Zustand ist irgendwie eine logische Reaktion, die nachher wieder wechselt, auch wenn du das nicht glauben kannst zur Zeit.
 
Du hast eine diagnostizierte Depression, da ist diese Hoffnungslosigkeit normal. Man kann kein Licht am Ende des Tumnels sehen, wenn man nur grau und schwarz sieht. Du solltest dich wieder in stationäre Behandlung begeben um die Depression in den Griff zu bekommen. Dann bist du auch wieder in der Lage einen Hoffnungsschimmer zu sehen und aktiv etwas für eine Veränderung zu tun.

P.S. Dies ist ein Willkommensthread. Du solltest ihn in eine andere Kategorie verschieben lassen.
Danke, in welche Kategorie sollte ich das verschieben lassen und wie! Danke!
 
Hallo Werner, das ist eine gute Frage, da bei mir soviel passiert ist, dass ich mich davon erschlagen fühle, bis auf die physische gesundheit wurde so ziemlich alles beschädigt, auch Lebensträume, Hoffnung, Lebensvision. Und es ist immer noch ein Schock inklusive Angst, dass es nicht mehr so schön werden könnte. Hoffnung in dieser krassen Situation ersehne ich am meisten!
Da Du auch gerade in Depressionen bist, wenn ich das richtig verstanden habe? Möchte ich dir eine Kerze reichen. Es gehört zu Depressionen, dass Gedanken trüb werden und sich Hoffnungslosigkeit breit macht / verstärkt. Wenn die Depressionen richtig behandelt & therapiert werden, kann sich das bessern. Und wenn sich die Gedanken und Gefühle dann wieder aufhellen, kann man auch wieder anders handeln / handlungsfähig werden und damit können sich auch die Lebensumstände wieder verbessern.
Natürlich hilft hier kein Schwarz-Weiß denken oder alles muss wieder super werden. Es geht um jeden kleinen Schritt dann.
 

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